Ihr Unternehmen?

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Opel 
Automobile 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Dauerhaft Zweifelhafte Entscheidungen münden in Veränderungsmüdigkeit. Wer zahlt den Preis am Ende?

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Opel Automobile GmbH in Eisenach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Starke Markenidentität, für die es sich theoretisch zu kämpfen lohnt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Enormer Vertrauensverlust durch die Nullrunde bei den Boni in Europa.

Hohe Fluktuation und „Brain Drain“ in den letzten Jahren.

Sehr Hoher Arbeitsdruck bei gleichzeitigem Personalstopp in vielen Bereichen.

Rückschritt in die Präsenz-Steinzeit: Die Einführung der 5-Tage-Präsenzpflicht ist ein massives Misstrauensvotum. Diese starre Regelung ignoriert moderne Lebensrealitäten wie lange Pendelwege und Kinderbetreuung komplett.

Finanzielle Doppelbelastung: In einer Zeit, in der die Inflation und Spritkosten hoch sind und gleichzeitig die Boni gestrichen wurden, ist die Verpflichtung zur täglichen Anreise eine zusätzliche finanzielle Belastung für jeden Mitarbeiter.

Produktivitätskiller: Statt fokussiertem Arbeiten im Homeoffice verbringt man nun wertvolle Lebenszeit im Stau. "Hallelujah" – so sieht moderne Mitarbeiterführung im Jahr 2026 bei Stellantis wohl aus.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf, die Belegschaft als reine Kostenposition zu sehen. Um die „Veränderungsmüdigkeit“ zu bekämpfen, braucht es mehr als Motivationsreden. Es braucht finanzielle Wertschätzung und eine verlässliche Produktstrategie, die nicht ständig umgeworfen wird. Wer Qualität will, muss den Menschen den Raum geben, diese auch zu produzieren. Die Elektroplatform war ein Megalomanie, die seit Beginn mit den Rahmenbedingen zum Scheitern verurteilt war.

Arbeitsatmosphäre

Geprägt von Unsicherheit. Man spürt den Druck, die Fehler der Vergangenheit (Stichwort: Qualitätsprobleme und hohe Garantiekosten) im Eiltempo korrigieren zu müssen. Das Vertrauen in die langfristige Strategie ist nach den Verlusten von 2025 massiv beschädigt.

Image

Wir liefern Schrott und alle Endkunden wissen von den offensichtlichen Qualitätsproblemen.

Work-Life-Balance

Alles für die Firma bei bekannten Engpässen

Karriere/Weiterbildung

Zero - hat deutlich "Luft nach oben" und zwar auf allen Ebenen. Frust macht sich bemerkbar.

Kollegenzusammenhalt

Der einzige Lichtblick. „Wir sitzen alle im selben Boot“ schweißt zusammen, besonders wenn die Boni auf Null gesetzt werden, während man gleichzeitig die Scherben der vorangegangenen Sparpolitik aufkehren muss.

Vorgesetztenverhalten

Oftmals „Management by Spreadsheet“. Entscheidungen wirkten lange Zeit rein finanzgetrieben, ohne Rücksicht auf technische Machbarkeit oder Markenidentität. Die neue Führung bemüht sich um Nahbarkeit, muss aber erst beweisen, dass den Worten Taten folgen.

Kommunikation

Das übliche bla bla - Viel Corporate Speak über „Efficiency“ und „Synergies“. Die harte Realität – wie der Ausfall der Gewinnbeteiligung 2026 – wird oft erst spät oder durch die Presse klar kommuniziert. Die Idee "5 days RTO" ist eine reine Katastrophe.

Interessante Aufgaben

Die technische Kehrtwende (Rückkehr zu Verbrenner-Optionen, Fokus auf Qualität) ist spannend, findet aber unter extremem Zeit- und Ressourcendruck statt.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.