Stark am Anfang, schwächer zum Schluss
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetzte sind freundlich und bemüht
• Sehr gute technische Ausstattung (z. B. Laptops, Headsets, Mäuse)
• Ergonomische Arbeitsplätze mit verstellbaren Schreibtischen
• Zentrale Lage des Büros
• Regelmäßige, gut organisierte Events
• HR-Abteilung zeigt hohes Engagement bei der Eventplanung
• Gut strukturiertes Onboarding mit hilfreichen Aufgaben
• Unterstützung durch Kolleg:innen beim Einstieg
Verbesserungsvorschläge
• Klare und eindeutige Kommunikation etablieren
• Erwartungen transparenter und verbindlicher machen
• Unternehmenskultur offener gestalten, nicht nur am Anfang aktiv leben
• Politische oder gesellschaftliche Themen aus dem Arbeitskontext heraushalten
• Konflikte offen und direkt ansprechen, nicht hinter dem Rücken
• Kollegenzusammenhalt nachhaltig fördern
• Aufgaben abwechslungsreicher gestalten
Arbeitsatmosphäre
Es gibt jede Menge gemeinsame Events, ein starkes Miteinander wird aktiv gefördert und man merkt, dass den Vorgesetzten viel daran liegt, eine positive, verbindende Kultur aufzubauen.
ABER: Der Spirit hat seine Schattenseiten. Denn wer einmal aus dem inneren Kreis rausfällt – sei es durch Projektsituation, Remote-Arbeit oder einfach leise Andersartigkeit – fühlt man sich nicht mehr wie Teil einer Community.
Was zusätzlich auffällt: Im Laufe der Zeit nimmt eine sehr wache, fast schon missionarische Haltung in Gesprächen und im Arbeitsalltag immer mehr Raum ein. Themen wie Veganismus, politische Weltanschauungen oder gesellschaftliche Positionierungen werden stark betont – so stark, dass es manchmal fast wirkt, als müsse man eine bestimmte Meinung teilen, um dazuzugehören. Für ein Unternehmen, das eigentlich zusammenarbeiten und nicht umerziehen soll, wirkt das fehl am Platz.
Kollegenzusammenhalt
Das Onboarding bei Plankraft? Wirklich ein Highlight. Spannende Aufgaben, gut strukturierter Ablauf und sogar ein Onboarding-Buddy, der einem den Einstieg erleichtern sollte – bei mir war der zwar eher von der stillen Sorte, aber dafür haben andere Kolleg:innen eingesprungen und unterstützt, was super war.
Im weiteren Verlauf wird’s dann allerdings etwas… zwischenmenschlich diffus. Wenn du Teil des aktiven Teams bist, läuft alles rund. Aber wehe, du gerätst mal in eine kleine Schieflage oder eckst irgendwo an – dann wird es schnell still. Keine direkte Ansprache, keine Klärung, stattdessen eher Flurfunk und Distanz.
In solchen Momenten fühlt man sich eher wie in einer Bürogemeinschaft aus 1960 weniger wie in einem Team, das auch mal Konflikte transparent und fair austrägt. Schade, denn das Potenzial ist eigentlich da.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann kaum hierzu was sagen, da das Team sehr jung ist.
Kommunikation
Die Kommunikationskultur bei Plankraft wirkt auf den ersten Blick ziemlich engagiert: Es wird viel gesprochen, viele Meetings, viele Infos – man merkt, dass man sich Mühe gibt, alle mitzunehmen. Prinzipiell also: gut gemeint!
Aber leider bleibt es oft genau dabei – gut gemeint. Denn während man verbal in alle Richtungen rudert, fühlt sich die tatsächliche Erwartung oft ganz anders an als das, was gesagt wird. Entscheidungen und Aufgaben werden nicht immer klar eingeordnet, Strukturen sind manchmal eher gefühlt als definiert. Und so sitzt man da, hört zu, denkt man hat’s verstanden – und merkt dann im Nachhinein: Ah, das war gar nicht das, was erwartet wurde.

