1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Es konnten keine besonders positiven Aspekte identifiziert werden, die über den üblichen Standard hinausgehen.
Der einzige klar positive Punkt liegt im Kollegenzusammenhalt, welcher jedoch bereits separat bewertet wurde und nicht direkt dem Arbeitgeber bzw. der Unternehmensführung zuzuschreiben ist.
Sehr eingeschränkte Entscheidungsfreiheit bei Führungskräften unterhalb der Hauptverantwortlichen
Viele Themen müssen zwangsläufig über eine Person laufen, was Prozesse verlangsamt und frustrierend ist
Kaum offene Kommunikation, insbesondere bei sensiblen Themen
Homeoffice wird zwar angeboten, aber nicht fair oder konsequent umgesetzt
Teilweise fehlendes Interesse an Mitarbeitenden und deren Anliegen
Probleme werden eher ignoriert als aktiv angesprochen
Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden ist oft nicht spürbar
Ungleichbehandlung bei Benefits (z. B. Homeoffice-Regelungen)
Führungskultur überdenken: Mehr Respekt, Professionalität und klare Kommunikation im Umgang mit Mitarbeitenden
Verantwortung besser verteilen: Führungskräften mehr Entscheidungsspielraum geben, statt alles zentral zu steuern
Transparenz erhöhen: Offener Umgang mit wichtigen Themen wie Personalentscheidungen oder Veränderungen
Homeoffice fair gestalten: Klare, nachvollziehbare Regeln für alle Mitarbeitenden schaffen
Mitarbeiter wertschätzen: Aktiv auf Bedürfnisse eingehen und Leistungen anerkennen
Arbeitsklima verbessern: Gossip-Kultur reduzieren und ein vertrauensvolleres Umfeld schaffen
Investitionen in Mitarbeitende: Sowohl finanziell (Gehalt) als auch strukturell (Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten)
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt in Ordnung, jedoch stark abhängig von der Anwesenheit der Geschäftsführung. Sobald diese vor Ort war, wurde die Stimmung spürbar angespannter und deutlich kontrollierter.
Unter den Kollegen hingegen herrschte ein gutes, entspanntes Verhältnis. Absprachen zur Arbeit, Aufgabenverteilung und Zusammenarbeit funktionierten unkompliziert und auf Augenhöhe. Insgesamt ergibt sich dadurch ein gemischtes Bild: kollegial angenehm, auf Führungsebene eher angespannt.
Das Unternehmen hat nach außen hin kaum Präsenz. Weder Online-Auftritt noch Social Media spielen eine nennenswerte Rolle.
Dadurch wirkt das Unternehmen wenig sichtbar und wenig modern.
Es gibt zwar offiziell die Möglichkeit zu Homeoffice, diese wird jedoch nicht von allen Vorgesetzten unterstützt und teilweise aktiv eingeschränkt. Dadurch entsteht ein ungerechtes und inkonsequentes System.
Die Gleitzeitregelung ist positiv hervorzuheben, da sie Flexibilität im Arbeitsbeginn ermöglicht. Allerdings wird gleichzeitig erwartet, dass man oft unnötig lange im Büro bleibt – selbst dann, wenn keine sinnvolle Zusammenarbeit mehr möglich ist.
Insgesamt wirkt die Work-Life-Balance dadurch unausgeglichen und wenig mitarbeiterorientiert.
Weiterbildung ist theoretisch möglich, wird jedoch nicht aktiv gefördert. Mitarbeitende müssen sich selbst darum kümmern und stoßen dabei eher auf Zurückhaltung.
Strukturierte oder gezielte Entwicklungsmaßnahmen fehlen weitgehend.
Das Gehalt wird als unterdurchschnittlich empfunden. Versuche, über Gehalt zu verhandeln, werden nicht ernst genommen oder abgewiesen.
Zusätzliche Sozialleistungen sind kaum vorhanden. Einzelne Angebote (z. B. Zuschüsse) sind minimal und nicht besonders hervorzuheben.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein bewegt sich insgesamt auf einem neutralen Niveau. Es handelt sich um einen typischen Büroalltag ohne besondere positive oder negative Auffälligkeiten im Bereich Umwelt.
Im sozialen Bereich zeigt sich jedoch ein gemischtes Bild: Während der Umgang untereinander oft freundlich ist, gibt es gleichzeitig eine ausgeprägte Gossip-Kultur. Informationen und Gespräche über Kollegen machen schnell die Runde, was langfristig das Vertrauen beeinträchtigen kann.
Zudem entsteht stellenweise der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende stärker belastet oder ausgenutzt werden als andere. Insgesamt daher weder besonders positiv noch negativ, aber mit klar erkennbarem Verbesserungspotenzial im zwischenmenschlichen Umgang.
Der Zusammenhalt im Team war eine klare Stärke. Kollegen unterstützten sich gegenseitig, nahmen Rücksicht und arbeiteten konstruktiv zusammen.
Auch sozial war das Miteinander positiv – man wurde eingebunden, gemeinsame Aktivitäten wie Essen gehen kamen vor. Insgesamt ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld auf kollegialer Ebene.
Die grundlegenden Arbeitsbedingungen entsprechen einem typischen Bürojob. Allerdings gibt es Verbesserungspotenzial:
Ergonomische Ausstattung (z. B. höhenverstellbare Tische) wird nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährt
Investitionen in Mitarbeitergesundheit wirken zurückhaltend
Das Gebäude und die Ausstattung sind funktional, aber nicht modern
Insgesamt eher zweckmäßig als mitarbeiterorientiert.
Das Verhalten der Führungskräfte ist der größte Kritikpunkt. Die Qualität der Führung variiert stark:
Eine Führungskraft wird als freundlich und respektvoll wahrgenommen
Eine weitere wirkt unstrukturiert und wenig klar in der Kommunikation
Die Hauptverantwortliche zeigt aus Sicht der Mitarbeitenden häufig ein respektloses Verhalten
Wichtige Themen werden nicht ernst genommen, Anliegen teilweise abgewiesen oder belächelt. Zudem liegt die Entscheidungsgewalt stark bei einer Person, während andere Führungskräfte kaum Handlungsspielraum haben.
Das führt zu Frustration und einem Gefühl von fehlender Wertschätzung.
Die grundlegenden Arbeitsbedingungen entsprechen einem typischen Bürojob. Allerdings gibt es Verbesserungspotenzial:
Ergonomische Ausstattung (z. B. höhenverstellbare Tische) wird nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährt
Investitionen in Mitarbeitergesundheit wirken zurückhaltend
Das Gebäude und die Ausstattung sind funktional, aber nicht modern
Insgesamt eher zweckmäßig als mitarbeiterorientiert.
Die Kommunikation im Team war grundsätzlich funktional, jedoch gibt es deutliche Defizite auf Führungsebene. Wichtige Themen werden häufig nicht offen angesprochen oder bewusst vermieden.
Beispielsweise wurden Personalveränderungen wie Kündigungen nicht transparent kommuniziert, sodass Informationen oft indirekt weitergegeben werden mussten.
Auch angesetzte Meetings (z. B. Jour Fixe) fanden häufig nicht wie geplant statt, obwohl Mitarbeiter extra vor Ort waren. Das wirkte unorganisiert und ineffizient.
Die Gleichberechtigung wirkt insgesamt durchschnittlich. Es gibt keine offensichtliche Benachteiligung aufgrund von Geschlecht oder Alter.
Allerdings entsteht der Eindruck, dass bestimmte Mitarbeiter bevorzugt behandelt werden („Lieblinge“), was die Fairness im Team beeinträchtigen kann.
Die Aufgaben werden nach außen interessanter dargestellt, als sie tatsächlich sind. In der Praxis sind sie eher monoton und weniger abwechslungsreich als erwartet.
Zudem wurde im Bewerbungsprozess nicht vollständig transparent kommuniziert, was die tatsächlichen Inhalte angeht. Dadurch entsteht das Gefühl, nicht ganz ehrlich informiert worden zu sein.