Ihr Unternehmen?

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PIN 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein tolles, aber ausbaufähiges Unternehmen.

3,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei PIN AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man findet an sich überall offene Ohren und die Kollegen sind auch nett. Betriebsrat kämpft für einen bei Belangen. Es gibt teilweise Leitungspersonen und Vorstandmitglieder (nicht alle), die sind wirklich bodenständig und freundlich sind. In Teams/Abteilungen ist es - was ich mitbekommen habe - immer recht harmonisch zugegangen. Pünktliche Gehaltszahlungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Verbesserungsvorschläge.

Verbesserungsvorschläge

Nichts was die PIN nicht weiß: Gehälter, die nicht im unteren Bereich der Branche liegen, Aktivitäten außerhalb der Arbeit (Feste) wurden zu Corona-Zeit gestrichen und nicht wieder eingeführt, obwohl m.M.n. wirklich notwendig ist. Kommunikation sollte auch verbessert werden.

Arbeitsatmosphäre

Kollegen waren alle super nett, hatten immer ein offenes Ohr und respektvoll. Konnte man immer bei Fragen fragen und waren für einen da.

Image

Man merkt intern, dass viele unzufrieden mit Gehalt sind. Gefühlt hört man von mehr Leuten "sollte sich etwas Neues ergeben mit einem besseren Gehalt" würden sie die Möglichkeit ergreifen. Während meiner Zeit sind wohl langjährige Mitarbeiter gegangen, bei denen es manche nicht gedacht hätten.

Work-Life-Balance

Solange man Urlaubstage hat und es im Team abspricht, gab es nie Probleme. Auch bei spontanen Veränderungen konnte immer im Team und den Vorgesetzten eine Möglichkeit gefunden werden.
Den Sterne Abzug gibt es lediglich für das leidige Thema Home-Office. Es ist prinzipiell möglich; es ist aber in jeder Abteilung unterschiedlich geregelt und das hat genervt: Selbst im eigenen Team dürfen manche Kollegen eine Woche am Stück, während man selbst für einen Tag in der Woche jedes Mal fragen musste, ein fieser Beigeschmack ist es dann, wenn Führungskraft dann mehrere Tage im Home-Office war. Eine einheitliche Regelung wäre wirklich nötig, es wirkt willkürlich, wenn ich höre, dass manche Kollegen eine Woche am Stück im HO sind und man selbst oder andere Kollegen im Team schon darum "kämpfen" müssen, dass sie einen Tag HO machen dürfen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Richt- und Leitlinien.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man sich geschickt anstellt, Arbeitseifer zeigt und mit Herz dabei ist, kann man wirklich gut Karriere machen. Weiterbildung weiß ich, dass es die gab und auch öfters genehmigt wurden.

Kollegenzusammenhalt

Hätte meiner Meinung nach kaum besser sein können im Team selbst. Die jeweiligen Abteilungen sind aber i.d.R. in ihrer jeweiligen eigenen Bubble, selbst ein halbes Jahr nach meiner Ausbildung wurde ich mehrmals gefragt wie diese denn läuft und in welcher Abteilung ich gelandet bin.

Vorgesetztenverhalten

Offenes Ohr und ehrliche Worte, kein Gefühl von "Oberster Etage" oder desgleichen.

Arbeitsbedingungen

Kleine Büros mit Kollegen von etwa 3-4 Personen, neueste Technik, gute Büroausstattung. Braucht man etwas Neues/Zusätzliches, kann es eine Weile dauern, bis man es erhält (Warte bis heute auf meinen zweiten Monitorbildschirm).

Kommunikation

Sehr ausbaufähig. Es kam zu Situationen, da wurde über einen gesprochen ohne selbst angehört zu werden. Informationen zu internen Veränderungen werden eher schlecht kommuniziert.

Gehalt/Benefits

Hier ist (leider) mit der größte Nachteil. Wenn man sich geschickt anstellt kann man einen guten Lohn aushandeln, spricht man aber mit anderen Kollegen, weiß man, dass das Gehalt im unteren Bereich ist. Auch innerhalb des Teams große Gehaltsunterschiede, die nichts mit Zugehörigkeit zu tun haben. Es gibt einen Tarifvertrag mit kleinen Sonderzahlungen (kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld!) die OK sind, verdient man aber mehr durch jährliche Steigerungen, ist man nicht mehr im Tarifvertrag, die Sonderzahlungen werden gestrichen, man verdient dann zwar aber etwa ~80€ mehr brutto, erhält aber keine Sonderzahlungen mehr. Urlaubstage sind 25 (tariflich, mit Steigerung nach Betriebszugehörigkeit, allerdings beginnend erst ab 5 Jahren ein zusätzlicher Tag), man kann bei Verhandlungsbasis mehr Urlaubstage aushandeln, bei Ausfall von Tarifvertrag werden aber die Urlaubstage übernommen und nicht neu verhandelt. Es gibt Corporate Benefits, Bezuschussung und Betriebliche Altersvorsorge mit erhöhter Bezuschussungsrate und noch weiteres, was jetzt aber nichts Weltbewegendes ist. Es wird ebenfalls geworben mit kostenlosem Kaffee und Wasser, ist aber - meiner Meinung nach - schon eher ein Standard.

Gleichberechtigung

Schweres Thema. Öffnen sich neue, höhere Positionen, sind diese i.d.R. schon intern abgesprochen und mit einem Favoriten "besetzt". Man kann sich aber trotzdem darauf bewerben.

Interessante Aufgaben

Arbeit wird fair aufgeteilt und abgesprochen. Grundaufgaben ähnlich und sich wiederholend.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.