Gute Social Events, Verbesserungspotential bei Prozessen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer Freude an Social Events hat, kommt hier durchaus auf seine Kosten, da regelmäßig Teamevents angeboten werden. Auch der direkte Kontakt zum HR-Team war im persönlichen Umgang stets sehr nett. Generell hat das Unternehmen Potential und es gibt einzelne, super Tech-Kollegen und Vorgesetzte.
Verbesserungsvorschläge
UPDATE: Kleiner Nachtrag zur Ursprungsversion vom Juli 2026 ist erfolgt.
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Das Verhalten im Trennungsprozess war für ein professionelles Umfeld extrem gewöhnungsbedürftig. Ich empfehle dem Management dringend, die internen Abläufe, insbesondere in den Bereichen Offboarding, Führungskultur und IT-Governance, zu überarbeiten. Ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe zeigt sich vor allem dann, wenn sich die Wege wieder trennen. Ich wünsche dem Unternehmen dennoch alles Gute.
Arbeitsatmosphäre
Das Onboarding gestaltete sich jedoch stellenweise recht chaotisch. Die Arbeitsatmosphäre im Team erlebte ich als stark durchwachsen: Neben sehr netten, toleranten und engagierten Kolleginnen und Kollegen zeigten sich nach kurzer Zeit auch deutliche Kehrseiten. In Abwesenheit der Führungskraft kam es zu unangebrachten Äußerungen und spürbaren Grenzüberschreitungen Einzelner, die sich subtil gezielt gegen mich als Neuzugang richteten. Wenn man über mehrjährige Berufserfahrung verfügt, fallen solche Dynamiken und Warnsignale im Arbeitsumfeld schnell auf.
Kollegenzusammenhalt
Das Ausstiegsgespräch und die spätere Hardware-Rückgabe hinterließen jedoch einen zwiespältigen Eindruck. Es wurde versucht, den Abgang auf ein angeblich unpassendes Stellenprofil zu schieben und meine Motivation infrage zu stellen, ungeachtet dessen, dass ich über mehrjährige Tech-Erfahrung verfüge und für die Stelle aktiv kontaktiert und nicht initiativ vorstellig geworden war. Es gab aber auch einen freundlichen Austausch.
Kommunikation
Aufgrund des genannten Vorfalls sowie weiterer nachvollziehbarer Gründe zog ich nach 14 Tagen während der Probezeit konsequent die Reißleine und reichte am Freitag ordnungsgemäß meine Eigenkündigung ein. Der darauffolgende Montag verlief jedoch äußerst unprofessionell: Sämtliche Firmenzugänge wurden am Morgen ohne vorheriges Gespräch oder Angabe von Gründen gesperrt. Nach mehrmaligen versuchten Kontaktaufnahmen zu HR und Team Lead und aufgrund des ungeklärten Zugangsstatus sah ich mich veranlasst, vorsorglich rechtlichen Beistand bezüglich eines potenziellen Annahmeverzugs zu aktivieren. Nach rund 1 1/2 Stunden kam nur eine Einladung zu einem Teams-Call, ohne auf die ungerechtfertigte Aussperrung einzugehen. Es wurde erwartet, mich über mein privates Gerät und meinen privaten Account für ein Exit-Gespräch, ca. eine Stunde später, einzuwählen. Ich finde, an dieser Stelle fehlte es an einem richtigen Umgang mit privaten Zugängen. Die vorherige Sperrung der Zugänge wurde mit keinem Wort begründet oder aufgearbeitet, als wäre nichts gewesen.
Immerhin verlief der anschließende Call respektvoll, und die offizielle schriftliche Freistellung bis zum Ende der Kündigungsfrist erfolgte.
