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Solange man nicht in Ungnade fällt …

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mettingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt unter vielen Kollegen war gut, insbesondere unter den langjährigen Mitarbeitern. Die eigentliche Arbeit kann durchaus Spaß machen und durch unterschiedliche Touren gelegentlich abwechslungsreich sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vor allem den Führungsstil. Ich habe diesen als autoritär, unberechenbar und teilweise einschüchternd erlebt. Nach meiner Erfahrung kann sich der Umgang mit einem Mitarbeiter erheblich verändern, sobald persönliche Differenzen mit der Geschäftsführung entstehen. In solchen Situationen habe ich einen starken persönlichen und teilweise auch finanziellen Druck wahrgenommen.

Hinzu kommen sehr kurzfristige Dienstpläne, wenig Planungssicherheit und ein Umgang mit krankgeschriebenen Mitarbeitern, den ich als unangemessen empfunden habe. Selbst bei einer noch mehrere Wochen bestehenden Arbeitsunfähigkeit wurde nachgefragt, ob eine frühere Rückkehr zur Arbeit möglich sei.

Besonders befremdlich fand ich außerdem Versuche, auf private Kontakte und Zusammenkünfte von Mitarbeitern außerhalb der Arbeitszeit Einfluss zu nehmen.

Unter den Kollegen selbst habe ich dagegen vieles positiv erlebt. Für mich liegt das wesentliche Problem dieses Arbeitgebers eindeutig im Führungsstil und im Umgang mit Mitarbeitern, sobald Konflikte entstehen.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter respektvoll und unabhängig von persönlichen Sympathien behandeln. Konflikte sachlich lösen, anstatt Druck aufzubauen. Dienstpläne deutlich früher und verlässlicher erstellen. Erkrankungen und ärztlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit respektieren. Vergütung und Zulagen transparent und nachvollziehbar gestalten. Außerdem sollte akzeptiert werden, dass Mitarbeiter auch außerhalb der Arbeitszeit private Kontakte untereinander pflegen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre hängt stark davon ab, wie das persönliche Verhältnis zur Geschäftsführung ist. Gerät man in Ungnade, kann sich das Arbeitsklima nach meiner Erfahrung sehr schnell und deutlich verschlechtern.

Image

Nach außen mag das Unternehmen einen anderen Eindruck vermitteln. Meine persönlichen Erfahrungen mit Führung, Kommunikation und Mitarbeiterumgang passen dazu allerdings nur bedingt.

Work-Life-Balance

Eine verlässliche Freizeitplanung ist schwierig, da Schichten teilweise erst wenige Tage vorher feststehen. Auch während einer länger bescheinigten Arbeitsunfähigkeit wurde bereits nach etwa zwei Wochen nachgefragt, ob eine frühere Arbeitsaufnahme möglich sei.

Karriere/Weiterbildung

Nennenswerte Entwicklungs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich nicht erlebt. Eine erkennbare Perspektive für die persönliche oder berufliche Weiterentwicklung gab es für mich nicht.

Gehalt/Benefits

Das tatsächliche Einkommen kann durch Mehrarbeit und Zulagen zunächst ordentlich ausfallen. Problematisch wird es, wenn bisher gezahlte Bestandteile plötzlich wegfallen. Ich habe die Vergütung dadurch als wenig verlässlich und nicht ausreichend planbar erlebt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim sozialen Umgang mit Mitarbeitern sehe ich erheblichen Verbesserungsbedarf. Besonders der Umgang mit Beschäftigten in Konfliktsituationen und der aus meiner Sicht teilweise sehr hohe persönliche Druck haben bei mir einen nachhaltig negativen Eindruck hinterlassen.

Kollegenzusammenhalt

Unter den langjährigen bzw. älteren Kollegen war der Zusammenhalt grundsätzlich gut. Private Kontakte unter Mitarbeitern wurden von der Geschäftsführung allerdings nicht immer gern gesehen; nach meiner Wahrnehmung wurde sogar versucht, darauf Einfluss zu nehmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren bzw. langjährigen Kollegen war nach meiner Erfahrung überwiegend in Ordnung. Hier gab es deutlich weniger zu beanstanden.

Vorgesetztenverhalten

Für mich der mit Abstand größte Kritikpunkt. Den Führungsstil habe ich als sehr autoritär, teilweise laut und einschüchternd erlebt. Bei Konflikten entstand bei mir der Eindruck, dass einzelne Mitarbeiter gezielt unter erheblichen Druck geraten können.

Arbeitsbedingungen

Kurzfristige Schichtplanung und wenig Planungssicherheit erschweren den Arbeitsalltag erheblich. Teilweise standen die Schichten erst wenige Tage vorher fest. Insgesamt habe ich die Arbeitsbedingungen als wenig mitarbeiterorientiert empfunden.

Kommunikation

Kommunikation erfolgt häufig sehr kurzfristig und nach meinem Empfinden wenig wertschätzend. Entscheidungen und Planungen sind für Mitarbeiter teilweise nur schwer vorhersehbar.

Gleichberechtigung

Eine Gleichbehandlung aller Mitarbeiter habe ich nicht wahrgenommen. Nach meinem Eindruck spielt das persönliche Verhältnis zur Geschäftsführung eine erhebliche Rolle dabei, wie mit einzelnen Mitarbeitern umgegangen wird.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind überwiegend gleichbleibend. Gelegentlich gibt es durch eine andere oder neue Tour etwas Abwechslung.e Tour

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