Gutes Unternehmen
Verbesserungsvorschläge
Was ich wirklich nicht gut finde, ist, dass die monatliche Prämie gekürzt wird, wenn irgend so ein ... was kaputt macht. Ich kann da ja nichts für – trotzdem betrifft es dann alle. Das ist einfach nicht fair. Vielleicht sollte sich die Geschäftsführung da mal ein anderes System überlegen. So, dass es eben nur die trifft, die wirklich Mist bauen, und nicht die, die ihren Job ordentlich machen.
Und mal ehrlich: Es wäre auch schön, wenn die Leute, die was kaputt machen, sich auch zeitnah melden würden. Hier wird niemandem der Kopf abgerissen – ist zumindest meine Erfahrung, und ich kann das nur bestätigen. Offenheit würde vieles leichter machen.
Arbeitsatmosphäre
Also ich find die Arbeit so mittel. Man kann mit den Leuten meistens gut klar kommen und die sind auch nett. Es ist jetzt nicht super locker oder so, aber man kann schon arbeiten ohne Stress, meistens jedenfalls.
Manchmal ist es bisschen komisch, weil man nicht so richtig weiß, was jetzt Sache ist. Es wird auch nicht immer gesagt, wenn man was gut gemacht hat. Dann denkt man halt, joa, war wohl okay.
Die Chefs sind mal so, mal so. Gibt gute Tage und auch welche, die nicht so gut laufen. Ist halt wie überall irgendwie. Könnte besser sein, aber ist auch nicht richtig schlecht.
Kommunikation
Also mit der Kommunikation klappt das meistens ganz gut. Man weiß meistens, was man machen soll und kriegt auch gesagt, wenn was wichtig ist. Die Leute erklären einem Sachen auch, wenn man was nicht gleich versteht.
Nur manchmal dauert’s bisschen, bis man Infos kriegt, oder man muss halt selber nachfragen. Aber sonst passt das eigentlich. Besser als woanders, wo man gar nix erfährt.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind echt top! Man hilft sich gegenseitig und passt aufeinander auf. Wenn mal was nicht klappt, springen die anderen ein. Man fühlt sich nicht allein.
Auch wenn’s mal stressig ist, halten alle gut zusammen. Es wird auch mal gelacht und man kann mit den Leuten gut reden, auch über was anderes als nur Arbeit.
Ehrlich gesagt, ohne die Kollegen wär’s nur halb so gut. Da gibt’s nix zu meckern.
Work-Life-Balance
Man kann ganz gut Arbeit und Freizeit unter einen Hut kriegen. Die Zeiten sind meistens in Ordnung und wenn man mal früher weg muss, geht das auch oft klar.
Urlaub kriegt man eigentlich auch so, wie man’s braucht, wenn man’s rechtzeitig sagt. Ist also schon fair.
Nur manchmal wird’s ein bisschen viel, wenn’s stressig wird oder wenn viele krank sind. Dann bleibt halt mehr an einem hängen. Aber im Großen und Ganzen passt das schon.
Vorgesetztenverhalten
Die Chefs sind meistens okay. Man kann mit ihnen reden und sie hören auch zu, wenn man was hat. Die meisten verhalten sich fair und geben einem nicht einfach Stress ohne Grund.
Manchmal merkt man, dass sie viel zu tun haben, dann geht mal was unter. Aber wenn man selber fragt oder was sagt, kümmern sie sich schon drum.
Loben tun sie auch manchmal, aber könnte ruhig öfter sein. Trotzdem: Man fühlt sich nicht wie ne Nummer, und das ist schon gut.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit macht echt Spaß, weil die Aufgaben oft richtig interessant sind. Man lernt auch mal was Neues und es wird nicht so schnell langweilig. Man hat das Gefühl, dass das, was man macht, auch was bringt.
Die Produkte sind echt cool! Ich find’s spannend, was wir alles herstellen. Da kann man schon stolz drauf sein, was am Ende rauskommt.
Gleichberechtigung
gibt keine Unterschiede
Umgang mit älteren Kollegen
völlig korrekt
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind so mittel, sag ich mal. Die Sachen, die man braucht, sind meistens da, aber nicht immer auf dem neuesten Stand. Manchmal muss man sich ein bisschen durchwurschteln.
Die Büros und Räume sind okay, aber es könnte gemütlicher oder moderner sein.Je nachdem, wo man arbeitet, ist’s mal besser, mal weniger.
Ist jetzt nicht schlecht, aber da geht auf jeden Fall noch was. Die Kantine ist toll.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird schon ein bisschen was für die Umwelt gemacht, aber da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Mülltrennung gibt’s und manche Sachen werden auch wiederverwendet, aber manchmal wirkt es eher wie „wir machen halt ein bisschen“.
Soziales ist mal mehr, mal weniger. Man hilft sich im Team, klar .
Gehalt/Benefits
eim Gehalt kann man eigentlich nicht meckern, das passt schon. Klar, es ist oft erstmal nur Mindestlohn, aber man muss auch sagen: Wir sind ein kleiner Betrieb auf dem Land – das kann man halt nicht mit großen Firmen in der Stadt vergleichen.
Trotzdem wird hier einiges gemacht. Über Zusatzvereinbarungen kann man sich was draufpacken, und es gibt auch Prämienzahlungen, mit denen man seinen Monatslohn aufstocken kann. Da hat man also schon Möglichkeiten – aber man muss halt auch was dafür tun.
Es liegt auch an einem selbst: Wer motiviert ist, mitarbeitet und ein gutes Qualitätsbewusstsein zeigt, kann hier auch was erreichen. Leider sehe ich das nicht bei allen Kollegen. Da fehlt manchmal einfach der Biss.
Was man auch nicht vergessen sollte: Es gibt viele zusätzliche Sachen vom Unternehmen. Zum Beispiel die Tankkarte, Kita- und Hortzuschuss, kostenloses Obst, Zuschuss für vermögenswirksame Leistungen, und wir haben jedes Jahr mindestens eine Feier. Wenn man das alles mal zusammenrechnet, kommt da schon einiges zusammen. Klar, nicht jeder kann alles davon nutzen – aber ein oder zwei Sachen sind für jeden dabei. Wer nicht zur Weihnachtsfeier kommt Pech gehabt!
Image
Das Image wird leider von vielen eigentlich mit sich selbst unzufriedenen und neidischen Menschen einfach niedergeredet. Klar, es ist nicht alles zu 100 % perfekt – wo ist das schon? – aber es wird echt viel gemacht. Vor allem von der Geschäftsführung und den Vorgesetzten, damit die Stimmung gut bleibt.
Natürlich klappt das nicht immer bei allen, aber die Mitarbeiter sind auch selbst gefragt. Man kann nicht nur meckern und dann nichts beitragen. Ich persönlich versuche, meine Kollegen jeden Tag auf irgendeine Weise ein bisschen zu bespaßen und für gute Laune zu sorgen.
Und ganz ehrlich: Wer nur am Motzen ist – niemand wird gezwungen, hier zu bleiben. Ihr könnt jederzeit in ein anderes Unternehmen wechseln. Ich hab das jedenfalls nicht vor.
Karriere/Weiterbildung
Ich bin ganz zufrieden mit meinem Job. Die Sachen, die ich wissen muss, um an der Maschine arbeiten zu können, krieg ich zwar – also da läuft es schon soweit. Aber wenn’s um Weiterbildung oder Karriere geht, passiert eher wenig. Man macht halt seine Arbeit, aber es gibt nicht so viele Möglichkeiten, sich groß weiterzuentwickeln oder mal was Neues zu lernen.
Wenn man sich selbst kümmert oder nachfragt, kriegt man vielleicht was, aber es ist jetzt nicht so, dass einem aktiv was angeboten wird. Da wär noch Luft nach oben.