Rückblickend eine doch sehr schöne Ausbildungszeit 2018-2021
Arbeitsatmosphäre
Zusammengefasst war die Atmosphäre sehr angenehm.
Jedoch muss ich dazu sagen, dass die Stimmung mit Ausbruch von Covid kippte. Es war für alle sehr herausfordernd - viele neue Situationen und viele neue Probleme kamen auf uns zu.
In der Anfangsphase von Corona wurde viel gut und schnell umgesetzt. Kolleg*innen die gesundheitlich gefährdet waren konnten direkt in der nächsten Woche ins Home Office und einige Zeit später konnten auch alle anderen ins Home Office, obwohl die technischen Anforderungen nicht gegeben waren (vorher gab es kein Home Office). Das wurde von allen beteiligten wirklich gut gelöst.
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass sich das Arbeitsklima durch Corona geändert hatte. Ohne Corona hätte ich an dieser Stelle 4-5 Sterne gegeben. Es war für alle neu und nicht einfach. Das ist aber gezieltes Makel von OTTO, es ging vielen Unternehmen so.
Karrierechancen
Zu den Aufstiegschancen in höhere Positionen kann ich nicht viel sagen, da sie mich nicht betrafen.
Jedoch gab es immer die Möglichkeit sich intern zu engagieren und weiterzubilden.
Arbeitszeiten
Während der Ausbilungszeit wurde der Dienstplan Anfangs immer mit den Ausbilder*innen erstellt. Man hatte die Möglichkeit Wünsche und Präferenzen einzubringen. Später konnten unter den festgelegten Rahmenbedingunen (X Mal Spätschicht und ca. 1 Samstag alle 4-6 Wochen) den Dienstplan selbstständig planen. Das war nicht in allen Abteilungen und Standorten von OTTO so und wirklich eine tolle Sache von den Ausbilder*innen im Kreditcenter Magdeburg
Ausbildungsvergütung
Für mich war die Ausbildungsvergütung gut und ich hatte dadurch die Möglichkeit schon während der Ausbildungszeit in einer eigenen Wohnung zu wohnen. Wir hatten, verglichen mit den Azubis aus der Berufsschule, immer die höchste Vergütung und die meisten Benefits und auch Freiheiten
Die Ausbilder
Ich empfand die Ausbilder*innen immer als sehr qualifiziert. Sie haben regelmäßig an Weiterbildungen teilgenommen und ihr Wissen mit den Azubis geteilt.
Als Azubi hatte ich meist das Gefühl, dass auf meine Probleme eingegangen und zusammen an einer wohlwollenden Lösung gearbeitet wird. Man hatte immer die Möglichkeit sich einzubringen und seine eigenen Sichtweisen zu teilen und einzubringen
Spaßfaktor
Im Team hat es viel Spaß gemacht. Es wurde immer darauf geachtet, dass niemand außen vor bleibt oder benachteiligt wird.
Aufgaben/Tätigkeiten
Eine Variation in den Tätigkeiten war nur bedingt möglich - das lag aber primär an dem Aufgabenfeld der Abteilung. Es wurde jedoch Rücksicht darauf genommen, wenn eine bestimmte Aufgabe einem nicht lag oder man an einer Aufgabe besonders viel Spaß hatte
Variation
siehe Punkt Aufgaben/Tätigkeiten
Respekt
Im Großen und Ganzen war der Umgang sehr respektvoll. Die "älteren" Kolleg*innen waren immer sehr hilfsbereit und haben die Azubis auch in sehr schweren Zeiten Halt und Unterstützung geboten. Es gab auch wenige Ausnahmen, aber das ist völlig normal in einem großen Büro mit so vielen Kolleg*innen. Dort treffen viele Welten aufeinander.
Die Ausbilder*innen waren auch immer respektvoll und haben versucht bei Problemen im Büro, Privat, in der Berufsschule und im Team zu unterstützen und zu vermitteln

