Gut am Arbeitgeber finde ich
Ehrlich gesagt, fällt mir nicht viel Positives ein. Praktikums-Auswertung waren die Gespräche eigentlich nett. Zeugnisse auch gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Chaotische Strukturen, Schlechter Umgangston und mangelnder Respekt, Keine Wertschätzung für Praktikanten, Keine klaren Verantwortlichkeiten oder Ansprechpartner, Missachtung grundlegender Standards, keine FLINTA
Verbesserungsvorschläge
Klare Strukturen und Aufgabenverteilung schaffen, Respektvollen Umgang fördern, besonders durch Führungskräfte, Diversität und Gleichberechtigung ernst nehmen, Praktikanten als wertvolle Mitarbeitende behandeln, nicht als günstige Arbeitskräfte
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war angespannt und wenig einladend. Das Büro selbst wirkte trist, und der allgemeine Umgangston war oft unangenehm. Kritik wurde lautstark und unsachlich geäußert, was das Arbeitsklima stark belastete.
Image
Nach außen mag das Unternehmen professionell wirken, aber intern sieht es anders aus. Die chaotische Organisation und schlechte Behandlung der Praktikanten sprechen für sich.
Karriere/Weiterbildung
Perspektiven zur Übernahme oder Weiterentwicklung gab es praktisch nicht.
Gehalt/Benefits
Alle Praktis sind unbezahlt gewesen, wegen Studium. Bezahlte Praktika gibts bei denen nicht. Festanstellungen rar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sagen, sie arbeiten Nachhaltig. Ich weiss nicht, wie genau.
Kollegenzusammenhalt
Da das Team fast ausschließlich aus Männern bestand und nur eine Praktikantin anwesend war, herrschte eine unausgeglichene Dynamik. Sexistische Kommentare und eine „Mädchen für alles“-Denke machten es für einige unangenehm.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind ja nur junge Praktis und sonst alle ü. 30 Männer.
Vorgesetztenverhalten
Der Chef war oft überfordert und unsachlich. Statt konstruktivem Feedback gab es Kommentare und unklare Erwartungen. Respektvoller Umgang war eher die Ausnahme.
Arbeitsbedingungen
Das Büro war trist, unmodern, fast nur leere Wände und wenig inspirierend. Zudem wurden grundlegende Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten. Bei der Einführung für erste Hilfe wurde darüber gewitzelt. Aber Home-Office war möglich.
Kommunikation
Es gab wenig klare Strukturen oder Ansprechpersonen. Informationen wurden unvollständig oder widersprüchlich weitergegeben, was die Arbeit erschwerte. Vieles lief nach dem Prinzip „learning by doing“, ohne gute Einarbeitung.
Gleichberechtigung
Es gab keine Vielfalt – sowohl in Bezug auf Geschlecht, Queerness oder POC als auch auf Hintergründe oder Denkweisen. Die Unternehmenskultur wirkte einseitig und wenig inklusiv.
Interessante Aufgaben
Man konnte viele eigene Ideen umsetzen, hatte dafür aber keine genaue Ahnung, wie genau. Viel Freiheiten, aber auch wenig Struktur. Statt sinnvoller Einblicke oder Lernmöglichkeiten wurden Praktiktis für alles Mögliche eingesetzt, ohne klare Struktur oder Sinn.