27 von 54 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Abgesehen von ein paar Leuten, leider nichts.
Das allermeiste. Von der Inspirationslosen und nicht verlässlichen(Im Sinne von gegebenen Versprechen) Führung bis hin zu dem unglaublich schlechten Umgang mit den Mitarbeitern(menschlich wie auch professionell). Das Arbeitsklima.
Der Fisch stinkt vom Kopf.
Das Betriebsklima ist geprägt von politischen Spielchen und Gerede hinterm Rücken. Im Grunde kann man keiner Aussage glauben schenken und muss selbst extrem aufpassen wen man was sagt.
Eigentlich habe ich noch nie jemanden etwas gutes über den Laden hören lassen. Jetzt verstehe ich auch wieso.
Überhaupt nicht vorhanden. Man wird bis ans Limit zur Arbeit gefordert. Teilweise angerufen wenn man krank ist und aufgefordert zu kommen
Denkt nicht mal dran. Entweder ihr haltet so lange durch das einfach ein Platz durch die Kündigungen frei wird - ansonsten ist da nix zu holen.
Tja...gut ist anders.
Teilweise ein paar richtig nette Kollegen. Größtenteils aber ein sehr komisches, schwieriges Klima - liegt aber natürlich auch an der generellen Fluktation. Wenn keiner wirklich gerne da ist oder ständig Versprechen gebrochen werden so das man weg will, spiegelt sich das natürlich auch im Klima wieder.
Mir fällt keiner in dem Alter ein.
Die schlimmsten Vorgesetzten aller Zeiten. Menschlich komplett unterirdisch. Fordern ständig alles von ihren MA ein und hauen dann selbst immer früher ab. Keine offene Kommunikation(Door open wird nur gepredigt) und teilweise völlige Verklärung der Realität, die dann bei diversen Gelegenheiten noch gefeiert werden.
Das Gebäude ist cool. Nur leider zugebaut so das es nur eine "gute" mir wirklich Tageslicht gibt.
Computer sind okay. Büros teilt man sich von Großraum bis zu 3er und 2er Büros.
regelmäßige Meetings finden statt - das macht die Kommunikation aber immer noch wirklich transparent.
das einzige was ganz okay ist. Könnte aber auch an überproportional vielen Frauen in der Branche und hohen Kündigszahlen bei der PFX - NC liegen.
Abarbeiten!
Fabrikarbeiter nur im Büro. Deswegen hat man bei manchen Kollegen auch das Gefühl, es wären Zombies.
Sind völlig überarbeitet und die GF sorgt nicht für Entlastung. Bzw. kann gar nicht so schnell einstellen wie die Leute wieder kündigen.
Ich habe hier tolle Menschen kennengelernt. Es kann jederzeit aus dem Home Office gearbeitet werden. Eine Karte des OPNV wird bezuschusst.
Siehe oben.
- die Mitarbeiter sollten einem Unternehmen wichtig sein.
- an Problemen muss gearbeitet werden, diese lösen sich nicht von alleine.
- das Unternehmen muss auch in schweren Zeiten sicher geführt werden.
- Mitarbeiter müssen weitergebildet werden.
- mehr Arbeit macht das Unternehmen nicht stabiler.
- strukturelle Probleme müssen durchdacht gelöst und angepasst werden.
- ein zeitgemässer Laptop sollte für jeden drin sein.
Von Unternehmenskultur kann nicht mehr die Rede sein. Mit wiederkehrenden Events und Einzelinitiativen wird versucht die Stimmung zu heben. Ein Unternehmen ohne Ziel und hohem Druck kann eigentlich keinen Spass machen.
Keines bekannt und wenn dann tendenziell eher schlecht.
Wenig existent. In dem Teams versuchen die Teamleiter sehr viel um die Missstände aus dem Management zu kompensieren. Aber irgendwann ist auch hier der Punkt erreicht an dem die Mitarbeiter / Teamleiter die Arbeit nicht mehr auffangen können.
Wegen Sparmaßmahmen und Ressourcenmangel gestrichen.
In einem sehr kompetitiven Markt ist das hier gebotene Gehalt mehr als unterdurchschnittlich.
Wir trennen Müll.
Die Teams halten zusammen!
Kaum vorhanden.
Ich bin mit meiner Teamleitung immer sehr zufrieden gewesen. Das für mich zuständige Management zeigt kein Interesse an mir.
IT Ausstattung ist fragwürdig. Viel zu enge und zu wenige Sitzplätze. Kaum Konfis, wir telefonieren irgendwo wo wir am wenigsten stören.
Hier wird im Trüben gefischt.
Frauen in Führungspositionen sind nur auf operativer Ebene zu finden.
Monoton. Ein Grossteil der Arbeit besteht aus Administration. Die Auslagerung nach Indien macht die Arbeit nicht einfacher.
Direkte Ansprechbarkeit des Managements, interessante Kunden. Gut für den Berufseinstieg.
Kein Spirit mehr.
Umstrukturierung überdenken, mehr Mitarbeiter, mehr Zeit für Fortbildung, mehr Führungskräfte, Pitch & Vertrieb sinnvoller aufstellen, Mitarbeiter entlasten.
Es herrscht mittlerweile Leere auf den Fluren, alle (inkl. Führungskräfte) sind entweder gestresst und überarbeitet oder schleichen demotiviert durch die Gegend.
Es gibt kein Image am Markt.
Kommt deutlich zu kurz. Zu hohe Überstunden, kaum noch Events und andere Zeit für einander. Ungleiche Überstundenregelung pro Standort nicht fair geregelt.
Weiterbildung wurde eingestellt aus Resourcenmangel.
Gehalt ist ab Senior Level ok, bei anderen Netzwerkagenturen geht mehr. Externe Mitarbeiter mit Erfahrung werden im Verhältnis zu guten Kräften überbezahlt.
Glasflaschen wurden eingeführt, es gibt wohl keine (neuen) Firmenwagen mehr, Könnte aber deutlich mehr gehen.
Der Kollegenzusammenhalt ist gut, man hilft sich, was aber auch sehr nötig ist.
Gibt es kaum.
Viel zu wenige und kaum gute Führungskräfte.
Büros sind nett ausgestattet, andere Agenturen im Haus haben aber einen deutlich gehobeneren Standard (Meetingräume, Sitzecken, etc.)
Es wird viel "versucht"...
Keine Frauen im Management. Sonst ok.
Durch Vielzahl an Themen ganz in Ordnung. Jedoch zu bürokratisch und nicht agil.
Die Kollegen gehen alle nur noch frustriert über den Flur. Führungskräfte denken, alles ist toll, in Wirklichkeit ist der Austausch von Stellenanzeigen in der Mittagspause aber Phase. Es gibt keine Abendveranstaltungen mehr, die damals mal Kult waren. Es sorgt sich aber auch keiner darum. Der Flur wirkt mehr und mehr leer. Die Anwesenheit von Führungskräften ist Mangelware.
Mittlerweile enorm schlecht am Markt und das auch zurecht.
Der Job zwingt Dich, 24/7 daran zu denken.
Es wird viel "angeboten", aber wenig realisiert.
Bei dem, was erwartet wird, eher lächerlich. Jede andere Netzwerk-Agentur bietet mehr.
Unter uns halten wir zusammen, es gibt aber nur noch ein oder zwei Personen, die alles zusammenhalten. Jede weitere Kündigung führt zum Zusammenbruch des Kartenhaus'.
Abgehoben, selbstsicher und sich nicht bewusst darüber, was die Kollegen wirklich denken.
Laptops auf Niveau 2010 maximal, oft Internet-Ausfall, etc. Arbeitszeiten sind flexibel, 50% der Personen nutzen das, um sich im Home Office zu entspannen, was keiner realisiert. Parkplatz-Situation ist jeden Tag ein Erlebnis, Parkhaus generell belegt.
Seit der Umstellung der Geschäftsführung und der vorschnellen Beförderung so genannter Führungskräfte speziell im Paid Bereich denken alle, die Kommunikation ist toll, wie hinter dem Rücken derer aber kommuniziert wird, ist fernab des Denkens der Leadership-Etage. Die guten Kollegen haben die Zeit erkannt und kündigten oder wechseln in andere Bereiche.
Immer das gleiche, Business auf grundsolidem Niveau. Keine Proaktivität, keinerlei Innovationen, wie auch, bei den personellen Bedingungen.
Zusammenarbeit mit großen Markenherstellern und Vermarktern
keine moderne Arbeitskultur (Mobile Office, starke Präsenzkultur)
häufige Umstrukturierungen (Teams werden zu oft neu gemischt)
mangelnde Kommunikation und Transparenz bei Entscheidungen wie New Business (Mitarbeiter sind mit Tagesgeschäft bereits ausgelastet, sondern wird ständig gepitcht)
New Work/moderne Arbeitskultur
faire Bezahlung (auch Überstunden bzw. Freizeitausgleich)
Teamleiter als echte Führungskräfte ausbilden
Viel Druck (Gewinnmaximierung), lange Arbeitszeiten, sehr hohe Fluktuation
Mehr Schein als Sein
Es wird viel angekündigt und versprochen, doch die entsprechende Manpower/Tools dahinter fehlen (kein Wachstums durch Kündigungen)
schlecht - in Pitchphasen (also fast immer): Das Wochenende sind 2 Zusatztage ;)
Starke Präsenzkultur, insbesondere am Abend nach 18h wichtig
Beförderungen von Mitarbeitern, die mit den Teamleitern bzw. Supervisorn befreundet/liiert sind, kommen häufig vor, Weiterbildungen bleiben auf der Strecke.
Trainees werden automatisch zur Managerstufe befördert
minimale Vergünstigung beim Bahn-Ticket
Gehalt unterdurchschnittlich, Gehaltserhöhungen werden nicht verhandelt, sondern von der Geschäftsführung festgelegt
keine Mülltrennung
gut, ist jedoch teamabhängig. In meinem Team sind viele untereinander befreundet und man trifft sich auch privat
die ältesten Mitarbeiter gehören der Führungsetage an, in den Teams ist kaum jemand älter als Anfang 30, sondern eher Mitte bis Ende 20.
schlechte Kommunikation, Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar (ständige Neuausrichtung von Teams), keine Reaktion auf hohe Fluktuation in einigen Teams. Von den Teams wird erwartet mit internationalen Mitarbeitern/Kunden zusammenzuarbeiten, während einige Teamleiter/Supervisor auf Englisch vor sich hin stottern und die Call "führen".
modernes Bürogebäude, gratis Getränke, schöne Küchen, aber veraltete Ausstattung (Laptops), kaum Meetingräume/Rückzugsmöglichkeiten für Calls, kostenlose Sportkurse
Entscheidungen werden teilweise sehr spät kommuniziert
Grundsätzlich in Ordnung, keiner muss sich verstellen
Höhere Gehälter bei Männern
kaum internationale Mitarbeiter, weil die Arbeitssprache Deutsch ist
Stark kundenabhängig, auf große Kunden gibt es für juniorige Mitarbeiter/Trainees viel zu lernen.
Interessante Kunden, Möglichkeit sich weiterzubilden, guter Kollegenzusammenhalt, Sportangebot, außerbetriebliche Veranstaltungen
Schlechte Kommunikation, Planlose Umstrukturierungen, zu wenig operatives Arbeiten möglich durch riesigen Abrechnungsapparat, schlechte Personal- und Teamführung durch Supervisor und schlecht ausgebildetet Teamleiter
Es wird nach Feedback von den Mitarbeitern und kündigenden Mitarbeitern gefragt, aber dieses dringt nicht zur Führung durch. Es würde der Agentur gut tun, den Führungsstil, die dazugehörigen Führungskräfte und ihr Verhalten zu hinterfragen. Der Informationsfluss muss verbessert werden.
Die Teams werden zu häufig neu gemischt, sodass es schwer ist sich aufeinander einzustimmen. Kritik an zu häufigen Umstrukturierungen wird mit dem Hinweis, dass man einfach flexiblere Mitarbeiter braucht, abgewiesen. Am Ende leidet dabei nicht nur die Stimmung in der Agentur, sondern auch die Arbeitsqualität.
Ich habe die Arbeitsatmosphäre insgesamt in der Firma als angespannt wahrgenommen, weil durch viele Umstrukturierungen Unsicherheit herrscht.
In meinem Team war die Stimmung sehr gut und die Teamleitung hat positiv dazu beigetragen. Es ist stark davon abhängig, in welchem Team man landet.
Ist stark davon abhängig in welchen Team man landet und welche Kunden man betreut bzw. ob man eine gut organisierte Teamleitung erwischt.
Es werden regelmäßig Workshops angeboten.
Der Kollgenzusammenhalt ist sehr gut, auch dank regelmäßger Teamevents, Veranstaltungen und dem Sportangebot. Außerdem schweißt natürlich Druck und hoher Workload zusammen.
Das Verhalten der Supervisor ist mir nicht nachvollziehbar und meines Erachtens stark von Sympathie getrieben. Supervisor mit mangelnden Englischkenntnissen werden internationalen Kunden zugeteilt.
Teamleiter kann man dort schnell werden, weil es wenig erfahrene Leute gibt. Dabei wird nicht unbedingt darauf geachtet, ob derjenige zur Personalführung geeignet ist. Im nachhinein werden diese Beförderungen auch nicht hinterfragt, wenn es wiederholt Probleme mit einer Teamleitung gibt und Mitarbeiter versuchen in andere Teams zu wechseln oder kündigen.
Es gibt kein vernünftiges Feedback System für Teamleitung und Supervisor.
Der Informationsfluss ist mangelhaft. Teilweise hat man von Umstrukturierungen erst erfahren, als Tische über den Flur geschoben wurden. Es wird viel über Pitches geredet, aber die wichtigen Themen fallen hinten runter.
Es finden regelmäßig Gehaltsverhandlungen statt.
Hängt stark vom Kunden ab und von der Teamleitung. Es gibt viele große, internationale Kunden, die interessant sind. Teilweise ist man dabei aber mehr mit Buchhaltung/Abrechnung beschäftigt, als mit dem eigentlichen Tätigkeitsfeld.
Innerhalb der Teams herrscht eigentlich eine gute Atmosphäre, auch wenn Teamleiter stark zur Kontrolle angehalten werden.
Das Management-Team wirkt demotiviert. Außerdem leidet die Atmosphäre darunter, dass in den letzten Monaten einige Schlüsselpersonen das Unternehmen verlassen haben.
Mir erscheint es so, als hätte das Image sich in den letzten Jahren eher verschlechtert.
Im Grunde ok. Auch wenn die "flexible Arbeitszeit" - wie es intern kommuniziert wird - ruhig großzigiger ausfallen könnte.
Es gibt kaum Weiterbildungen für alle Mitarbeiter, sondern nur für einzelne Gruppen.
Einstiegsgehalt ist in Ordnung. Man darf allerdings keine großen Sprünge nach oben erwarten.
Mir ist nicht bewusst, dass hier in letzter Zeit etwas aktiv getan worden wäre.
Auf die meisten Kollegen kann man sich verlassen.
Teamleiter versuchen ihr bestes zu geben, sind aber z.T. zu unerfahren.
Chefs treten bei den normalen Angestellten eigentlich nie in Erscheinung und scheinen sich auch wenig mit den Teamleitern auseinander zu setzen.
Großraumbüro, in dem teilweise viel Unruhe herrscht.
Katastrophe! Wichtige Infos erhält man teilweise nur über Umwege. Es gibt viel Flurfunk und Gerüchte in der Firma, zu denen teilweise keine Stellung genommen wird. All Hands Meetings haben oft wenig sinnvolle Inhalte.
Stark abhängig von der Abteilung.
Top Kollegen, gute Weiterbildungsmaßnahmen in den einzelnen Fachdisziplinen
Gefühlte Unternehmenskultur
Mehr Fokus auf Mitarbeiterschätzung. Wichtige Dinge wie ein Arbeitszeugnis sollte man zum letzten Arbeitstag schon hinkriegen können.
Thema Nummer eins ist es, so viel Gewinn aus bestehenden Kunden zu machen im laufenden Jahr und gleichzeitig neues Geschäft fürs nächste Jahr zu pitchen. Ob man dem Kunden dann die richtige Lösung gibt aus Multichannel ist eigentlich egal.
Im Freundeskreis und in anderen Unternehmen kein guter Ruf.
Kundenbeziehung und gesunde Life Work Balance ist noch in Arbeit, aber bessert sich langsam. Überstunden selbst für Junioren werden nur in Ausnahmesituationen vergütet.
Für eine Agentur ein überdurchschnittlich hohes Gehalt, sofern man Erfahrung mitbringen kann.
Tip Kollegen, helfen sich und ziehen an einem Strang
Allgemein Sindbad persönliche Mitarbeiter-Anliegen oder persönliche Gespräche eher zweitrangig. Das Neukundengeschäft hat immerhin Vorrag und der Mitarbeiter muss dann erstmal warten. Kein Wunder, dass viele Mitarbeitern sich nicht genug wertgeschätzt fühlen. Sehr hohe Fluktuation, allein nach meinem Abgang fragten 4 Kollegen nach einer Beschäftigung bei meinem künftigen Arbeitgeber
Moderne Einrichtung, leider veraltetes Equipment. Viel muss eingespart werden.
Sofern man im Management ist oder Gruppenleiter kann man Entscheidungen treffen. Aber der Rest der Herde wird nicht gehört und es wird über Kopf hinaus entschieden. Die flexible Dynamik eines modernen Unternehemens ist nicht getroffen, eher Schachspiel mit Mitarbeitern. Sehr groß werden auch Titel geschrieben. Diese entscheiden über die Berechtigungen wie das Besitzen eines Handys. Schade, moderne Unternehmen bilden eher thematische Abgrenzungen und grenzen nicht nach Titel ab.
Allgemein wenig Verantwortung, essenden man möchte als Veratnwortung eine Gruppe leiten. Aber die Aufgaben Sind eher einseitig.
- Gibt vielen Berufseinsteigern die Chance, erste Arbeitserfahrung zu sammeln – deswegen auch eine Empfehlung von mir
- Homeoffice (wurde damals kurz als Option eingeführt, aber dann wieder verworfen), insbesondere die Redakteure würden dadurch sicher profitieren
- Nicht so viel Druck durch festgesetzte Arbeitszeiten aufbauen
Es handelt sich eben um ein Großraumbüro, in dem viel getippt wird. Die Kommunikation lief über Skype. Man hat sich zumindest nie "alleine" gefühl.
Die Arbeitszeiten waren damals festgeschrieben. Regelarbeitszeit war von 9.00-17.00 Uhr mit mindestens einer halben Stunde Pause, die man zwischen 12.00 und 14.00 Uhr nehmen musste. Freitag durfte man (wenn man auf die 40 Stunden gekommen ist) auch um 15.30 Uhr gehen. Wer nur kurz nach 9 Uhr kam (zum Beispiel 9.10 Uhr) , musste gleich in ein Meeting mit dem direkten Vorgesetzten, der einen darauf aufmerksam gemacht hat, doch bitte früher zu erscheinen. Das war zumindest meine Erfahrung. Urlaubstage durfte man auch halbtags nehmen, wobei auch hier nachgefragt wurde, weshalb man lediglich einen halben Tag brauche. Hier spielte wahrscheinlich die Angst mit, der Angestellte könnte sich nach einer neuen Position umsehen. Überstunden fielen (zumindest bei den Redakteuren) nicht an. Ich konnte immer pünktlich gehen.
Fand ich persönlich zu kontrollieren, anstatt motivierend. Einmal die Woche fand ein Teammeeting statt, in dem die Aufgaben und Ziele besprochen wurden. Sobald mal etwas anfiel, konnte man natürlich auf die Vorgesetzten zugehen. Insgesamt fand ich die Gespräch aber eher demotivierend. Mit der Chefetage haben die regulären Mitarbeiter, sprich Juniors und Trainees eigentlich nichts am Hut gehabt.
Großraumbüro mit damals kapp 170 Mitarbeitern in einem Loft in Kreuzberg. Das Büro an sich ist schön (es gibt zum Beispiel zwei große Küchen), aber die Arbeitsatmosphäre hat mir persönlich nicht zugesagt. Alle sitzen zu nah beieinander, man hatte keine Privatsphäre und fühlte sich dadurch, dass alle quasi zusammengepfercht waren, ständig beobachtet. Insbesondere Personen, die mitten am Gang sitzen, hatten es schwer. Meine Empfehlung waren damals Trennwände. Computer und Schreibtische sind gut.
Leider werden viele Uniabsolventen durch Traineeships oder Juniorpositionen für ein sehr geringes Gehalt eingestellt. Zu meiner damaligen Zeit (2016) wurden Masterabsolventen mit 1700 Brutto im Monat als Trainees eingestellt. Juniors fingen damals bei 2000 Euro an. Auf starke Gehaltserhöhungen würde ich nicht hoffen, es sei denn, man arbeitet dort mehrere Jahre.
Die meisten in der Agentur sind Redakteure. Die Aufgaben als Offpage-Redakteur bestanden damals aus Texten schreiben sowie Linkbuilding in Foren. Letzteres wurde dann eingestellt. Die Kunden sind meist die Gleichen, was bedeutet, dass man immer wieder ungefähr die gleichen Text lediglich umschreibt. Sehr eintönig, weswegen einige bereits nach einigen Monaten wieder gehen. Sobald man etwas "kreativer" sein wollte, mussten die Texte wieder ins alte Schema "umgeschrieben" werden.
Die Kollegen sind Klasse.
Flache Hierarchien? Die sucht man hier vergebens. Jegliche Entscheidungen und Kommunikation geschieht von oben herab.
Großzügigerweise bekommt man hier das gesetzliche Mindestmaß an Urlaubstagen! Man kommt aus dem Urlaubsfeeling kaum raus:)
Das Gehalt ist ein Witz, erwartet dort auch nach mehreren Jahren keine großen Sprünge.
Leider machen die netten Kollegen nicht die miesen Vorgesetzten wett, die außer Druck kein Mittel zur Mitarbeitermotivation kennen.
Kommunikation ist nicht erwünscht und findet fast nur in Chats statt. Wer dort zu viel schreibt wird angepöbelt.
In allen Abteilungen gilt: Jeden Tag das Gleiche. Veränderung ist der Feind.
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