280 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
280 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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280 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine Verbesserungsvorschläge. Der Bewerbungsprozess war in Ordnung
Ich persönlich habe als Bewerber den Eindruck, dass dieses Unternehmen in regelmäßigen Abständen Stellenanzeigen schaltet, ohne aber neue Mitarbeiter in den entsprechenden Bereichen einzustellen.
Als Hamburger kenne ich das Unternehmen natürlich gut und weiß, dass es sich hier um ein eher konservatives, sehr traditionelles Unternehmen handelt, welches generell äußerst vorsichtig mit Investitionen im IT bzw. E-Commerce Bereich ist. Ich war auch bereits bei dem ein oder anderen Tochterunternehmen zu Gast. Eventuell ist dies einer der Gründe, weshalb sich die Stellenanzeigen für UX Positionen lesen, wie ein übertriebenes Buzzword-Bingo, welches aus einem Social Media Post kopiert wurde. Das fängt mit dem Gendern von englischen Jobtiteln an, was generell cringe ist, weil halt im Englischen bereits Gender neutral und versteht einfach niemand, ganz schlecht lesbar und somit das Gegenteil von UX.
Als ich zum letzten Mal bei diesem Unternehmen im Onlineshop ein Produkt bestellt habe und mich durch dieses unübersichtliche UI gewühlt habe, wie an einem Grabbeltisch, habe ich erfahren, dass man bei einer Bestellung direkt 2 Print-Kataloge ins Haus geliefert bekommt. Da hat jeder UX Profi direkt den Eindruck er wird verrückt oder er hofft, dass er das alles nur geträumt hat.
Als UX Designer mit einer UX-Berufserfahrung von 12 Jahren, erkenne ich auch am Text der Stellenanzeigen, an der Beschreibung der Anforderungen, dass zumindest diese Texte nicht von einem UX Designer formuliert bzw. verfasst worden sind. Passagen wie „Zudem begleitest du die Entwicklung unserer UI-Komponenten-Bibliothek, die das Design System umsetzt, um team- und systemübergreifende Konsistenz und Effizienz im UI-Design zu gewährleisten.“ Sowas kann ich da persönlich überhaupt nicht ernst nehmen und das sagt direkt einiges aus. Oder UX Konzepte von UI Designs zu trennen, würde natürlich kein UX Designer machen. Generell wirken die Texte auf mich so, wie auf Krampf modern bzw. hip sein zu wollen. Wirkt auf mich nicht authentisch und wie zusammenkopiert auf dem hiesigen Business bzw. Social Media Portal, von irgendwelchen Poser-Posts.
Challenges in Bewerberprozessen sind generell ganz schwierig. Ein Unternehmen fragt seniorige Bewerber eigentlich niemals nach einer Challenge. Da sollte schon direkt klar sein, dass die Anforderungen passen. Sowas machen in den meisten Fällen nur Unternehmen, um gratis Arbeitsleistung abzustauben. Dieses Unternehmen hat dies finanziell bekanntermaßen nicht nötig. Aber da bekommt man als Bewerber auch keinen guten Eindruck. Ebenfalls kann ich hier nicht erkennen, dass die in den Stellenanzeigen genannten Ansprechpartner irgendeine Qualifikation im Bereich UX mitbringen, Entwickler kennen sich traditionell weniger mit UX aus. Auch habe ich persönlich nicht den Einruck, dass es bei diesem Unternehmen eine UX Fachabteilung gibt. Wäre dies der Fall, dann hätten sie auch bei meinem Profil zugreifen müssen.
Was hier das Schalten von derartigen Stellenanzeigen für einen Sinn ergeben soll, ist mir komplett schleierhaft.
Ich meine, das Unternehmen generiert nach wie vor einen Milliardenbetrag an Umsatz. Eventuell sollte das Unternehmen zumindest mal in eine korrekte Marketingabteilung investieren und wirklich mehr Professionals einstellen. Und Unternehmen sollten nur Stellenanzeigen schalten, wenn sie dann auch Mitarbeiter einstellen. Insbesondere ein traditionelles und bekanntes Unternehmen wie dieses. Alles andere ist schlecht für das Brand-Image und vor allem respektlos gegenüber Bewerbern und Fachkräften. Ich persönlich habe hier für mich also den Eindruck gewonnen, dass sich eine Bewerbung, als Professional nicht lohnt.
Ich finde, das Unternehmen wirkt sehr modern und gut organisiert. Ich würde mich freuen, Teil dieses Teams zu werden.
Es war bisher mein schlimmstes Bewerbungsgespräch und ich hatte schon einige hinter mir. Von Anfang an des Gesprächs war die Atmosphäre extrem negativ gestimmt, es wurden sich wirklich nur Voll und Ganz auf die negativen Aspekte des Lebenslauf konzentriert. HR führte das Gespräch, die zwei Kollegen aus der Fachabteilung wirkten relativ desinteressiert und erzählten nur oberflächlich etwas zur Stelle was ich auch selbst in der Stellenausschreibung lesen konnte... Mit meinen Antworten gab man sich nicht zufrieden und es wirkte viel mehr wie ein psychologischer Test oder ein Verhör, als ein Bewerbungsgespräch. Ich musste mich 2-3 Mal wiederholen, sodass ich mich auch fragte, ob man mir überhaupt zuhören würde... Am Ende des Gesprächs, kam ich mir wirklich so vor, als wäre ich bloß eine Quote die man zu erfüllen hat ,, mind. x Anzahl an Bewerber für eine Stelle interviewen". Warum lädt man mich bitte zu einem Interview ein, beansprucht meine wertvolle Zeit, wenn man mich so extrem negativ von Anfang an framed? Professionell ist etwas anderes und da erwarte ich auch deutlich mehr von einer HR Recruiterin eines solch großen Unternehmens..... Ich erfüllte die aufgelisteten Qualifikationen für die angebotene Stelle, und dennoch war der Fokus nur auf das Negative. Da braucht man nicht verwundert zu sein, dass ich es mündlich meinen Kommilitonen so weiter erzählen werde.
Erst ein Gespräch über das fachliche mit dem Team, anschließend mit HR.
Beim 1. Gespräch konnten viele doch sehr grundlegende Organisatorische Fragen leider nicht beantwortet werden.
Es gab eine kurze Rückmeldung am Ende des Gesprächs und die Zusage schon am nächsten Tag.
Erkenntnisreicher weise auf Bewerbung sowie Nachfrage keine Reaktion erhalten. Keine Eingangbestätigung oder Absage. Das ist sehr unprofessionell und respektlos. Bewerber investieren u.a. viel Zeit und Mühe für den Bewerbungsprozess und erhalten nicht mal eine Antwort.
Vor dem Interview erhielt ich einen Link zu einem Big-Five-Persönlichkeitstest, dessen Ergebnisse ich als zutreffend empfand. Während des Gesprächs hatte ich jedoch den Eindruck, dass meine Vielseitigkeit weniger im Fokus stand. Mein persönliches Empfinden war, dass eher konservative und starre Vorstellungen darüber vorherrschten, wie ein Mitarbeiter sein sollte. Zudem hatte ich das Gefühl, in eine Schublade eingeordnet zu werden.
Ein zentrales Thema war die Frage, ob ich eigenständig arbeite oder lieber im Team agiere. Ich habe ehrlich geantwortet, dass ich selbstständig arbeite und meine Meinung direkt äußere, mich aber ebenso gut in Gruppen einfügen kann, wenn es die Situation erfordert. Ich hatte das Gefühl, dass meine Antwort möglicherweise nicht in meinem Sinne verstanden wurde. Dabei habe ich betont, dass ich sowohl durch meine Erfahrungen im Projektmanagement als auch durch meine Teilnahme an Teamsportarten gezeigt habe, dass ich teamorientiert arbeiten kann. Auch mein Testergebnis spiegelte genau diese Balance wider – eigenständig, aber zugleich teamfähig.
Mein Eindruck war, dass im Gespräch eine eher einseitige Vorstellung von Teamfähigkeit vertreten wurde – entweder als völlige Teamorientierung oder als reiner Individualismus. Dabei denke ich, dass viele Fachkräfte situativ zwischen beiden Rollen wechseln können. Interessanterweise spiegelte genau diese Kombination aus Eigenständigkeit und Teamfähigkeit auch mein Testergebnis wider, was aus meiner Sicht im Gespräch jedoch nicht entsprechend anerkannt wurde.
Auch sind kritische Nachfragen von Unternehmensseite selbstverständlich legitim. Doch wenn bestimmte Aspekte mehrfach thematisiert werden, obwohl sie bereits beantwortet wurden, kann dies aus meiner Sicht den Eindruck erwecken, dass meine Antworten nicht vollständig anerkannt oder wertgeschätzt wurden.
Natürlich ist mir bewusst, dass kein Bewerbungsprozess perfekt ist, und es ist möglich, dass ich mich in einigen Momenten nicht optimal präsentiert habe. Dennoch habe ich in keinem anderen Bewerbungsprozess eine vergleichbare Erfahrung gemacht, die bei mir ein so negatives Gefühl hinterlassen hat
Bewerber nicht so lange hinhalten, zugesagte Rückmeldungstermine einhalten, Prozess insgesamt beschleunigen - im Schnitt 4 Wochen Reaktionszeit zwischen den einzelnen Schritten sind alles andere als zeitgemäß und wertschätzend den Bewerbern gegenüber
Ich hatte ein Bewerbungsgespräch bei OTTO Consulting, das leider mein bisher schlimmstes Interview-Erlebnis war. Ich war sehr enttäuscht aus folgenden Gründen:
- Ich bin weiblich, und meine Gesprächspartner waren drei Männer. Das ist einfach nicht zeitgemäß und trägt nicht zu einem angenehmen Gesprächsklima bei.
- Es war kein entspannter Austausch, sondern fühlte sich an wie ein Verhör. Die Fragen waren merkwürdig formuliert und so verschachtelt, dass es kaum möglich war, die Antwort zu finden, auf die sie eigentlich hinaus wollten. Zum Beispiel fragte HR: "Wie ist das Konsumklima derzeit?" – eine offensichtlich leicht zu beantwortende Frage, doch es stellte sich später heraus, dass sie eigentlich wissen wollten, ob ich als Consultant auch Effizienzmaßnahmen umsetzen würde. Man kann mit einem großen Bogen darauf kommen, aber warum nicht einfach direkt die Frage stellen?!
- Auf komplizierte und verschachtelte Fragen wurde dann weiter gebohrt. Als Bewerberin fühlte ich mich dadurch verunsichert, und das Gesprächsklima war unglaublich unangenehm.
- Es gab so gut wie keinen Personal Fit oder Small Talk, um sich wirklich kennenzulernen. Ich hatte das Gefühl, dass die Entscheidung gegen mich eigentlich schon vor dem Gespräch oder sehr schnell währenddessen gefallen war.
- Obwohl in der E-Mail von HR vorab nur stand "eventuell" gäbe es einen Case, wurde dann tatsächlich einer durchgeführt. Auf meine Rückfrage vorab, ob ich mich auf etwas Spezielles vorbereiten sollte, wurde ausdrücklich verneint. Der Fall, der dann dran kam, war so speziell, dass ich mich definitiv gerne darauf vorbereitet hätte.
- Der Case wurde von einer Führungskraft durchgeführt, während HR und ein anderer Consultant das Geschehen eher gelangweilt beobachteten.
- Der Case handelte von reiner Data Science – absolut nichts, was jemand ohne Spezialisierung in Data Science / Big Data / Data Analytics spontan souverän lösen kann. Es war offensichtlich, dass der Case gewählt wurde, weil die Führungskraft aus diesem Bereich kommt – bei einer generalistischen Beraterstelle ist das ein absoluter Witz. Während des Cases wurde ich dann mehrfach von der unfreundlichen Führungskraft aufgefordert, das gerade Besprochene zu wiederholen, wie ein Lehrer, der von oben herab seinen Schüler testet. "Wiederhole, was wir gerade besprochen habe. - Ok, und was noch?! - Was haben wir gerade besprochen?") Das war reine Schikane, so geht man nicht mit Bewerbern um.
- Nach dem misslungenen Case war es dann auch kaum noch zu verbergen, dass die OTTO-Mitarbeiter kein Interesse mehr an meiner Person hatten.
- Abschließende Fragen meinerseits zur Unternehmenskultur wurden oberflächlich abgewatscht, und teilweise wurden Fragen zur Zusammenarbeit im Team gar nicht verstanden, was mich hinsichtlich der tatsächlichen Arbeits- und Unternehmenskultur sehr stutzig machte.
Letztlich bleibt mir nur zu sagen: OTTO, fand ich gut.
nichts , einfach weiter so
So verdient kununu Geld.