Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

PicturePeople 
GmbH
Azubi Bewertungen

Ihr Unternehmen?

27 von 196 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 48%
Score-Details

27 Mitarbeiter:innen, die bei PicturePeople eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,9 von 5 Punkten.

keine Ausbildung, sondern billige Arbeitskraft, schlechtes Miteinander, wenig Kultur

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fotografin bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Hamburg gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Lage der Studios und Vielfalt der Fotografie-Arten (Porträit, Firmenimagefotos, Passbilder, Familienfotos etc.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ausbildung , heißt Ausbildung und nicht wenig Ausbildung-Input und größtmöglichen Sales-Output generieren

Verbesserungsvorschläge

Unternehmenskultur verbessern, respekt vor den jungen Menschen zeigen und die arbeitsrechtlich nicht haltbaren Methoden (Meldung von Krankheit, Arbeitszeit und Druck) weglassen

Arbeitsatmosphäre

die Arbeitsatmosphäre zwischen den Azubis ist gut, mit den Ausbildern eher nicht konstruktiv und fair

Karrierechancen

gering

Arbeitszeiten

Arbeitszeiten als Azubi richten sich nach der Nichtanwesenhiet der Festangestellten, man wird sehr oft ohne Rücksprache mit einem hin- und her geplant

Ausbildungsvergütung

gering und benefits sind nicht wie beim Vorstellungsgespräch vermittelt

Die Ausbilder

setzen sich wenig für einen ein, Ausbildungsinhalte in einem Jahr schnell vermittelt, danach Arbeiten und Umsatz machen

Spaßfaktor

sehr wechselhaft

Aufgaben/Tätigkeiten

breites Aufgabenspektrum

Variation

Wie der Tag geplant wurde und es an Aufträgen reinkam

Respekt

wenig Respekt von den Führungskräften und Ausbilder:innen

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Chiara Rudnik, Teamleitung HR
Chiara RudnikTeamleitung HR

Vielen Dank für dein offenes und ausführliches Feedback. Wir nehmen deine Rückmeldungen sehr ernst – insbesondere zu den Punkten Ausbildungsgestaltung, Umgang mit Auszubildenden und Arbeitsorganisation.

Unser Ziel ist es, eine fundierte und praxisnahe Ausbildung zu gewährleisten, bei der fachliche Inhalte und persönliche Entwicklung im Vordergrund stehen. Wir bedauern, dass du den Eindruck hattest, der Ausbildungsfokus sei zu einseitig.

Um die Ausbildungsqualität zu verbessern, werden wir gezielt mit den Ausbilder:innen in der Region Hamburg ins Gespräch gehen und für die Balance zwischen Ausbildungsinhalten und operativen Anforderungen prüfen.

In deinem Feedback greifst du auch das Thema Krankmeldung auf und in diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass eine telefonische Krankmeldung am Morgen erforderlich ist, um bei Bedarf den Schichtplan kurzfristig anzupassen und unsere Öffnungszeiten der Studios zuverlässig einhalten zu können. Aus operativen Gründen ist der Verzicht auf eine telefonische Krankmeldung bis 8.00 Uhr leider unumgänglich und steht arbeitsrechtlich in keinerlei Konflikt.

Solltest du zu deinen Themen in einen detaillierten Austausch gehen wollen, melde dich bitte gerne jederzeit unter chiara.rudnik@picturepeople.de oder 0234-52005211. Über einen Austauch würde ich mich freuen.

Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute! :)

Als Ausbildungsbetrieb absolut nicht zu empfehlen.

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2021 eine Ausbildung zum/zur Fotograf bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Köln abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die tollen Kollegen und die vielen Shootings die man selbstständig durchführen kann. Selbstständiges arbeiten.

"Mach mal"

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Update 2025:

Ich möchte auf den Kommentar des Geschäftsführers eingehen:

„Durch das Urteil des OLG Hamburg (Beschluss vom 8.2.2024 – 324 O 559/23) muss Kununu den Klarnamen und die E-Mail-Adresse des Bewerbers veröffentlichen, wenn Bewertungen online stehen bleiben. Wir wenden uns nun direkt an den Bewerber und gehen hier nicht weiter auf die Vorwürfe ein.“ – CH

Es ist schade, dass auf solche Aussagen zurückgegriffen wird. Leserinnen und Leser sowie Bewertende sollten sich ihr eigenes Bild machen. Eine transparente und konstruktive Auseinandersetzung mit Kritik ist essenziell, um die Qualität der Ausbildung in Unternehmen zu verbessern. Stattdessen kann man unter anderne Bewertungen lesen wie mit rechtlichen Folgen gedroht wird. Ich frage mich, welchen Zweck eine Bewertungsplattform erfüllt, wenn konstruktive Kritik nicht erwünscht ist. Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten und stehe zu den Erlebnissen, die ich in diesem Betrieb hatte.

Eine Ausbildung sollte darauf ausgerichtet sein Auszubildende zu fördern und ihnen das notwendige Wissen sowie die praktischen Fähigkeiten zu vermitteln. Dies trägt langfristig zur Sicherung der beruflichen Zukunft vieler junger Menschen und damit zur wirtschaftlichen Stabilität des Landes bei. Ich bin mir sicher das weiß die Leitung auch. Leider konnte ich persönlich während meiner Ausbildung nichts davon erleben. Ich empfand die Zeit bei PicturePeople als stressig und unangenehm. Zudem hat all das Erwähnte mir meinen Werdegang unnötig erschwert.

- Mangelnde Kommunikation, trotz Nutzung von Microsoft Teams
- Schlechte Orga
- Hoher Druck
- Keine Ausbildungsstruktur, trotz vorhandenem Rahmenplan
- Lohn steht in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung und dem Arbeitsaufwand
- Spontane Schichtplanänderungen ohne Absprache
- Kosten für Ausbildungsmaterial und Prüfungsabgaben wurden infrage gestellt oder abgelehnt

Aktualisierung:
Ich möchte einige Punkte nachträglich ergänzen, da ich das Vorgehen hier als äußerst fragwürdig empfinde.

Zunächst wurde meine Bewertung gemeldet, mit der Begründung, sie enthalte angeblich Falschaussagen. Infolgedessen wurde sie temporär deaktiviert, bis ich Passagen ändere, lösche oder Nachweise erbringe. Letztendlich konnte ich Kununu gegenüber alle Aussagen durch Nachweise belegen. Diese wurden geprüft und akzeptiert, weshalb meine Bewertung in unveränderter Form wieder online ging.

Zusätzlich äußerte sich der Geschäftsführer unter meiner Bewertung und schrieb, dass, wenn die beiden Workshops nicht ausgereicht hätten (an denen ich übrigens nicht teilnehmen durfte oder konnte), man daran nichts ändern könne. Diese Aussage vermittelt mir den Eindruck, dass die geschilderten Probleme nicht ernst genommen werden. Natürlich reichen zwei Workshops in drei Jahren Ausbildung nicht aus. Ist es wirklich die Haltung der Geschäftsführung, dass zwei sporadische Workshops – von denen einer nicht allen Azubis offenstand – für drei Jahre Ausbildung ausreichend sind? Wozu bietet man dann einen Ausbildungsplatz an?

Es bestätigt nur meinen Eindruck über den Umgang mit berechtigter Kritik.

Zitat des Geschäftsführers: „Wenn das nicht reicht, kann ich ehrlich gesagt auch nicht helfen.“

Wo soll das bitte ausreichen? Ihr stellt Azubis ein, kümmert euch also auch um diese. Ehrlich gesagt vermittelt mir diese Aussage nicht das Gefühl, dass überhaupt der Wille besteht, zu helfen.

Zitat des Geschäftsführers: „Im Gegenteil, wir wollen nur Leute ausbilden, die richtig Bock drauf haben.“

Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun? Ausbildunsgvertrag ist Ausbildunsgvertrag. Da haben sich beide Parteien dran zu halten.
Ich hatte Bock. Sehr viel sogar. Und das habe ich auch bewiesen. Während meiner Ausbildung habe ich an Wettbewerben teilgenommen und sogar einen davon gewonnen. Trotz erheblicher Schwierigkeiten habe ich meine Ausbildung durchgezogen und abgeschlossen.
Mit Bescheidenheit möchte ich anmerken, dass meine Gesellenstücke zu den beiden am besten bewerteten der Abschlussprüfung gehörten. Zeigt das wirklich fehlenden Einsatz oder mangelnde Motivation?

Weißt du, worauf ich keinen Bock hatte? Stillzustehen und keine Entwicklungsmöglichkeiten zu haben. Es erforderte harte Arbeit und Eigeninitiative, um mir wichtige Fertigkeiten selbst beizubringen. Der Firmenname prangte übrigens für ein halbes Jahr auf den ausgestellten Siegerbildern. Aber anscheinend bildet das Unternehmen nur Leute aus, die „Bock haben“. Alles klar.

Ich hätte nicht solche Maßnahmen ergriffen, wenn mir die Ausbildung egal gewesen wäre.

„Geben und Nehmen“

Es gab nicht ohne Grund ein Schlichtungsgespräch bei der Handwerkskammer. Ich habe weit mehr gegeben, als ich laut Ausbildungsvertrag musste.
Bekommen habe ich Desinteresse, Azubi-Mindestlohn, all das, was ich bereits in meiner Bewertung beschrieben habe und jetzt noch als Kommentar anscheinend eine Drohung meinen Klarnamen herauszufinden und sich an mich zu Wenden.

Verbesserungsvorschläge

Was soll ich noch sagen, was nicht schon unzählige Male hier erwähnt wurde? Ich komme mir fast blöd vor, Dinge zu wiederholen, die die Verantwortlichen scheinbar ohnehin nicht interessieren. Ich habe alles sorgfältig protokolliert und ein Schlichtungsgespräch bei der Handwerkskammer geführt. So musste ich zum Beispiel nicht mehr fehlendes Personal in anderen Filialen ausgleichen, aber ansonsten hat sich kaum etwas geändert. Stattdessen wurden einfach andere Azubis geschickt. Das fühlte sich an wie Fahrradfahren und sich selbst einen Stock in die Speichen stecken.

Am Ende habe ich einen Anwalt hinzugezogen. Erst dann wurde ich endlich ernst genommen. Kurz darauf konnte ich mit Unterstützung der Innung und der HWK nach zweieinhalb Lehrjahren und langer Suche erfolgreich den Betrieb wechseln.

An meinem letzten Arbeitstag, kurz bevor meine fristlose Kündigung postalisch beim Unternehmen ankam, war ich mit einer anderen Azubine allein im Betrieb. Dabei wurde im Schlichtungsgespräch ausdrücklich klargestellt, dass so etwas nicht zulässig ist. Erst nachdem ich die HWK informiert hatte, wurde uns jemand geschickt. Selbst nach solchen Maßnahmen wird weiterhin die alte Leier gespielt.

Bietet euren Azubis regelmäßige Trainings und lasst sie nicht nur arbeiten, sondern auch lernen. Gebt ihnen ausreichend Zeit für ihre Prüfungen. Ein Betrieb sollte auch ohne Azubis funktionieren. Das sind eigentlich Selbstverständlichkeiten, die bei mir leider nicht gegeben waren.

Der Titel „Bester Ausbildungsbetrieb“ mag vielleicht einmal gerechtfertigt gewesen sein, aber mit meinen Erfahrungen kann ich mir nicht vorstellen, dass er heute noch zutrifft. Die Geschäftsleitung weiß ganz genau, was sie tut, und was nicht. Eine einzige Fahrt nach Berlin mit einem kurzen Workshop ersetzt keine regelmäßigen Schulungen oder sinnvolle Lehrmaßnahmen. Auch hilfreiche Ressourcen für praktische Abgaben und Schularbeiten sind essenziell.

Ständig musste ich schauen, wann ich meine Abgaben, die wie eine Klausur benotet wurden, erledigen kann, da ich durchgehend gearbeitet habe. An freien Tagen blieb nur die Hoffnung auf gutes Wetter für praktische Abgaben für die Berufsschule. Mehr Unterstützung und Rücksicht darauf, dass Azubis auch Verpflichtungen in der Berufsschule haben, hätte ich mir sehr gewünscht. Doch stattdessen wurde ich immer wieder mit Aussagen wie „Du wirst im Betrieb gebraucht“ oder „Das musst du in deiner Freizeit machen“ konfrontiert. Natürlich gibt es keine Verpflichtung, Azubis für solche Aufgaben freizustellen. Doch es sollte zumindest nicht das Gefühl vermittelt werden, dass Azubis nur zum Arbeiten da sind und nicht zum Lernen. Da stellt sich die Frage, warum unter diesen Bedingungen überhaupt Auszubildende eingestellt werden. Nach meiner Erfahrung stand meine Ausbildung nicht im Fokus.

Für die Zwischenprüfung stellte der Betrieb das notwendige Equipment, was eine Selbstverständlichkeit ist. Am Prüfungstag musste ich jedoch feststellen, dass Teile davon defekt waren. Für die Prüfung sollte ein Produkt fotografiert werden, doch ohne funktionierendes Standlicht fällt man durch. Auch hier wäre es notwendig gewesen, im Vorfeld sicherzustellen, dass das Equipment für Prüfungen tatsächlich nutzbar ist. Statt Verantwortung zu übernehmen, wurde im Schlichtungsgespräch jedoch die Schuld auf die Azubis abgewälzt, die das Material abgeholt hatten. Dass zehn andere Azubis nichts für den Zustand der Ausrüstung konnten, wurde dabei ignoriert. Es machte den Eindruck, als wolle sich der Betrieb der eigenen Verantwortung entziehen.

Im Sommer 2022 durften ausgewählte Azubis und Mitarbeitende mit guten Verkaufsleistungen für einige Tage mit dem Betrieb nach Mallorca reisen. Die positiven Bewertungen aus dieser Zeit auf Kununu spiegeln dieses Event wider. Es wurde also viel Geld in Flüge, Hotelaufenthalte und Verpflegung investiert. Doch ich hatte nicht das Gefühl, dass ein vergleichbares Budget dafür verwendet wurde, Azubis durch regelmäßige Workshops weiterzubilden und ihnen eine solide berufliche Zukunft zu ermöglichen. In der Stellenausschreibung für meine Ausbildung wurden Workshops explizit erwähnt. In all den Jahren hatte ich jedoch keinen einzigen. Warum wird dieses Budget nicht in die vielen Azubis investiert, die im Betrieb ausgebildet werden? Ein einziger Workshop in Berlin innerhalb von drei Jahren reicht einfach nicht aus, um eine fundierte Ausbildung zu gewährleisten.

Abschließend hätte ich mir gewünscht, dass spätestens nachdem ich die Handwerkskammer und später einen Anwalt hinzugezogen habe Vorgesetzte oder die Geschäftsführung das Gespräch gesucht hätten. Insbesondere bei der Geschichte die ich dann vor der HWK geschildert habe. Ich hatte gehofft das der Kopf eher nicht weiß was der Hintern macht aber das nie jemand danach auf mich zugekommen ist, hat mir das Gefühl gegeben das es keinen interessiert. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ – dieses Argument mag früher gängig gewesen sein, aber wir leben nicht mehr in den 70ern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre im Unternehmen empfand ich als zunehmend bedrückend, beeinflusst durch meine eigene Unzufriedenheit sowie die Unzufriedenheit, die mir von anderen Kollegen vermittelt wurde. Hoher Druck und zahlreiche organisatorische Probleme führten zu einem schlechten Arbeitsklima. Häufig wurde Unmut über fragwürdige Entscheidungen und Maßnahmen der Bereichsleitung geäußert oder darüber, dass Kunden eigenständig Termine im Kalender buchten, obwohl nicht genügend Personal zur Verfügung stand oder die Slots bereits belegt waren.

Ein weiterer belastender Faktor war der anhaltende Personalmangel, der auch von Auszubildenden ausgeglichen werden musste, sowie die hohe Fluktuation. Während meiner Ausbildung war ich an der Einarbeitung neuer Mitarbeiter beteiligt, die Quereinsteiger ohne Ausbildung als Berufsfotografen waren. In solchen Situationen musste ich als Auszubildender häufig Fehler korrigieren und Verantwortung übernehmen, besonders, wenn weder die Studioleitung noch meine Ausbilderin anwesend waren. Insgesamt wirkte es so, als gäbe es einen deutlichen Mangel an Fachpersonal.

Karrierechancen

Ich hatte immer das Gefühl, dass langjährige Mitarbeiter, die gute Ergebnisse erzielen, nicht ausreichend wertgeschätzt werden und in ihrer Position feststecken. Das ist jedoch nur meine subjektive Wahrnehmung, die sich über die Zeit und durch meine Erfahrungen in der Firma entwickelt hat.

Als Azubi hatte ich damit natürlich keine direkte Berührung, da mein Ziel zunächst der Gesellenabschluss war. Doch welche Perspektiven gibt es danach? Der nächste Schritt wäre die Studioleitung und den Platz der Bereichsleitung anzustreben, halte ich persönlich nicht für besonders erstrebenswert. Viel weiter nach oben geht es als Fotograf ohnehin nicht, es sei denn, man wechselt in die Zentrale ins Büro.

Arbeitszeiten

Wer nach einer Work-Life-Balance sucht, wird hier keine finden. Es gibt mehrere Schichtmodelle. Die früheste Schicht geht von 9:15 - 18:15, die späteste von 11:15 - 20:15. Je nach Wohnort kann man sich leicht ausrechnen, wie viel Freizeit nach der Arbeit bleibt, in meinem Fall so gut wie keine. Samstage sind verpflichtend. Urlaub für einen einzelnen Samstag wurde stets abgelehnt. Ein freier Samstag? Gibt es nicht. Stattdessen erhält man einen Ausgleichstag unter der Woche, der jedoch kaum Erholung bietet.

Überstunden fallen regelmäßig an und auch Azubis sammeln diese. Die Zeiterfassung erfolgt über ein „Stempelsystem“ per Login. Allerdings war das System nicht auf Azubis abgestimmt. So konnte man als Auszubildender sogar Minusstunden ansammeln, obwohl dies für Azubis unzulässig ist. Bis mir das bewusst wurde, musste ich entstandene Minusstunden (früher gehen dürfen oder in seltenen Fällen Freistellung für praktische Arbeit) durch zusätzliche Mehrarbeit ausgleichen. Auch die Handwerkskammer wurde darauf aufmerksam gemacht. Eine Kompensation habe ich jedoch nie erhalten.

Ausbildungsvergütung

Man bekommt Azubimindestlohn, kein Weihnachtsgeld und keine Erfolgsprämien. Weil sich so viele darüber beschwert haben, dass man häufig aushelfen muss, gab es eine Zeitlang einen Zuschuss pro Aushelfen.

Da man als Azubi 550€ - 650€ netto verdient und mehr oder genauso viel macht wie festangestellte Vollzeitkräfte, fand ich so einen kleinen Zuschuss eher unbedeutend. Außer natürlich, man war wirklich oft aushelfen. Nur ob einem der Stress und die Gurkerei das Geld aufwiegt, ist fraglich, wenn man morgens um 6/7 Uhr am Zug steht und abends um 23/00 Uhr zuhause ist und am nächsten Tag wieder auf der Matte stehen muss. Zudem verbietet der Arbeitgeber, über das Gehalt zu sprechen. Natürlich ist das Schwachsinn. Es ist kein Kündigungsgrund, über sein Gehalt zu sprechen. Solche Aktionen vermitteln mir das Gefühl, dass eventuell nicht gleich entlohnt wird und somit ein Maulkorb verpasst werden soll. Einen Betriebsrat gibt es auch nicht.

Fahrten zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜBL) bei der HWK wurden übernommen sowie auch die Unterbringung im Internat. Soweit ich aber weiß, sind das Beträge, die der Betrieb übernehmen muss, da es sich dabei um Pflichtlehrgänge handelt.

Die Ausbilder

Ich hatte in meiner gesamten Zeit in der Firma drei verschiedene Ausbilder. Das reichte von nett bis totaler Powertrip. Die letzte Ausbilderin war die bemühteste und netteste. Alle waren trotzdem voll beschäftigt und hatten wegen des Drucks und Aufkommens wenig bis gar keine Zeit für mich. Zwischengespräche gab es nicht oder wurden ständig verschoben, weil die Ausbilderin z. B. abgezogen wurde. Den Großteil des ersten Lehrjahres habe ich ohne Ausbilderin verbracht, da sie monatelang nicht anwesend war.

Trotzdem kann man da Glück oder Pech haben. Ich hatte wohl Pech. Die vorgesetzte Bereichsleitung zeigte nach Ansprache kein Interesse. Ergebnis waren viele Arbeitstage allein im Betrieb, ohne Ausbilder oder Kollegen, die Fähigkeiten vermitteln konnten. Später wurde ich in eine andere Filiale verlegt, aber erst, als die damalige Filiale ohnehin geschlossen wurde.

Der zweite Stern ist meiner letzten Ausbilderin zuliebe, da sie wirklich bemüht war, noch etwas zu reißen, und dabei immer nett war.

Spaßfaktor

Sehr unterschiedlich und stark vom Kontext abhängig. Manche Shootings machen Spaß, andere eher weniger. Die Shootings bei Picture People sollen für Kunden ein Erlebnis sein.

Einige Kunden waren super nett und sympathisch, da fällt es deutlich leichter. Andere waren extrem anstrengend, und dann sinkt der Spaßfaktor natürlich. So ist das nun mal, wenn man mit Menschen arbeitet.

Die schlechte Organisation innerhalb der Bereiche, mangelnde Kommunikation durch die Bereichsleitung und spontane Dienstplanänderungen, selbst noch früh am Morgen, haben den Spaßfaktor extrem gehemmt. Wenn man morgens um 6 oder 7 Uhr feststellt, dass man als Azubi plötzlich den ganzen Tag allein im Betrieb ist und kaum etwas lernt, fehlt einem natürlich die Motivation.

Der ständige Druck, als Azubi Leistung zu bringen, anstatt den Beruf richtig zu erlernen, hat ebenfalls belastet. So wurde man regelmäßig gefragt, wo die „Zusatzbilder“ seien, die man beim Passbild immer machen solle. Am Ende gab es mahnende Gespräche, wenn die Verkaufszahlen nicht stimmten.

Aufgaben/Tätigkeiten

Als Azubi wird man bei PicturePeople wie eine vollwertige Arbeitskraft behandelt. In den ersten drei Monaten bis zum Weihnachtsgeschäft wird einem so schnell wie möglich Pass-, Bewerbungs-, Paar- und Familienshootings eingetrichtert. In Shootings wird man reingeworfen, ohne sie vorher fundiert zu üben. Den Satz „Mach einfach mal“ habe ich lieben gelernt.

Ich habe alles gemacht, was auch die Vollzeitkräfte erledigen, im gleichen Umfang, aber mit Azubi-Mindestlohn. Dazu gehörten alle Shootingkategorien, Kundenberatung, Terminerstellung, Kasse, Filiale öffnen und schließen, einfach alles. An sich nicht schlecht und durchaus positiv so viel selbst machen zu dürfen. Wenn man aber an einem Tag mehr Shootings macht als die Vollzeitkräfte und dann noch mehrfach die Filiale alleine führt, weil Personal fehlt, Kollegen krank sind oder in andere Filialen abgezogen werden, kann das schnell ausbeuterisch wirken. Als Azubi habe ich mich deshalb im Stich gelassen gefühlt.

Es kam auch häufig vor, dass ich kurzfristig in anderen Filialen und sogar in anderen Städten aushelfen musste, um Personalmangel zu überbrücken. Das wurde zur Regelmäßigkeit.

Variation

Es gibt viele verschiedene Shootings, doch manche Filialen haben durch ihre Lage eine sehr homogene Zielgruppe. In meinem letzten Studio gab es zum Beispiel überwiegend Passbild-Kunden und Familienshootings. Auch viele Rentner gehörten zu den Stammkunden. Da war die Freude natürlich groß, wenn mal ein Babybauch- oder Tiershooting dazwischenkam.

Abgesehen davon gibt es durchaus Abwechslung in der Arbeit, ob das positiv oder negativ ist, lässt sich je nach persönlicher Erfahrung diskutieren. Manche Tage waren abwechslungsreich, andere dagegen extrem eintönig. Das ständige Aushelfen in anderen Filialen sorgte für neue Kontakte und brachte etwas Abwechslung. Wenn man aber zum x-ten Mal 200 km nach Düsseldorf fährt und wieder zurück, nur um ein oder zwei Shootings zu machen und den Rest der Zeit herumzustehen, wird das Ganze eher lästig als spannend.

Respekt

Das Team innerhalb des eigenen Studios war immer großartig! Das ist für mich auch die positivste Erinnerung. Der Zusammenhalt war stark, und wenn der Druck wieder besonders hoch war, hat man das gemeinsam durchgestanden.

Was die Vorgesetzten betrifft, insbesondere die Bereichsleitung, kann ich leider nichts Positives sagen. Die Bereichsleitung zeigte keinerlei Interesse daran, wenn Azubis überfordert waren oder wieder einmal allein im Betrieb standen. Anfragen per Mail, ob jemand zur Unterstützung geschickt werden kann, wurden konsequent abgelehnt.

Das Privatleben wurde nicht respektiert. Spontane, nicht abgesprochene Schichtplanänderungen erfolgten früh morgens kurz vor der Schicht oder im Laufe des Tages, teils ohne jegliche Benachrichtigung oder nur per WhatsApp-Audio oder Anruf.

Während des Weihnachtsgeschäfts mussten sich erkrankte Mitarbeiter nicht nur bei der Studioleitung und der Bereichsleitung, sondern zusätzlich auch bei der Geschäftsführung krankmelden. Nach dem Weihnachtsgeschäft wurde diese Maßnahme wieder aufgehoben. Die Bereichsleitung nahm meine Krankmeldungen, auch wenn sie selten vorkamen, nicht mit Wohlwollen auf und ließ mich das spüren.

12Hilfreichfinden das hilfreich15Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian HamerInhaber / Geschäftsführer

Update: durch das Urteil des OLG Hamburg (Beschluss vom 8.2.2024 – 324 O 559/23) muss Kununu den Klarnamen und die Email-Adresse des Bewerbers veröffentlichen, wenn Bewertungen online stehen bleiben. Wir wenden uns nun direkt an den Bewerber und gehen hier nicht weiter auf die Vorwürfe ein. CH

Lieber Azubi! Wir geben uns die größten Mühen, Euch eine tolle Zeit bei uns zu ermöglichen. Du schreibst ja selber von den Mallorca-Workshops, den Berlin-Azubi-Ausflügen usw. Wenn das nicht reicht, kann ich ehrlich gesagt auch nicht helfen. Es ist immer ein Geben und Nehmen. Es ist sicher keine einfache Branche und Zeit, aber wir zwingen niemanden bei uns zu arbeiten. Im Gegenteil, wir wollen nur Leute ausbilden, die richtig Bock drauf haben. Viel Erfolg für die Zukunft! Christian

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Bis jetzt sehr gut

3,8
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fotograf/in im Bereich Produktion bei PicturePeople GmbH in Bochum absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Atmosphäre im Team

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das nur auf Kundenzufriedenheit geachtet wird und nicht auf Mitarbeiterzufriedenheit

Verbesserungsvorschläge

Man könnte marketingtechnische Sachen verbessern. Zudem ist die Ausbildungsvergütung nicht wirklich ausreichend


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian HamerInhaber / Geschäftsführer

Hey! Danke für Deine Bewertung! Wir achten extrem auf Mitarbeiterzufriedenheit. Wieso hast Du den Eindruck, dass dem nicht so ist? Ruf mich gerne mal an, Nummer ist ja bekannt. Dann kann ich helfen. So unspezifisch fällt das schwer. Wenn Du in unseren Calls dabei bist, wirst Du ja wissen, dass es für uns in der Firma zwei Schwerpunkte gibt. Marketing und HR; also Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Und wenn man ehrlich ist, ist Kundenzufriedenheit ohne Mitarbeiterzufriedenheit gar nicht zu erreichen. Also, meld Dich, freu mich auf den Austausch. (aber bitte nicht sagen, dass der Samstag frei sein muss ;) ) Christian (Gründer PicturePeople)

Ausbildung abschließen und dann nichts wie weg

2,3
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur FotografIn im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PicturePeople GmbH in Bochum gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die flachen Hirarchien

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In den älteren Studios herrscht einfach nur veraltete Technik, die Kameras, Drucker und Computer stürzen dauernd ab oder hängen. Auf neue Geräte watetet man Wochen, wenn sie dann ankommen sind sie nur *generalüberholt* oder sie kommen gleich gar nicht. Es funktioniert nichts flüssig, was die Arbeit zusätzlich erschwert und nervt. Gespart wird an jeder Ecke, während den Kunden die Rabatte nur so hinterhergeworfen werden

Arbeitsatmosphäre

Das Team im Studio ist für viele der einzige Grund zu bleiben

Karrierechancen

Wenn man für wenig Geld noch mehr Freizeit aufgeben und Aufgaben übernehmen möchte, kann man sicherlich etwas aufsteigen

Arbeitszeiten

Privatleben, was ist das? Keine festgelegten freien Tage, auch nicht auf Wunsch, jeden Samstag arbeiten, oft wird der Schichtplan auch noch den Abend vorher oder sogar am selben Tag komplett verändert. Jegliche Termine kann man kaum noch planen, außer man hat Urlaub. Arbeitszeiten zwischen 9 und 20 Uhr, somit bleibt vom Tag nichts mehr übrig, aber das weiß man auch schon bei der Bewerbung

Ausbildungsvergütung

Mindestlohn. Auch nach der Ausbildung nur knapp über Mindestlohn, keine Möglichkeit zu verhandeln.

Die Ausbilder

Menschlich sehr nett, aber wenn man etwas lernen möchte muss man schon selbst die Initiative ergreifen. Zieht sich gerne vor den täglichen Aufgaben zurück, so bleibt noch mehr an einem selbst hängen

Spaßfaktor

Sehr viele, eintönige, Pass- und Bewerbungsbilder, die immer von den selben gemacht werden müssen, weil einige Kollegen sich gekonnt aus der Affaire ziehen. Richtige Shootings machen meist Spaß und man hat kreativen Freiraum, das ist ein großer Pluspunkt

Aufgaben/Tätigkeiten

Irgendwann immer das selbe, aber das ist wohl überall so

Respekt

Im Team ja, zur Führung hin nein. Man wird sehr klein gehalten und oft nicht ernst genommen


Variation

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Nach außen hui innen mehr als Pfui.

1,6
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Eigentlich Fotograf…gefühlt eher zum Einzelhandelskaufmann bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Köln gemacht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Arbeitszeiten
-Vorgesetzten verhalten & Umgang mit Mitarbeitern
- Nicht einhalten des Azubischutzgesetz
- Schulabgaben und Lerninhalte müssen unbezahlt in der Freizeit gemacht werden

Verbesserungsvorschläge

Hört mal auf die Mitarbeiter und hört mit diesem Scheinheilligen auf. Es gibt vieles was in dieser Firma schief läuft , Reagiert drauf und ändert es. Ansonsten werden immer mehr Mitarbeiter sich aufgrund ihrer Seelischen Gesundheit krankschreiben lassen oder kündigen. Wenn ein Problem angesprochen wird sollte es nicht erst ein halbes Jahr - Jahr später behoben.

Arbeitszeiten

An sich 2 Schicht Model. Wird nur selten für Azubis eingehalten. Diese sind meistens alleine oder mit einem anderen Azubi in der Spät Schicht. Überstunden werden einfach angeordnet und können in den seltensten Fällen abgebaut werden ( auch hierbei werden Gesellen wieder bevorzugt behandelt) von Ausbezahlung der Überstunden kann man nur träumen.

Ausbildungsvergütung

Mit dem Wechsel vom 2. ins 3. Lehrjahr ist bei Picturepeople die Ausbildung abgeschlossen. Bzw. Man wird genau wie ein Geselle eingesetzt und muss dementsprechend Viel leisten. (laut Sl die Aussage das man dem Unternehmen was zurück geben soll ). Abkürzen Bzw. Gehaltserhöhungen sind hierbei natürlich nicht vorgesehen da man ja noch lernen soll.

Die Ausbilder

Kommt ganz auf den Ausbilder an. Der eine gibt sich mal was mehr Mühe der andere nicht , im Endeffekt besteht die Ausbildung daraus in Shootings geworfen zu werden und anschließend kein Feedback zu diesen zu erhalten. Außer natürlich die Verkaufszahlen stimmen nicht , aber da wird auch nur über den Verkauf gesprochen und nicht über die Fotografie an sich.

Aufgaben/Tätigkeiten

Immer wieder das selbe und zu viel. Ich verstehe nicht wieso Azubis teilweise bis zu 7 Terminen am Tag machen während Gesellen maximal 4 machen.
Die Tätigkeit in der Ausbildung bezieht sich nicht nur auf das verkaufen und Fotografieren , es dürfen sogar 1. Lehrjahr Azubis mit Ausgebildet werden.

Respekt

Mitarbeiter in Hochwasser Gebieten werden durch die Führungsebene gefragt ob sie denn mitm Boot zur Arbeit gekommen sind. Ich meine Hallo , in so Augenblicken ist solch ein Kommentar nicht sonderlich aufbauend oder helfend.
Der Respekt gegenüber Mitarbeitern zeigt sich auch das Mitarbeiter ihre Sorgen Grund tun (Im Firmen Intranet ) und anstatt das auf diese Sorgen eingegangen wird , werden die Kommentare gelöscht um Diskussionen aus dem Weg zu gehen.


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Spaßfaktor

Variation

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian HamerInhaber / Geschäftsführer

Hallo lieber Azubi! Deine Bewertung hat mich aus vielen Gründen persönlich enttäuscht.
Zum Thema Respekt: wir haben Mitarbeitern aus der Flutregion massiv geholfen. Wir haben als Firma sehr signifikant gespendet.
Zudem habe ich persönlich unseren Firmengenerator, inkl. massenweise Benzin und Schokolade für die Seele zu unseren betroffenen Mitarbeitern gebracht, die mit ihrer Familie keinen Strom mehr hatten. Frag mal im Team Dortmund nach, wie die das Thema sehen.

Das wird hier nicht groß thematisiert, weil wir es für selbstverständlich halten. Wenn man helfen kann, helfen wir. Bitte informiere dich doch, bevor du so einen Quatsch schreibst und uns als Firma in schlechtes Licht rückst.

Dass die Ausbildung im zweiten Lehrjahr endet, ist totaler Blödsinn. Wir sind jetzt das zweite Mal zum besten Ausbildungsbetrieb in Deutschland gekürt worden. Warum wohl. Weil wir Azubis ausbeuten und nichts beibringen?
Wenn Du meinen Nachrichten an Euch folgst, wirst Du folgendes wissen: Wir bieten nur die Basis für eine geile Ausbildung. Der Rest muss von Euch kommen. Persönlicher Einsatz ist extrem wichtig. Und das bezieht sich eben auch auf privaten Einsatz. Wenn man in diesem Job weiterkommen möchte, dann endet der Job nicht nach Ende der Schicht. Richtig gut wird man als Fotograf nur, wenn man auch privat damit spielt. Helmut Newton sagte ja, die erste 100.000 Aufnahmen sind die schlechtesten.

Also, Hintern hoch, oder such dir einen anderen Job. Wir möchten nur Azubis im Team, die voll begeistert von der Fotografie sind und hier was lernen wollen.

Meine Nummer hast Du ja.

Christian (Inhaber PicturePeople)

Einen besseren Ausbildungsplatz hätte ich nicht haben können

4,8
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fotograf bei PicturePeople GmbH & Co. KG in Frankfurt am Main absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

,dass auf mich eingegangen wird. Es wird geschaut, wo ich meine Stärken und meine Schwächen liegen und darin werde ich geschult. Zudem lerne ich von Tag zu tag mehr dazu, sei es fotografisch oder der Umgang mit menschen (Kundenkontakt)

Die Ausbilder

Mein Ausbilder ist ein mega sympathischer und kompetenter Mensch, welcher mir in jeder freien Minute neues zeigt und mit mir übt.

Spaßfaktor

Der Spaßfaktor ist ganz weit oben. es gibt keinen Tag an dem es aufs neue Spaß macht.

Aufgaben/Tätigkeiten

Ich werde in jegliche Aufgaben eines Fotografen eingebunden und kann mich somit immer weiter entwickeln.

Variation

Ich lerne so gut wie jeden Tag etwas neues.


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Respekt

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Stress pur

2,3
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Portraitfotograf im Bereich Vertrieb / Verkauf bei picture people in Essen gemacht.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Fließbandfotografie.

Arbeitsatmosphäre

Super stressig, teilweise emotional aufgeladen. Man steht eben immer unter Druck. Und wenn nichts zu tun ist hocken alle aufeinander und meckern.

Karrierechancen

Man kann nach der Ausbildung relativ schnell zur Studioleitung aufsteigen, die Hierarchien sind flach.

Arbeitszeiten

Lang. Pausen sind optional und werden nach belieben hin- und hergeschoben. Die Studioleitungen geben sich selbst immer die guten freien Tage und als Azubi nimmst du, was übrig bleibt. Du bist auch der erste der länger bleibt, früher kommt oder in anderen Studios aushelfen muss.

Ausbildungsvergütung

Besseres Taschengeld, mehr aber auch nicht.

Die Ausbilder

Scheinen teilweise zu glauben, sie hätten einen Erziehungsauftrag. Generell wird von dieser Seite viel Druck und Erwartung aufgebaut.

Spaßfaktor

Geht hinter dem Stress komplett unter. Ein Shooting macht an sich schon Spaß, aber es ist einfach zeitlich und kreativ zu knapp bemessen.

Aufgaben/Tätigkeiten

Als Azubi bist du Fotograf, Reinigungskraft, Telefonist, Kassierer und Springer. Aufgaben für die Berufsschule können während der Arbeitszeiten gemacht werden, vorausgesetzt es ist nichts los. Die technische Ausstattung ist gut.

Variation

Reichlich Abwechslung ist garantiert. Positiv ist, das man früh an vieles herangeführt wird. Langweilig wird es nicht. Je nach Workload wird das aber auch schnell zur Belastung.

Respekt

Respektvoller Umgang meist schon. Teilweise ist man eben "nur" der Azubi, wenn man viel leistet relativiert sich das aber. Trotzdem gab es oft diesen leichten Blick von oben herab.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Ich bin total zufrieden.

4,4
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fotografin im Bereich Vertrieb / Verkauf bei picture people in Essen absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das offene Ohr, welches mit entgegen gebracht wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bislang kann ich von nichts wirklich schlechtem berichten.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mir wünschen, dass wir die derzeitige transparente Kommunikation beibehalten. Starkes Krisenmanagement.

Arbeitszeiten

Filialbetrieb halt.

Ausbildungsvergütung

Mehr geht immer, aber alles fair.

Die Ausbilder

Allgemein super nettes und tolles Team.

Spaßfaktor

Ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit, würde auch lieber ins Studio als zur Schule.

Aufgaben/Tätigkeiten

Man lernt jeden Tag, neben der Fotografie auch im Verkauf und Beratung.

Respekt

Ich würde behaupten, alle Respektieren und Akzeptieren sich.


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Variation

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wechselt seine Mitarbeiter öfters als seine Unterwäsche

1,9
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fotograf bei PicturePeople GmbH in Bochum gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-FitX Mitgliedschaft
-Meistens tolle Menschen, die im Studio arbeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Umgang mit Mitarbeitern
-Lieblose Fließbandarbeit
-Erschlagung mit Aktionen, Rabatten und Gutscheinen
-Umgang mit Corona bezogen auf Hygiene, Lüftung, und Mitarbeitersicherheit

Verbesserungsvorschläge

Mit Kritik sollte sachlich umgegangen werden. Jedoch hat man das Gefühl, dass man sich direkt persönlich angegriffen fühlt. Interne Sorgen, welche geäußert werden, sollten nicht im Keim Erstickungsanfall werden (oder mit Angriff reagiert werden), sondern ernst genommen werden und vernünftig geklärt werden.

Auch sollte man auf Gesprächsangebote eingehen. Mein Angebot wurde nämlich einfach Ignoriert.

Arbeitsatmosphäre

Kollegen wurden zu Freunden.
Der Umgang im Studio und die gemeinsame Frustration hilft einem durch den Arbeitsalltag zu kommen.

Karrierechancen

Flache Aufstiegschancen. Entweder ist und bleibt man Fotograf, oder man hofft, dass eine der Raren Studioleiter Stellen frei wird.
Wenigstens ist die Chance als Azubi übernommen zu werden recht hoch.

Arbeitszeiten

Man hat eigentlich kein Privatleben mehr. Seinen freien Tag bekommt man aus Prinzip nicht an einem Samstag. Selbst, wenn es vom Schichtplan her möglich wäre. Entweder man nimmt sich Urlaub, oder man kommt damit klar.
Kurzfristige Änderungen des Schichtplans, oder Anrufe am freien Tag, ob man nicht doch kommen kann, sind keine Seltenheit.
Urlaubsanträge werden nicht selten auf dem letzten Druck erst bearbeitet. Und das, obwohl sie schon Monate im Voraus beantragt werden müssen.

Sein Privatleben kann man deswegen einfach nicht mehr planen. Man lebt nur noch für den Betrieb

Ausbildungsvergütung

Allgemein ist die Ausbildungsvergütung als Fotograf ziemlich bescheiden. Jedoch traurig, dass man innerhalb kürzester Zeit das Arbeitspensum eines Gesellen erreichen muss und somit Azubis nichts mehr als billige Vollzeit Arbeitskräfte sind.
Jedoch muss ich PP zu Gute legen, dass sie die Ausbildungsvergütung für alle Azubis rückwirkend angepasst haben, als die neue Mindestvergütung beschlossen wurde.

Die Ausbilder

Man wird gelockt mit einer Academy, welche uns außerhalb des Studioalltags zusätzliches Wissen vermitteln soll. Einmal in der ersten Woche... und nie wieder.
Meine erste Ausbilderin war nach kürzester Zeit versetzt und ich stand erstmal einige Monate alleine da. Entweder man bringt sich eigenständig was bei, oder man geht in Shootings unter.
Nach etwa 3 Monaten wurde ich bereits eingespannt wie ein Geselle. Ob man darauf irgendwie vorbereitet wird? Fehlanzeige

Spaßfaktor

Zu Anfang war ich unfassbar motiviert, da Fotografie total meins ist und ich mich super mit meinen Kollegen verstehe. Doch jede Art von Spaß wird einem durch den Umgang der Zentrale mit einem vermiest. Man hängt sich richtig rein, hat gute Verkaufszahlen, doch Wertschätzung hört man nirgends. Das beste noch... sobald man ein Problem hat, wird es einfach ignoriert oder weggeschoben.

Variation

Fließbandarbeit auf Zeit mit festen Vorgaben. Jedes Shooting hat nahezu den selben Ablauf.Klar könnte man mal was neues ausprobieren. Aber für Experimente ist im Studio-Alltag meistens keine Zeit.

Respekt

Statt humaner Gespräche, gibt es Kündigungs-Drohungen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Nach außen eine YEAH-Einstellung, intern jedoch eine Katastrophe

1,3
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fotograf im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PicturePeople GmbH in Bochum absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind hoch
- Ein Zuschuss zu der täglichen Verpflegung im Studio
- Der Kollegen-Zusammenhalt ist – zumindest in meinem Studio und eine Ausnahme – gut

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Lieblose Fließbandarbeit
- Ein Haufen von Aktionen, die sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter verwirren
- Unausgereifte Angebote werden auch dann an die Kunden gebracht, wenn noch nicht alle Mitarbeiter in diesem Bereich geschult sind

Karrierechancen

Die Möglichkeit, eine Studioleiter-Position zu erreichen ist für jeden gegeben. Auch die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind hoch. Dieses Angebot nehmen allerdings die wenigsten Personen wahr, da der Großteil der Belegschaft die Arbeit bei PicturePeople als ein Sprungbrett für die Selbstständigkeit oder einen besseren Beruf nutzen.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten sorgen dafür, dass man nahezu kein Privatleben mehr hat. Neben spontanen Einsätzen am nächsten Tag, müssen vor allem die Auszubildenden am häufigsten in der Spätschicht arbeiten.

Ausbildungsvergütung

Für die geleistete Arbeit ist der Lohn zu gering. Auszubildende werden genau so oder mehr als Gesellen und Studioleiter für Termine eingetragen und erhalten dennoch keine angemessene Bezahlung.

Die Ausbilder

Es wird von Regeln gepredigt, die selbst nicht eingehalten werden. Zeit in umliegenden Geschäften zu verbringen oder private Dinge auf der Arbeit zu erledigen, scheint wichtiger zu sein, als dem Team zur Hand zu gehen.
Der Rekord war eine halbstündige Abwesenheit durch das Beschaffen von Essen und eine weitere Stunde in Mode-Läden und Drogerien. Währenddessen war das Studio voller Kunden und das Team hatte Probleme, der Masse Herr zu werden.
Schichten werden außerdem so verteilt, dass Nicht-Auszubildende möglichst gut wegkommen und fast immer die Frühschicht bekommen.

Spaßfaktor

Der Spaß war zu Beginn meiner Ausbildung deutlich stärker ausgeprägt als heutzutage. Neben den immer gleichen Tätigkeiten müssen nun auch Auszubildende in der Corona-Zeit in die Kurzarbeit, obwohl dies nicht gestattet ist. Sollte man sich dazu entscheiden, nicht in die Kurzarbeit zu gehen, wird einem mit der Kündigung gedroht.

Variation

Durch die Beschaffenheit der Studios ist lediglich eine lieblose Fließbandarbeit möglich, die dem Kunden wenig bringt. Jedes Shooting läuft nahezu gleich ab, während man höchstens ein paar Kleinigkeiten variieren kann.

Respekt

Der Respekt der Kollegen ist größtenteils in Ordnung.
Gegenüber den Kunden verhält sich das Unternehmen gänzlich anders. Obwohl Besucher des Studios lediglich für ein Passfoto oder ein einfaches Shooting vorbei kommen, werden ihnen – teils unausgereifte – Aktionen und Zusatzartikel angedreht. Ich selbst würde mir belästigt und überfordert vorkommen. Und die Menge dieser Artikel nimmt stetig zu.
Das Geld ist am Ende immer wichtiger als der Kunde und seine Zufriedenheit.


Arbeitsatmosphäre

Aufgaben/Tätigkeiten

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christian HamerInhaber / Geschäftsführer

Lieber Azubi!

Deine Meinung interessiert mich persönlich sehr! Du schreibst von Vorgängen, die tatsächlich nicht in Ordnung sind. Ihr habt alle meine Handynummer und meine Email-Adresse sowieso. Lass uns mal darüber sprechen.

Du schreibst von Kurzarbeit bei Azubis und dass es nicht gestattet sei. Bitte korrigiere das doch, denn dies ist selbstverständlich erlaubt. Abgesehen davon, haben wir von der Möglichkeit so gut wie keinen Gebrauch gemacht.

Eine persönliche Anmerkung: das Mittel der Kurzarbeit hat dazu geführt, dass wir in der Zeit, in der wir drei Monate keinen Euro Umsatz hatten, keine betriebsbedingten Kündigungen ansprechen mussten. Die Situation war brutal hart und extrem gefährlich für uns als Unternehmen. Insofern bin ich total stolz, dass wir die Krise gemeinsam gemeistert haben und sogar neue Ausbildungsplätze in diesem Jahr anbieten können.

Liebe Grüße

Christian

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 27 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird PicturePeople durchschnittlich mit 3.9 von 5 Punkten bewertet. 32 der Bewertenden würden PicturePeople als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 27 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Kollegenzusammenhalt an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 27 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich PicturePeople als Arbeitgeber vor allem im Bereich Work-Life-Balance noch verbessern kann.