Mein Job, der manchmal herausfordernd ist, an dem ich wachsen kann, der mich erfüllt und mir unglaublich Spaß macht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
☻ Leckere Produkte, die ich gerne verkaufe
☻ Ein fantastisches Team, mit dem man gerne arbeitet
☻ Motivierende, hilfsbereite Vorgesetzte, denen ich mich mit allen Themen anvertrauen darf
☻ Angemessenes Gehalt + Mitarbeiterkarte mit Guthaben
☻ Geschenke z.B zu Weihnachten, Events wie z.B. das Papperts Oktoberfest und interne Wettbewerbe, bei denen man als Filial-Team Preise gewinnen kann
Verbesserungsvorschläge
Hie und da denke ich, dass weniger schnelles Wachstum besser wäre. Gefühlt ständig feiert irgendwo eine Filiale Neueröffnung, teilweise ohne über ausreichend Personal zu verfügen. Andererseits beobachte ich Personalmangel in vielen Branchen.
Und manchmal bekomme ich den Eindruck, wir stellen viele Kollegen ein, die mit völlig falschen Erwartungen kommen und dann schnell wieder gehen. Statt eines Probearbeitens von wenigen Stunden wären 3-5 Praktikumstage vielleicht sinnvoller.
Arbeitsatmosphäre
Ein Beruf im Verkauf bringt zwangsläufig eines mit: Kontakt mit Menschen. Kundenkontakt lässt sich nicht vermeiden und in vielen Filialen arbeitet man in einem Team von zwei bis mehreren Kollegen pro Schicht.
Jeder kennt es: Wir sind alle nur Menschen, individuell, von Herkunft und durch Erfahrungen geprägt und wir haben alle ein individuelles Päckchen (und manche sogar einen Rucksack) zu tragen.
Und nicht jeder Tag ist gleich. Das Wetter und Herausforderungen durch Feiertage oder das eigene Befinden beeinflussen die Stimmung von Kunden und Kollegen.
Dennoch empfinde ich die Arbeitsatmosphäre als durchaus positiv.
Kommunikation
Wir sind alle nur Menschen, aber im großen und ganzen funktioniert die Kommunikation sehr gut. Im Verkauf habe ich eigentlich immer alle Infos, die ich brauche (wenn ich einen Wert angeben müsste, läge der sicher bei über 99%) und kann auch selbst Kontakt zu allen nötigen Bereichen im Betrieb aufnehmen.
Das meiste läuft im Internet-Zeitalter natürlich digital, aber es gibt auch regelmäßige persönliche Treffen, die zum Informationsaustausch genutzt werden können.
Kollegenzusammenhalt
Habe ich schon festgestellt, dass wir alle nur Menschen sind? ;-)
Wer sich fair verhält,
den Mund aufmacht, wenn es angebracht ist und sich einbringt, der kommt in seinem Team sicher zurecht.
Wer sich unsozial verhält,
hinter dem Rücken anderer mobbt oder lästert,
eventuelle Probleme oder Missstände schluckt, statt sie anzusprechen oder
eigene Aufgaben ständig auf Kollegen abwälzt,
der braucht sich nicht wundern und wird sicher nicht glücklich.
Aber auch, wenn man als Person grundsätzlich zur ersten Kategorie gehört, passt man nicht zwangsläufig in jedes Team. Da gehören ja mehrere dazu.
In der Vergangenheit waren meine direkten Vorgesetzten immer bereit, bei Unstimmigkeiten zwischen Kollegen zu vermitteln und so zur Klärung beizutragen.
Die Einteilung in unterschiedliche Schichten oder der Wechsel in eine andere Filiale wären alternative Möglichkeiten.
Für Menschen, die lieber alleine arbeiten, gibt es kleine Filialen, in denen man alleine in der Schicht steht. (Das lässt sich durchaus gut bewältigen und mir macht es Spaß, in solchen Filialen auszuhelfen)
Ich persönlich habe derzeit das Glück in einem Team sehr freundlicher und im Job motivierter Kollegen arbeiten zu dürfen.
Work-Life-Balance
. Subjektiv ist die Zeit, die man am Arbeitsplatz verbringt, doch immer mehr als die Zeit, die man für die schönen DInge des Lebens zur Verfügung hat. Und dann vergeht die Zeit bis Feierabend auch noch so langsam ;-)
Nunja, wir springen schon ziemlich oft für kranke oder fehlende Mitarbeiter ein, aber wo fehlt es denn dieser Tage nicht an Personal?
Wir haben leider auch eine ziemlich hohe Mitarbeiterfluktuation. Studenten und Mütter nutzen den Job zur Überbrückung und Quereinsteiger kommen mit falschen Erwartungen, denn es ist eben nicht damit getan, Brötchen in Tüten zu packen. Es ist und bleibt ein Ausbildungsberuf. Wer sich dessen nicht bewusst ist, reisst ein Loch ins Team, wenn er feststellt, dass der Job doch nicht passt.
Die fehlenden Zeiten muss das verbleibende Team ausfüllen, bis ein neuer geeigneter Kandidat gefunden wurde, der von sich glaubt, dass das der passende Job ist.
Der Rest? Es ist Arbeit. Die wird durchaus okay vergütet. Ich liebe, was ich tue. Ich habe tolle Kunden, ein fantastisches Team und die Backwaren sind mMn allesamt einfach superlecker.
Work-Life-Balance? Hm. Mehr Work als Life im Moment. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten.
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Vorgesetztenverhalten
Meine direkten Vorgesetzten sind in allen Angelegenheiten Ansprechpartner für mich. Ich fühle mich gesehen und gewertschätzt.
Zudem erfüllen sie für mich eine Vorbildfunktion. Ich erkenne in der Arbeitsweise meiner direkten Vorgesetzten, wie sehr sie ihre Tätigkeit lieben. Ich fühle mich dadurch oft motiviert, selbst mein Bestes zu geben.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben, die im Bäckereiverkauf anfallen, sind in jedem Fall vielfältiger, als viele erwarten.
Die Tätigkeiten umfassen alles vom be- und herstellen von Produkten über Bedienung und Beratung von Kunden bis hin zu Reinigungsarbeiten.
Die Aufgaben an sich sind wiederkehrend, unterschiedliche Kunden, saisonale Sortimentsänderungen und ein Team aus großartigen Kollegen machen den Beruf interessant.
Gleichberechtigung
Bei Pappert haben alle die gleichen Chancen. Wer Lust hat und mehr aus sich machen will, wird dabei unterstützt.
Da der Beruf vorrangig von Frauen ausgeübt wird, könnte ein Mann sich je nach Charakter im Team unwohl oder übermäßig verantwortlich fühlen.
Umgang mit älteren Kollegen
Jeder Mitarbeiter wird gleich behandelt.
Sowohl jüngere (z.B. Mütter) als auch ältere Mitarbeiter können individuelle Bedürfnisse absprechen.
Langjährige Kollegen werden geehrt.
Arbeitsbedingungen
Es ist eine Bäckerei!
Es duftet, alles sieht lecker aus und ich mag das warmweiße Licht, das alles in warme Brauntöne taucht.
Seit meiner Ausbildung liebe ich das.
Nicht jede Filiale ist gleich modern, aber die benötigte Ausstattung ist vorhanden.
Bei hohem Kundenaufkommen kann es gerade in den Vorkassenfilialen sehr laut und turbulent zugehen und die Öfen sorgen im Sommer für
extra Hitze.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bei Pappert wird auf Regionalität Wert gelegt.
Eventuelle Retouren werden im Zweittag verkauft oder anderweitig sinnvoll verwertet z.B. Weckmehl.
Gehalt/Benefits
Ich bin sehr zufrieden. Das Gehalt ist übertariflich, es gibt regelmäßige Lohnerhöhungen und Mitarbeiter, die länger dabei sind, erhalten Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Wir bekommen ein monatliches Budget auf der Mitarbeiterkarte zur Verfügung gestellt, von dem wir uns z.B. in der Pause einen Snack kaufen können.
Image
Durchwachsen, würde ich sagen. Leider.
Pappert ist groß, hat viele Mitarbeiter. Und wir sind alle nur Menschen.
Ich glaube, man kann nicht alle zufriedenstellen, auch wenn sich Pappert mMn durchaus bemüht.
Und die Arbeitsbedingungen können noch so gut sein: Arbeit bleibt Arbeit.
Die Arbeit an Sonn- und Feiertagen, der Umgang mit herausfordernden Kunden (einer unter tausenden, aber das reicht manchem schon zum verzweifeln) und die Notwendigkeit, kranke Kollegen auch mal kurzfristig vertreten zu müssen (wir können nicht sagen: „Lass liegen, machen wir morgen‟, wie es in Büros oder Werkstätten vielleicht eher möglich ist) ist nicht jedermanns Sache.
Was Produktqualität und Geschmack angeht. Hervorragend, fabelhaft. Ich liebe Papperts Produkte und kann beobachten, dass es den meisten Kunden auch so geht.
Karriere/Weiterbildung
Wer will, wird bei Pappert gefördert, kann Teamleitung oder mehr werden.
Auch der Ausbilderschein ist bei ensprechender Qualifikation machbar.