11 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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11 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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11 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Führungskräftemangel ist kein neues Thema – neu ist höchstens, wie lange Unternehmen noch versuchen, ihn mit Stellenanzeigen zu lösen. Gute Führungskräfte sitzen nicht unbedingt auf Jobsuche und warten auf das nächste Inserat. Wer sie gewinnen will, muss andere Wege gehen.
Der Arbeitsmarkt bzw. die Situation von Arbeitslosen in Deutschland wird zunehmend zum Geschäftsmodell. Mit Personalvermittlung, Bewerbungen und verschiedenen Dienstleistungen rund um die Arbeitssuche werden hohe Umsätze erzielt. Einige Dienstleister bzw. Personalvermittler in Deutschland erzielen dabei rund 1,49 Milliarden Euro Umsatz.
Die entscheidende Frage wird dabei aus meiner Sicht viel zu selten gestellt: Wer profitiert eigentlich davon – und was bleibt für die Arbeitslosen? Denn während andere mit der Vermittlung und den Bewerbungen Geld verdienen, bleibt für die Betroffenen häufig wenig oder gar nichts.
Gleichzeitig finden sich im Internet unzählige Fake-Jobs sowie veraltete und längst nicht mehr aktuelle Stellenanzeigen. Für Arbeitssuchende bedeutet das nicht nur Zeitverlust, sondern kann auch zu erheblicher Verunsicherung führen.
Warum gibt es für diese Entwicklung eigentlich keine zentrale staatliche Stelle, die solche Vorgänge systematisch untersucht? Deutschland braucht aus meiner Sicht eine klare Zuständigkeit für mögliche Missstände und mögliche Kriminalität rund um Stellenvermittlung und Arbeitsmarkt. Denn wenn mit der Situation von Arbeitslosen Milliarden umgesetzt werden, sollte auch jemand genau hinschauen, was dort eigentlich passiert.
Es ist nicht hinnehmbar, Stellenanzeigen öffentlich aufrechtzuerhalten, obwohl die ausgeschriebenen Positionen tatsächlich nicht mehr aktuell sind oder keine konkrete Einstellungsabsicht besteht. Eine solche Praxis kann bei Bewerbern den irreführenden Eindruck erwecken, eine reale und zeitnahe Beschäftigungsmöglichkeit bestehe weiterhin. Besonders problematisch wird es, wenn Bewerber dadurch zur Übermittlung persönlicher Daten und zur Durchführung aufwendiger Bewerbungsverfahren veranlasst werden.
Eine Stellenanzeige ist kein dekoratives Marketinginstrument und schon gar kein Beleg für tatsächliche Einstellungen. Wer keine ernsthafte Besetzungsabsicht verfolgt, sollte die Anzeige unverzüglich löschen. Alles andere wirkt wie eine digitale Scheinwelt auf Kosten der Bewerber – und wirft erhebliche rechtliche und ethische Fragen auf.
Erster Termin wurde mehrmals angesetzt, weil er an einem Brückentag stattfinden sollte. Da hilft es, vor dem Telefonat den Kalender zu checken.
Für das 2. Gespräch wurden 3 Terminvorschläge erfragt. Danach passierte nichts. Bis ein Anruf kam "wegen des Termins morgen". Da hätte ich mir gewünscht, dass einer der Terminvorschläge schriftlich bestätigt wird, nachdem sich alle 6 beteiligten auf einen Termin geeinigt haben. Und mehr als 24 Stunden Vorlauf auf diesen Termin. Gespräch lief gut. Ich sollte nach dem Gespräch auf dem Gang warten, wurde dann wieder hereingeholt und mir wurde die Stelle zugesagt, das DU angeboten und ein mündlicher Arbeitsvertrag geschlossen. Dann habe ich nichts mehr von der Firma gehört. Ich habe dann nachgefragt, weil ich noch eine andere Stelle in Aussicht hatte. Weiterhin keine Rückmeldung. 2 Tage vor Dienstbeginn wird mir dann telefonisch abgesagt. Das war schon dreist. Und dass sie Stelle befristet ist, wurde auch erst im Gespräch erwähnt, nicht in der Stellenbeschreibung.
Es ist völlig legitim, wenn man sich gehaltstechnisch nicht einig wird oder ein Unternehmen sich für andere Kandidaten entscheidet. Was jedoch gar nicht geht, ist Bewerber:innen nach einer aktiven Verhandlung einfach zu „ghosten“. Ein kurzes, ehrliches „Nein, das passt für uns leider nicht“ gehört zum professionellen HR-Standard.
Schade – hier wurde der anfangs gute und sympathische Eindruck leider komplett verspielt.
Arbeitnehmer suchen heute genauso das passende Team aus. Die Bewerbungspraxis hier hat mich eher an die 80er erinnert.
Person A und Person B hatten im Abstand von wenigen Tagen ihr erstes Gespräch. Während Person A zu einem zweiten Gespräch eingeladen wurde und innerhalb eines Monats nach seiner Bewerbung den Vertrag unterschreiben kann, wartet Person B immernoch auf eine Rückmeldung zum ersten Gespräch, obwohl es hieß man melde sich innerhalb von 1-2 Wochen (das ist mittlerweile 3 Wochen her).
Ansonsten sollte eine Mitarbeiterin des Personalwesens wissen was Englischniveau C1 bedeutet und das nicht im Gespräch erfragen.
Der Leiter des Auftragszentrums war ansonsten sehr nett und hat beim Rundgang auch alle möglichen Fragen beantwortet.
Absagen!
Nach dem zweiten Gespräch wurde ich gebeten auf jeden Fall abzusagen, sollte ich kein Interesse mehr haben. „Wir händeln das hier immer so, dass sich Palfinger zeitnah mit einer Entscheidung beim Bewerber meldet. Deshalb wäre es nur fair, wenn Sie sich als Bewerber ebenfalls melden, sollten Sie etwas anderes gefunden haben.“
Cool, dachte ich.
Dann kam wochenlang nichts. Habe nach 4 Wochen nachgefragt: Stelle ist vergeben.
Heuchlerisch. Einfach nur heuchlerisch.
Bis auf eine automatische Eingangsbestätigung der Bewerbung fand kein E-Mail-Verkehr statt. Eine telefonische Kontaktaufnahme mit dem in der Ausschreibung zuständigen Mitarbeiter aus der Personalabteilung stellte sich als sehr schwierig heraus. Kollegen empfahlen es einfach weiter zu Probieren. Auch eine Rückrufbenachrichtigung führte nicht zum gewünschten Telefonat. Da hieß es hartnäckig bleiben. Nach 8 Wochen verwies man in dem Telefonat darauf, das der Auswahlprozeß noch laufen würde, obwohl bereits mit ausgewählten Kandidaten eine zweite Gesprächsrunde geführt wird. Mir die offensichtliche Entscheidung meiner Nichtberücksichtigung per E-Mail zuzuteilen wurde mit selbiger Aussage abgelehnt. Stand jetzt sind 11 Wochen seit der Bewerbung vergangen und es ist keine schriftliche Absage einegegangen.
So verdient kununu Geld.