Ihr Unternehmen?

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Plasticon 
Germany 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Zwischen starkem Teamgeist und deutlichem Verbesserungsbedarf

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion in Dinslaken gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind der grundsätzlich gute Kollegenzusammenhalt, die hohe Qualität der Arbeit sowie der gute Ruf des Unternehmens nach außen. Zudem gab es kompetente und unterstützende Vorgesetzte, die mit Fachwissen und respektvoller Zusammenarbeit überzeugten. Auch der respektvolle Umgang mit älteren Kollegen sowie die Möglichkeit zur Weiterbildung ohne größere Hürden sind als positive Aspekte zu nennen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Negativ fielen vor allem die unterdurchschnittliche Bezahlung, die mangelhafte Kommunikation sowie die oft schlechte Planbarkeit von Arbeitseinsätzen auf. Hinzu kamen wechselhafte Arbeitsbedingungen, eine unausgewogene Work-Life-Balance, problematisches Führungsverhalten einzelner Vorgesetzter sowie inoffizielle Machtstrukturen innerhalb des Unternehmens. Auch Grüppchenbildung, Lästereien unter Kollegen und fehlende echte Chancengleichheit wirkten sich belastend auf das Arbeitsumfeld aus.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte die interne Kommunikation deutlich verbessern und Planungen frühzeitiger sowie verlässlicher gestalten, um Mitarbeitern mehr Sicherheit und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu ermöglichen. Eine faire, tarifgerechte Bezahlung wäre ebenso wichtig wie die aktive Förderung von Weiterbildung und moderneren Arbeitsbedingungen. Zudem sollten Führungskräfte stärker auf respektvolle Mitarbeiterführung geschult und klare Strukturen geschaffen werden, um unangemessenes Verhalten sowie inoffizielle Machtstrukturen zu vermeiden. Auch im Bereich Work-Life-Balance besteht erheblicher Verbesserungsbedarf, insbesondere durch realistischere Einsatzplanung und die Reduzierung unnötiger Mehrbelastung. Darüber hinaus könnte das Unternehmen sein Umwelt- und Sozialbewusstsein durch nachhaltigere Maßnahmen weiter ausbauen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war wechselhaft und wurde unterschiedlich wahrgenommen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation war unzureichend und oft schlecht organisiert. Entscheidungen sowie Termine wurden häufig sehr kurzfristig getroffen, sodass kaum Raum für private oder berufliche Planung blieb. Beispielsweise wurden Baustelleneinsätze teilweise erst donnerstags mitgeteilt, obwohl der Einsatz bereits am darauffolgenden Montag beginnen sollte – ein Umgang, der wenig Rücksicht auf das Privatleben der Mitarbeiter erkennen ließ.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war grundsätzlich gut, jedoch kam es häufig zu Grüppchenbildung und es wurde viel über andere Kollegen gesprochen. Lästereien waren leider keine Seltenheit.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war deutlich unausgewogen und bestand oft mehr aus Arbeit als aus Freizeit. Samstagsarbeit wurde regelmäßig erwartet, und viele Belastungen wurden auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war stark personenabhängig und reichte von unterstützend bis äußerst problematisch. Während einige Führungskräfte durch unangemessenes Auftreten negativ auffielen, gab es auch sehr kompetente und respektvolle Vorgesetzte, die konstruktiv mit ihren Mitarbeitern zusammenarbeiteten und mit ihrem Fachwissen wertvolle Unterstützung boten. Zusätzlich gab es vereinzelt Mitarbeiter im Büro, die sich wie Vorgesetzt verhielten, obwohl sie keine entsprechende Position innehatten, und dabei durch überhebliches Auftreten negativ auffielen.

Gleichberechtigung

Von echter Gleichberechtigung konnte kaum die Rede sein. Häufig zählten eher Sympathie und Selbstdarstellung als objektive Leistung.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen wurden stets respektvoll behandelt und erhielten häufig Unterstützung durch jüngere Mitarbeiter, die ihnen bei der Arbeit zur Seite standen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren wechselhaft und könnten insbesondere durch mehr Modernisierung deutlich verbessert werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In einem kunststoffverarbeitenden Unternehmen bleibt das Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein grundsätzlich kritisch. Zwar wurde darauf geachtet, Ressourcen nicht unnötig zu verschwenden, dennoch besteht in diesem Bereich weiterhin deutliches Verbesserungspotenzial.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war einer der größten Kritikpunkte des Unternehmens, da die Bezahlung deutlich unter dem Tarifniveau lag.

Image

Das Unternehmen genießt nach außen einen guten Ruf und wird für die Qualität seiner Arbeit geschätzt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wurde seitens des Unternehmens nicht aktiv gefördert, jedoch wurden in der Regel auch keine Hindernisse in den Weg gelegt.


Interessante Aufgaben

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