Gut am Arbeitgeber finde ich
Als Praktikant? Wirklich gar nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Im Umkehrschluss eigentlich alles. Konkret: Ausbeutung der Praktikanten als billigste Researcher, die nur minimalen Einblick erhalten.
Arbeitsatmosphäre
Stimmung unter den Praktikanten: genial. Arbeit mit den Partnern: Individuell von furchtbar bis sehr positiv.
Image
Reiner Fatalismus unter den Praktikanten. Manche Partner sind innerhalb des Gesamtsystems sehr positiv hervorzuheben, aber das ändert nichts an Themen wie Gehalt oder Arbeitszeiten.
Work-Life-Balance
Die 40h Arbeitszeit für Praktikanten (die dafür eine minimale Aufwandsentschädigung erhalten) müssen (Gruppen- und direkter Zwang) permanten massiv überschritten werden. Ausnahmsweise kann auch früher gegangen werden, aber mit großem Zähneknirschen und unter der Bedingung, das dann wieder reinzuholen - egal, wieviele Überstunden man eigentlich schon hat. Natürlich muss bei Bedarf auch abends lang gearbeitet werden.
Karriere/Weiterbildung
Als Praktikant ist man billige Arbeitskraft, was hier fester Bestandteil des Geschäftsmodells ist. Der komplette Research wird über die Praktikanten abgewickelt, weshalb auch das Thema Mindestlohn hohe Wellen im Unternehmen schlug.
Gehalt/Benefits
Minimale Aufwandsentschädigung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Extreme Papierverschwendung; viel zu viel wird ausgedruckt.
Kollegenzusammenhalt
Mit den Praktikanten im 'Praktizimmer' - genial. Die Partner sind dagegen sehr abgeschottet in ihren Büros.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Diskriminierung erkennbar - passt!
Vorgesetztenverhalten
Ich wurde nur als billige, ausführende Hilfskraft genutzt. Zwar bekam ich auch einiges an Verantwortung, aber nur sehr selektive Informationen. Sehr partnerabhängig, wie mir andere Praktikanten sagten.
Arbeitsbedingungen
Schönes Büro, schöne Küche, aber furchtbare, uralte Drehstühle für die Praktikanten.
Kommunikation
Kommuniziert wird, was unbedingt für die eigene Arbeit im Research nötig ist. Mehr nicht.
Gleichberechtigung
Nichts zu bemängeln, das passt!
Interessante Aufgaben
Die Lernkurve ist nicht annähender so steil, wie das in der Branche sein sollte (mittlerweile kann ich das gut beurteilen). Man bekommt nur das Notwendigste mitgeteilt, um seinen Aufgabenbereich zu bedienen. Dabei steht auch hier der Unternehmensnutzen über allem anderen.