OTTO Kreditcenter Leipzig als Arbeitgeber

  • Leipzig, Deutschland
  • BrancheHandel
Kein Firmenlogo hinterlegt

Schlechte Work-Life-Balance mit starren Vorgaben

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

* die Schulungsphase ist sehr gut

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

* Zusammenarbeiten erzeugen Drucksituationen auf MitarbeiterInnen, keiner macht diese gerne.

Verbesserungsvorschläge

* flexiblere Arbeitszeiten
* frischen Wind im Führungsteam (wird bereits begonnen)

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist nicht die, bei der man gerne arbeiten kommt. Klar gibt es hier "Blasen" in denen man den Büroalltag gut hinter sich bringen kann, doch sind diese vor allem für langjährige MitarbeiterInnen reserviert. So herrscht ein zwei Klassensystem!

Kommunikation

Änderungen, die den Betriebsablauf betreffen, werden schnell weiter gegeben. Kommunikation an MitarbeiterInnen gibt es in Form von Feedbackgesprächen nach sogenannten "Zusammenarbeiten", das heißt jemand sitzt (1-3h) neben dem/der MitarbeiterIn und hört bei jedem Gespräch zu und beurteilt die Arbeitsqualität. Dabei werden auch "Lernfelder" identifiziert, die unter bestimmten Maßnahmen verbessert werden könnten. Diese Lernfelder werden leider nie umgesetzt, sondern in Entfristungsgesprächen angeprangert.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Schulungsgruppe ist der Zusammenhalt sehr gut. Während man längere Zeit braucht Kontakt zu den langjährigen MitarbeiterInnen aufzubauen. Diese Tatsache wird vor allem dadurch verstärkt, dass man bei jeden Dienstantritt einen bestimmten Platz zugewiesen bekommt und so gar nicht die Möglichkeit hat mit jeder/jedem so leicht ins Gespräch zu kommen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist leider untragbar außer man ist ein nachtaktiver Mensch, dann ist der Job wahrscheinlich recht gut. Vollzeit-MitarbeiterInnen haben alle circa 4 Wochen Wochenenddienst. Flexer, also auch WerkstudentInnen, müssen von 4 Wochenenden in einer Planungsperiode 6 Wochenendtage zur Verfügung stellen von denen dann eigentlich nur 4 Wochenendtage verplant werden. Innerhalb einer Planungsperiode muss man während dem Semester 140 h und in den Semesterferien 220 h zur Verfügung stellen. Ebenso muss man innerhalb einer Planungsperiode mindestens elf 24-Uhr-Schichten zur Verfügung stellen. Geplant wird etwa acht Wochen im Voraus. Es besteht die Möglichkeit zum Tauschen oder Abgeben von Schichten, wenn man eine/n tauschwillige/n Kollegen/Kollegin selbst findet.

Vorgesetztenverhalten

Aktuell gibt es sechs TeamleiterInnen. Dabei ist es natürlich von jeweiligen TeamleiterIn abhängig wie die Zusammenarbeit verläuft. Teilweise ist der Umgang sehr harsch.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben wiederholen sich zwar, bleiben aber durch den Kundenkontakt interessant.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird Rücksicht auf ältere MitarbeiterInnen genommen.

Arbeitsbedingungen

Stühle und Tische sind sehr gut.
Die Luftqualität ist nicht so berauschend - aber klar Großraumbüro.
Im Sommer wird es sehr heiß, dadurch wurde es manchmal notwendigerweise alles verdunkelt, dass man sogar am helllichten Tag unter Neonlicht arbeiten durfte. Es gab zwar Ventilatoren, aber nur an manchen Plätzen.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist für die Call-Center-Branche verhältnismäßig gut. Es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie einen MitarbeiterInnenrabatt.

Karriere/Weiterbildung

Junge MitarbeiterInnen können sehr schnell aufsteigen, wenn Sie mögen.


Gleichberechtigung

Image