Wer kann, geht
Verbesserungsvorschläge
Sich auf die Werte besinnen, die OTTO früher zu einem attraktiven IT-Arbeitgeber gemacht haben - Technikern vertrauen, ihnen Freiraum geben, und dafür sorgen, dass ihre Arbeit Spaß macht.
Arbeitsatmosphäre
Misstrauen, Gerüchte, Gemauschel, Kollegen anschwärzen, ohne ihnen eine Chance zu geben, sich zu verteidigen, und wie als Hohn permanente Zufriedenheitsumfragen, deren Ergebnisse ignoriert werden. Dazu Einstellungsstop, Kaputtsparen von Teams, Vergraulen guter Mitarbeiter ... wer hier noch bleibt, der hat es nicht weg geschafft.
Image
Viel beschworen, aber nach innen kaum zu spüren.
Work-Life-Balance
Wenn man es schafft, den psychologischen Druck nicht nachhause zu tragen, immer noch ziemlich gut - Arbeitszeit flexibel, Verständnis für die Situation z.B. von Eltern ...
Karriere/Weiterbildung
Nicht für Techniker. Führungspositionen auch in Technikbereichen werden an allenfalls mäßig kompetentes Business-Personal mit Netzwerk und Sitzfleisch vergeben.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt durchschnittlich, Erhöhungen auch bei ausgezeichneter Leistung zuletzt unter dem Inflationsausgleich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird viel beschworen und in der Praxis kaum gemacht.
Kollegenzusammenhalt
Manche Kollegen sind Gold wert. Andere sind nutzlose Wichtigtuer, die allen die Zeit stehlen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kein Problem.
Vorgesetztenverhalten
Vielfach illoyal, unehrlich, verbohrt, unbelehrbar, und keine Ahnung von dem, woran die Teams arbeiten.
Arbeitsbedingungen
Geht sicher schlimmer. Hardware mittelmäßig. Das Gebäude ist sehr laut, und wird von der Mehrheit der Mitarbeiter, die hier nicht regelmäßig arbeitet, bei ihrer seltenen Anwesenheit mit einem Raum für Social Events verwechselt (sich laut in Gruppen amüsieren und viel zu laut telefonieren).
Kommunikation
Bodenlos intransparent. Weitreichende Entscheidungen werden von oben getroffen, ohne betroffene Mitarbeiter einzubeziehen, und mit Glück nachträglich und mit erkennbar vorgeschobenen Gründen kommuniziert.


