19 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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19 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich hatte mich online beworben und sehr schnell eine Einladung zum ersten Kennenlernen erhalten. Nach dem ersten Gespräch bekam ich sehr zeitnah den Termin für ein Gespräch mit dem hiring manager. Auch die Einladung zum nächsten Gespräch mit der Präsentation eines Cases erfolgte sehr schnell. Bis hierhin empfand ich die Gespräche als wertschätzend und auf Augenhöhe. Dies änderte sich prompt im dritten Gespräch. Mir wurden keine Fragen zur Thematik des Cases gestellt, sondern sehr vage allgemein formulierte Fragen, bei denen es sich so angefühlt hat, als hätte die Person sich die Fragen 2 Minuten vor dem Interview von ChatGPT schreiben lassen (und kam deshalb wahrscheinlich zu spät zum Gespräch). Nach diesem "Gespräch" habe ich nichts mehr gehört und habe dann nach ein paar Wochen nach dem Stand der Bewerbung gefragt. Daraufhin habe ich nach 2 Wochen nur die Antwort erhalten, dass es urlaubsbedingt zu einer Übergabe gekommen ist und man sich erkundigen will. Nachdem erneut 3 Wochen vergangen waren, habe ich eine automatische Absage mit Rechtschreibfehlern erhalten, auch mein Vorname wurde falsch geschrieben. Durch die unprofessionelle Aufmachung und unzähligen Rechtschreibfehlern ist sie wahrscheinlich in meinem Spamordner gelandet.
Ich habe mich bei PayPal auf zwei Positionen (Lead Product Manager und Market Product Manager) beworben und mehrere Gespräche für beide Rollen geführt. Der Prozess war zunächst sehr positiv, die Gespräche waren professionell, wertschätzend und ich habe durchweg positives Feedback von den beteiligten Personen erhalten.
Leider endete der Prozess danach völlig unerwartet im Nichts. Mein HR-Ansprechpartner meldete sich nach dem letzten Gespräch nicht mehr, obwohl er zugesagt hatte, kurzfristig einen Termin zu vereinbaren. Nach mehrmaliger Nachfrage erhielt ich schließlich eine Entschuldigung mit dem Hinweis, meine Nachrichten seien „übersehen“ worden, doch danach kam erneut keine Reaktion. Auf insgesamt fünf weitere Nachfragen erhielt ich bis heute keine Antwort.
Ich hätte absolut kein Problem mit einer Absage gehabt, aber wochenlang keinerlei Rückmeldung zu erhalten, empfinde ich als respektlos gegenüber Bewerbenden, die viel Zeit und Energie in den Prozess investieren. Ein Unternehmen wie PayPal sollte hier professioneller agieren, insbesondere im Umgang mit erfahrenen Fachkräften.
Fachlich starke Gespräche, aber der Bewerbungsprozess selbst war enttäuschend und ließ am Ende jegliche Kommunikation und Wertschätzung vermissen.
...immerhin zurückgemeldet. Macht ja auch nicht mehr jeder :) Für ein Unternehmen dieser Güteklasse allerdings mehr als schwach und nicht gerade professionell.
Eine einfache Mail „Wir melden uns, sobald wir einen dritten Termin wahrnehmen können“ würde schon reichen. Bewerber, gerade für Schlüsselpositionen sollten nicht einfach ignoriert werden, wenn Sie Rückfrage zum laufenden Prozess haben. Erst dann, wenn schon Interviews stattgefunden haben!
Dumme Frage... Dumme Antworten... !
mehr Verhandlungsspielraum einräumen
Auf Initiativbewerbung erfolgte eher spät (ca. 3 Wochen nach Bewerbung) ein erstes telefonisches Interview, dass nett, professionell und offen geführt wurde. Die Verzögerung war wohl einer Erkrankung der das Gespräch führenden Person geschuldet. Kann passieren, nicht weiter schlimm. Hierfür aber Abzug in der B-Note.
Nach dieser Verzögerung ging es - quasi als Ausgleich - umso schneller voran. Noch im Telefongespräch erfolgte die Einladung zum persönlichen Kennenlernen, dass am nächsten Tag auch schon in Gang gesetzt wurde. Aufgrund eigener Terminschwierigkeiten kam das Gespräch erst 2 Wochen nach dem Telefoninterview zustande - mea culpa.
Das Gespräch vor Ort selbst wurde mit vier Personen geführt: der Interviewpartnerin des Telefoninterviews, eines Business Development Managers, der für HR-Prozesse zuständigen Person und demjenigen, für den ich hätte arbeiten sollen. Mit Ausnahme der letzten Person fand ich alle sehr nett - auch wenn hier und dort vielleicht ein wenig zu sehr dargestellt wurde, wie die Paypal-Erfolgsstory ist.
Diese kleine Antipathie mit derjenigen Person, für die ich letzten Endes hätte tätig werden sollen, war für mich eigentlich auch der Grund, nicht so wirklich überzeugt zu sein. Klar, es gab auch fachliche Lücken, aber ins kalte Wasser zu springen, bin ich gewohnt. Nach ca. einer Woche kam ich dann aber doch zu dem Entschluß, es wohl doch lieber sein lassen zu wollen, als mich auch von dort dann schon die Absage ereilte. Als schlimm empfand ich das nicht - die Chemie hat einfach nicht zu 100% gestimmt.
Alles in allem muss man aber festhalten, dass alles recht professionell organisiert war.
So verdient kununu Geld.