Ein Unternehmen mit Geschichte, in der es leider geblieben ist
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mangelnde Organisation und fehlende Eigenverantwortung der dafür verantwortlichen Personen. Die Schuld wird stets auf andere abgeschoben, sei es auf die Weltsituation oder auf die eigenen Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Es macht keinen Sinn, irgendetwas zu erwähnen, denn am Ende zählt nur eine einzige Meinung, während alle Fakten ignoriert und auf eine Meinungsäußerung reduziert werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist düster. Kurz vor Weihnachten sind „freiwillige“ Abgänge geplant, und einen Monat vor der Auszahlung des 13. Monatsgehalts werden die Mitarbeiter darüber informiert, dass es dieses nicht geben wird und die Mitarbeiter das Unternehmen verklagen können, wenn sie wollen.
Um das Ganze noch angenehmer zu machen, verkündet der „Hauptentwickler” voller Stolz, dass die Mitarbeiter dank des Wegfalles des Homeoffice mehr Zeit für sich selbst haben werden. Diese Zeit lässt sich jetzt mit stundenlangen Pendelfahrten zur Arbeit und im Stau verbringen, anstatt mit der Familie. Das nennt man Win-Win.
Image
von innen sehr schlecht, von außen immer schlechter.
Lächerlich finde ich die Versuche, den Ruf durch gefälschte positive Bewertungen zu retten.
Work-Life-Balance
Bislang hat es einigermaßen funktioniert, aber größtenteils dank der reduzierten Arbeitszeit durch Kurzarbeit, da die normale Arbeitszeit 40 Stunden beträgt. Bislang war auch Homeoffice in geringem Umfang (40 %) möglich, was nun entweder auf maximal 20 % reduziert oder ganz abgeschafft werden soll. Denn angeblich wurde durch Homeoffice der Kontakt zu den Kunden verloren. Oder wie GL argumentiert, soll damit die Welt vor Szenen aus dem Film Wall-E gerettet werden.
Karriere/Weiterbildung
Die Chancen für berufliche Weiterentwicklung sind gering. Als Weiterbildungsmöglichkeit werden Schulungen auf LinkedIn angeboten.... Wer mehr will, muss dafür meist selbst aufkommen.
Karriere? ja, aber nur für enge „Familie”, die keine eigene Meinung hat.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen funktioniert gut. Trotz der seit anderthalb Jahren andauernden Kurzarbeit und der Geringschätzung durch des Engagements den Arbeitgeber.
Vorgesetztenverhalten
Die meisten Vorgesetzten sind in Ordnung – nur haben sie leider nichts zu sagen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen im Büro sind vor allem dank netter Kollegen in Ordnung.
Was die Ausstattung angeht, lässt sie jedoch zu wünschen übrig. Die Geräte, mit denen gearbeitet wird, gehören nicht zu den neuesten. Das gilt ebenso für die Ausstattung: Es gibt alte, oft abgenutzte Möbel und Stühle. Wenn die Fenster geöffnet sind, riecht es nach alten, schmutzigen Jalousien.
Außerdem gibt es nicht genügend Parkplätze. Wer nicht vor 8 Uhr morgens zur Arbeit kommt, muss oft lange suchen.
Kommunikation
Es gibt keinerlei Kommunikation, alle Entscheidungen werden einstimmig von der Geschäftsleitung getroffen. Die Mitarbeiter haben keine Ahnung, was in einer Woche oder einem Monat passieren wird, ob und für wen es Kurzarbeit geben wird, ob Remote-Arbeit möglich sein wird, oder vielleicht doch nicht mehr.
Falsche Entscheidungen des Unternehmens, wie eine schlechte Planung, werden auf die allgemeine Marktsituation zurückgeführt. Die Kosten werden auf die Arbeitnehmer abgewälzt -> Kurzarbeit.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt weit unter dem Durchschnitt, kein Tarifvertrag. Man muss sich freuen, wenn es überhaupt ausgezahlt wird.
Gleichberechtigung
die Mitarbeiter erhalten seit Jahren keine angemessenen Gehaltserhöhungen. Viele sind gezwungen monatelang zu kämpfen, um eine korrekte Einstufung zu erlangen, was oft von oben blockiert wird. Die Blockade wird sich auch weiterhin fortsetzen, so die Ankündigung.
Interessante Aufgaben
Es hängt alles vom Projekt ab, von denen es immer weniger gibt.

