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423 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 65%
Score-Details

423 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Es geht weiter bergab...

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei OLYMPUS EUROPA SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile fällt mir nichts mehr ein

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile so gut wie alles

Verbesserungsvorschläge

Weniger Amerikanisches Mindset... es wird auf nichts anderes als Zahlen und Kosten geschaut. Der MA ist am Ende egal

Arbeitsatmosphäre

Leider nicht mehr gut...

Work-Life-Balance

Leider wurde ein Homeoffice Tag gestrichen...

Gehalt/Benefits

könnte besser sein...

Kollegenzusammenhalt

einer der wenigen positven Aspekte

Vorgesetztenverhalten

Unglaubwürdig

Interessante Aufgaben

Geht so


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mehrfachbewertung

Vom Top Arbeitgeber zum Saft-Laden.

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Olympus Europa SE & Co. KG in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kommt noch pünktlich? In den Benefits ist viel "Bling Bling", das Wohlbefinden der Mitarbeiter ist unterm Strich aber egal. Mir fällt momentan nichts wirklich Positives ein, was man hervorheben könnte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Inzwischen sogut wie alles. Extrem amerikanischer Stil.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf die Menschen wie Zitronen auszupressen.

Arbeitsatmosphäre

Großraumbüro, schrecklich.

Image

Wenn man sich die anderen Rezensionen hier durchliest, offenbar nicht mehr so gut. Ich empfehle die Firma niemanden mehr.

Work-Life-Balance

Reduzierung von Homeoffice, ausbauen von Präsenz im Großraumbüro. Lecker.

Karriere/Weiterbildung

Der Nasenfaktor bestimmt.

Gehalt/Benefits

Man versucht die Kosten zu reduzieren wo möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Außen Hui....

Kollegenzusammenhalt

Alle sitzen im selben Boot.

Vorgesetztenverhalten

Die einen sagen so, die anderen so... Die meisten Führungskräfte versuchen sich auf dem Rücken ihrer Untergebenen zu profilieren, es gibt aber auch positive Ausnahmen. Wobei Ausnahmen hervorzuheben ist.

Arbeitsbedingungen

Moderne Großraumbüros. Atmosphäre ist allerdings sehr angespannt.

Kommunikation

Findet nicht statt.

Interessante Aufgaben

Viel Automatisierung und alles "stumpf nach Vorschrift". Hat leider sehr stark nachgelassen.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Rette sich wer kann

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei OLYMPUS EUROPA SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile fast nichts mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fast alles. Entscheidungen (vor allem Personal-) werden nach Gutdünken getroffen, Opportunisten und Emporkömmlinge haben gute Karten. Führungskräfte sind darauf bedacht ihre eigene Haut zu retten und das maximale Einkommen zu generieren, dabei werden die unterstellten Mitarbeitenden "vergessen".
Die Möglichkeit zum Homeoffice wurde von 60% auf 40% nahezu halbiert. Dabei wird immer auf die tollen Awards verwiesen (Top Arbeitgeber etc.), das ist alles gekaufter Bling-Bling.

Und die Geschäftsführung frisiert Kununu-Bewertungen:
"Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Geschäftsführung bei OLYMPUS EUROPA SE in Hamburg gearbeitet: Toller Arbeitgeber". Mehr muss man wohl nicht sagen.

Verbesserungsvorschläge

Die Amerikaner entlassen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Hier werden Mitarbeiter als Ressource und Austauschbar angesehen und weniger als wertvolle Wissens- und Erfahrungsträger

3,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Olympus Europa SE & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gibt sich scheinbar wenig Mühe gute Mitarbeiter zu binden und zu halten.

Verbesserungsvorschläge

Sich die Zeit nehmen um mal auch Lösungen für individuelle Angelegenheiten zu finden

Arbeitsatmosphäre

Schwierig zu kommentieren, da Kollegen und direkte Vorgesetzte in Ordnung sind, aber das höhere Management und HR die gerade Mitarbeiterfreundlich denken.

Gehalt/Benefits

Gehalt wurde kürzlich an den Durchschnitt im Markt angepasst, aber ohne weitere berücksichtigungen von zum Beispiel Betriebszugehörigkeit, Leistung und ähnlichem


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Dringend abzuraten: Wer Olympus/ OEKG noch positiv bewertet, verschließt die Augen vor der Abwärtsspirale.

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Olympus Europa Holding GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nothing comes to mind

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

1. Arbeitsatmosphäre
- Sehr schlechte, vor allem in globalen Teams stark amerikanisch geprägte Arbeitsatmosphäre.
- Bei globalen Meetings wurden häufig nur die Zeitzonen USA und Japan berücksichtigt, mit Terminen um zwei oder drei Uhr nachts deutscher Zeit.
- Viele globale Teams hatten diverse wöchentliche Regeltermine und die lagen immer für mindestens eine Zone extrem unglücklich
- Die „No Global Meetings Week“ wurde häufig ausgehebelt.
- Das Büro musste abends um acht verlassen werden, wodurch nächtliche Arbeit von zu Hause nötig war - aber auch Termine morgens um 5 Uhr war nicht unüblich
- Kaum gemeinsame Präsenz im Büro und wenig erlebbarer Austausch.

2. Kommunikation
- Sehr schlecht, intransparent und kaum bis in die Teams kaskadiert.
- Informationen wurden im Unternehmen schlecht geteilt; vieles wurde unter „geheim“ zurückgehalten.
- Der letzte Restrukturierung wurde versucht über Monate geheim zuhalten, obwohl viel Gerüchte schon kursierten und die Mitarbeiter Fragen gestellt haben
- Dauerhafte Unsicherheit darüber, ob weitere Entlassungen kommen, wen sie treffen und nach welchen Kriterien entschieden wird, das Zielbild war unklar
- Kurzfristige Anfragen frühmorgens oder spätabends mit 12-24-Stunden-Turnaround, ohne erkennbare Priorisierung oder realistische Planung.

3. Zusammenhalt
- Praktisch nicht vorhanden.
- Gerade in der Restrukturierung ging zuletzt jeder für sich selbst.
- Kaum gegenseitige Unterstützung oder das Gefühl, sich auf Kolleginnen und Kollegen verlassen zu können.
- Schlechterer Kollegenzusammenhalt als in allen anderen Corporates, die ich kenne
- Inzwischen ausgeprägte Hire-and-Fire-Kultur

4. Work-Life-Balance
- Faktisch nicht gegeben.
- Erwartung, 24/7 für Olympus verfügbar zu sein (Loyalität wurde erwartet, aber nur in eine Richtung)
- Mitternachtstermine, nächtliche Arbeit und kurzfristige Deadlines machten Privatleben und Planbarkeit unmöglich.
- Widerspruch zwischen den propagierten Werten wie Empathie und Integrität und der tatsächlichen Arbeitsorganisation.

5. Vorgesetztenverhalten
- Über die gesamte Zeit sehr schlecht: Kommunikation fand nicht statt; kaum Unterstützung oder sichtbarer Rückhalt für Mitarbeitende.
- Intrigantes, taktisches und wechselhaftes Verhalten, „Fähnchen im Wind“.
- Keine Verlässlichkeit, kein Rückgrat, keine Verantwortungsübernahme.
- Die Führungspersonen hätten aus meiner Sicht keine Führungsverantwortung tragen dürfen.
- Viele haben sich nmE strafbar verhalten und die Verschwendung und wie Ressourcen verbrannt wurden war *ohne Worte*
- Es ging die Angst um, dass wenn man etwas bspw. nicht macht man auf eine 'schwarze Liste' kommt und damit die Karriere beendet ist

6. Gleichberechtigung
- In meiner Abteilung gingen Beförderungen ausschließlich an Männer.
- Frauen wurden systematisch übergangen, obwohl ihnen Entwicklungsschritte oder Beförderungen zugesagt worden waren.
- Zusagen, etwa eine Beförderung nach einem Abschluss, wurden über Jahre nicht eingehalten.
- Für Frauen wurden immer neue Gründe gesucht
- Beförderungen von Männern wurden möglichst wenig offen kommuniziert, waren durch Titeländerungen aber sichtbar.
- Frauen verließen das Teams / Olympus immer wieder frustriert.
- Führungs- und Entscheidungspositionen waren von Männern geprägt.

7. Arbeitsbedingungen
- Moderne Büros, aber nahezu vollständig Open Space und zu wenige Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten.
- Kaum nutzbarer Stauraum; kleine Locker sollten angeblich nicht über Nacht genutzt werden.
- Arbeitsmaterial wie Maus, Tastatur und Unterlagen hätte täglich transportiert werden müssen.
- Passiv-aggressive Post-its zur Arbeitsplatznutzung verschlechterten das Zwischenmenschliche.
- Alte Laptops, häufige technische Probleme und schwer auffindbare Dokumente.
- Langsamer, schlecht geregelter IT-Support.
- HR war nicht direkt erreichbar; selbst dafür musste ein Ticket eröffnet werden.
- Insgesamt für ein Unternehmen dieser Größe maximal schlecht organisiert.

8. HR
- HR äußerst unprofessionell, Verträge enthielten idR Fehler, Unterlagen gingen verloren

9. Grundsätzliche Unternehmensentwicklung
- Eine laufende Abwärtsspirale, die sich in den kommenden Jahren eher verschärfen wird.
- Durch BCG und McKinsey angestoßene Prozesse nicht mehr kontrollierbar.
- Kosmetische Personalmaßnahmen lösen das Problem nicht.
- Untere Mitarbeitende werden zur Kostenreduktion abgebaut, obwohl sie die Probleme nicht verursacht haben, während der Vorstand pP ein Jahresgehalt eines durchschnittlichen MA im Monat für First Class Flüge ausgibt
- Langjährigen, problematische Führungskräfte, die Veränderung verhindern und ein toxisches Umfeld prägen.
- Erforderlich wäre ein breiter Austausch der Führungsriege statt punktueller Korrekturen.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht ist der Punkt erreicht, an dem kosmetische Einzelmaßnahmen nicht mehr reichen. Die Abwärtsspirale ist bereits in vollem Gang. Zu viele, mit externen Beratungen angestoßene Prozesse wirken nicht mehr steuerbar und verschärfen die Probleme, statt sie zu lösen.

Es braucht eine grundlegende (globale) personelle Erneuerung der Führungsriege. Einzelne problematische Personen zu entfernen, während der überwiegende Teil der bestehenden Strukturen und Führungskräfte bleibt, ist reine Kosmetik. Führungskräfte, die über Jahre keine Verantwortung übernommen, Veränderungen verhindert oder ein toxisches Umfeld geprägt haben, müssten gezielt aus ihren Rollen genommen werden.

Stattdessen werden Mitarbeitende auf unteren Ebenen abgebaut, obwohl sie die Ursachen der Probleme nicht geschaffen haben. Solange Kostenreduktion vor echter Führungsverantwortung und konsequenter Erneuerung steht, wird sich die Situation aus meiner Sicht weiter verschlechtern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in den globalen Teams war für mich dauerhaft belastend. Zwar gab es eine Regel, nach der einmal im Monat keine Meetings über alle drei Zeitzonen angesetzt werden sollten. Bei Terminen mit oberster Führungsebene galt dieser Schutz nach meiner Erfahrung faktisch nicht. Die Zeiten orientierten sich dann vor allem an den USA und Japan, wodurch Meetings in deutscher Zeit teilweise bis zwei oder drei Uhr nachts gingen.
Für diese späten Termine musste von zu Hause gearbeitet werden, da das Büro abends geschlossen wurde. Gleichzeitig war im Büro wenig gemeinsames Arbeiten oder Austausch erlebbar. Die Kombination aus dauerhaft ungünstigen Arbeitszeiten, geringer Rücksicht auf die europäische Zeitzone und fehlender Präsenz führte bei mir zu Erschöpfung und einer sehr schlechten Arbeitsatmosphäre.

Image

Nach dieser Erfahrung ... sehr negativ. Außen "hui" Innen "pf-ui" trifft es aus meiner Sicht am besten.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance war in meinem Arbeitsumfeld faktisch nicht möglich. In globalen Teams wurden bei Terminen mit oberster Führungsebene vor allem die Zeitzonen in den USA und Japan berücksichtigt. Meetings fanden dadurch schonmal um zwei oder drei Uhr nachts deutscher Zeit statt, Termine in den späten Abendstunden mir den USA waren die Regel. Da das Büro ab 20 Uhr geschlossen war, bedeutete das zusätzlich regelmäßige Arbeit von zu Hause zu ungewöhnlichen Zeiten.
Hinzu kamen kurzfristige Anfragen am frühen Morgen oder späten Abend mit einer erwarteten Bearbeitung innerhalb von 24 Stunden. Planbarkeit und eine verlässliche Trennung zwischen Arbeitszeit und Privatleben waren unter diesen Bedingungen kaum gegeben. Für mich stand diese Arbeitsorganisation in deutlichem Widerspruch zu den Werten wie Empathie und Integrität, die Olympus für sich in Anspruch nimmt.

Karriere/Weiterbildung

Nicht das ich wüsste.

Kollegenzusammenhalt

Einen verlässlichen Kollegenzusammenhalt habe ich in meinem Arbeitsumfeld bei Olympus nicht erlebt. Gerade während der Restrukturierung wurde der Austausch spürbar vorsichtiger und gegenseitige Unterstützung war kaum vorhanden. Viele waren verständlicherweise mit der eigenen Situation beschäftigt, doch das führte dazu, dass Mitarbeitende weitgehend auf sich allein gestellt blieben.

Im Vergleich zu anderen Konzernumfeldern, die ich kenne, war dieses fehlende Miteinander besonders ausgeprägt. In einer ohnehin unsicheren Phase gab es kaum das Gefühl, sich auf Kolleginnen und Kollegen verlassen zu können.

Vorgesetztenverhalten

Über meine gesamte Zeit bei Olympus hinweg habe ich ein Vorgesetztenverhalten erlebt, das ich für Mitarbeitende als nicht tragbar empfunden habe. Kommunikation, Verlässlichkeit, Unterstützung und Verantwortungsübernahme waren aus meiner Sicht nicht gegeben. Aussagen und Positionen wirkten oft taktisch und wechselhaft, sodass keine belastbare Orientierung entstand.

Ein spürbares Eintreten für Mitarbeitende habe ich nicht erlebt. Statt Führung, Klarheit und Rückhalt zu geben, wurden Mitarbeitende mit Unsicherheit, widersprüchlichen Signalen und fehlender Unterstützung allein gelassen.

Die Führungspersonen, mit denen ich gearbeitet habe, hätten aus meiner Sicht keine Führungsverantwortung tragen dürfen und am liebsten würde ich Leute vor diesen warnen.

Aber ich denke, wenn man sich die Skandale der obersten Führungsebene anschaut (zB. CEO mit Drogen erwischt) und das nur kosmetisch (CEO gekündigt) aufgeräumt wurde (all seine Freunde sind geblieben) - kann man sich den Rest zusammenreimen.

Arbeitsbedingungen

Die Büros wirkten zwar stylisch, boten aber kaum Bedingungen für konzentriertes Arbeiten. Die Flächen waren vollständig Open Space, Rückzugsmöglichkeiten gab es viel zu wenige. Auch funktionaler Stauraum fehlte. Es gab nur kleine Locker beziehungsweise Spinde, die angeblich nicht über Nacht genutzt werden durften. Damit hätte man Tastatur, Maus, Unterlagen und weiteres Arbeitsmaterial täglich wieder mitnehmen müssen.

Besonders schräg war, dass Post-its mit passiv-aggressiven Nachrichten verteilt wurden, die Kolleginnen und Kollegen einander hinterlassen konnten, wenn jemand vermeintlich einen Arbeitsplatz falsch belegt hatte. Das förderte kein gutes Miteinander, sondern machte die ohnehin angespannte Arbeitsatmosphäre noch schlechter.

Auch IT und interne Services waren sehr schlecht geregelt. Laptops waren alt, vieles funktionierte regelmäßig nicht, Dokumente waren schwer auffindbar und der IT-Support brauchte häufig lange. Selbst die Personalabteilung war nicht direkt erreichbar; dafür musste zunächst ein Ticket eröffnet werden. Für ein Unternehmen dieser Größe waren die Arbeitsbedingungen aus meiner Sicht maximal schlecht organisiert und unnötig komplex im Alltag.

Kommunikation

Die Kommunikation habe ich als sehr intransparent erlebt. Informationen wurden in meinem Umfeld selten verlässlich bis in die Teams weitergegeben; wesentliche Themen blieben lange unklar oder wurden unter Verweis auf Vertraulichkeit nicht erläutert. Besonders während des letzten Restrukturierungsprozesses entstand dadurch über längere Zeit erhebliche Unsicherheit. Für mich blieb offen, ob weitere Maßnahmen folgen würden und nach welchen Kriterien Entscheidungen getroffen wurden.

Hinzu kamen regelmäßig sehr kurzfristige Anfragen, die frühmorgens oder spätabends versandt und innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden sollten. Eine nachvollziehbare Priorisierung und realistische Zeitplanung waren aus meiner Sicht kaum erkennbar. Die Kombination aus zurückgehaltener Information und permanentem kurzfristigem Druck hat Vertrauen beschädigt und den Arbeitsalltag unnötig belastet.

Dies lag sowohl an einzelnen Führungskräften, also auch an der übergreifenden Kommunikationsstruktur lag.

Gleichberechtigung

In meiner Abteilung gingen Beförderungen ausschließlich an Männer. Frauen wurden systematisch übergangen, obwohl ihnen konkrete Entwicklungsschritte und Beförderungen zugesagt worden waren. Es wurden Versprechen gemacht, etwa dass nach einem bestimmten Abschluss eine Beförderung erfolgen würde. Diese Zusagen wurden über Jahre wiederholt nicht eingehalten, während Männer befördert wurden.

Für Frauen wurden immer wieder neue Gründe gefunden, warum eine Beförderung angeblich nicht möglich sei. Sogar steuerliche Gründe wurden als Begründung angeführt. Die Beförderungen von Männern wurden teilweise nicht offen kommuniziert, waren durch Titeländerungen in den Systemen aber dennoch sichtbar.

Das führte dazu, dass Frauen frustriert das Team verließen, nachdem sie über längere Zeit vertröstet und bei ihrer Entwicklung übergangen worden waren. Für mich war Gleichberechtigung in diesem Bereich nicht gegeben. Die Führungs- und Entscheidungspositionen waren von Männern geprägt.

Interessante Aufgaben

Nein


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Toller Arbeitgeber

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Geschäftsführung bei OLYMPUS EUROPA SE in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Standort und Atmosphäre

Verbesserungsvorschläge

Faire Gehaltsrunden. Mehr digitalisierung

Arbeitsatmosphäre

Super

Work-Life-Balance

Super

Interessante Aufgaben

Ausbaufähig


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

A great workplace

5,0
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bis 2024 im Bereich PR / Kommunikation bei Olympus Europa SE & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

I can actually only say positive things about this work place. work there for a whole year. The colleagues were amazing, respectful, considerate. The team allowed an intern/werkstudent to have ownership and creativity. The management was perfect.
I still kinda miss Olympus. It was quite nice to work with people who like what they do, quite encouraging for a student like me. It encouraged me to continue my career path in communications.
I really recommend this work place. It was so inspiring.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Dass ich mit Stolz erzählt habe, dass ich bei Olympus arbeite ist leider vorbei.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Olympus Europa SE & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das neue Parkhaus.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die fehlende Kommunikation.

Verbesserungsvorschläge

Entgeldtransparentsgesetzt endlich umsetzten, offen kommunizieren in allen Bereichen. Keine Versprechungen machen die nicht eingehalten werden. BEM Gespräche rechtzeitig führen. Bei Mobbing helfen und handeln! Teamleader absetzten wenn sie sich falsch verhalten haben.

Arbeitsatmosphäre

Aktuell viel Angst vor der nächsten Welle des Abbaus

Image

Hat nachgelassen

Work-Life-Balance

Ist ok

Karriere/Weiterbildung

Man muss immer wieder drum bitten wenn überhaupt

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt und bei Abholung dann doch wieder zusammen gekippt. Licht per Bewegungsmangel würde Strom sparen

Kollegenzusammenhalt

Gewisse Kollegen halten zusammen, aber einige fallen einen auch in den Rücken

Umgang mit älteren Kollegen

Jubiläum wird vergessen……Schade wenn man viele Jahre dabei ist und es dann einfach vergessen wird das zu honorieren

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation wird klein geschrieben, Kante zeigen Fehlanzeige, biste privat gut mit dem Vorgesetzten haste ein schönes Leben. Teamleader die nachweislich daneben benehmen oder mehr rausnehmen als ihre Aufgaben umfassen werden einmal mit dem bösen Finger angezählt und können dennoch so weitermachen wie vorher.

Arbeitsbedingungen

Kommt auf die Abteilung an……Klimaanlage ist extrem laut und sitzt man genau drunter friert man. Andere Bereiche habe nicht mal eine und man geht bei 30 Grad im Büro ein.

Kommunikation

Leider wenig vorhanden

Gleichberechtigung

Wenig Frauen in Führungspositionen.

Interessante Aufgaben

Mal so mal so……kommt auf die Abteilung an.

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Super

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Olympus Europa SE & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsbedingungen

Top

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Geldgieriger Großkonzern, dem seine Mitarbeiter egal sind

3,3
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Olympus in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

gute Gehälter

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Japanisch/amerikanisch profitgetrieben. Der einzelne Mitarbeiteri ist egal. Die Leistungen sind egal.

Verbesserungsvorschläge

Geht mal in in Euch und überlegt, wie menschlicher Umgang funktioniert,

Arbeitsatmosphäre

Mittlerweile gesichtslos, illoyal, emotionslos

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind echt in Ordnung

Vorgesetztenverhalten

Distanziert, berechnend, unmenschliche

Kommunikation

maximal per E-Mails von Personen in anderen Zeitzonen


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 423 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Olympus Europa durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Medizintechnik (3,6 Punkte). 66% der Bewertenden würden Olympus Europa als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 423 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 423 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Olympus Europa als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.