Verpasste Chancen durch fehlende Transparenz
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass man Feedback annimmt – bzw. hat man das Gefühl –, aber auch hier muss ich leider sagen, dass selbst Ideen, die man in unseren digitalen Briefkasten gibt, selten Gehör finden. Man bekommt das Gefühl: War nicht meine Idee, also geht es nicht.
Es wäre schön, wenn man nicht diesen Weg hier gehen müsste, um Anreize zu geben. Ich werde nicht reagieren, wenn man hier kommentiert: „Lass uns doch mal reden.“ Ich sehe vielmehr erst einmal andere in der Pflicht, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.
Ich würde mir wünschen, dass Feedback da ankommt, wo es hingehört, und auch dementsprechend gehandelt wird – und nicht nur leere Worthülsen verschossen werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man sollte mal wieder das Verständnis dafür aufbringen, wer in dem Unternehmen für den Umsatz sorgt. Mittlerweile hat man in der Fläche das Gefühl, das schwächste Glied zu sein. Jeder sollte an das Große glauben und entsprechend handeln.
Als Beispiel: Wir haben mehrere Gesellschaften, deutschlandweite RVs werden meist nur für eine geschlossen. Das bremst.
Verbesserungsvorschläge
Hier geht es speziell um Prozesse –: Ich kann den Satz „Wir schaffen neue Prozesse, um euch die Arbeit zu erleichtern“ nicht mehr hören. Ganz ehrlich: Mittlerweile ist das Umsetzen neuer Prozesse eine tagesfüllende Aufgabe, die man neben den eigentlichen Tätigkeiten hat. Auch wenn dies gern auf taube Ohren stößt bzw. damit abgetan wird („Das dauert doch nur wenige Minuten“), möchte ich mal sehen, wie eine Führungskraft bei fünf AVs zwischen jedes Dokument ein weißes Blatt einordnet, den ganzen Stapel einscannt (mit der Hoffnung, dass der Drucker/Scanner jedes einzelne Blatt auch einzieht, was selten passiert), dann wieder jedes einzelne weiße Blatt aussortiert, den AV abheftet, um dann eine Mail zu bekommen, in der steht, dass zwei unterschiedliche Dokumente nicht zusammen gescannt werden dürfen (siehe Problem Drucker/Scanner). Also: Dokumente raussuchen, einscannen, Programm öffnen, hochladen – fertig. Akte erfolgreich übermittelt.
Das Erfassen von Stunden über unser Programm: Für einen Tag eine Mail an den Kunden, eine Woche geht nicht usw. Tue dies, tue das, tue jenes – und nebenbei nicht vergessen, deiner eigentlichen Tätigkeit nachzugehen.
Hier als Verbesserungsvorschlag: Reden mit der Fläche – was erleichtert das tägliche Doing? Oder die Ideenfinder neuer Prozesse hospitieren in der Fläche.
Das sind nur zwei Beispiele.
Arbeitsatmosphäre
ganz gut wenn man sich mit den Kollegen versteht
Kommunikation
Mittlerweile arbeiten wir an mehreren Standorten mit denselben Kunden. Dennoch wird innerhalb des Unternehmens ein Geheimnis daraus gemacht – sehr schade, da sich dadurch viel mehr Synergien bieten würden, erst recht, wenn man sich als Player auf dem Markt präsentiert.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der NL Mega, ansonsten leider, wie unter Kommunikation angesprochen, jeder für sich und das bremst.
Work-Life-Balance
ein klassicher nine to five, bildlich gesprochen.
Vorgesetztenverhalten
Über meinen kann ich nicht klagen
Interessante Aufgaben
In der Zeitarbeit gibt es nur interessante Aufgaben, dennoch muss man erwähnen das die Aufgaben interessanter werden um so öfter man ja sagt.
Gleichberechtigung
ab gewissen Ebenen definitiv Ausbaubar
Umgang mit älteren Kollegen
ich habe das Gefühl, dass das Alter keine Rolle spielt, Performance zählt
Arbeitsbedingungen
man kann mit allem Arbeiten
Umwelt-/Sozialbewusstsein
leider funktioniert die Umstellung auf Papierlos sehr schleppend
Gehalt/Benefits
im Gegensatz zu anderen PDL 13. Gehalt, dennoch was Sozialleistung angeht ausbaubar.
Image
Umso weiter man vom HQ entfernt ist umso weniger ist man bekannt
Karriere/Weiterbildung
vieles wird ermöglicht, wenn die Stellen vorhanden sind

