1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Einziger Lichtblick: Die Mitarbeitenden haben viele Gelegenheiten, während der Arbeit zu rauchen. Für Raucher vielleicht ein Pluspunkt, für alle anderen eher nicht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich die fehlende Wertschätzung, die mangelhafte Führung, den dauerhaften Stress durch chaotische Organisation und die unzuverlässige Gehaltszahlung. Kritik wird nicht akzeptiert, und die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Respektlosigkeit und fehlender Unterstützung.
Der Pflegedienst sollte dringend in kompetente und qualifizierte Hände übergeben werden. Eine professionelle Führung, die Kritik annimmt und auf Mitarbeitende eingeht, ist dringend nötig. Außerdem muss die Arbeitsorganisation verbessert werden, um Überstunden zu reduzieren und eine bessere Work-Life-Balance zu ermöglichen. Kommunikation und Teamklima sollten transparent und respektvoll gestaltet werden. Nur so kann der Pflegedienst langfristig bestehen und Mitarbeitende motivieren.
Einziger Lichtblick: Die Mitarbeitenden haben viele Gelegenheiten, während der Arbeit zu rauchen. Für Raucher vielleicht ein Pluspunkt, für alle anderen eher nicht.
Nach außen gibt sich der Pflegedienst professionell, doch die Realität sieht anders aus. Viele Mängel in Führung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen sind für Außenstehende nicht sichtbar. Dadurch entsteht ein falsches Bild, das nicht mit den tatsächlichen Erfahrungen der Mitarbeitenden übereinstimmt.
Sehr schlecht. Es fallen regelmäßig 30 Überstunden pro Monat an, dazu kommen Teildienste und 10-Stunden-Schichten, die den Tag komplett zerstückeln. An Erholung ist kaum zu denken. Private Termine oder Freizeit lassen sich kaum planen. Die Belastung ist dauerhaft zu hoch.
Karrierechancen sind quasi nicht vorhanden. Weiterbildung wird kaum gefördert oder unterstützt. Es gibt keine klaren Aufstiegsmöglichkeiten, und fachliche Entwicklung wird nicht ernst genommen. Wer sich weiterqualifizieren möchte, bekommt wenig bis keine Hilfe vom Arbeitgeber.
Zahlung erfolgt oft verspätet. Das Gehalt kommt regelmäßig nicht pünktlich, was zu unnötigem Stress und finanzieller Unsicherheit führt. Eine zuverlässige Bezahlung sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Umwelt- und Sozialbewusstsein sind kaum vorhanden. Nachhaltigkeit spielt keine Rolle, Müll wird nicht getrennt und Ressourcen werden verschwendet. Besonders besorgniserregend: Es wurde mehrfach abgelaufenes Fleisch verwendet, was ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt – gerade in der Pflege. Solches Verhalten ist absolut unverantwortlich und zeigt fehlendes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Schutzbedürftigen.
Sehr schlecht. Der Umgang im Team ist oft respektlos und von Konkurrenz oder Gleichgültigkeit geprägt. Unterstützung untereinander findet kaum statt. Neue Kolleg:innen werden nicht wirklich eingearbeitet oder integriert. Eine gesunde Teamatmosphäre fehlt komplett.
Respektlos und ungerecht. Ältere Mitarbeitende werden nicht geschätzt, sondern teilweise sogar ausgelacht oder übergangen. Ihre langjährige Erfahrung wird ignoriert, und sie bekommen oft die schwersten Dienste. Es fehlt an Wertschätzung und Rücksichtnahme – stattdessen herrscht ein herablassender Ton.
Sehr problematisch. Kritik wird nicht angenommen, sondern persönlich genommen. Statt professionellem Führungsverhalten herrscht ein autoritärer Stil mit wenig Fachkompetenz. Ungelernte Mitarbeitende werden in Leitungspositionen eingesetzt und geben Fachkräften unqualifizierte Anweisungen. Entscheidungen sind oft willkürlich, und es fehlt an Respekt, Klarheit und fachlicher Führung.
Die Arbeitsbedingungen sind schlecht. Es fehlen grundlegende Hilfsmittel, z. B. für die Körperpflege, den Transfer oder die Lagerung von Bewohner:innen. Viele Tätigkeiten müssen improvisiert oder auf Kosten der eigenen Gesundheit erledigt werden. Die Ausstattung ist veraltet oder unzureichend – was den Pflegealltag zusätzlich erschwert und gefährlich macht.
Chaotisch und einseitig. Informationen werden oft nicht oder nur sehr kurzfristig weitergegeben. Dienstpläne ändern sich spontan, ohne vorherige Absprache. Vorschläge oder Rückfragen werden ignoriert oder als Störung gesehen. Es gibt keine offenen Gespräche auf Augenhöhe – stattdessen herrscht ein autoritärer Ton.
Nicht gegeben. Es gibt keine klare Rollenverteilung: Ungelernte Mitarbeitende werden in Leitungsfunktionen (z. B. PDL) eingesetzt und geben Fachkräften Anweisungen, obwohl ihnen die Qualifikation fehlt. Das führt zu Konflikten und einem Gefühl von Ungerechtigkeit im Team.
Außerdem herrscht wenig Toleranz gegenüber religiösen Praktiken. Wer z. B. im Ramadan fastet, wird kritisiert oder sogar benachteiligt. Solches Verhalten ist diskriminierend und hat im Pflegebereich nichts zu suchen.
Die Aufgaben bestehen fast ausschließlich aus Grundpflege und Kochen. Fachliche Tätigkeiten oder abwechslungsreiche Aufgaben kommen so gut wie gar nicht vor – selbst ausgebildete Pflegekräfte werden wie Hilfskräfte eingesetzt. Eigenverantwortung oder Entwicklungsmöglichkeiten sucht man vergeblich.