Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Grundprinzipien sind nicht schlecht. Allerdings werden sie unter Androhungen und versuchter psychischer Abhängigkeit umgesetzt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Personalabteilung ist weit aus Unterbesetzt. Diese Abteilung Coacht die Gesamten Mitarbeiter und Führungskräfte, entscheidet wer zur Führungskraft befördert wird, macht das Recruiting für alle neuen Mitarbeiter und für alle Geschäftsstellen die Personaplanung. Innerhalb dieser Abteilung lässt sich anmerken, dass sie mit ihren Aufgaben eindeutig überfordert sind und nicht dazu qualifiziert. Aus dieser Partei heraus, werden die Firmenphilosophischen Grundsätze leider falsch interpretiert.
Um eine Besserung der Gesamtsituation herbeizuführen müssten qualifizierte Fachkräfte eingesetzt werden.
Verbesserungsvorschläge
Auf Mitarbeiter hören und sie wegen geäußerten Kritik nicht sofort mit einem Aufhebungsvertrag oder Kündigung entlassen.
Arbeitsatmosphäre
Nach Firmenphilosophischer Grundlage Freundschaft und Familiär zu Beginn. Diese Eigenschaften sind allerdings aufgezwungen und unbedingt zu erfüllen. Nach einer Zeit merkte man, dass diese Eigenschaften nicht vorliegen.
Karrierechancen
Nach meinem Studium wäre die Höchste Position Verantwortung für einen Store zu übernehmen. Diese hatte ich auch während meiner Vorpraktikumsphase schon übernehmen müssen. Meine Aufstiegschancen wären nicht Existent.
Arbeitszeiten
Gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeiten sind ein Fremdwort. Pausen gibt es selbst bei 11h Arbeit am Stück nicht. Arbeit ohne Sitzmöglichkeiten für wenigstens 5 Minuten.
Ausbildungsvergütung
Für die meiste Arbeit, im Gegensatz zu allen Mitstudenten, die geringste Vergütung. Für 2 Wohnungen (in Uninähe und am Ausbildungsort) finanziell weniger als nicht ausreichend.
Die Ausbilder
Bei der Ausbildung lernt man sehr viel auf fachlicher Ebene über Vertrieb und Menschenkenntnis. Allerdings wird ab dem 1. Tag erwartet, dass man alle Kenntnisse in Perfektion kann. Wenn man am 3.Tag nicht alles perfekt gelernt hat, wird man zur Ausbildungsleitung zum Gespräch gebeten und kann gehen, bevor das Studium überhaupt begonnen hat.
Spaßfaktor
Es ist kaum Spaß vorhanden. Ein Familiäres und Freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen wird erwartet und angeblich vorgelebt. Dies ist allerdings nicht der Fall. Hat man eine Unstimmigkeit mit dem Ausbildungsleiter/in fangen die Kollegen an sich von einer auf die Andere Minute von dir fern zu halten und kein Wort mehr mit dir zu reden.
Aufgaben/Tätigkeiten
Duales Studium bedeutet im engeren Sinne, alle Bereiche eines Unternehmens einmal zu durchlaufen um später auf eine mögliche Führungsposition gut vorbereitet zu sein. Innerhalb des Studium hätte ich zu 90% allein in einem Geschäft gestanden. Alle vorbereitenden Aufgaben und Projekte mussten nach Arbeitszeit erledigt werden. Bei nicht Erledigung gab es ein Gespräch. Bei Erledigung gab es nichtmal ein Feedback und ebenfalls keine Umsetzung des Erarbeiteten.
Variation
Die Aufgaben hätten sich in der gesamten Studienzeit nicht geändert und ständig wiederholt.
Respekt
Kein Respekt vor dem Mensch, der vor einem sitzt. Kein Respekt für die geleistete Arbeit und außerdem kein Respekt für das Bedürfnis auf ein paar Stunden Freizeit.