2 von 3 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut am Arbeitgeber fand ich vor allem den direkten Kontakt zu den Kundinnen und Kunden. Wenn Kunden offen für Beratung waren, hat mir dieser Teil der Arbeit Spaß gemacht und ich konnte meine Stärken einbringen.
Positiv war auch, dass man Verantwortung übernehmen durfte. Wenn man zuverlässig gearbeitet hat, wurde einem zugetraut, auch eigenständig Aufgaben zu übernehmen und teilweise alleine einen Laden zu führen.
Die Arbeitsmittel waren grundsätzlich vorhanden und die Kasse sowie die Abläufe waren einfach zu verstehen. Auch der Mitarbeiterrabatt war ein angenehmer Vorteil.
Außerdem gab es einzelne Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat. Gerade in stressigen Situationen konnte man sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam lachen und den Arbeitsalltag dadurch angenehmer machen.
Wenn die Stimmung im Team und bei den Führungskräften gut war, konnte eine angenehme Arbeitsatmosphäre entstehen.
Schlecht finde ich vor allem den Umgang mit den Mitarbeitenden und die fehlende Wertschätzung. Der Führungsstil wirkte auf mich häufig wenig professionell und stark von der Stimmung der Vorgesetzten abhängig. Dadurch entstand keine verlässliche und angenehme Arbeitsatmosphäre.
Außerdem empfand ich die Kommunikation als schwierig. Informationen wurden teilweise nicht rechtzeitig weitergegeben, Verbesserungsvorschläge wurden zwar angehört, führten aber selten zu Veränderungen und Mitarbeitende fühlten sich nicht immer ernst genommen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die unterschiedliche Behandlung der Mitarbeitenden. Vollzeitkräfte wurden aus meiner Sicht teilweise bevorzugt, während andere Mitarbeitende häufiger für weniger attraktive Aufgaben eingesetzt wurden und weniger Möglichkeiten hatten, Verantwortung zu übernehmen.
Auch die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten, die geringe Wertschätzung für Leistung und die Bezahlung im Verhältnis zu den Aufgaben und der Verantwortung empfand ich als enttäuschend.
Insgesamt fehlte mir ein fairer, respektvoller und professioneller Umgang miteinander.
Aus meiner Sicht gibt es mehrere Bereiche, in denen sich Onrush als Arbeitgeber verbessern könnte.
Der wichtigste Punkt wäre eine professionellere Führung. Ein familiärer Umgang kann positiv sein, sollte aber nicht dazu führen, dass klare Grenzen, Fairness und Professionalität verloren gehen. Die Führungskräfte sollten stärker darin geschult werden, wie man Mitarbeitende wertschätzend führt, Feedback gibt, Konflikte löst und alle Mitarbeitenden gleich behandelt.
Außerdem sollte die Kommunikation verbessert werden. Informationen sollten rechtzeitig und transparent an alle Mitarbeitenden weitergegeben werden, unabhängig davon, ob es sich um Vollzeitkräfte, Teilzeitkräfte oder Aushilfen handelt. Mitarbeitende sollten das Gefühl haben, dass ihre Meinung ernst genommen wird und Verbesserungsvorschläge nicht einfach ignoriert werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist mehr Wertschätzung für die Mitarbeitenden. Verantwortung, Einsatz und gute Arbeit sollten gesehen und auch entsprechend anerkannt werden. Gerade langjährige Mitarbeitende und Personen, die zusätzliche Verantwortung übernehmen, sollten nicht als selbstverständlich angesehen werden.
Auch bei der Gleichbehandlung gibt es aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf. Aufgaben, Chancen und Verantwortung sollten fairer verteilt werden, sodass alle Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, sich einzubringen und weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus wären mehr Entwicklungsmöglichkeiten, Schulungen und klare Perspektiven innerhalb des Unternehmens wünschenswert. Auch wenn es sich um ein Familienunternehmen handelt, sollten engagierte Mitarbeitende die Chance bekommen, sich weiterzuentwickeln.
Zusätzlich könnten die Arbeitsbedingungen durch kleine Verbesserungen, wie einen angenehmeren Pausenraum und mehr Rücksicht auf die Erholung der Mitarbeitenden, aufgewertet werden.
Insgesamt würde ich mir wünschen, dass der Fokus stärker auf einem respektvollen, fairen und professionellen Umgang miteinander liegt. Ein Unternehmen funktioniert langfristig nur, wenn sich Mitarbeitende wertgeschätzt und ernst genommen fühlen.
Die Arbeitsatmosphäre war sehr stark davon abhängig, mit wem man zusammengearbeitet hat und wie die Stimmung der Führungskräfte an dem jeweiligen Tag war. Es gab Tage, an denen das Miteinander angenehm war, man miteinander lachen konnte und der Arbeitsalltag Spaß gemacht hat – vor allem, wenn man mit Kollegen gearbeitet hat, auf die man sich verlassen konnte. Auch wenn die Führungskräfte gut gelaunt waren und offen mit den Mitarbeitenden umgegangen sind, konnte eine angenehme Atmosphäre entstehen.
Leider waren diese Momente nicht die Regel. Häufig hatte man das Gefühl, dass die Stimmung im Team von der Laune der Führungskräfte abhängig war. Schlechte Stimmung wurde teilweise an den Mitarbeitenden ausgelassen, wodurch eine kühle Atmosphäre entstehen konnte. Es gab Tage, an denen nicht einmal grundlegende Höflichkeiten wie eine Begrüßung oder ein Abschied selbstverständlich waren.
Auch unter den Kollegen war der Zusammenhalt unterschiedlich. Während einige hilfsbereit waren, entstand bei anderen eher das Gefühl, dass man als Konkurrenz gesehen wurde. Kommunikation fand teilweise eher hinter dem Rücken statt, wodurch Vertrauen schwer aufzubauen war.
Probleme oder Konflikte wurden a
Das Image von Onrush als Arbeitgeber habe ich im Laufe meiner Zeit dort sehr unterschiedlich wahrgenommen. Zu Beginn war der Arbeitsplatz für mich einfach ein normaler Job, ohne dass ich eine besondere Meinung über das Unternehmen hatte.
Nach außen wirkt der Laden aus Kundensicht vermutlich deutlich positiver. Es gibt viele Stammkunden und teilweise einen lockeren, persönlichen Umgang, durch den sich Kunden wohlfühlen. Gerade der Kontakt zu den Kunden und der Humor im Alltag waren ein positiver Bestandteil der Arbeit.
Aus Mitarbeitersicht habe ich jedoch ein anderes Bild bekommen. Viele interne Probleme sind für Kunden vermutlich nicht sichtbar, da der Umgang nach außen professionell und freundlich wirkt. Dadurch entsteht ein Unterschied zwischen der Wahrnehmung als Kunde und der Erfahrung als Mitarbeitender.
Mein persönliches Bild vom Unternehmen hat sich während meiner Zeit dort stark verschlechtert. Was anfangs noch ein normaler Arbeitsplatz war, habe ich am Ende als sehr belastend empfunden.
Als Arbeitgeber würde ich Onrush aufgrund meiner Erfahrungen nicht weiterempfehlen. Ich würde auch Freunden oder Bekannten nicht empfehlen, dort zu arbeiten.
Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht einer der schwierigeren Punkte. Durch die Arbeitszeiten im Einzelhandel (z. B. lange Schichten wie 10:00 bis 18:30 Uhr) war der Tag häufig stark durch die Arbeit bestimmt, sodass davor und danach kaum Zeit für andere Dinge blieb.
Die Dienstplanung war teilweise schwierig, da sich der Plan häufig kurzfristig geändert hat. Durch Krankheitsfälle musste oft spontan eingesprungen werden, wodurch man sich nicht immer auf seine freien Tage verlassen konnte. Teilweise wurde man sogar am freien Tag morgens gefragt, ob man arbeiten kommen kann.
Grundsätzlich konnte man Wünsche für freie Tage äußern, allerdings war es nicht immer möglich, diese zu berücksichtigen. Bei privaten Terminen wurde teilweise Rücksicht genommen, besonders wenn man diese angesprochen hat. Es hing jedoch stark von der jeweiligen Situation ab.
Es entstand teilweise das Gefühl, dass erwartet wurde, die Arbeit über die eigene Freizeit zu stellen. Unter dem Motto „wir sind eine Familie“ wurde häufig vermittelt, dass man füreinander einspringen müsse. Wenn man aus privaten Gründen nicht konnte oder wollte, wurde dies teilweise negativ aufgenommen.
Positiv war, dass die Work-Lif
Die Möglichkeiten zur Karriereentwicklung und Weiterbildung waren aus meiner Sicht kaum vorhanden.
Da es sich um ein Familienunternehmen handelt, gab es nur begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten. Es wurden keine klaren Entwicklungsperspektiven aufgezeigt und mir persönlich wurden keine Möglichkeiten angeboten, mich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln.
Weiterbildungen oder Schulungen gab es nicht. Neue Aufgaben und Abläufe wurden größtenteils nebenbei im Arbeitsalltag erklärt, anstatt durch gezielte Einarbeitung oder Trainings vermittelt zu werden.
Auch wenn man Einsatz zeigte und Verantwortung übernahm, hatte ich nicht das Gefühl, dass dies zu weiteren Chancen oder Entwicklungsmöglichkeiten führte. Die Wertschätzung für Engagement und gute Arbeit empfand ich als zu gering.
Ich persönlich hätte mir sehr gewünscht, mich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen zu übernehmen, da mir berufliche Entwicklung wichtig ist. Leider gab es dafür aus meiner Sicht kaum Möglichkeiten.
Insgesamt würde ich Onrush daher nicht empfehlen, wenn man langfristig wachsen, sich weiterbilden oder beruflich aufsteigen möchte.
Das Gehalt empfand ich im Verhältnis zu den Aufgaben und der übernommenen Verantwortung als nicht angemessen. Obwohl ich zuverlässig gearbeitet, Verantwortung übernommen und teilweise Aufgaben von Vollzeitkräften ausgeführt habe, hatte ich nicht das Gefühl, dass sich dies entsprechend in der Bezahlung widerspiegelt.
Eine Gehaltserhöhung gab es zwar, allerdings gab es aus meiner Sicht keine ausreichende Weiterentwicklung beim Gehalt. Insgesamt empfand ich die Vergütung als zu niedrig für den Arbeitsaufwand und die Erwartungen an die Mitarbeitenden.
Als Benefit gab es einen Mitarbeiterrabatt, den ich grundsätzlich als gut empfunden habe. Allerdings sehe ich diesen eher als normalen Vorteil für Mitarbeitende und nicht als Ausgleich für eine aus meiner Sicht zu geringe Bezahlung.
Auch die Transparenz beim Thema Gehalt und Entwicklung empfand ich als ausbaufähig. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Leistung, Verantwortung oder Einsatz immer fair berücksichtigt wurden. Teilweise empfand ich Unterschiede bei der Bezahlung als nicht nachvollziehbar.
Insgesamt hätte ich mir neben einer angemessenen Bezahlung auch mehr Anerkennung für die geleistete Arbeit gewünscht.
Beim Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich insgesamt wenig besondere Maßnahmen wahrgenommen.
Beim Thema Umwelt gab es aus meiner Sicht wenig Bewusstsein im Arbeitsalltag. Beispielsweise wurde bei der Mülltrennung nicht besonders darauf geachtet. Die Plastikverpackungen der Kleidung selbst waren größtenteils durch die Hersteller bzw. die Marke vorgegeben und lagen nicht direkt in der Verantwortung des Ladens.
Soziales Engagement nach außen oder besondere Aktionen in diesem Bereich habe ich während meiner Zeit im Unternehmen nicht mitbekommen.
Im Umgang mit Kundinnen und Kunden wurde jedoch Wert darauf gelegt, dass diese gut beraten werden und sich wohlfühlen. Eine freundliche und passende Beratung war ein wichtiger Teil der Arbeit.
Beim sozialen Umgang innerhalb des Unternehmens hätte ich mir jedoch mehr Wertschätzung und Rücksicht gegenüber den Mitarbeitenden gewünscht. Gerade der Umgang mit verschiedenen Mitarbeitendengruppen und die fehlende Anerkennung von Einsatz und Leistung haben für mich gezeigt, dass im sozialen Bereich intern noch Verbesserungspotenzial bestand.
Insgesamt hatte ich nicht den Eindruck, dass Umwelt- und Sozialbewusstsein einen besonders hohen Ste
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht sehr unterschiedlich und stark davon abhängig, mit wem man zusammengearbeitet hat. Es gab Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit wirklich angenehm war. Gerade in stressigen Situationen konnte man sich aufeinander verlassen, gemeinsam lachen und sich gegenseitig unterstützen. Diese Personen haben den Arbeitsalltag deutlich leichter gemacht.
Gleichzeitig überwogen für mich jedoch die negativen Erfahrungen. Es entstand häufig der Eindruck, dass hinter dem Rücken über andere gesprochen wurde und nicht immer offen miteinander umgegangen wurde. Dadurch fiel es schwer, echtes Vertrauen aufzubauen und sich im Team wirklich sicher zu fühlen.
Auch zwischen verschiedenen Mitarbeitendengruppen gab es Unterschiede. Teilweise hatte man das Gefühl, dass Vollzeitkräfte anders behandelt wurden als andere Mitarbeitende. Auch bei gemeinsamen Aktivitäten wurde nicht immer jeder gleichermaßen einbezogen, was das Gefühl von Zusammenhalt geschwächt hat.
Teilweise hatte ich außerdem den Eindruck, dass von Seiten der Führungskräfte nicht gewünscht war, dass sich Kolleginnen und Kollegen zu eng miteinander verbinden. Die Zusammenarbeit wurde b
Zum Thema Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen kann ich nur eine Person beurteilen, da der Großteil des Teams eher jung war. Diese Kollegin war bereits seit vielen Jahren im Unternehmen und hatte sehr viel Erfahrung. Für uns jüngere Mitarbeitende war sie eine wichtige Ansprechpartnerin, da sie sich sehr gut auskannte und immer mit ihrem Wissen unterstützt hat.
Aus meiner Sicht wurde diese langjährige Mitarbeit jedoch nicht ausreichend wertgeschätzt. Trotz ihrer Erfahrung und ihres großen Einsatzes hatte ich häufig das Gefühl, dass ihr Beitrag als selbstverständlich angesehen wurde.
Besonders enttäuschend fand ich den Umgang mit ihren gesundheitlichen Einschränkungen. Als sie beispielsweise nach einer Operation ausfiel, war eine der ersten Fragen, wann sie wieder zurückkommt, anstatt sich zunächst nach ihrem Befinden zu erkundigen. Für mich hat das gezeigt, dass die menschliche Wertschätzung teilweise gefehlt hat.
Gerade weil sie über viele Jahre viel für das Unternehmen geleistet hat, hätte ich mir einen respektvolleren und dankbareren Umgang mit ihr gewünscht.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als einen der schwierigsten Punkte im Unternehmen erlebt. Der Umgang war aus meiner Sicht teilweise zu familiär, wodurch professionelle Grenzen verloren gegangen sind. Eine persönliche Nähe kann grundsätzlich positiv sein, allerdings hatte ich häufig das Gefühl, dass dadurch ein professioneller und fairer Umgang erschwert wurde.
Wertschätzung für die geleistete Arbeit habe ich kaum wahrgenommen. Probleme oder Anliegen konnte man zwar ansprechen, jedoch hatte ich oft nicht das Gefühl, dass diese wirklich aufgenommen oder weiterverfolgt wurden. Entscheidungen wurden häufig getroffen und anschließend einfach mitgeteilt, ohne dass Mitarbeitende wirklich einbezogen wurden.
Die Führung war stark von der jeweiligen Stimmung abhängig. Es gab Tage, an denen die Vorgesetzten locker, humorvoll und angenehm im Umgang waren. Gleichzeitig konnte die Atmosphäre schnell umschlagen, wenn die Stimmung schlechter war. Dadurch war der Umgang nicht immer vorhersehbar.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass Mitarbeitende unterschiedlich behandelt wurden. Es gab Unterschiede im Umgang mit einzelnen Personen, teilweise auch durch bevorzugte Behandlung. Eine klare und e
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung, hatten aber einige Punkte, die aus meiner Sicht verbessert werden könnten.
Positiv war, dass die Verkaufsräume teilweise modernisiert und angenehm gestaltet waren. Auch die Arbeitsmittel waren grundsätzlich vorhanden und funktionierten gut. Die Kasse war einfach zu bedienen und bei Problemen wurde sich darum gekümmert.
Verbesserungspotenzial gab es vor allem bei den Aufenthaltsmöglichkeiten für Mitarbeitende. Der Pausenraum befand sich im Keller und wirkte eher dunkel, kahl und wenig einladend. Ein heller, sauberer und gemütlicher Aufenthaltsraum mit einer vernünftigen Küche und einer klaren Trennung vom Lagerbereich hätte die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert.
Die Arbeit selbst war körperlich teilweise belastend. Durch langes Stehen, Waren verräumen und das Tragen schwerer Kartons war der Arbeitsalltag anstrengend. Gerade bei jungen Mitarbeitenden sollte darauf geachtet werden, dass körperliche Belastungen nicht unterschätzt werden.
In stressigen Situationen, besonders bei geringer Besetzung, kam es vor, dass Pausen unterbrochen oder nicht entspannt genommen werden konnten.
Insgesamt waren die grundlegenden Voraussetzung
Die Kommunikation im Arbeitsalltag war aus meiner Sicht verbesserungswürdig. Grundsätzlich waren die eigenen Aufgaben klar und man wusste, was im Laden zu tun war. Allerdings wurden wichtige Informationen teilweise nicht rechtzeitig oder nicht an alle Mitarbeitenden gleichermaßen weitergegeben. Es entstand teilweise der Eindruck, dass Vollzeitkräfte und Aushilfen unterschiedlich behandelt und informiert wurden.
Die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden empfand ich als schwierig. Verbesserungsvorschläge wurden zwar angehört, jedoch hatte man selten das Gefühl, dass daraus tatsächlich Veränderungen entstanden sind.
Auch innerhalb des Teams war eine offene Kommunikation nicht immer möglich. Man musste teilweise darauf achten, was man sagt, da vieles weitergetragen wurde. Dadurch entstand kein Umfeld, in dem man offen Probleme ansprechen oder sich gegenseitig vertrauen konnte. Auch bei der Aufgabenverteilung und Informationsweitergabe gab es Unterschiede zwischen den Mitarbeitenden, was teilweise zu Spannungen führte.
Positiv
Die Gleichberechtigung im Unternehmen habe ich als einen schwierigen Punkt erlebt. Aus meiner Sicht wurden Mitarbeitende nicht immer gleich behandelt. Besonders zwischen Vollzeitkräften und anderen Mitarbeitenden gab es deutliche Unterschiede.
Vollzeitkräfte wurden teilweise bevorzugt behandelt und hatten mehr Möglichkeiten, abwechslungsreiche Aufgaben zu übernehmen. Andere Mitarbeitende, beispielsweise Aushilfen oder Praktikanten, wurden häufiger für Routineaufgaben wie Putzen, Warenarbeit oder andere weniger attraktive Tätigkeiten eingesetzt und hatten teilweise weniger Möglichkeiten, Kunden zu beraten oder Verantwortung zu übernehmen.
Auch bei der Verteilung von Informationen, Aufgaben und Verantwortung hatte ich nicht immer das Gefühl, dass alle Mitarbeitenden gleich berücksichtigt wurden. Es entstand der Eindruck, dass die Position im Unternehmen und teilweise auch persönliche Beziehungen eine Rolle gespielt haben.
Zusätzlich empfand ich es als problematisch, dass manche Mitarbeitende sich mehr erlauben konnten als andere, ohne dass dies gleich bewertet wurde. Regeln und Erwartungen wirkten dadurch nicht immer einheitlich.
Es gab einzelne Personen, die versucht haben, fair
Die Aufgaben bei Onrush waren für mich nach der Einarbeitungszeit wenig abwechslungsreich. Am Anfang war vieles neu und interessant, da man verschiedene Abläufe kennenlernen musste. Sobald man jedoch eingearbeitet war, wiederholte sich der Arbeitsalltag sehr stark und bestand größtenteils aus den gleichen Tätigkeiten.
Am meisten Spaß gemacht hat mir die Kundenberatung, vor allem wenn Kunden offen dafür waren und man wirklich helfen konnte. Der direkte Kontakt mit Menschen war für mich der interessanteste Teil der Arbeit.
Positiv war, dass ich Verantwortung übernehmen durfte. Ich habe unter anderem alleine in einem Laden gearbeitet und auch Aufgaben übernommen, die normalerweise von Vollzeitkräften gemacht wurden. Diese Verantwortung habe ich gerne übernommen, da ich zuverlässig gearbeitet habe und mir zugetraut wurde, diese Aufgaben zu bewältigen.
Entwicklungsmöglichkeiten oder neue Herausforderungen gab es jedoch nur begrenzt. Es kamen zwar einzelne zusätzliche Aufgaben dazu, wie beispielsweise das Eingeben von Ware, aber insgesamt gab es wenig Abwechslung oder Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.
Im Verhältnis zur Verantwortung und zum Arbeitsaufwand empfand ich die Bezahl
Das Team unter den Kolleg:innen hat sich im Laufe der Zeit verbessert, allerdings gab es immer wieder Probleme mit hinterhältigem Verhalten einzelner Kolleginnen, die vom Management lange ignoriert wurden. Der Zusammenhalt ist heute besser, was die Arbeitsatmosphäre angenehmer macht.
Der Arbeitgeber hat von außen einen eher schlechten Ruf, was sich auch unter den Mitarbeitenden widerspiegelt – viele denken daran zu kündigen. Stolz auf die Arbeit im Einzelhandel empfinden nur wenige, was das allgemeine Arbeitsklima beeinflusst. Bei Kund:innen ist das Team oft für seine Mühe gelobt, wird aber auch als teilweise zu aufdringlich wahrgenommen. Insgesamt wirkt sich das Image eher demotivierend auf meinen Arbeitsalltag aus, auch wenn dies nicht der alleinige Grund für meine Demotivation ist.
Die Work-Life-Balance ist eher schlecht, da nach einem Arbeitstag meist wenig Energie für Privatleben bleibt. Private Termine müssen aufgrund von häufigem Einspringen oft abgesagt werden.
Das Gehalt empfinde ich als zu niedrig, vor allem im Hinblick auf die vielseitigen und anstrengenden Aufgaben. Zudem wird das Gehalt nicht immer pünktlich zum Monatsanfang gezahlt. Als Sozialleistung gibt es Mitarbeiterrabatte, jedoch keine weiteren Extras wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Die Gehaltsstruktur ist nicht transparent, und regelmäßige Gespräche zum Thema Gehalt oder Sozialleistungen finden nicht statt.
Im Unternehmen gibt es zwar grundlegende Maßnahmen wie Mülltrennung und das Energiesparen durch das Ausschalten von Licht, jedoch mangelt es oft an Umsetzung und Aufmerksamkeit seitens einiger Mitarbeitenden. Der Laden bietet teilweise Kleidung aus recycelten Materialien an, was positiv ist. Sozial wird wenig unternommen: Es gibt eine jährliche Weihnachtsfeier und gelegentliche Aktivitäten, die allerdings nicht für alle Mitarbeitenden offen sind, was als unfair empfunden wird. Unterstützung bei persönlichen oder gesundheitlichen Problemen ist kaum vorhanden. Besonders bei Krankmeldungen zeigen die Chefs wenig Verständnis, wie bei einer langjährigen, erkrankten Kollegin zu beobachten war.
Die Wertschätzung gegenüber älteren Kolleg:innen lässt leider zu wünschen übrig. Besonders eine langjährige Mitarbeiterin mit körperlichen Einschränkungen muss oft um freie Tage kämpfen, obwohl sie das meiner Meinung nach nicht sollte. Wenn sie krank war, wurde eher mit Unverständnis reagiert, anstatt sich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Außerdem wird sie von der Führung nicht ausreichend unterstützt, und ihre Ideen werden kaum ernst genommen. Die Chefs behandeln sie nicht immer angemessen, was ich sehr schade finde.
Die Führungskräfte sind familiär im Umgang, was aber oft in Unprofessionalität umschlägt. Launisches Verhalten und emotionale Ausbrüche prägen den Alltag, wodurch man sich manchmal ausgeschlossen oder ignoriert fühlt. Kritik wird offen und zum Teil unangenehm geäußert, während Lob selten vorkommt.
Die Sauberkeit am Arbeitsplatz wird vom Team selbst geregelt, sodass sie stark davon abhängt, wie viel Wert einzelne darauf legen. Die Ausstattung der Arbeitsplätze wirkt insgesamt eher altmodisch. Ergonomisch ist der Arbeitsplatz nicht ideal: Sitzen ist während der Arbeit nicht erlaubt, und die Sitzgelegenheiten im Pausenraum sind nicht sehr bequem. Die Beleuchtung im Laden ist gut, allerdings schwankt die Temperatur stark – im Sommer war es oft sehr heiß, im Winter sehr kalt. Die allgemeine Atmosphäre im Laden ist ansprechend gestaltet, während das Lager je nach Filiale entweder groß und übersichtlich oder eher eng und chaotisch ist.
Es gibt einen grundsätzlich geregelten Ablauf, allerdings fehlt ein klares Konzept bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter:innen. Unterschiedliche Anweisungen von verschiedenen Personen führen zu Verwirrung und erschweren die Arbeit. Die Kommunikation ist nicht immer zuverlässig, was sich z. B. in vergessenen Terminen oder fehlender Urlaubsplanung zeigt.
Da das Team ausschließlich aus Frauen besteht, ist eine direkte Geschlechterdifferenzierung nicht relevant. Grundsätzlich erhalten Mitarbeitende, die länger im Betrieb sind und zuverlässig arbeiten, mehr Verantwortung, etwa bei Kassen- oder Warenaufgaben. Die Bezahlung richtet sich eher nach der Anstellungsart als nach persönlichen Merkmalen. Ich fühle mich persönlich nicht wegen meines Geschlechts benachteiligt, sondern aufgrund anderer Faktoren. Flexible Arbeitszeiten gibt es nicht, jedoch wurde einer Mitarbeiterin mit Teilzeitwunsch, beispielsweise aufgrund von Elternzeit, eine Anpassung ermöglicht.
Anfangs sind die Aufgaben durch das Neue noch spannend, doch mit der Zeit werden sie leider sehr eintönig und monoton. Die fehlende Abwechslung macht es schwer, motiviert zu bleiben.