Nie wieder!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute prozentuale Rabatte und ein hippes, linkes Umfeld mit jungen Mitarbeitern
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Misshandlung der Mitarbeiter, unerreichbare zeitliche Ziele und man darf erst gehen wenn der komplette laden sauber ist (= Überstunden fast jeden Tag, die am ende zufällig ausgeglichen, aber nicht ausbezahlt werden)
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und Verständnis für Ideen und sorgen von Mitarbeitern. Außerdem würde ich vorschlagen die offen fremdenfeindliche und unterdrückende Leitung zu entlassen und eine neue Spitze zu belegen.. so wie das gerade läuft kann kein Unternehmen auf Dauer bestehen
Arbeitsatmosphäre
An sich ein netter laden, jedoch leidet dieser sehr unter dem Tourismus (Kunden werfen Kleidung permanent auf dem Boden) und der Geschäftsführung (klare Hierarchie, mit z.T. mobbing ähnlichen zügen).
Kommunikation
Klare Rangordnung von "Ich sage - du machst".. eigene Vorschläge sind eher unerwünscht gewesem
Kollegenzusammenhalt
Zumindest auf die Kollegen konnte ich mich immer verlassen, da es alle samt junge Leute waren, die in der selben Lebenssituation stecken.
Work-Life-Balance
An sich wie bei jedem anderen Job. Leider wurde ich von Anfang an, obwohl ich dem nie zugestimmt habe, in anderen Filialen eingesetzt wurde, die zum Teil 40min mit den Öffis weg waren.. das geht gar nicht
Vorgesetztenverhalten
Leider wird auch bei der Geschäftsleitung sehr viel hinter dem Rücken gelästert. Hat jemand gekündigt, so wurde diese Person in Gesprächen beleidigt und verhöhnt. Dadurch bildet sich eine sehr toxische Atmosphäre
Interessante Aufgaben
Ich fand den Umgang mit second Hand Kleidung interessant, vor allem fand ich aber cool, dass Mitarbeiter zum Teil Fotos von Models in Produkten machen, aber auch den Laden umdesignen und Outfits für Schaufensterpuppen suchen durften. Ich durfte das leider nie, wahrscheinlich weil ich der einzige Mann dort war..
Gleichberechtigung
Sehr inklusives Unternehmen was politische Einstellungen und zb Kleidungsstile angeht, jedoch habe ich auch oft Vorurteile gegenüber anderen Ethnien erlebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Leider nimmt das Unternehmen wegen deren "Trendy" Image im Verkauf nur Leute bis etwa 30 Jahren, aber in höheren Positionen gibt es definitiv auch ältere.
Arbeitsbedingungen
8 Stunden am Stück Kleidung vom Boden aufheben ist schon schlimm genug, aber die Kleiderstangen sind so überfüllt, dass die Kunden kaum etwas heraus, und die Mitarbeiter kaum etwas hinein hängen können. Das macht den ganzen Job wirklich doppelt so anstrengend.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen achtet sehr auf Unweltbewusstes Marketing, jedoch wird hier auch Haufenweise weggeschmissen, zb die Kleiderbügel.. es wurden die aller billigsten Draht Bügel in Massen gekauft und sobald sich diese verbiegen geht's ab in die Tonne.. und das können schon Mal ein paar hundert sein..
Gehalt/Benefits
Kaum Aufstiegschancen, bzw immer nur für eine Person wenn zb in der Geschäftsführung jemand kündigt. Der Lohn ist auch nur Mindestlohn und zb die Fahrkosten zu den anderen Stores wurden nie vergütet.
Z.t. wurden mir Gehälter nicht ausgezahlt und nach meiner Kündigung wollten sie mir 800€ weniger überweisen, bis ich mit einem Anwalt gedroht habe.... Ein No Go!
Image
Die Mitarbeiter sowie die Kunden klagen sehr viel über die Firma.. von Greenwashing, über zu hohe Preise, schlechte Arbeitsbedingungen und Psychoterror von der Chefetage will natürlich keiner etwas wissen.. war Zeit für mich das Unternehmen zu verlassen!
Karriere/Weiterbildung
Für mich war es nichts und da man hier ausschließlich im Verkauf arbeiten kann ist das auch keine Langzeitlösung für jemanden.. Mitarbeiter kommen und gehen hier im Wochentakt, darauf muss man sich einstellen