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Bewertung

Noch viel Luft nach oben!

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Otto Heil Hoch- Tief- Ingenieurbau u. Umwelttechnik GmbH & Co KG in Taucha gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das man sich an einigen Punkten seiner Schwächen bewusst ist und aktiv versucht hat daran zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn man sich Experten ins Haus holt, sollte man ihnen auch Vertrauen. Dies gilt nicht nur für das Marketing. Die beiden Standorte, respektive deren Geschäftsführer, sollten mit einer Stimme sprechen oder sich trennen. Die Belegschaft merkt diese Unstimmigkeiten und zieht ihre eigenen Schlüsse.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt noch viele Themen, bei denen sich OTTO HEIL professioneller aufstellen muss, um auch in Zukunft am Markt bestehen zu können. Wenn man einen Change-Prozess aufsetzt, sollte man die Ergebnisse auch umsetzen und nicht in irgendwelchen Schubladen verschwinden lassen oder so lange darüber diskutieren bis keiner mehr weiß, worum es eigentlich ging.

Arbeitsatmosphäre

Im Immobilienbereich war es größtenteils schwierig, was aber nun durch den Weggang des ehemaligen Geschäftsführers dieses Bereiches behoben sein sollte. Die Fluktuation war damals exorbitant hoch.
Bei den beiden Baugesellschaften ist es recht unterschiedlich. In Oerlenbach ist die Atmosphäre deutlich angespannter als in Taucha. Auch das uneinheitliche Auftreten der beiden Geschäftsführer war für die Firma nicht hilfreich.

Image

Die Entwicklungen der letzten 24 Monate haben vor allem dem Image in Oerlenbach geschadet. In Taucha ist das Image der Baufirma ok, aber auch nicht übermäßig positiv. Die Immobilienfirma hat einiges runtergezogen. Daher im Durchschnitt nur 2 Sterne.

Work-Life-Balance

Man spürte, dass hier nicht der Ansatz gilt, wer länger im Büro ist, gewinnt. Es wurde schon geschaut, dass man nicht extrem viele Überstunden anhäuft. Da es jedoch keine Zeiterfassung gibt, war das aber auch immer etwas gefühlsabhängig.

Karriere/Weiterbildung

Es gab einen Testlauf mit einer Online-Plattform von PINKTUM. Ob es diese immer noch gibt, weiß ich nicht. Ich finde diese eher mittelmäßig. Auch ein Event, dass für uns im Marketing hilfreich gewesen wäre, wurde de nicht bewilligt, obwohl dies von den Kosten her überschaubar war.

Vorgesetztenverhalten

Mit meiner direkten Vorgesetzen hatte ich ein sehr gutes Verhältnis! Bei dem Geschäftsführer, der für das Marketing zuständig war, merkte man immer wieder, dass Marketing nicht in seiner DNA verankert war und er sich auch immer wieder über die Experteneinschätzung hinweggesetzt hat, ohne es besser zu wissen.

Arbeitsbedingungen

Co-Working-Spaces, Wide-Screen-Monitore, Drohne und auch die Software-Programme waren top. Kleines Manko war die Anbindung des Hauptbüros in Taucha per ÖPNV. Auch der Standort in Bad Kissingen ist ohne Auto schwerlich zu erreichen.

Kommunikation

Es gab immer wieder Themen, bei denen die Belegschaft von der Geschäftsführung völlig im Dunkeln gelassen wurde. Wenn es jedoch um Entlassungen oder die Anordnung von Kurzarbeit geht, wäre ein Statement schon mal hilfreich gewesen. Doch Kommunikation gehört definitiv nicht zu den Stärken der beiden Geschäftsführer.

Interessante Aufgaben

Es gab im Marketing sehr viel zu tun, da dies jahrelang brach lag. Teilweise wollte man die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte, aber mit anderthalb Personen innerhalb weniger Monate korrigieren. Dazu gab es auch immer wieder budgetseitige Restriktionen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.