Empfehlung? Nein, danke!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Freier Eintritt zu Generalproben, Mitarbeiterkarten für 18,00 € - wenn man sich das denn anschauen will. Einige Kollegen, die wirklich ganz großartige Menschen sind. Das war es dann aber auch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt, Wertschätzung, Kommunikation, Betriebliche Altersvorsorge (weil Pflicht), Kantine, Weiterbildungsmöglichkeiten, Schulungen, Respekt, Rückhalt, Unterstützung, Konfliktmanagement, Motivation, Events für Mitarbeiter usw.
Verbesserungsvorschläge
Dafür reichen die Freizeichen in diesem Portal nicht aus. Werden grundsätzlich aber alle ignoriert, zerredet oder abgelehnt. Es gibt zwei Optionen: einfach machen und mit den Konsequenzen leben oder abstumpfen und resignieren.
Arbeitsatmosphäre
Mach einen auf krank, labil oder eiskalt und du hast deine Ruhe. Jegliche Art von Motivation, Engagement, Leidenschaft für das Arbeitsgebiet, das Opernhaus /Ballett/Betrieb o.ä. wird im Keim erstickt. Grundsätzlich wird jeder sinnvolle Verbesserungsvorschlag abgelehnt, jedes Engagement endet immer in einer riesigen Enttäuschung. Katastrophe!!!
Image
Welches Image??? Schöne, historische Opernhäuser, aber hinter der Fassade ist alles eine absolute Kampfzone oder schon in Schutt und Asche gelegt.
Work-Life-Balance
Gibt es hier nicht. Es gibt zwei Optionen: 24/7 arbeiten für einen Hungerlohn inkl. Tritte in den Hintern oder Dienst-nach-Vorschrift für einen Hungerlohn inkl. Tritte in den Hintern.
Karriere/Weiterbildung
In diesem Verein? Keine Chance. Die Intendanten und Direktoren Europas reichen sich die Jobs untereinander weiter. Kaum einer bleibt länger als 5 Jahre, weil man es in der Stiftung und in dieser Stadt auch nicht länger aushalten kann oder Langzeitschäden befürchten zu müssen.
Gehalt/Benefits
Völlig veraltete und überholte Eingruppierungen. Bsp. Sekretär*innen oder heutzutage Officemanager*innen gelten hier als Schreibkraft und werden entsprechend niedrig bezahlt, leiten aber die gesamte Abteilung. Anpassung, Aktualisierung ans 21. Jahrhundert - Pustekuchen!!!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gibt es in der gesamten Stiftung Oper in Berlin nicht. Alles nur bla, bla, bla.... für den schönen Schein.
Kollegenzusammenhalt
Das einzige, was hier an einigen Stellen in allen Betrieben der Stiftung Oper in Berlin funktioniert, ist der Zusammenhalt der Kollegen. Aber Achtung: nicht umsonst gilt die Stiftung Oper in Berlin als das größte Schlangennest und Haifischbecken in ganz Deutschland.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden genauso schlecht, abwertend und katastrophal behandelt wie die jungen oder mittelalten. Der Mensch zählt hier nicht. Er wird ausgetauscht, wenn er Probleme macht oder zumindest erstmal ignoriert und isoliert.
Vorgesetztenverhalten
Wenn es darum geht, daß noch mehr Arbeit übernommen werden soll, haben sie immer ein offenes Ohr. Gibt es Probleme, werden diese ignoriert, ausgesessen, nicht gelöst, sind einfach nicht ansprechbar. Man übernimmt keine Verantwortung, hat keine Führungsqualitäten, keine entsprechende Qualifikation für die Stelle, glänzt durch Abwesenheit, Arroganz, Herablassung, Unwissenheit, Inkompetenz, Egoismus, Bequemlichkeit usw.
Arbeitsbedingungen
Kann man hier in dem Portal leider nicht aufzählen, da zu wenig Freizeichen zur Verfügung stehen.
Kommunikation
Wissen ist Macht!!! Das ist das Leitmotiv der Führungselite. Alle wichtigen Informationen muss man sich selbst einholen. Katastrophe!!!
Gleichberechtigung
Gibt es nicht. Weder zwischen Mann und Frau, noch zwischen alt und jung oder sonst irgendwie.
Interessante Aufgaben
Grundsätzlich ist dieser Bereich hochgradig interessant, aber die Art und Weise wie mit dem Thema "Oper" umgegangen wird, ist alles andere.