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196 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 49%
Score-Details

196 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

0 von 5 Sternen

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Krankentage mit Au als Fehltage deklarieren
Gesetzliche Urlaubtage zu verweigern
Schlechtes Gehalt trotz guter Leistungen
Geringe Wertschätzung der Mitarbeiter

Verbesserungsvorschläge

Sich ans geltende Gesetzt zu halten

Arbeitsatmosphäre

Es geht nur um Verkauf

Image

Verkaufen ist alles was zählt

Work-Life-Balance

Von 10-19 Uhr. Jeden Samstag arbeiten

Karriere/Weiterbildung

Keine

Gehalt/Benefits

Knapp über Mindestlohn

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Druckerpatronen in Restmüll

Kollegenzusammenhalt

Hohe Fluktuation

Umgang mit älteren Kollegen

Starke Hierarchie

Vorgesetztenverhalten

Fern gesetzlicher Auflagen

Arbeitsbedingungen

Schlecht

Kommunikation

Starke Hierarchien

Gleichberechtigung

Nicht relevant

Interessante Aufgaben

Fotografie

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian HamerInhaber / Geschäftsführer

Das ist natürlich Unsinn. Würden wir gesetzliche Feiertage nicht akzeptieren, würden wir uns strafbar machen. Selbstverständlich genauso wie Krankentage nicht als Fehltage zu akzeptieren. Bitte korrigiere diesen Quatsch. Danke. Christian

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Da würde ich selbst als Kunde nicht mehr hingehen

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht eine gewisse Willkür der Vorgesetzten was das Arbeitsklima betrifft und ist oft tagesformabhängig. Überwiegend erweist es sich aber als schön

Image

Niemand redet wirklich gut über diese Firma, vor allem über das Führungspersonal

Work-Life-Balance

Häufige Überstunden

Karriere/Weiterbildung

Gar keine Chance

Gehalt/Benefits

Schlechte Bezahlung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein guter Umgang mit Müll, was aber auch das Gebäude verschuldet hat

Kollegenzusammenhalt

Die damalige Besetzung gab mir sehr viel Halt

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Menschen wurden kaum eingestellt

Vorgesetztenverhalten

Der damalige Regionalleiter handelte und äußerte sich höchst problematisch

Arbeitsbedingungen

Großer Lärmpegel, grelles Licht, alte PCs zum bearbeiten der Bilder

Kommunikation

Dinge werden für mehrere Wochen nicht angesprochen und dann gebündelt und erst nach mehreren Wochen auf die Arbeitnehmer*innen entladen.

Gleichberechtigung

Mein Team bestand aus mehr weiblich gelesenen Menschen, jedoch leben wir immer noch im Patriarchat und das merkt man auch an den Gehaltsstrukturen

Interessante Aufgaben

Außerplanmäßige Shootings, die jedoch oft vom Kunden und nicht der Firma ausgingen

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Die Bewertung von der ich mir gewünscht hätte, sie vor meiner Zeit bei PP gelesen zu haben.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PicturePeople GmbH gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Wertschätzung, keine Rücksicht auf Freizeit (ständig ändernde Dienstpläne), hält sich nicht an geltendes Arbeitsrecht.

Verbesserungsvorschläge

Bringt eueren Arbeitnehmern Wertschätzung gegenüber und stellt fähige Führungskräfte in den Studios und eine emphatische Personalleitung ein. Statt die Arbeitnehmer ständig zu rotieren, sollte ihr auf ein gesundes, starkes Team setzen, das es euch mit Commitment und steigendem Ehrgeiz (höherem Umsatz) danken werden.

Arbeitsatmosphäre

Keine Wertschätzung, keine Rücksicht auf Freizeit.

Image

Viele sind sehr unzufrieden mit dem Unternehmen und wünschen sich Veränderung.

Work-Life-Balance

Keine Rücksicht auf Freizeit. Der Schichtplan wird, ohne zu fragen, umgeworfen und es wird erwartet, dass man sich dem anpasst und in seiner Freizeit ständig den Dienstplan checkt. Teilweise wird die Schicht kommentarlos noch morgens umgetragen, sodass ich schon 2 Stunden "zu früh" zur Arbeit erschien und dann die Spätschicht bis 20:15Uhr machen sollte. Ein Kollege, der ohnehin so gut wie nie krank war, bekam eine Abmahnung dafür, dass er sich an einem Tag, an dem er im Weihnachtsgeschäft um 13:15Uhr Arbeitsbeginn gehabt hätte, dass er sich NICHT ZWISCHEN 7 und 8Uhr krankmeldete, weil er zu dieser Zeit noch schlief.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt mit knapp 18€ Bruttostundenlohn war okay. Jedoch verdient sogar eine Studioleitung nur minimal weniger. Andere Kollegen in gleicher Position verdienen meist sogar eher knapp mehr als den Mindestlohn.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind fast nicht vorhanden. Keine gesundheitsfördernden Sitzmöglichkeiten.

Vorgesetztenverhalten

Nicht offen für Feedback. Mündliche Vertragsvereinbarungen werden nicht eingehalten. Falls ihr euch trotz all der Warnungen, dazu entscheidet, dort zu arbeiten: haltet alles schriftlich fest!

Arbeitsbedingungen

Keine vernünftigen Arbeitsstühle, kein Rückzugsort für Pausen.

Kommunikation

Mangelnde oder wirre Kommunkation der Zentrale mit dem Personal in den Studios. Anliegen werden nicht ernst genommen.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Chiara Rudnik, Teamleitung HR
Chiara RudnikTeamleitung HR

Hi,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen. Auch kritisches Feedback ist für uns sehr wichtig, denn nur so können wir uns als Arbeitgeber weiterentwickeln. 🙏

Es tut uns leid zu lesen, dass du deine Zeit bei uns in mehreren Punkten negativ erlebt hast. Wertschätzung, transparente Kommunikation und eine verlässliche Dienstplanung sind für uns zentrale Themen.

In einem dynamischen Arbeitsumfeld kann es gelegentlich zu kurzfristigen Anpassungen kommen. Dennoch arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Prozesse zu verbessern, um mehr Planbarkeit und eine bessere Work-Life-Balance zu ermöglichen. So z.B. aktuell die Einführung der 38h-Woche für unsere Mitarbeiter:innen. Auch die Weiterentwicklung unserer Führungskräfte sowie eine offene Feedbackkultur haben für uns hohe Priorität.

Du beziehst dich auf eine zu späte Krankmeldung durch einen Kollegen - in der Tat ist eine Krankmeldung bis 8.00 Uhr morgens für uns unabdingbar, um den operativen Tagesablauf genau zu planen. Dies ist jedoch keine Besonderheit, sondern üblich im Einzelhandel.

Deine Hinweise zu Arbeitsbedingungen und Ausstattung nehmen wir sehr ernst und prüfen fortlaufend, wo wir weitere Verbesserungen umsetzen können.

Da uns ein fairer und respektvoller Umgang besonders wichtig ist, würden wir dein Feedback gerne noch besser verstehen. Wenn du möchtest, komm gerne direkt auf uns zu, damit wir konkret auf deine Erfahrungen eingehen können.

Vielen Dank nochmals für deine offenen Worte.

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute!

Soweit in Ordnung.

3,3
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PicturePeople GmbH & Co. KG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sicherer Arbeitsplatz.
Pünktliches Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das muss jeder für mit sich selbst ausmachen...

Verbesserungsvorschläge

Nicht zu viele Studios anmieten, die keinen Umsatz einbringen. Und keine Studios in Armenvierteln eröffnen.

Arbeitsatmosphäre

Ist in jedem Studio anders und hängt oft von den Angestellten und ihrer Entwicklung ab.

Work-Life-Balance

In Vollzeit ganz schlecht, da Arbeit an Samstagen mehr oder weniger ein Muss ist.
Unternehmungen sind daher eher nur in Urlauben möglich. Und die Urlaubsplanung beginnt jedoch am Anfang des Jahres, womit es schwer ist flexibel sein zu können.

Karriere/Weiterbildung

Man kann fotografisch an Lichtsetzung und Bild Aufbau arbeiten und daran wachsen. Man muss es aber dann aber auch aus eigenen Stücken wollen!

Kollegenzusammenhalt

Könnte wesentlich besser sein. Manche Angestellten können Arbeit und Privatleben nicht trennen.

Umgang mit älteren Kollegen

Mit den älteren geht's

Vorgesetztenverhalten

Wenn man seine Anforderungen erfüllt, wird einem wirklich gut geholfen und man wird super unterstützt.

Kommunikation

Man kann sich gut über's Netz verbinden. Und irgendjemand kann einen immer Ratschläge, Tipps oder Hilfe geben.

Gehalt/Benefits

Einstiegsgehalt okay

Interessante Aufgaben

Man kann sich fotografisch Autodidakt gut weiterentwickeln und kreativ an sich und seinen Shootings arbeiten.


Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Chiara Rudnik, Teamleitung HR
Chiara RudnikTeamleitung HR

Hi,

ganz lieben Dank für dein Feedback! 🙏

Samstage gehören bei uns zu den normalen Arbeitstagen, da wir gewöhnliche Einzelhandels-Öffnungszeiten haben! Besonders im Bewerbungsprozess ist uns wichtig, dies transparent zu kommunzieren. Dennoch ist es möglich, Wünsche für den Schichtplan zu äußern. Unsere Studioleiter:innen geben sich größte Mühe besondere persönliche Events/Termine zu berücksichtigen.

Solltest du gern noch persönlich Feedback loswerden wollen, kannst du mich jederzeit via Teams oder per Telefon 0234-52005211 erreichen :)

Ganz herzliche Grüße aus Bochum!

keine Ausbildung, sondern billige Arbeitskraft, schlechtes Miteinander, wenig Kultur

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fotografin bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Hamburg gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Lage der Studios und Vielfalt der Fotografie-Arten (Porträit, Firmenimagefotos, Passbilder, Familienfotos etc.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ausbildung , heißt Ausbildung und nicht wenig Ausbildung-Input und größtmöglichen Sales-Output generieren

Verbesserungsvorschläge

Unternehmenskultur verbessern, respekt vor den jungen Menschen zeigen und die arbeitsrechtlich nicht haltbaren Methoden (Meldung von Krankheit, Arbeitszeit und Druck) weglassen

Arbeitsatmosphäre

die Arbeitsatmosphäre zwischen den Azubis ist gut, mit den Ausbildern eher nicht konstruktiv und fair

Karrierechancen

gering

Arbeitszeiten

Arbeitszeiten als Azubi richten sich nach der Nichtanwesenhiet der Festangestellten, man wird sehr oft ohne Rücksprache mit einem hin- und her geplant

Ausbildungsvergütung

gering und benefits sind nicht wie beim Vorstellungsgespräch vermittelt

Die Ausbilder

setzen sich wenig für einen ein, Ausbildungsinhalte in einem Jahr schnell vermittelt, danach Arbeiten und Umsatz machen

Spaßfaktor

sehr wechselhaft

Aufgaben/Tätigkeiten

breites Aufgabenspektrum

Variation

Wie der Tag geplant wurde und es an Aufträgen reinkam

Respekt

wenig Respekt von den Führungskräften und Ausbilder:innen

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Chiara Rudnik, Teamleitung HR
Chiara RudnikTeamleitung HR

Vielen Dank für dein offenes und ausführliches Feedback. Wir nehmen deine Rückmeldungen sehr ernst – insbesondere zu den Punkten Ausbildungsgestaltung, Umgang mit Auszubildenden und Arbeitsorganisation.

Unser Ziel ist es, eine fundierte und praxisnahe Ausbildung zu gewährleisten, bei der fachliche Inhalte und persönliche Entwicklung im Vordergrund stehen. Wir bedauern, dass du den Eindruck hattest, der Ausbildungsfokus sei zu einseitig.

Um die Ausbildungsqualität zu verbessern, werden wir gezielt mit den Ausbilder:innen in der Region Hamburg ins Gespräch gehen und für die Balance zwischen Ausbildungsinhalten und operativen Anforderungen prüfen.

In deinem Feedback greifst du auch das Thema Krankmeldung auf und in diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass eine telefonische Krankmeldung am Morgen erforderlich ist, um bei Bedarf den Schichtplan kurzfristig anzupassen und unsere Öffnungszeiten der Studios zuverlässig einhalten zu können. Aus operativen Gründen ist der Verzicht auf eine telefonische Krankmeldung bis 8.00 Uhr leider unumgänglich und steht arbeitsrechtlich in keinerlei Konflikt.

Solltest du zu deinen Themen in einen detaillierten Austausch gehen wollen, melde dich bitte gerne jederzeit unter chiara.rudnik@picturepeople.de oder 0234-52005211. Über einen Austauch würde ich mich freuen.

Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute! :)

Undankbarer Arbeitgeber, schlechte Bezahlung, Arbeitszeiten nicht familienfreundlich.

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 bei PicturePeople GmbH in Bochum gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Seinen Inthusiasmus

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird kein Wert auf langfristig zufriedene Mitarbeiter gelegt. Jeder ist ersetzbar!

Verbesserungsvorschläge

Mal den Blickwinkel ändern und die Firmenphilosophie aus der Sicht der Angestellten, die täglich im Studio stehen und kaum über die Runden kommen, betrachten. Weniger Firmenfeiern, bessere Arbeitsbedingungen!

Arbeitsatmosphäre

Die einzelnen Teams sind i.O., der Leistungsdruck von oben ist allerdings unerträglich und wirkt sich massiv auf die Stimmung und Unzufriedenheit im Team aus.

Image

Besser als verdient!

Work-Life-Balance

JEDEN Samstag haben ALLE, ausnahmslos, im Studio zu stehen. Vor ca. 9 Jahren, als ich mich beworben habe, hieß es, man sei gerade dabei, eine Lösung für die Samstage zu suchen, dass man nur jedes 2. WE antreten müsste... Bis heute ist nichts in diese Richtung unternommen worden. Verkaufsoffene Sonntage werden natürlich auch mitgenommen.

Karriere/Weiterbildung

Nicht der Rede wert

Gehalt/Benefits

Unterirdisch. In 8 Jahren Betriebszugehörigkeit nicht eine Gehaltserhöhung! Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld. Quereinsteiger werden viel höher eingestuft, als eigene Leute, die zu einem mikrigen Lehrgehalt ihre Ausbildung im Betrieb gemacht haben und von Tag 1 volle Leistung bringen...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein großes Thema

Kollegenzusammenhalt

Eingespielte Teams verstehen sich meist unter einander sehr gut und halten zusammen, sonst würde es niemand länger als 1,5 Jahre dort aushalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nicht So lange bleibt niemand da.

Vorgesetztenverhalten

Man tut immer auf herzliche, große Picture People Familie... Das gilt aber nur, solange das Geld fließt... Vom Personal, das unbequem wird, trennt man sich auf sehr unschöne Art und Weise, unabhängig von Rang und Position in der Firma. Mehrfach im Laufe der Jahre erlebt.

Arbeitsbedingungen

Schwieriges Thema! Teilweise gibt es solchen Personalmangel, dass Tage, an denen ursprünglich mind. 4 Angestellte in 2 Schichten im Studio zu sein haben, von einer einzigen Person abgedeckt werden! Pausen und Schicht-Enden nimmt man da nicht so ernst. In einem Studio, das in einem Einkaufscenter liegt, muss der Angestellte die komplette Glasfront abschließen, um auf Toilette gehen zu können und nur dann, wenn es zeitlich passt. Am Vorabend kann eine Nachricht kommen, in der es heißt, dass man am nächsten Morgen zur Frühschicht in einer anderen Stadt anzutreten hat. Die Kosten trägt man zunächst selbst, wenn es glatt läuft, werden sie mit der Lohnabrechnung erstattet. Parkgebühren werden nicht übernommen.

Kommunikation

Kommunikation findet sehr einseitig statt. Chefetage macht Ansagen und Kritik vom Personal wird abgeschmettert.

Gleichberechtigung

Es arbeiten überwiegend Frauen in den Studios

Interessante Aufgaben

Die Arbeit macht Spaß, andernfalls würde niemand von uns diesen Job machen. Leider wird die Firma von Menschen geleitet, die nicht vom Fach sind und nichts von der Dienstleistung, die sie verkaufen, verstehen. Es wird oft mit kostenintensiven Aktionen ins Klo gegriffen, was am Ende die Fotografen in den Studios ausbaden müssen durch Aufgaben, die nichts mit Fotografie zu tun haben!

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Arbeitgeber-Kommentar

Chiara Rudnik, Teamleitung HR
Chiara RudnikTeamleitung HR

Hi,

in deiner Bewertung gibst du an, dass du bis 2015 bei uns gearbeitet hast. Schade, dass deine Bewertungen auf diesem Stand beruht, denn einige Dinge entsprechen garnicht unserem derzeitigem Standard.

Wir sind offen für euer Feedback und gerade die Geschäftsführung selbst, freut sich immer über Input der Mitarbeitenden.

Da wir ein Betrieb im Einzelhandel-Sektor sind, sind Öffnungszeiten von Mo-Sa Standard und dementsprechend ist es leider nicht möglich, freie Samstage zu garantieren. Unsere Studioleiter sowie Operations Manager geben jedoch immer alles, für wichtige Anlässe eine Lösung zu finden.

Bei Aushilfseinsätzen in anderen Studios erstatten wir stets die Reisekosten sowie eine Aushilfsprämie, sodass sich der Einsatz der Mitarbeitenden lohnt!

Ich lade dich herzlich ein, dich via personal@picturepeople oder via 0234-52005211 zu melden, um direkt mit uns in Kontakt zu treten. Ich freue mich darauf, von dir zu hören :)

Viele Grüße,
Chiara Rudnik

Als Ausbildungsbetrieb absolut nicht zu empfehlen.

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2021 eine Ausbildung zum/zur Fotograf bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Köln abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die tollen Kollegen und die vielen Shootings die man selbstständig durchführen kann. Selbstständiges arbeiten.

"Mach mal"

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Update 2025:

Ich möchte auf den Kommentar des Geschäftsführers eingehen:

„Durch das Urteil des OLG Hamburg (Beschluss vom 8.2.2024 – 324 O 559/23) muss Kununu den Klarnamen und die E-Mail-Adresse des Bewerbers veröffentlichen, wenn Bewertungen online stehen bleiben. Wir wenden uns nun direkt an den Bewerber und gehen hier nicht weiter auf die Vorwürfe ein.“ – CH

Es ist schade, dass auf solche Aussagen zurückgegriffen wird. Leserinnen und Leser sowie Bewertende sollten sich ihr eigenes Bild machen. Eine transparente und konstruktive Auseinandersetzung mit Kritik ist essenziell, um die Qualität der Ausbildung in Unternehmen zu verbessern. Stattdessen kann man unter anderne Bewertungen lesen wie mit rechtlichen Folgen gedroht wird. Ich frage mich, welchen Zweck eine Bewertungsplattform erfüllt, wenn konstruktive Kritik nicht erwünscht ist. Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten und stehe zu den Erlebnissen, die ich in diesem Betrieb hatte.

Eine Ausbildung sollte darauf ausgerichtet sein Auszubildende zu fördern und ihnen das notwendige Wissen sowie die praktischen Fähigkeiten zu vermitteln. Dies trägt langfristig zur Sicherung der beruflichen Zukunft vieler junger Menschen und damit zur wirtschaftlichen Stabilität des Landes bei. Ich bin mir sicher das weiß die Leitung auch. Leider konnte ich persönlich während meiner Ausbildung nichts davon erleben. Ich empfand die Zeit bei PicturePeople als stressig und unangenehm. Zudem hat all das Erwähnte mir meinen Werdegang unnötig erschwert.

- Mangelnde Kommunikation, trotz Nutzung von Microsoft Teams
- Schlechte Orga
- Hoher Druck
- Keine Ausbildungsstruktur, trotz vorhandenem Rahmenplan
- Lohn steht in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung und dem Arbeitsaufwand
- Spontane Schichtplanänderungen ohne Absprache
- Kosten für Ausbildungsmaterial und Prüfungsabgaben wurden infrage gestellt oder abgelehnt

Aktualisierung:
Ich möchte einige Punkte nachträglich ergänzen, da ich das Vorgehen hier als äußerst fragwürdig empfinde.

Zunächst wurde meine Bewertung gemeldet, mit der Begründung, sie enthalte angeblich Falschaussagen. Infolgedessen wurde sie temporär deaktiviert, bis ich Passagen ändere, lösche oder Nachweise erbringe. Letztendlich konnte ich Kununu gegenüber alle Aussagen durch Nachweise belegen. Diese wurden geprüft und akzeptiert, weshalb meine Bewertung in unveränderter Form wieder online ging.

Zusätzlich äußerte sich der Geschäftsführer unter meiner Bewertung und schrieb, dass, wenn die beiden Workshops nicht ausgereicht hätten (an denen ich übrigens nicht teilnehmen durfte oder konnte), man daran nichts ändern könne. Diese Aussage vermittelt mir den Eindruck, dass die geschilderten Probleme nicht ernst genommen werden. Natürlich reichen zwei Workshops in drei Jahren Ausbildung nicht aus. Ist es wirklich die Haltung der Geschäftsführung, dass zwei sporadische Workshops – von denen einer nicht allen Azubis offenstand – für drei Jahre Ausbildung ausreichend sind? Wozu bietet man dann einen Ausbildungsplatz an?

Es bestätigt nur meinen Eindruck über den Umgang mit berechtigter Kritik.

Zitat des Geschäftsführers: „Wenn das nicht reicht, kann ich ehrlich gesagt auch nicht helfen.“

Wo soll das bitte ausreichen? Ihr stellt Azubis ein, kümmert euch also auch um diese. Ehrlich gesagt vermittelt mir diese Aussage nicht das Gefühl, dass überhaupt der Wille besteht, zu helfen.

Zitat des Geschäftsführers: „Im Gegenteil, wir wollen nur Leute ausbilden, die richtig Bock drauf haben.“

Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun? Ausbildunsgvertrag ist Ausbildunsgvertrag. Da haben sich beide Parteien dran zu halten.
Ich hatte Bock. Sehr viel sogar. Und das habe ich auch bewiesen. Während meiner Ausbildung habe ich an Wettbewerben teilgenommen und sogar einen davon gewonnen. Trotz erheblicher Schwierigkeiten habe ich meine Ausbildung durchgezogen und abgeschlossen.
Mit Bescheidenheit möchte ich anmerken, dass meine Gesellenstücke zu den beiden am besten bewerteten der Abschlussprüfung gehörten. Zeigt das wirklich fehlenden Einsatz oder mangelnde Motivation?

Weißt du, worauf ich keinen Bock hatte? Stillzustehen und keine Entwicklungsmöglichkeiten zu haben. Es erforderte harte Arbeit und Eigeninitiative, um mir wichtige Fertigkeiten selbst beizubringen. Der Firmenname prangte übrigens für ein halbes Jahr auf den ausgestellten Siegerbildern. Aber anscheinend bildet das Unternehmen nur Leute aus, die „Bock haben“. Alles klar.

Ich hätte nicht solche Maßnahmen ergriffen, wenn mir die Ausbildung egal gewesen wäre.

„Geben und Nehmen“

Es gab nicht ohne Grund ein Schlichtungsgespräch bei der Handwerkskammer. Ich habe weit mehr gegeben, als ich laut Ausbildungsvertrag musste.
Bekommen habe ich Desinteresse, Azubi-Mindestlohn, all das, was ich bereits in meiner Bewertung beschrieben habe und jetzt noch als Kommentar anscheinend eine Drohung meinen Klarnamen herauszufinden und sich an mich zu Wenden.

Verbesserungsvorschläge

Was soll ich noch sagen, was nicht schon unzählige Male hier erwähnt wurde? Ich komme mir fast blöd vor, Dinge zu wiederholen, die die Verantwortlichen scheinbar ohnehin nicht interessieren. Ich habe alles sorgfältig protokolliert und ein Schlichtungsgespräch bei der Handwerkskammer geführt. So musste ich zum Beispiel nicht mehr fehlendes Personal in anderen Filialen ausgleichen, aber ansonsten hat sich kaum etwas geändert. Stattdessen wurden einfach andere Azubis geschickt. Das fühlte sich an wie Fahrradfahren und sich selbst einen Stock in die Speichen stecken.

Am Ende habe ich einen Anwalt hinzugezogen. Erst dann wurde ich endlich ernst genommen. Kurz darauf konnte ich mit Unterstützung der Innung und der HWK nach zweieinhalb Lehrjahren und langer Suche erfolgreich den Betrieb wechseln.

An meinem letzten Arbeitstag, kurz bevor meine fristlose Kündigung postalisch beim Unternehmen ankam, war ich mit einer anderen Azubine allein im Betrieb. Dabei wurde im Schlichtungsgespräch ausdrücklich klargestellt, dass so etwas nicht zulässig ist. Erst nachdem ich die HWK informiert hatte, wurde uns jemand geschickt. Selbst nach solchen Maßnahmen wird weiterhin die alte Leier gespielt.

Bietet euren Azubis regelmäßige Trainings und lasst sie nicht nur arbeiten, sondern auch lernen. Gebt ihnen ausreichend Zeit für ihre Prüfungen. Ein Betrieb sollte auch ohne Azubis funktionieren. Das sind eigentlich Selbstverständlichkeiten, die bei mir leider nicht gegeben waren.

Der Titel „Bester Ausbildungsbetrieb“ mag vielleicht einmal gerechtfertigt gewesen sein, aber mit meinen Erfahrungen kann ich mir nicht vorstellen, dass er heute noch zutrifft. Die Geschäftsleitung weiß ganz genau, was sie tut, und was nicht. Eine einzige Fahrt nach Berlin mit einem kurzen Workshop ersetzt keine regelmäßigen Schulungen oder sinnvolle Lehrmaßnahmen. Auch hilfreiche Ressourcen für praktische Abgaben und Schularbeiten sind essenziell.

Ständig musste ich schauen, wann ich meine Abgaben, die wie eine Klausur benotet wurden, erledigen kann, da ich durchgehend gearbeitet habe. An freien Tagen blieb nur die Hoffnung auf gutes Wetter für praktische Abgaben für die Berufsschule. Mehr Unterstützung und Rücksicht darauf, dass Azubis auch Verpflichtungen in der Berufsschule haben, hätte ich mir sehr gewünscht. Doch stattdessen wurde ich immer wieder mit Aussagen wie „Du wirst im Betrieb gebraucht“ oder „Das musst du in deiner Freizeit machen“ konfrontiert. Natürlich gibt es keine Verpflichtung, Azubis für solche Aufgaben freizustellen. Doch es sollte zumindest nicht das Gefühl vermittelt werden, dass Azubis nur zum Arbeiten da sind und nicht zum Lernen. Da stellt sich die Frage, warum unter diesen Bedingungen überhaupt Auszubildende eingestellt werden. Nach meiner Erfahrung stand meine Ausbildung nicht im Fokus.

Für die Zwischenprüfung stellte der Betrieb das notwendige Equipment, was eine Selbstverständlichkeit ist. Am Prüfungstag musste ich jedoch feststellen, dass Teile davon defekt waren. Für die Prüfung sollte ein Produkt fotografiert werden, doch ohne funktionierendes Standlicht fällt man durch. Auch hier wäre es notwendig gewesen, im Vorfeld sicherzustellen, dass das Equipment für Prüfungen tatsächlich nutzbar ist. Statt Verantwortung zu übernehmen, wurde im Schlichtungsgespräch jedoch die Schuld auf die Azubis abgewälzt, die das Material abgeholt hatten. Dass zehn andere Azubis nichts für den Zustand der Ausrüstung konnten, wurde dabei ignoriert. Es machte den Eindruck, als wolle sich der Betrieb der eigenen Verantwortung entziehen.

Im Sommer 2022 durften ausgewählte Azubis und Mitarbeitende mit guten Verkaufsleistungen für einige Tage mit dem Betrieb nach Mallorca reisen. Die positiven Bewertungen aus dieser Zeit auf Kununu spiegeln dieses Event wider. Es wurde also viel Geld in Flüge, Hotelaufenthalte und Verpflegung investiert. Doch ich hatte nicht das Gefühl, dass ein vergleichbares Budget dafür verwendet wurde, Azubis durch regelmäßige Workshops weiterzubilden und ihnen eine solide berufliche Zukunft zu ermöglichen. In der Stellenausschreibung für meine Ausbildung wurden Workshops explizit erwähnt. In all den Jahren hatte ich jedoch keinen einzigen. Warum wird dieses Budget nicht in die vielen Azubis investiert, die im Betrieb ausgebildet werden? Ein einziger Workshop in Berlin innerhalb von drei Jahren reicht einfach nicht aus, um eine fundierte Ausbildung zu gewährleisten.

Abschließend hätte ich mir gewünscht, dass spätestens nachdem ich die Handwerkskammer und später einen Anwalt hinzugezogen habe Vorgesetzte oder die Geschäftsführung das Gespräch gesucht hätten. Insbesondere bei der Geschichte die ich dann vor der HWK geschildert habe. Ich hatte gehofft das der Kopf eher nicht weiß was der Hintern macht aber das nie jemand danach auf mich zugekommen ist, hat mir das Gefühl gegeben das es keinen interessiert. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ – dieses Argument mag früher gängig gewesen sein, aber wir leben nicht mehr in den 70ern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre im Unternehmen empfand ich als zunehmend bedrückend, beeinflusst durch meine eigene Unzufriedenheit sowie die Unzufriedenheit, die mir von anderen Kollegen vermittelt wurde. Hoher Druck und zahlreiche organisatorische Probleme führten zu einem schlechten Arbeitsklima. Häufig wurde Unmut über fragwürdige Entscheidungen und Maßnahmen der Bereichsleitung geäußert oder darüber, dass Kunden eigenständig Termine im Kalender buchten, obwohl nicht genügend Personal zur Verfügung stand oder die Slots bereits belegt waren.

Ein weiterer belastender Faktor war der anhaltende Personalmangel, der auch von Auszubildenden ausgeglichen werden musste, sowie die hohe Fluktuation. Während meiner Ausbildung war ich an der Einarbeitung neuer Mitarbeiter beteiligt, die Quereinsteiger ohne Ausbildung als Berufsfotografen waren. In solchen Situationen musste ich als Auszubildender häufig Fehler korrigieren und Verantwortung übernehmen, besonders, wenn weder die Studioleitung noch meine Ausbilderin anwesend waren. Insgesamt wirkte es so, als gäbe es einen deutlichen Mangel an Fachpersonal.

Karrierechancen

Ich hatte immer das Gefühl, dass langjährige Mitarbeiter, die gute Ergebnisse erzielen, nicht ausreichend wertgeschätzt werden und in ihrer Position feststecken. Das ist jedoch nur meine subjektive Wahrnehmung, die sich über die Zeit und durch meine Erfahrungen in der Firma entwickelt hat.

Als Azubi hatte ich damit natürlich keine direkte Berührung, da mein Ziel zunächst der Gesellenabschluss war. Doch welche Perspektiven gibt es danach? Der nächste Schritt wäre die Studioleitung und den Platz der Bereichsleitung anzustreben, halte ich persönlich nicht für besonders erstrebenswert. Viel weiter nach oben geht es als Fotograf ohnehin nicht, es sei denn, man wechselt in die Zentrale ins Büro.

Arbeitszeiten

Wer nach einer Work-Life-Balance sucht, wird hier keine finden. Es gibt mehrere Schichtmodelle. Die früheste Schicht geht von 9:15 - 18:15, die späteste von 11:15 - 20:15. Je nach Wohnort kann man sich leicht ausrechnen, wie viel Freizeit nach der Arbeit bleibt, in meinem Fall so gut wie keine. Samstage sind verpflichtend. Urlaub für einen einzelnen Samstag wurde stets abgelehnt. Ein freier Samstag? Gibt es nicht. Stattdessen erhält man einen Ausgleichstag unter der Woche, der jedoch kaum Erholung bietet.

Überstunden fallen regelmäßig an und auch Azubis sammeln diese. Die Zeiterfassung erfolgt über ein „Stempelsystem“ per Login. Allerdings war das System nicht auf Azubis abgestimmt. So konnte man als Auszubildender sogar Minusstunden ansammeln, obwohl dies für Azubis unzulässig ist. Bis mir das bewusst wurde, musste ich entstandene Minusstunden (früher gehen dürfen oder in seltenen Fällen Freistellung für praktische Arbeit) durch zusätzliche Mehrarbeit ausgleichen. Auch die Handwerkskammer wurde darauf aufmerksam gemacht. Eine Kompensation habe ich jedoch nie erhalten.

Ausbildungsvergütung

Man bekommt Azubimindestlohn, kein Weihnachtsgeld und keine Erfolgsprämien. Weil sich so viele darüber beschwert haben, dass man häufig aushelfen muss, gab es eine Zeitlang einen Zuschuss pro Aushelfen.

Da man als Azubi 550€ - 650€ netto verdient und mehr oder genauso viel macht wie festangestellte Vollzeitkräfte, fand ich so einen kleinen Zuschuss eher unbedeutend. Außer natürlich, man war wirklich oft aushelfen. Nur ob einem der Stress und die Gurkerei das Geld aufwiegt, ist fraglich, wenn man morgens um 6/7 Uhr am Zug steht und abends um 23/00 Uhr zuhause ist und am nächsten Tag wieder auf der Matte stehen muss. Zudem verbietet der Arbeitgeber, über das Gehalt zu sprechen. Natürlich ist das Schwachsinn. Es ist kein Kündigungsgrund, über sein Gehalt zu sprechen. Solche Aktionen vermitteln mir das Gefühl, dass eventuell nicht gleich entlohnt wird und somit ein Maulkorb verpasst werden soll. Einen Betriebsrat gibt es auch nicht.

Fahrten zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜBL) bei der HWK wurden übernommen sowie auch die Unterbringung im Internat. Soweit ich aber weiß, sind das Beträge, die der Betrieb übernehmen muss, da es sich dabei um Pflichtlehrgänge handelt.

Die Ausbilder

Ich hatte in meiner gesamten Zeit in der Firma drei verschiedene Ausbilder. Das reichte von nett bis totaler Powertrip. Die letzte Ausbilderin war die bemühteste und netteste. Alle waren trotzdem voll beschäftigt und hatten wegen des Drucks und Aufkommens wenig bis gar keine Zeit für mich. Zwischengespräche gab es nicht oder wurden ständig verschoben, weil die Ausbilderin z. B. abgezogen wurde. Den Großteil des ersten Lehrjahres habe ich ohne Ausbilderin verbracht, da sie monatelang nicht anwesend war.

Trotzdem kann man da Glück oder Pech haben. Ich hatte wohl Pech. Die vorgesetzte Bereichsleitung zeigte nach Ansprache kein Interesse. Ergebnis waren viele Arbeitstage allein im Betrieb, ohne Ausbilder oder Kollegen, die Fähigkeiten vermitteln konnten. Später wurde ich in eine andere Filiale verlegt, aber erst, als die damalige Filiale ohnehin geschlossen wurde.

Der zweite Stern ist meiner letzten Ausbilderin zuliebe, da sie wirklich bemüht war, noch etwas zu reißen, und dabei immer nett war.

Spaßfaktor

Sehr unterschiedlich und stark vom Kontext abhängig. Manche Shootings machen Spaß, andere eher weniger. Die Shootings bei Picture People sollen für Kunden ein Erlebnis sein.

Einige Kunden waren super nett und sympathisch, da fällt es deutlich leichter. Andere waren extrem anstrengend, und dann sinkt der Spaßfaktor natürlich. So ist das nun mal, wenn man mit Menschen arbeitet.

Die schlechte Organisation innerhalb der Bereiche, mangelnde Kommunikation durch die Bereichsleitung und spontane Dienstplanänderungen, selbst noch früh am Morgen, haben den Spaßfaktor extrem gehemmt. Wenn man morgens um 6 oder 7 Uhr feststellt, dass man als Azubi plötzlich den ganzen Tag allein im Betrieb ist und kaum etwas lernt, fehlt einem natürlich die Motivation.

Der ständige Druck, als Azubi Leistung zu bringen, anstatt den Beruf richtig zu erlernen, hat ebenfalls belastet. So wurde man regelmäßig gefragt, wo die „Zusatzbilder“ seien, die man beim Passbild immer machen solle. Am Ende gab es mahnende Gespräche, wenn die Verkaufszahlen nicht stimmten.

Aufgaben/Tätigkeiten

Als Azubi wird man bei PicturePeople wie eine vollwertige Arbeitskraft behandelt. In den ersten drei Monaten bis zum Weihnachtsgeschäft wird einem so schnell wie möglich Pass-, Bewerbungs-, Paar- und Familienshootings eingetrichtert. In Shootings wird man reingeworfen, ohne sie vorher fundiert zu üben. Den Satz „Mach einfach mal“ habe ich lieben gelernt.

Ich habe alles gemacht, was auch die Vollzeitkräfte erledigen, im gleichen Umfang, aber mit Azubi-Mindestlohn. Dazu gehörten alle Shootingkategorien, Kundenberatung, Terminerstellung, Kasse, Filiale öffnen und schließen, einfach alles. An sich nicht schlecht und durchaus positiv so viel selbst machen zu dürfen. Wenn man aber an einem Tag mehr Shootings macht als die Vollzeitkräfte und dann noch mehrfach die Filiale alleine führt, weil Personal fehlt, Kollegen krank sind oder in andere Filialen abgezogen werden, kann das schnell ausbeuterisch wirken. Als Azubi habe ich mich deshalb im Stich gelassen gefühlt.

Es kam auch häufig vor, dass ich kurzfristig in anderen Filialen und sogar in anderen Städten aushelfen musste, um Personalmangel zu überbrücken. Das wurde zur Regelmäßigkeit.

Variation

Es gibt viele verschiedene Shootings, doch manche Filialen haben durch ihre Lage eine sehr homogene Zielgruppe. In meinem letzten Studio gab es zum Beispiel überwiegend Passbild-Kunden und Familienshootings. Auch viele Rentner gehörten zu den Stammkunden. Da war die Freude natürlich groß, wenn mal ein Babybauch- oder Tiershooting dazwischenkam.

Abgesehen davon gibt es durchaus Abwechslung in der Arbeit, ob das positiv oder negativ ist, lässt sich je nach persönlicher Erfahrung diskutieren. Manche Tage waren abwechslungsreich, andere dagegen extrem eintönig. Das ständige Aushelfen in anderen Filialen sorgte für neue Kontakte und brachte etwas Abwechslung. Wenn man aber zum x-ten Mal 200 km nach Düsseldorf fährt und wieder zurück, nur um ein oder zwei Shootings zu machen und den Rest der Zeit herumzustehen, wird das Ganze eher lästig als spannend.

Respekt

Das Team innerhalb des eigenen Studios war immer großartig! Das ist für mich auch die positivste Erinnerung. Der Zusammenhalt war stark, und wenn der Druck wieder besonders hoch war, hat man das gemeinsam durchgestanden.

Was die Vorgesetzten betrifft, insbesondere die Bereichsleitung, kann ich leider nichts Positives sagen. Die Bereichsleitung zeigte keinerlei Interesse daran, wenn Azubis überfordert waren oder wieder einmal allein im Betrieb standen. Anfragen per Mail, ob jemand zur Unterstützung geschickt werden kann, wurden konsequent abgelehnt.

Das Privatleben wurde nicht respektiert. Spontane, nicht abgesprochene Schichtplanänderungen erfolgten früh morgens kurz vor der Schicht oder im Laufe des Tages, teils ohne jegliche Benachrichtigung oder nur per WhatsApp-Audio oder Anruf.

Während des Weihnachtsgeschäfts mussten sich erkrankte Mitarbeiter nicht nur bei der Studioleitung und der Bereichsleitung, sondern zusätzlich auch bei der Geschäftsführung krankmelden. Nach dem Weihnachtsgeschäft wurde diese Maßnahme wieder aufgehoben. Die Bereichsleitung nahm meine Krankmeldungen, auch wenn sie selten vorkamen, nicht mit Wohlwollen auf und ließ mich das spüren.

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Arbeitgeber-Kommentar

Christian HamerInhaber / Geschäftsführer

Update: durch das Urteil des OLG Hamburg (Beschluss vom 8.2.2024 – 324 O 559/23) muss Kununu den Klarnamen und die Email-Adresse des Bewerbers veröffentlichen, wenn Bewertungen online stehen bleiben. Wir wenden uns nun direkt an den Bewerber und gehen hier nicht weiter auf die Vorwürfe ein. CH

Lieber Azubi! Wir geben uns die größten Mühen, Euch eine tolle Zeit bei uns zu ermöglichen. Du schreibst ja selber von den Mallorca-Workshops, den Berlin-Azubi-Ausflügen usw. Wenn das nicht reicht, kann ich ehrlich gesagt auch nicht helfen. Es ist immer ein Geben und Nehmen. Es ist sicher keine einfache Branche und Zeit, aber wir zwingen niemanden bei uns zu arbeiten. Im Gegenteil, wir wollen nur Leute ausbilden, die richtig Bock drauf haben. Viel Erfolg für die Zukunft! Christian

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Läuft!

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Moderne Firma, cooles Team an meinem Standort. Wenn man nett ist, engagiert und motiviert bekommt man auch was dafür zurück. Nicht immer nur fordern fordern und nix leisten, strengt man sich an wird das auch geschätzt.

Arbeitsatmosphäre

Einkaufscenter halt

Image

Verstehe das schlechte Image nicht

Kollegenzusammenhalt

an meinem Standort super

Kommunikation

Kurze Kommunikationswege


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Chiara Rudnik, Teamleitung HR
Chiara RudnikTeamleitung HR

Hi,

ganz lieben Dank für dein Feedback!

Wir freuen uns sehr, dass du dich für dein Engagment gewertschätzt fühlst.

Herzliche Grüße aus Bochum,
Chiara

Ganz ganz hart

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Leverkusen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kunden sind weitestgehend freundlich bis zur bilderauswahl

Verbesserungsvorschläge

Schmeißt die Regionalleiterin raus. Ihr Verhalten schädigt euch

Arbeitsatmosphäre

Verhalten unter den Kollegen ist gut aber von oben geht gar nicht

Image

Kette und massenabfertigung zu „günstigen Preisen bis auf die Bilder

Work-Life-Balance

Was ist das? Schichten werden trotz Absprache vorher nicht eingehalten. Versprechen zur Work Life Balance werden mit Füßen getreten

Karriere/Weiterbildung

Nicht gegeben und nicht möglich

Gehalt/Benefits

Mindestlohn für enormen Druck zum verkaufen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird so viel weg geworfen. Jedesmal neuer Hintergrund

Kollegenzusammenhalt

Es ist soweit man sich nichts zu Schulden kommen lässt gut aber wehe man wird krank. Dann geht es los

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt keine die älter als 40 sind

Vorgesetztenverhalten

Die Regionalleitung sollte man schnellstens wechseln. Ihr Verhalten ist respektlos und einfach Menschenverachtend.. vorne rum hui hinten rum pfui. Bei Krankmeldung wird man ausgelacht oder man soll sich nicht so anstellen. Kollegen haben Angst sich krank zu melden und kommen krank dann zur Arbeit. So das andere auch krank werden, der Gedanke das man mit Schwangeren und neugeborenen arbeitet. Vollkommen egal.

Arbeitsbedingungen

Katastrophe. Man muss mindestens 10 Bilder für fast 300 Euro verkaufen sonst gibt es ne Ansage

Kommunikation

Innerhalb der Filiale (unter den gleichgestellten Kollegen) soweit gut

Gleichberechtigung

Von den Kollegen gegeben aber alles andere

Interessante Aufgaben

Massenabfertigung und keine Abwechslung. Es wird versucht zu den Jahreszeiten bisschen andere Sets zu geben

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Chiara Rudnik, Teamleitung HR
Chiara RudnikTeamleitung HR

Hi,

danke für deine Bewertung.

Es tut mir Leid, dass es derzeit Kommunikationsschwierigkeiten mit deiner Operations Managerin gibt und du dich auf Grund dessen unwohl fühlst. Das würde ich gerne ändern!

Gern würde ich mit dir in den persönlichen Austausch zum Thema Vorgesetzenverhalten gehen und hier gemeinsam mit dir dafür sorgen, dass du dich wieder rundum wohlfühlen kannst und gerne zur Arbeit gehst. :)

Ich freue mich darauf von dir zu hören! Melde dich gern per Teams, Mail oder Telefon, um ein Gesprächstermin zu vereinbaren.

Herzliche Grüße,
Chiara

Teilweise toxisches Arbeitsklima durch einzelne Führungskräfte der unteren Ebene

2,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PicturePeople GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Obere Führungsebene eigentlich verständnisvoll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlt scheinbar etwas die Menschenkenntniss, da Personen lokal in Führungspositionen gesetzt werden, die mehr Interesse an persönlichen Vorteilen haben und einen deshalb dann auch erfolgreich schlecht darstellen können. Sehr traurig aber ist genau so. Man wird sozusagen fertig gemacht und als schlechter Mitarbeiter dargestellt. Das drückt die Moral. Kommunikationsversuche haben nicht geholfen. Möglich das man das weiß, aber bewusst ignoriert da es ja nur einzelne einfache Mitarbeiter trifft, die dann darunter leiden. In manchen Städten kündigen z.B. einge Mitarbeiter in kurzer Zeit und man realisiert nicht das es möglicherweise an falscher Besetzung von Führung liegt obwohl das in der Vergangenheit geäußert wurde! Bin froh wenn ich weg bin und fotografieren war immer mein Traum. 3

Verbesserungsvorschläge

Die obere Führungsebene sollte kritischer mit der Auswahl von Studioleitern/Bereichsleiter mancherorts sein, die ihre Position nutzen um die Arbeit abzuwälzen und sich besser darzustellen. Nicht alle Studios sind so, aber es gibt eine gewisse Anzahl, die nicht zu unterschätzen ist. War in einigen Studios bundesweit.

Arbeitsatmosphäre

Es wird einem versucht vieles schlecht zu reden, selbst wenn man eigentlich erfolgreich beim Kunden ist und diese sogar deshalb wieder kommen.

Gehalt/Benefits

Man sollte sich keine Illusionen machen viel Geld zu verdienen. Lange kein Inflationsausgleich. Kein Weihnachtsgeld.

Arbeitsbedingungen

Arbeit mit teilweise nicht zeitgemäßer Hardware. Computer sehr langsam, hängen oft und stören dadurch die Produktivität. Arbeiten ist möglich, aber durch fehlende Leistung recht frustrierend.

Gleichberechtigung

Ich konnte bisher keinerlei Geschlechterdiskriminierung feststellen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Chiara Rudnik, Teamleitung HR
Chiara RudnikTeamleitung HR

Hi lieber Mitarbeiter,

danke für deine Bewertung!

Liebend gern würde ich mit dir persönlich in den konstruktiven Austausch gehen :) Ich bin mir sicher, deine Einblicke & Erfahrungen sind wertvoll für uns und können uns dabei helfen, PicturePeople weiterzuentwickeln!

Melde dich gern persönlich via Teams, Telefon oder Mail bei mir, ich freu mich drauf!

Ganz herzliche Grüße,
Chiara

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So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 196 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird PicturePeople durchschnittlich mit 2,8 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Dienstleistung (3,6 Punkte). 35% der Bewertenden würden PicturePeople als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 196 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 196 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich PicturePeople als Arbeitgeber vor allem im Bereich Work-Life-Balance noch verbessern kann.