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Pixxprint 
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Azubi Bewertungen

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1 von 6 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

1 Mitarbeiter:innen, die bei Pixxprint eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 3,2 von 5 Punkten.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Kein guter Platz für Berufseinsteiger

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2024 eine Ausbildung zum/zur Mediengestalterin Digital und Print im Bereich Design / Gestaltung in Chemnitz abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der fehlende Respekt gegenüber den Mitarbeitern. Begründungen sind prinzipiell Ausreden und Besprechungen drehen sich im Kreis. Den Menschen wird nicht zugehört und wenn doch, dann wird auf lange Sicht nichts geändert. Kurzfristige Verbesserung gibt es, das war es dann aber auch.
In Besprechungen wird schlecht über Kollegen geredet, sodass man das Gefühl hat, Menschen sollen rausgedrängt werden. Ein Schuldbewusstsein wird entwickelt und eine Angst davor Fehler zu machen, auch wenn das abgestritten wird.
Es gibt gute Ansatzpunkte um die Unternehmenskultur zu verbessern, man muss es nur wirklich wollen und sich damit beschäftigen und das auf JEDER Ebene.

Verbesserungsvorschläge

Den Mitarbeitern und den Auszubildenden aktiv zuhören und Versprechungen umsetzen oder alternativ vernünftige und nachvollziehbare Gründe nennen warum dieses und jenes nicht geht.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre zwischen den Kollegen ist gut. In der Mittagspause wird viel geredet und eine Bindung zwischen den Azubis aufgebaut.
Zwischen höher gestellten Mitarbeitern und Azubis wird jedoch die Luft meist knapp.

Karrierechancen

Der Betrieb bildet prinzipiell zum übernehmen aus. Aufstiegsmöglichkeiten sind schwer einzuschätzen, da die meisten vorher ausgebrannt werden.

Arbeitszeiten

Als Azubi hat man feste Arbeitszeiten, die jedoch wenn man nicht aktiv nein sagt auch überzogen werden. Es gibt, im Gegensatz zu Festangestellten, kein aktives Arbeitszeitkonto für Azubis. Es herrscht für diese eine Art Vertrauensarbeitszeit.

Ausbildungsvergütung

Liegt über der Mindestvergütung. Je nach Einsatzbereich fühlt es im Vergleich zur Arbeit jedoch nach zu wenig an. Besonders bei Gesprächen mit Azubis aus anderen Unternehmen.

Die Ausbilder

Die Kollegen die einen betreuen sind nett, jedoch wird diesen die Zeit für ausführliches erklären oder eingehen auf die Azubis nicht wirklich gegeben.

Spaßfaktor

Entweder man bekommt immer wiederholende Aufgaben oder sie liegen weit über dem Kenntnisbereich, was zu Überforderung führt. In einem kleinen Team kann es jedoch schon Spaß machen, besonders wenn man in einen Flow kommt.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Tätigkeiten können abwechslungsreich sein und einen auch privat weiterbilden. Wenn jedoch ein Fehler gemacht wird, wird einem die Aufgabe häufig genommen oder es gibt keine Erklärung wie man es wirklich besser machen kann. Dies ist aber tatsächlich Kollegen abhängig.
Wünsche können geäußert werden, aber werden seltener wirklich berücksichtigt.

Variation

Man lernt jede Abteilung kennen und arbeitet auch mehr oder weniger aktiv darin mit. Ist aber abhängig von der Gunst des leitenden Personals

Respekt

Die Kollegen sind alles freundlich, jedoch häufig gestresst. Die Führungsebene bringt tendenziell wenig Respekt gegenüber seinen Azubis und Mitarbeitern auf.

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Arbeitgeber-Kommentar

Geschäftsführer

Diese Bewertung stammt von einem ehemaligen Auszubildenden. Wir respektieren, dass jeder seine subjektive Sicht haben darf – aber wir müssen mehrere Punkte klar einordnen, weil sie in dieser Form ein verzerrtes Bild zeichnen.

1. „Fehlender Respekt“, „Menschen sollen rausgedrängt werden“
Die Vorwürfe, es herrsche grundsätzlich „fehlender Respekt“ und es würden in Besprechungen gezielt Mitarbeiter „rausgedrängt“, weisen wir entschieden zurück. Kritik an Arbeitsleistung, Zuverlässigkeit oder Verhalten ist kein „Rausdrängen“, sondern Teil einer normalen Führungsaufgabe. In Besprechungen werden Fehler, Abläufe und Verantwortlichkeiten angesprochen – das ist kein „Lästern“, sondern Qualitäts- und Prozesssicherung.

Dass sich jemand persönlich angegriffen fühlt, wenn klare Rückmeldungen gegeben werden, macht aus sachlicher Kritik noch keinen respektlosen Umgang. Es ist bequem, im Nachhinein von „Schuldbewusstsein“ und „Angst vor Fehlern“ zu sprechen, wenn man mit Rückmeldungen nicht umgehen konnte. Es ist aber nicht fair, daraus pauschal eine Kultur der Respektlosigkeit zu konstruieren.

2. „Es wird nicht zugehört“ / „nur Ausreden“ / „nichts ändert sich“
Auch hier wird stark überzeichnet: Vorschläge und Kritik wurden regelmäßig aufgenommen, dokumentiert und in vielen Fällen auch umgesetzt. Nicht jede Idee ist fachlich sinnvoll oder wirtschaftlich umsetzbar – dann gibt es eben auch begründete Entscheidungen dagegen.

Kurzfristige Verbesserungen haben sehr häufig in langfristige Anpassungen geführt – nur sieht man das nicht, wenn man alles durch die Brille der Unzufriedenheit betrachtet. „Es wird nicht zugehört“ heißt in vielen Fällen: Man hat nicht das bekommen, was man sich selbst gewünscht hat.

3. Ausbildung / Betreuung / angeblich keine Zeit für Azubis
Die Behauptung, den Kollegen, die ausbilden, würde „nicht wirklich Zeit fürs Erklären“ gegeben, ist ebenfalls einseitig. Ausbilder und Fachkollegen hatten regelmäßige Zeitfenster für Fragen und Erklärungen. Azubis haben die Pflicht, sich zu melden, nachzufragen und aktiv mitzudenken. Wer Aufgaben kommentarlos erledigt, keine Rückfragen stellt und sich passiv verhält, wird automatisch weniger Input bekommen als jemand, der sich aktiv einbringt.

Es ist nicht Aufgabe der Ausbilder, permanent hinter Azubis herzurennen. Ausbildung ist keine einseitige Bespaßung, sondern lebt von Eigeninitiative.

4. Aufgaben: „immer wieder dasselbe“ oder „viel zu schwer“
Dass Aufgaben sich wiederholen, ist in einer Ausbildung normal – so lernt man Abläufe sicher zu beherrschen. Wiederholende Aufgaben = Übung, Routine, Professionalisierung. Anspruchsvollere Aufgaben = Vorbereitung auf den späteren Berufsalltag.

Wer einerseits Abwechslung fordert, andererseits anspruchsvollere Aufgaben als „Überforderung“ wahrnimmt, zeigt genau das Spannungsfeld: Man möchte Entwicklung, aber bitte ohne eigene Anstrengung und ohne Risiko, Fehler zu machen. Fehler werden angesprochen – und ja, es kommt vor, dass Aufgaben danach einem anderen übergeben werden, wenn die Qualität nicht passt. Das ist nicht „böse“, sondern im Interesse von Kunden, Terminen und Projekten.

5. „Wünsche werden geäußert, aber selten berücksichtigt“
Auch das ist stark verallgemeinert. Wünsche hinsichtlich Abteilungen, Aufgaben oder Schwerpunkten wurden regelmäßig besprochen. Es gibt aber betriebliche Notwendigkeiten: Projekte, Kundenaufträge, Engpässe. Nicht jeder persönliche Wunsch kann jederzeit erfüllt werden – besonders in kleinen Teams. Ein Betrieb ist keine Wunschmaschine, sondern muss wirtschaftlich funktionieren. Dass Wünsche nicht automatisch 1:1 umgesetzt werden, heißt nicht, dass sie ignoriert werden.

6. Respekt und Verhältnis Auszubildende – Führungsebene
Die Aussage, die „Atmosphäre zwischen höher gestellten Mitarbeitern und Azubis“ sei grundsätzlich angespannt und die Führungsebene bringe „wenig Respekt“ auf, entspricht nicht der Rückmeldung, die wir von vielen anderen Auszubildenden erhalten haben. Es gibt regelmäßige Ausbildungs- und Feedbackgespräche. Azubis werden in Besprechungen einbezogen und haben Ansprechpartner. Mehr Azubis als Festangestellte ist schlicht weg eine Falschaussage.

Wer das alles im Rückblick auf „Respektlosigkeit“ reduziert, blendet bewusst sehr viele Anstrengungen aus, die genau dem Gegenteil dienen.

7. Ausbildungsvergütung / Arbeitszeiten / Überstunden
Die Ausbildungsvergütung liegt deutlich über der gesetzlichen Mindestvergütung – das wird in der Bewertung selbst bestätigt. Dass ein Azubi im Gespräch mit anderen hört, dass es irgendwo mehr gibt, ist kein Beweis für Ungerechtigkeit. Vergütung richtet sich nach Branche, Region, Unternehmensgröße und wirtschaftlicher Situation.

Zu den Arbeitszeiten:
Es gibt klare, feste Arbeitszeiten. Azubis sollen nicht „ausbluten“, sondern geordnet ausgebildet werden. Wenn es vereinzelt Tage gibt, an denen man länger bleibt, und man nie aktiv „nein“ sagt, kann man das nicht im Nachhinein vollständig dem Betrieb zuschieben. Verantwortung beginnt auch bei der eigenen Klarheit. Wenn man aufgrund von privaten Terminen eher geht und dafür an einem anderen Tag selbständig länger bleibt. Das ist fair.

8. Karrierechancen / „Ausbrennen“
Die Behauptung, die meisten würden „vorher ausgebrannt werden“, ist eine schwere Unterstellung und in dieser Form unhaltbar. Der Betrieb bildet grundsätzlich mit dem Ziel der Übernahme aus – genau das wird in der Bewertung sogar selbst erwähnt. Viele ehemalige Azubis wurden übernommen und haben sich weiterentwickelt. Wer den normalen Leistungsdruck einer Berufsausbildung schon als „Ausbrennen“ erlebt, wird es in der realen Arbeitswelt generell schwer haben.

Diese Bewertung ist eine subjektive Momentaufnahme eines einzelnen ehemaligen Auszubildenden, geprägt von Enttäuschung und persönlichen Empfindungen. Sie blendet systematisch aus: den hohen Aufwand in Ausbildung,
überdurchschnittliche Vergütung, den Einsatz der Kollegen, die tatsächlichen Möglichkeiten zur Mitgestaltung.

Wir stehen zu einer klaren, fordernden, aber fairen Ausbildungskultur: Wer lernen will, Verantwortung übernehmen möchte und bereit ist, sich zu entwickeln, bekommt bei uns Chancen.

Wer hingegen jede Kritik als Angriff und jede Anforderung als „Respektlosigkeit“ interpretiert, wird sich in einem professionell geführten Unternehmen – egal welchem – schwer tun.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Pixxprint durchschnittlich mit 1.9 von 5 Punkten bewertet. 0 der Bewertenden würden Pixxprint als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Kollegenzusammenhalt an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Pixxprint als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umwelt-/Sozialbewusstsein noch verbessern kann.