Noch viel Luft nach oben!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das man sich an einigen Punkten seiner Schwächen bewusst ist und aktiv versucht hat daran zu arbeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenn man sich Experten ins Haus holt, sollte man ihnen auch Vertrauen. Dies gilt nicht nur für das Marketing. Die beiden Standorte, respektive deren Geschäftsführer, sollten mit einer Stimme sprechen oder sich trennen. Die Belegschaft merkt diese Unstimmigkeiten und zieht ihre eigenen Schlüsse.
Verbesserungsvorschläge
Es gibt noch viele Themen, bei denen sich OTTO HEIL professioneller aufstellen muss, um auch in Zukunft am Markt bestehen zu können. Wenn man einen Change-Prozess aufsetzt, sollte man die Ergebnisse auch umsetzen und nicht in irgendwelchen Schubladen verschwinden lassen oder so lange darüber diskutieren bis keiner mehr weiß, worum es eigentlich ging.
Arbeitsatmosphäre
Im Immobilienbereich war es größtenteils schwierig, was aber nun durch den Weggang des ehemaligen Geschäftsführers dieses Bereiches behoben sein sollte. Die Fluktuation war damals exorbitant hoch.
Bei den beiden Baugesellschaften ist es recht unterschiedlich. In Oerlenbach ist die Atmosphäre deutlich angespannter als in Taucha. Auch das uneinheitliche Auftreten der beiden Geschäftsführer war für die Firma nicht hilfreich.
Image
Die Entwicklungen der letzten 24 Monate haben vor allem dem Image in Oerlenbach geschadet. In Taucha ist das Image der Baufirma ok, aber auch nicht übermäßig positiv. Die Immobilienfirma hat einiges runtergezogen. Daher im Durchschnitt nur 2 Sterne.
Work-Life-Balance
Man spürte, dass hier nicht der Ansatz gilt, wer länger im Büro ist, gewinnt. Es wurde schon geschaut, dass man nicht extrem viele Überstunden anhäuft. Da es jedoch keine Zeiterfassung gibt, war das aber auch immer etwas gefühlsabhängig.
Karriere/Weiterbildung
Es gab einen Testlauf mit einer Online-Plattform von PINKTUM. Ob es diese immer noch gibt, weiß ich nicht. Ich finde diese eher mittelmäßig. Auch ein Event, dass für uns im Marketing hilfreich gewesen wäre, wurde de nicht bewilligt, obwohl dies von den Kosten her überschaubar war.
Vorgesetztenverhalten
Mit meiner direkten Vorgesetzen hatte ich ein sehr gutes Verhältnis! Bei dem Geschäftsführer, der für das Marketing zuständig war, merkte man immer wieder, dass Marketing nicht in seiner DNA verankert war und er sich auch immer wieder über die Experteneinschätzung hinweggesetzt hat, ohne es besser zu wissen.
Arbeitsbedingungen
Co-Working-Spaces, Wide-Screen-Monitore, Drohne und auch die Software-Programme waren top. Kleines Manko war die Anbindung des Hauptbüros in Taucha per ÖPNV. Auch der Standort in Bad Kissingen ist ohne Auto schwerlich zu erreichen.
Kommunikation
Es gab immer wieder Themen, bei denen die Belegschaft von der Geschäftsführung völlig im Dunkeln gelassen wurde. Wenn es jedoch um Entlassungen oder die Anordnung von Kurzarbeit geht, wäre ein Statement schon mal hilfreich gewesen. Doch Kommunikation gehört definitiv nicht zu den Stärken der beiden Geschäftsführer.
Interessante Aufgaben
Es gab im Marketing sehr viel zu tun, da dies jahrelang brach lag. Teilweise wollte man die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte, aber mit anderthalb Personen innerhalb weniger Monate korrigieren. Dazu gab es auch immer wieder budgetseitige Restriktionen.

