Große Verantwortung aber ungesunde Arbeitsatmosphäre
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeit im Bereich Interior Design war grundsätzlich spannend, da die Projekte abwechslungsreich und kreativ waren. Durch die eigenständige Übernahme von Aufgaben konnte man schnell Erfahrungen sammeln und einen breiten Einblick in unterschiedliche Gestaltungsprozesse erhalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Insgesamt herrschte eine unprofessionelle und instabile Arbeitsatmosphäre, die weder motivierend noch für mich langfristig tragbar war. Es gab weder die Möglichkeit zu Homeoffice noch Benefits, die den Arbeitsplatz attraktiv gemacht hätten.
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber sollte dringend an einem respektvollen und professionellen Führungsstil arbeiten. Wertschätzung und transparente Kommunikation mit den Mitarbeitenden sind essenziell, cholerisches Verhalten sowie übergriffiges Auftreten dagegen inakzeptabel. Klare Strukturen und nachvollziehbare Prozesse würden helfen, Orientierung und Sicherheit zu schaffen. Außerdem ist es wichtig, getroffene Vereinbarungen einzuhalten und Verantwortung nur in Verbindung mit angemessener Vergütung zu übertragen. Ein professionelles Arbeitsumfeld, das auf Fairness, Verbindlichkeit und Respekt basiert, sowie echte Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende würden die Arbeitssituation deutlich verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Büro war in Anwesenheit der Führungskraft dauerhaft angespannt und stressig. Cholerische Ausbrüche und Machtspielchen belasten das Arbeitsumfeld stark.
Kommunikation
Informationen wurden meistens einseitig vermittelt. Positives Feedback gab es kaum, Kritik wurde immer wieder hervorgehoben.
Kollegenzusammenhalt
Unter Kolleg:innen war das Verhältnis gut aber einzelne Kolleg:innen haben den Zusammenhalt erschwert.
Work-Life-Balance
Sehr viele unbezahlte Überstunden, Arbeiten im Urlaub und stetige Erreichbarkeit - fehlende Erholung. Eine gesunde Work-Life-Balance war überhaupt nicht gegeben.
Vorgesetztenverhalten
Führung erfolgte teils cholerisch, grenzüberschreitend und unprofessionell. Vereinbarungen wie Gehaltserhöhung wurden gar nicht bis zögerlich umgesetzt.
Interessante Aufgaben
Die Projekte waren herausfordernd und boten Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, was grundsätzlich positiv war.
Gleichberechtigung
Bevorzugung bestimmter Kolleg:innen war spürbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Einige ältere Kollegen waren schon länger im Unternehmen und schienen mit seiner Art zurechtzukommen. Insgesamt herrschte jedoch eine hohe Fluktuation, sodass stabile, langjährige Beziehungen selten waren.
Arbeitsbedingungen
Hoher Stress, fehlende Unterstützung und viele unbezahlte Überstunden belasteten den Arbeitsalltag.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gab kaum Maßnahmen für Nachhaltigkeit oder soziales Verantwortungsbewusstsein.
Gehalt/Benefits
Das Anfangsgehalt war in Ordnung, jedoch vereinbarte Gehaltserhöhungen nur verzögert und nicht angemessen umgesetzt.
Image
Nach außen hin wirkt das Unternehmen professionell und die Projekte sind qualitativ hochwertig und gut präsentiert. Innerhalb der Unternehmens herrscht jedoch eine ganz andere, deutlich negative Stimmung, sodass eine große Diskrepanz zwischen Außenwirkung und interner Realität gibt.
Karriere/Weiterbildung
Es gab regelmäßige Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten, teilweise auch im Ausland. Die Schulungen waren qualitativ hochwertig und förderten die fachliche Entwicklung - mit das Beste was ich mitnehmen konnte.