Ihr Unternehmen?

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Phenomenex 
LTD 
Niederlassung 
Deutschland
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel Schatten, wenig Licht….

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Aschaffenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Klimatisierte, saubere Büroräume, Reinigungskraft kommt regelmäßig, Toiletten und Küche. Gehalt kommt pünktlich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vorgesetzte, Arbeitszeiten, Mehrheit der Mitarbeiter. Der Geschäftsführer ist eine absolute Fehlbesetzung.

Verbesserungsvorschläge

Setzt mal um, was ihr euch auf die Fahne schreibt und trennt euch von Mitarbeitern die menschlich absolut unterste Schublade sind.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war stark hierarchisch und von deutlichen Abteilungsgrenzen geprägt. Zwischen Logistik und kaufmännischen Bereichen bestand ein spürbares Überlegenheitsdenken, wodurch Zusammenarbeit eher funktional als kollegial ablief. Wertschätzung war abhängig von Position und Bereich, nicht von der tatsächlichen Arbeit.

Innerhalb des Lagerteams herrschte hingegen guter Zusammenhalt, der den Arbeitsalltag erträglich machte. Abteilungsübergreifend kam es regelmäßig zu Lästereien und respektlosem Umgang, trotz offiziell kommunizierter Anti-Mobbing-Grundsätze.

Führung wurde inkonsequent wahrgenommen: Leistungsdruck nach unten, Freiräume nach oben. Kommunikation und Umgangston waren personenabhängig, teilweise wechselhaft. Insgesamt entstand ein Klima aus Pflicht­erfüllung statt Motivation — geprägt von Druck, Misstrauen und geringer echter Zusammenarbeit, mit wenigen positiven Ausnahmen auf Teamebene.

Image

Nur die, die gut mit den Chefs konnten und im besten Fall noch privat befreundet waren, klettern die Karriereleiter hoch und konnten besser verdienen. Dadurch waren sie natürlich super zufrieden. Der normale Lagermitarbeiter durfte froh sein, kostenlosen Kaffee zu bekommen und Reste vom Mittagessen (welche den Seminarteilnehmern und Besuch serviert wurde) dann zu verwerten. Als ein ganz großes Plus verkauft die Firma den Teppichboden und Klimaanlage die zur Ausstattung des Lagers gehören, das kein Lager ist sondern einfach ein alter Seminarraum in dem sich Schwerlastregale und Packtische befinden. Schwere körperliche Arbeit gab es angeblich auch nicht …. Ich habe mir dort die ganzen Bandscheiben ruiniert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war abhängig von Position und Abteilung.
In der Logistik dominierten Zeitdruck, starre Pausenregelungen und Monatsabschluss-Spitzen, wodurch Erholung während der Arbeitszeit kaum möglich war. Zusatzangebote wie das Fitnessstudio waren praktisch nur eingeschränkt nutzbar. Dusche sollte dem Nachfolger sauber hinterlassen werden, die die das forderten waren diejenigen die dafür am wenigsten getan haben. Wasser wurde stehen gelassen und der ganze Bereich geflutet.

In kaufmännischen Bereichen bestanden deutlich größere Freiräume während der Arbeitszeit. Insgesamt ergab sich dadurch eine unausgewogene Belastungsverteilung: operative Bereiche mit hoher Taktung, administrative Bereiche mit mehr Flexibilität.

Karriere/Weiterbildung

Pflichtschulungen des Konzerns wurden durchgeführt.

Wir versendeten international Ware, hatten also regelmäßig mit Zollthemen zu tun. Trotzdem hatte niemand im Logistikteam entsprechende Kenntnisse. Ein fachkundiger Kollege bot Schulungen an — aus Zeitgründen nie umgesetzt.
Folge: wiederholt falsche Versandpapiere, zusätzlicher Aufwand und Mehrkosten.

Weiterbildungswünsche wurden häufig ausgeredet („brauchen wir hier nicht“) oder in für das Unternehmen nützlichere Alternativen gelenkt.

Ein Vorgesetzter beschwerte sich regelmäßig per E-Mail über mangelnde Kollegialität (z. B. nicht nachgefüllter Kaffee), hielt sich selbst jedoch nicht daran.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war bei guter Verhandlung marktüblich und wurde jährlich moderat angepasst. Variable Bestandteile waren vom Verkaufserfolg abhängig.

Sozialleistungen waren insgesamt schwach ausgeprägt: weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld, angekündigte Benefits wurden kaum umgesetzt und zusätzliche Leistungen nur vereinzelt bzw. selektiv vergeben. Insgesamt eher Grundvergütung ohne nennenswerte Zusatzleistungen.. Kein Zuschuss zu VWL oder Zusatzrente.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wurde Müll getrennt und hauptsächlich veganes Essen bestellt um sinnlose Transporte aus China zu kompensieren.

Kollegenzusammenhalt

Leitsatz: Best Team Wins.

Der Kollegenzusammenhalt war stark bereichsabhängig. Innerhalb des Lagerteams herrschte ein guter, unterstützender Zusammenhalt, der den Arbeitsalltag deutlich erleichterte. Man half sich gegenseitig und arbeitete pragmatisch miteinander.

Abteilungsübergreifend war der Zusammenhalt hingegen schwach. Es bestanden klare Grüppchenbildungen, Distanz zwischen kaufmännischen Bereichen und Logistik sowie wiederkehrende Lästereien über andere Kollegen. Ein gemeinsames Wir-Gefühl im gesamten Unternehmen entstand dadurch nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Gab keine älteren Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter versuchte jeden Morgen mit Motivationsparolen aus dem Amateurfußball seine Mitarbeiter anzutreiben.
Wenn Mitarbeiter sich beim Kaffeeholen unterhielten, wurde sofort auf unerledigte Arbeit hingewiesen — dafür sei schließlich die Pause da.
Selbst traf sich die Führung täglich mehrfach zu Gesprächen in der Küche.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren stark abteilungsabhängig.
Im kaufmännischen Bereich bestand eine sehr gute technische Ausstattung und vergleichsweise flexible Arbeitsgestaltung. In der Logistik hingegen prägten Zeitdruck, feste Abläufe und hohe operative Belastung den Alltag.

Zusatzleistungen waren gering ausgeprägt: kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, begrenzte Benefits und nur teilweise nutzbare Angebote wie das Fitnessstudio. Insgesamt ergaben sich solide Grundbedingungen, jedoch mit deutlichen Nachteilen für operative Tätigkeiten und einer unausgewogenen Verteilung der Arbeitsbelastung.

Kommunikation

Die Kommunikation war uneinheitlich und stark personenabhängig. Freundlichkeit und Informationsfluss hingen häufig von der jeweiligen Führungskraft oder Tagesform ab. Zwischen den Abteilungen fand kaum echter Austausch statt; stattdessen dominierten Hierarchiedenken und Weitergabe von Anweisungen.

Wichtige Informationen wurden oft verspätet oder gar nicht weitergegeben, Rückmeldungen blieben aus (insbesondere aus der Personalabteilung). Kritik erfolgte eher indirekt oder hinter vorgehaltener Hand, während offizielle Gespräche selten konstruktiv geführt wurden.

Insgesamt überwog ein Top-down-Kommunikationsstil mit wenig Dialog, geringer Transparenz und begrenzter Erreichbarkeit relevanter Ansprechpartner.

Gleichberechtigung

Im Lager ist jeder nur eine Nummer, wer nicht spurt, kann gehen. Mehr als 2 Wochen Urlaub nur für Bürokräfte, Lagermitarbeiter auf keinen Fall.

Interessante Aufgaben

Gab es nicht. Starr nach dem Motto, tu das, wofür du bezahlt wirst und Inventur nur am Wochenende ohne Benefits.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.