38 von 89 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Habe ich ja oben alles geschrieben. Ich kann nur jedem empfehlen uns zu besuchen. Meetups oder Hafentalks (Serie mit International Speakers bei uns im Haus) besuchen oder einfach zum Essen vorbeikommen und selber sehen. Das kostet nicht viel und öffnet die Augen.
Dienstfahrräder fände ich gut.
Sich nicht immer mit den nachtretenden Kununu-Posts Einzelner (bzw eines Einzelnen) auseinander setzen müssen. Das ist schäbig und traurig.
Cooles Gebäude im Firmenbesitz direkt am stylishen Medienhafen. Rundum versorgt mit Technik, Getränken, kostenlosem Essen, Duschen für die Sportler, Spiel & Spass.
Sehr gute Unternehmensvernetzung mit anderen New-Work Läden. Viel Außenwahrnehmung als lokaler Pionier in Düsseldorf. Fernseh-Reportagen und Presse machen die Sache rund.
Oh ja, das passt wirklich. Hier wird niemand zu Überstunden getrieben oder unangemessenen Arbeitszeiten.
In alle Bereiche, nur keine disziplinarischen Managementjobs. Nichts für Menschen die zur eigenen Bestätigung Herrschaft über andere brauchen.
Auch die Lead-Funktion im Haus ist nicht auf diese Weise ausgeprägt.
Ich könnte natürlich noch etwas mehr gebrauchen ;-)
Aber das ist Jammern auf angemessen hohem Niveau
Nahverkehrsticket, keine Firmenwagen, Fahrradtiefgarage, Bio, Nachhaltig, Energiearm, Papierlos...usw.
Jeder mit einem guten Vorschlag kann die Liste verlängern
Super gut. Traurig ist, wenn Einzelne nach dem Ausscheiden immer wieder fiese Posts in die Öffentlichkeit hauen, um uns Kolleg*Innen nachträglich zu schaden. Es passt halt auch nicht immer und mit jedem, aber innerhalb der Firma ist die Fairness groß.
Gibt tatsächlich einige 'Graue' :-)
...und Küken
...und alles dazwischen
Ist anders aufgesetzt, als bei den meisten Unternehmen. Es gibt keine Linienvorgesetzten, weil es keine Silo-Abteilungen gibt. Aber sehr wohl kümmern sich Leads um die allggemeinen betrieblichen und persönlichen Belange. Das ist erfreulicherweise weit entfernt von direkter Arbeitssteuerung und hat einen stark unterstützenden Charakter.
Siehe oben.
Habe noch nichts vergleichsbares gesehen.
Offen, ehrlich und direkt. Ein Stern weniger, weil das manche Kolleg*Innen anstrengt, besonders wenn die eigenen Kommunikationsskills Unterstützung brauchen. Da gibts viel Unterstützung, aber wie gesagt - ist nicht für jeden die perfekte Komfortzone.
Unterm Strich aber prima.
Ich fühle mich in jeder Hinsicht gleichberechtigt. Danke für diese Möglichkeit.
Alles dabei was man sich wünschen kann. Kommt einfach zu unseren zahlreichen Meet-Ups in Düsseldorf und Leipzig und überzeugt euch selbst.
Wahnsinnig gutes Arbeitsumfeld, jede Menge Möglichkeiten zu wachsen, tolle Kollegen.
Keine.
Mehr (Arbeitgeber-)Marketing. Wir sind zu wenig außerhalb unseres eigenen Geschäfts bekannt, das könnte besser sein.
Seit November 2018 wird konsequent monatlich ein sogenannter eNPS (Employee Net Promoter Score) gemessen und die Werte liegen weit über dem Branchendurchschnitt, was ich auch so wahrnehme. Im Vergleich zu anderen Unternehmen wird sehr viel Wert auf Zusammenarbeit und Professionalität gelegt. Die Arbeit mach hier einfach Spaß!
Wir haben sowohl bei unseren Kunden als auch bei anderen Anbietern in der Branche einen sehr guten Ruf, u.a. als agiler Pionier und mit einem außergewöhnlich starken Mitarbeiterfokus. Auch bei regelmäßig stattfindenden Events bei uns im Haus (Meetups etc.) vertrete ich das Unternehmen sehr gerne.
40h ist hier die Regelarbeitszeit. Keine Zeiterfassung, aber flexibel in der Ausgestaltung (in Absprache mit meinen Kollegen).
Bis Anfang des Jahres kam es sehr stark auf die Eigeninitiative jedes Einzelnen an, was machmal nicht so genutzt wurde wie es mal geplant war. Inzwischen kümmern sich die Leader bei uns aktiv um die Weiterentwicklung und es kommt darüber regelmäßig (ca. 1 Mal im Monat) zu einem Dialog (1-on-1). Wir hatten hier im Unternehmen häufiger Top-Referenten/Workshops (z.B. Sandi Metz, Chad Fowler etc.) und die Teilnahme an internationalen Fachkonferenzen wird inkl. Reisekosten vom Unternehmen gezahlt. Wenn ich mich von meiner aktuellen Aufgabe nicht herausgefordert fühle, kann ich praktisch jederzeit in einen neuen Bereich wechseln. Manche Kollegen haben das in der Vergangenheit auch von einer Funktion in eine andere (z.B. von Design zu Entwicklung oder Beratung zu Produktmanagement) gemacht. Das finde ich vorbildlich.
Überdurchschnittliches Gehalt, dazu gibt es kostenfreies Mittagessen (und das ist mal richtig geil), kostenfreies ÖPNV-Ticket.
Es gibt jetzt hier zwar keine Solarzellen auf dem Dach, aber es wird doch in Details auf die Umwelt geachtet (z.B. durch Sprudelwasser-Anlagen anstelle von Wasserflaschen). Alle deutschen Kollegen bekommen ein ÖPNV-Ticket gesponsort, dafür wurden vor einigen Jahren alle Firmenwagen abgeschafft.
Ich bin mit meinen direkten Kollegen und den Teams, mit denen ich regelmäßig zu tun habe, sehr zufrieden.
Ausgewogene Altersstruktur und tolle Mischung aus Erfahrung und "jugendlicher Energie".
Anfang des Jahres wurde mit Blick auf einige Themen, die in den letzten zwei Jahren aus dem Ruder gelaufen waren, eine sog. Leaderfunktion eingeführt, die mit sehr erfahrenen Kollegen aus verschiedenen Bereichen besetzt wurde. Ich war anfänglich ehrlich gesagt ein wenig skeptisch, aber nach nunmehr 8 Monaten "in Produktion" muss ich sagen, dass das eine der besten Entscheidungen in den letzten Jahren war. Es wird insgesamt viel zielorientierter gearbeitet und der immer schon hohe Qualitätsanspruch wird viel besser umgesetzt. Gleichzeitig wurden konsequent eine Reihe von verdeckten Konflikten aufgelöst und Probleme angegangen, die innerhalb der Teams vorher nicht von alleine gelöst werden konnten. Bemerkenswert: das ist größtenteils mit viel Menschlichkeit und Fingerspitzengefühl abgelaufen, auch wenn das für einige (wenige) Kollegen nicht ganz schmerzfrei gewesen sein mag. Die Leader coachen die Teams (richtig gut), und stärken dabei die Eigenverantwortung.
Ich würde hier 6 Sterne geben, wenn ich könnte. In den letzten Jahren wurde massiv in die Arbeitsumgebung (neue Büros in Top-Lagen, wahnsinnig hoher Qualitätsanspruch) insbesondere in den deutschen Büros in Düsseldorf und Leipzig investiert.
Für den ein oder anderen möglicherweise sehr extrem, weil - mit wenigen Ausnahmen - praktisch alle Informationen unternehmensweit transparent gemacht werden. Das muss man erstmal verarbeiten könne. Im Zweifel kann man immer jeden fragen und bekommt praktisch immer sehr schnell die passenden Antworten.
Extrem gut, meritokratischer Ansatz.
Top Tech-Stack (AWS, Open Source, Microservices, Continuous Delivery etc.), Data Science, Machine Learning, Operations Research, etc. - da ist für jeden etwas dabei.
Hier kann sich jeder weiterentwickeln, Themen gestalten und Einfluss nehmen.
Vergütung ist angemessen.
Die besten Kollegen ever
Hierarchien sind eher flach, der Umgang miteinander immer auf Augenhöhe.
Neueste Technologien, moderne Arbeitsmittel, traumhaftes Büro
Angenehm
Wie in meiner Headline schon geschrieben, halte ich InVision für den besten Arbeitgeber im ganzen Rheinland. Leider scheint sich eine kleine Gruppe frustrierter Kollegen hier "Luft zu machen". Was stimmt mit euch nicht? Mal darüber nachgedacht, Themen intern anzusprechen und konstruktiv an einer Lösung mitzuwirken? Wenn ihr das nicht wollt, sucht euch einen neuen Job und nörgelt woanders weiter. Da fehlt mir jegliches Verständnis.
InVision richtet zahlreiche Meetups aus und lädt teils hochkarätige Speaker zu Events ein. Die Teilnahme an (internationalen) Konferenzen wird gefördert, sofern diese zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen.
Gehälter sind leistungsorientiert und liegen leicht über dem Branchendurchschnitt. Weiterhin gibt es eine exzellente (für uns kostenfreie) Mittagsverpflegung - das ist unbezahlbar! Die Pfunde können beim "after work fitness" dann wieder purzeln. Hier zahlt InVision einen personal coach, der uns in einer kleinen Gruppe zum schwitzen bringt. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig. Wem dass zu stressig ist, der fährt einfach mit der Straßenbahn nach Hause - auch hier stellt InVision das Ticket.
Ich arbeite gerne mit meinen Kollegen zusammen - super Team!
meistens sehr gut
Top
Für die interne Kommunikation nutzen wir Slack - damit bleibt man bei allen relevanten Themen immer auf dem Laufenden
Spannende Branche mit komplexen Herausforderungen, die es zu lösen gilt.
Hier kann sich jeder einbringen und aktiv mitgestalten
Ich arbeite in einem interdisziplinären Team mit Kollegen aus unterschiedlichen Funktionen zusammen. Hierbei lerne ich jeden Tag dazu und habe nebenbei auch noch eine Menge Spaß! Einfach ein tolles Team
Super Produkt. Wir sind Marktführer im deutschsprachigen Raum.
Urlaub wird im Team abgestimmt. Arbeitszeit kann mit wenigen Einschränkungen flexibel eingeteilt werden
Faire und immer pünktliche Bezahlung . Verpflegung und Bahnticket auf Firmenkosten.
Ehrlicher und werschätzender Umgang auf einem professionellem Niveau
Traumhaftes Büro, moderne Arbeitsmittel, exzellente Verpflegung
Wir tauschen uns regelmäßig aus und helfen einander weiter
Top Produkt in einem spannenden Markt / internationales Umfeld
Das internationale Umfeld. Es gibt Büros in Leipzig, Düsseldorf, Chicago und Paris. Die standortübergreifende Zusammenarbeit liefert immer neue Perspektiven und hat mich in den letzten Jahren beruflich wie privat geprägt.
Hier hat jeder die Möglichkeit aktiv mitzugestalten.
Einige der letzten Kununu Bewertungen sind (aus meiner Sicht) überzogen schlecht ausgefallen. Ich bin kein großer Freund von diesen Portalen habe aber das Bedürfnis verspürt, hier mal zu relativieren. InVision ist aus meiner Sicht ein Top Arbeitgeber!
Urlaube werden ganz unkompliziert mit dem Team abgestimmt. Die Arbeitszeit ist grundsätzlich flexibel und bewegt sich im normalen Rahmen
Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden.
Das Thema NACHHALTIGKEIT ist uns wichtig und wird am Standort Leipzig groß geschrieben
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist gut
Hier hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Nachdem wir ein paar Jahre mit wenig Struktur und ohne Hierarchie unterwegs waren gibt es jetzt ein Leadership Team, das die Teams bei der täglichen Arbeit und dem definieren von Prioritäten unterstütz. Diese Veränderung hat nicht allen gefallen - ich finde sie sehr gut! Die Autonomie innerhalb der Teams ist weiterhin hoch.
Wir arbeiten im schönsten Büro in ganz Leipzig! Unsere Wünsche wurden beim Umbau des Büros berücksichtigt und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Arbeitsmittel sind alle von Apple und immer auf dem neuesten Stand. Die Mittagsverpflegung wird ebenfalls von der Firma übernommen.
Alle Teams kommunizieren Freitags die Erfolge der Woche. Finanzkennzahlen werden quartalsweise kommuniziert.
Direktheit und Transparenz.
Top
Arbeitszeit jederzeit anpassbar. Das ist prima.
Keine Karrieremöglichkeiten für Micromanager.
Dafür jede Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung.
Gehalt angemessen. Sonstige Leistungen (Verpflegung, Ticket, Confs...etc) echt herausragend.
Alles nachhaltig. ÖNVP Ticket kostenlos.
Besser als anderswo.
Prima. Arbeitszeitmodell kann jederzeit (auch dem Alter) angepasst werden.
Grandioses Büro, unglaublich gute Verpflegung, kostenlos!
Offen und transparent. Kann man aber im Detail manchmal besser machen.
Jeder hat eine Stimme, um sich bemerkbar zu machen.
Auf jeden Fall neueste Technik und spannend.
Transparent und offen.
Umstände werden nicht verborgen und über Manager (die es so in der Tat hier nicht gibt) gefiltert oder beschönt. Das ist einerseits genau das, was man sich von einem Arbeitgeber wünschen darf, andererseits verlangt das auch viel persönliches Management. Denn bei uns ist man eben nicht nur Empfänger von Informationen, sondern Erzeuger und Verarbeiter gleichzeitig.
Das ist nicht für jeden etwas. Dazu muss man auch bereit sein.
Keine Ahnung.
Flexible Arbeitszeiten. Reduzierung der Arbeitszeit jederzeit und einfach möglich. Wunderbarer (kostenloser) Mittagessenlieferant, Obst, Sweets, Getränke, Entspannungs- und Spielmöglichkeiten, gemeinsamer Brunch. HomeOffice möglich, wenn zuhause der Klempner klingelt.
Keine Karrieremöglichkeiten für Micromanager.
Entwicklungsmöglichkeiten für jeden, der Lust hat auf mehr. Inklusive Trainings, Meetups oder Confs.
Angemessen und lokal sogar über normal.
Zusatzleistung reichlich.
Nachhaltig wo immer es möglich / sinnvoll ist. Wir können wir die hier verwendeten Artikel und Lebensmittel selbst ordern und nach eigenen, regionalen, sozialen und ökologischen Betrachtungen auswählen.
Dazu gibt es noch ein Nahverkehrsticket, wenn gewünscht. Firmenautos gibt es glücklicherweise nirgendwo.
Grundsätzlich positiv. Doch seien wir ehrlich: es gibt immer jemanden mit dem man nicht unbedingt perfekt kann, wir sind schliesslich keine Sekte.
Ist glaube ich nicht anders als mit Jüngeren.
CEO und Leaders sind seit Anfang des Jahres manchmal mehr, manchmal weniger direkt in den Teams unterwegs. Nicht immer perfekt. Da kann man noch was verbessern.
Ein Blick in die neuen Räume bei uns und die Goodies sagt alles.
Eben direkt, ungefiltert. Eigentlich gut, aber wird manchmal als anstrengend wahrgenommen, denn wir sind alle nur Menschen und Kommunikation kann immer verbessert werden. Bei uns kann es halt jeden erreichen.
Grundsätzlich gegeben, aber für ein Softwareunternehmen mit typischem Männerüberschuss...
Oh ja, was das Produkt-, Design- und Entwicklungsherz begehrt.
Ich schließe mich meinem/r Vorredner/in vom 7. Mai an:
Lasst eure Leute in den Feldern arbeiten auf die sie spezialisiert sind, und sich darin entfalten. Gebt es auf, jeden Aspekt des Zusammenlebens formalisieren und steuern zu wollen und konzentriert euch auf das Fachliche. Lernt auch mit unbequemen Wahrheiten zu leben. Modernes Management basiert auf Vertrauen und Motivation.
Die Atmosphäre ist geprägt von Hire and Fire, sowie den sich nahezu jede Woche ändernden Arbeitsprozessen und Erwartungshaltungen. Dadurch entsteht ein hoher psychischer Druck auf die Mitarbeiter, es herrscht große Unsicherheit. Zum Erledigen des Tagesgeschäfts bleibt kaum Zeit weil alle ständig an der Organisationsentwicklung teilhaben müssen. Wer nicht völlig stromlinienförmig ist wird knallhart und ohne Vorwarnung gefeuert.
... bröckelt. Nach außen wird weiterhin die Mär vom hippen No-Management-Unternehmen gepflegt. Auch die beeindruckenden Leipziger Büroräume werden im Rahmen zahlreicher Meetups dazu genutzt. So langsam spricht sich allerdings herum, wie es im Unternehmen tatsächlich läuft. Die vielen achtkantig abservierten Mitarbeiter geben kein gutes Bild ab.
Man muss sich nicht überarbeiten, wobei vom Düsseldorfer Management höhere Erwartungen postuliert werden. Es wird z.B. eine rege Teilnahme an Meetups erwartet. Viele Kollegen sind offensichtlich auch nach Feierabend und an Wochenenden jederzeit erreichbar.
Es wird darauf geachtet Bio und nachhaltig einzukaufen.
Karriereoptionen gibt es nicht wirklich, die Teilnahmen an Konferenzen wird (meistens) gefördert.
An den Standorten für sich gesehen eigentlich ganz gut. Sich Kollegen gegenüber solidarisch zu zeigen ist durch die o.g. Instrumente eher schwierig. Manchmal reicht schon eine Emoji-Reaktion unter einem kontroversen Chat-Beitrag, um zur Rede gestellt zu werden.
Micro-Management ohne Ende. In wirklich jedem Aspekt des täglichen Geschehens wird man seitens der Geschäftsführung bevormundet, Entscheidungsfreiheit ist auf das absolute Minimum beschränkt. Nach außen feiert man sich für #no-management, intern herrscht autoritärster Führungstil.
Die Büros sind gut ausgestattet, wenn auch etwas zu eng und hellhörig. Theoretisch gibt es keine festen Arbeitsplätze (weil das so New Age ist), praktisch schon. Es gibt kostenlose Snacks und Getränke, sowie Mittagsverpflegung.
Es wird sehr großer Wert auf "Transparenz" gelegt, d.h. private Kommunikation wird angeprangert und Kommunikation über öffentliche Slack-Channels ist vorgeschrieben. Das hat den Effekt das vor allem das sog. Leadership-Team sich in alle Belange des Miteinanders einmischt und ggf. "korrigiert". Schriftliche Kommunikation wird somit als Überwachungs- und Erziehungsinstrument genutzt. Die Unternehmensführung selbst spielt hingegen oft mit verdecktem Blatt. Auch dies erzeugt einen hohen Druck auf die Kollegen, viele entschließen sich deshalb dazu, überhaupt nichts mehr zu sagen. Es gibt Feedbackprozesse, wenn das Feedback allerdings negativ ausfällt wird der Mitarbeiter zum persönlichen Gespräch zitiert.
Das Gehalt ist für ostdeutsche Verhältnisse gut.
Die Call-Center-Domäne ist tatsächlich interessanter als man denkt, das Tagesgeschäft besteht leider zum großen Teil aus (unstrukturiertem) Wissensmanagement, den bereits erwähnten chaotischen Organisationsabläufen und dem Herumdoktern an Uralt-Systemen.
Im Moment gibt es zugegebenermaßen einige Unzufriedene im Leipziger Team. Das liegt anscheinend hauptsächlich daran das einige (teilweise auch nur empfundene) Freiheiten von früher wieder zurückgezogen oder genauer definiert wurden. Aber wer diese Freiheiten bisher nicht völlig ausgereizt hat, für den ändert sich eigentlich nichts.
Ansonsten ist Invision eine Firma in der ständig sehr viel passiert, was mir sehr gefällt, für manche aber auch zu anstrengend sein kann.
Aber: Wenn einen etwas stört dann hat man immer die Möglichkeit dies anzusprechen und aktiv an einer Veränderung mitzuarbeiten, das steht im krassen Gegensatz zu anderen Firmen in denen oft über Jahre nichts an der Organisation oder den Abläufen passiert.
Wer in seinem Bereich kompetent ist, selbstorganisiert arbeiten kann und ein bisschen kreatives Chaos verträgt, der ist hier richtig. In kleinen Teams sind die Aufgaben nicht immer ganz klar auf einzelne verteilt und jeder sollte sich verantwortlich fühlen, dafür kann man sich viel einbringen, Entscheidungen treffen und auch mal Fehler machen, solange man daraus lernt.
Urlaub spricht man mit den Teamkollegen ab, sonst kein weiterer Verwaltungsakt. Wer im Urlaub ist wird nicht angeschrieben oder muss verfügbar sein.
Extreme Frühaufsteher oder Nachteulen haben vielleicht ein Problem da die Arbeitszeiten nicht sehr flexibel sind und sehr früh kommen oder lange bleiben nicht wirklich vorgesehen sind.
Auch etwas schade: Freitags geht immer bis halb sechs, da kann man unter Woche nichts "ansammeln". Wer eher ins Wochenende starten will muss halt einen Tag Urlaub nehmen.
Ein Problem: Die Flüge zwischen Düsseldorf und Leipzig sind leider wesentlich schneller (und teilweise auch billiger), das wird deshalb oft genutzt. Ansonsten keine offensichtliche Verschwendung von Resourcen, Obst und Gemüse aus dem Bioladen.
Man kann in der Firma vielleicht nur schlecht "aufsteigen", das liegt aber an der flachen Hierarchie. Dafür legt einem aber niemand Steine in den Weg was neue Aufgaben angeht, sofern es Bedarf dafür gibt.
Weiterbildung wird sehr gefördert, das reicht von der problemlosen Bestellung von Büchern über die Möglichkeit Meetups zu gründen hin zu Konferenzbesuchen, man muss halt nur kurz begründen warum man eine bestimmte Konferenz besuchen will und was man sich davon verspricht, finde ich aber normal.
Da sich die Teamzusammensetzung mindestens einmal pro Quartal ändert und auch sonst "Zusammenarbeit" groß geschrieben wird kann eigentlich fast jeder mit jedem. Konflikte werden normalerweise (auch von anderen) schnell erkannt und angegangen.
Ich finde den Altersdurchschnitt sehr breit und wüsste nicht das jemals jemand die Firma verlassen musste weil er "zu alt" gewesen wäre.
Vorgesetzte gibt so nicht. Die Teams haben großes Mitspracherecht was ihre Ziele für die einzelnen Quartale angeht und weitgehende Autonomie wie sie diese Ziele umsetzen wollen.
Daneben gibts es "Leader", deren Job es ist Probleme zu erkennen und auch mal unangenehme Fragen zu stellen, wenn man das nicht persönlich nimmt und als Chance begreift Abläufe oder auch sich selbst zu hinterfragen und zu verbessern dann ist das sehr hilfreich.
Zum Schluß der CEO der uns hin und wieder mit plötzlichen und teilweise weitreichenden Entscheidungen überrascht, aber bisher waren diese Entscheidungen auch immer richtig und nach kurzer Erklärung nachvollziehbar.
Neue Apple-Hardware, wer will kriegt ein iPhone. Das Büro wurde für viel Geld gebaut, dabei wurden Wünsche und Ideen berücksichtigt und Fehler wurden schnell behoben. Es bietet jetzt neben großen Teamtischen jede Menge Meetingräume und kleine Telefonboxen, dazu überall Whiteboards und Videokonferenz-Hardware.
In den Teams wird viel ausdiskutiert und gemeinsam entschieden, insofern gibt es eigentlich keine Überraschungen. Viel Kommunikation läuft über Slack und andere Kanäle, man muss also wirklich selbst entscheiden wieviel Information man haben möchte, verfügbar ist aber so ziemlich alles. Firmenweite Entscheidungen werden in einem Playbook kommuniziert, das sollte man sich dann auch regelmäßig anschauen oder die Änderungen abonnieren.
In der Vergangenheit gab es einige Probleme mit der Kommunikation zwischen dem HQ in Düsseldorf und dem Büro in Leipzig, aber daran wird in letzter Zeit viel gearbeitet.
Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden, aber das muss jeder selbst aushandeln. Gehalt wird jährlich an die Inflation angepasst, dafür gibts aber keine automatische regelmäßige Gehaltserhöhung oder Boni, wer mehr will muss danach fragen.
Neben dem Gehalt gibts eine ÖPNV-Karte, Snacks, Cornflakes und Getränke sowie sehr leckeres Mittagessen auf Firmenkosten.
Die Frauenquote ist für ein IT-Unternehmen "okay", es fällt aber schon auf das (fast) keine Frauen in den wenigen "wichtigeren" Positionen vertreten sind.
Mir gefällts, komplexe Probleme in einem Business2Business Umfeld, Kunden in verschiedenen Märkten und mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen.
Dazu die Arbeit in kleinen Teams in denen man ständig Einblick in die Arbeit der anderen hat, dadurch ergeben sich ganz schnell neue Konstellationen an Skills die zusammen arbeiten.
So verdient kununu Geld.