Starker Start, durchwachsene Entwicklung!
Arbeitsatmosphäre
Als ich bei PiNCAMP gestartet habe, war die Arbeitsatmosphäre locker, offen und von echtem Miteinander geprägt – das war definitiv etwas Besonderes. Inzwischen hat sich die Stimmung spürbar verändert: Strukturen und Entscheidungen wirken formeller, das Zwischenmenschliche rückt etwas in den Hintergrund. Es ist nicht schlecht, aber eben nicht mehr ganz das, was es mal war.
Work-Life-Balance
Die frühere Regelung, nur einmal im Monat ins Büro zu kommen, war ein echter Pluspunkt für die Work-Life-Balance – und für viele ein ausschlaggebender Grund, sich für PiNCAMP zu entscheiden. Inzwischen wurde das Modell leider auf mindestens sechs Präsenztage im Monat umgestellt. Das wird zwar mit klassischen ‚Benefits‘ wie Kaffee, Wasser und Obst verkauft, fühlt sich aber für viele eher nach Rückschritt als nach Wertschätzung an. Die Entscheidung scheint dabei eher im Sinne des Unternehmens als der Mitarbeitenden getroffen worden zu sein.
Kommunikation
Innerhalb des eigenen Teams funktioniert die Kommunikation größtenteils reibungslos. Sobald es jedoch teamübergreifend wird, hakt es leider spürbar – was die Zusammenarbeit bei abteilungsübergreifenden Projekten erschwert. Besonders herausfordernd: Entscheidungen seitens der Unternehmensleitung werden häufig sehr spät kommuniziert, was in der Praxis oft zu unnötigem Stress und Missverständnissen führt.
Gehalt/Benefits
Gehaltsverhandlungen gestalten sich schwierig – oft hat man das Gefühl, dass Wünsche direkt abgewiegelt werden oder man sich überdurchschnittlich beweisen muss, um überhaupt gehört zu werden. Leider wirkt ein interner Gehaltssprung deutlich herausfordernder als ein Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber – was nicht gerade motivierend wirkt.
