44 von 94 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
44 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
44 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut aber definitiv mit hoher Erwartungshaltung
Ziemlich gut, jedoch teilweise weniger Prestigeträchtig wahrgenommen
Ziemlich schlecht, meist 60-70h pro Woche, jedoch auch Projektabhängig
Gehalt überdurchschnittlich aber trotzdem ein bisschen weniger als bei der Muttergesellschaft trotz gleichem Arbeitspensum und Anforderungen
Schlecht, es wird viel inner-deutsch geflogen und auch sehr kurze Strecken mit dem Taxi gefahren, weil immer Zeitstress ist
Je nach Team unterschiedlich, teilweise hoher Konkurrenzkampf
Sehr ehrlich aber hilfreich
In Theorie sehr gut, jedoch Team-abhängig
Teams immer noch Männerdominiert, dadurch manchmal etwas schwieriger zu networken als weibliche Kollegin
Spannende Aufgaben, interessante Kunden
Die Kultur und Menschen die schnell-denkend, proaktiv mit dir zusammenarbeiten und kommunizieren möchten.
Dass Incentivierungen für extracurriculare Aktivitäten geboten werden. Dies sollte intrinsisch erfolgen. Das bringt stets den Subton, dass man Engagement für extracurricularer Aktivitäten nur für die Incentivierung macht.
Noch mehr Rücksicht auf individuelle Expertise bei der Projektzuweisung.
Wenig Lob, gutes Klima zwischen den Kollegen
Image und Realität stimmt überein.
Lange Arbeitszeiten, in diesen aber flexible Gestaltung. Auch Urlaub kann flexible genommen werden (i.d.R.)
Für Performer wird alles geboten.
Pünktlichkeit ist top. Sozialleistungen gibt es im gängigen Rahmen und an gewissen Stellen auch darüber hinaus.
Im Verhältnis zu den Arbeitszeiten ist das Gehalt gerade angebracht.
Sehr hoch mit vielen Initiativen.
Ehrlich, offen und man ist an der Entwicklung der anderen positiv interessiert und unterstützt diese
Grosser Respekt gegenüber älteren Kollegen. Und gleichzeitig vertrauen in Jüngere.
Unterschiedlich je nach Projekt. Entscheidungen werden jedoch klar dokumentiert und nachvollziehbar sowie actionable dargestellt.
In den neuen Büros mit dem absolut besten Systemen ausgestattet.
Kommunikation ist der absolute Kern der Tätigkeiten
Ich hab intent noch keine Ungleichbehandlung erlebt. Es gibt sehr viele Initiativen für Gleichbehandlung.
Einfluss eher gering auf die Projekt- und Aufgabenauswahl, aber man kann alles sehen.
Viel Gestaltungsmöglichkeiten und positive Entwicklungen
Hohe Flexibilität und Möglichkeiten zu arbeiten
Vielzahl an individuellen Möglichkeiten und super kompetenter Support
Fair und transparent mit vielfältigen Benefits
Gute Entwicklung aber noch mit Potential
Austausch und Respekt auf Augenhöhe
Viel Wertschätzung der Erfahrung
Vertrauensvoll und nachhaltig
Modern und offen
Regelmäßige Updates zu verschiedenen Themen und vielfältige Kommunikationswege
Toller Mix aus lokalen und internationalen Themen
Nette Kollegen und Ungebung und die Arbeit ist sehr vielfältig
Sehr stressig und viel
pro Assistentin nicht viele Geschäftsführer
gut
mega
nicht so gut
leider keine große Möglichkeit
Für den Stress könnte es mehr sein
ok
ok
Super
überwiegend Respektvoll
Super
super
ja
Ja, sehr spannend
Qualität steht im Vordergrund und wird gelebt.
Die Unternehmenskultur von Platinion zeigt an vielen Stellen einen Mangel an Menschlichkeit. Es hat sich eine Haltung verfestigt, dass Mitarbeitende wie 'Maschinen' funktionieren müssen – stets einsatzbereit und ohne Abweichung, wobei jede Abweichung als Schwäche oder Defekt wahrgenommen wird. Diese Einstellung führt dazu, dass natürliche Leistungsschwankungen stigmatisiert werden und Mitarbeitende z.B. davon abgehalten werden, persönliche oder mentale Gesundheitsbedürfnisse offen anzusprechen - es wird verwiesen auf indirekte Kanäle und Feedback hinter geschlossener Tür um Schwächen der Organisation nicht offenzulegen. Dieser Ansatz blockiert potentielle wertstiftende Veränderungen und unterbindet es, ein gesundes und nachhaltiges Arbeitsumfeld zu schaffen. Ein wichtiger nächster Schritt wäre, eine Kultur zu fördern, die den menschlichen Aspekt der Mitarbeitenden anerkennt und aktiv unterstützt, wobei das Wohlbefinden als wesentlicher Bestandteil der Produktivität verstanden wird und nicht als Hindernis. Ein mitfühlenderes, widerstandsfähigeres Umfeld könnte Engagement, Innovationskraft und die gesamte organisatorische Effektivität deutlich steigern. Selbst im Strategieberatungsumfeld schadet ein wenig Menschlichkeit nicht. Das war letzten Endes der Grundbaustein für das Business Development der Branche vor vielen Jahren. Es ist ein Business von Menschen für Menschen.
Mehr Kompetenzen im Bereich mentale und physische Gesundheit der Mitarbeitenden aufbauen – es wäre sinnvoll, eine proaktivere Diagnose des aktuellen Zustands zu fördern, da hier Schwächen liegen und mentale Herausforderungen oft unbemerkt bleiben. Zudem wäre es ratsam, stärker in die Pflege von Alumnibeziehungen zu investieren, etwa durch Networking-Events und gezielte Programme. Die Führungskultur sollte nachhaltige Beziehungspflege anstelle kurzfristiger Ziele fördern, indem man Individualität zulässt und nicht nur den 'idealen Berater' formen will. Für Manager wären gezielte Schulungen zur emotionalen Intelligenz und regelmäßige Auszeiten wichtig, um Überlastung zu vermeiden und nachhaltig in die Ausbildung zu investieren, anstatt vorauszusetzen, dass alles von allein läuft.
Produktivität steht klar im Mittelpunkt, während Empathie und emotionale Intelligenz in der Zusammenarbeit und Führungskultur oft zu kurz kommen. Der Fokus auf Effizienz und Leistung führt zwar zu beeindruckenden Ergebnissen, lässt jedoch wenig Raum für einfühlsame Kommunikation und zwischenmenschliche Rücksichtnahme. Diese Schwerpunkte schaffen ein Umfeld, das zwar leistungsorientiert ist, aber auf Dauer für das Wohlbefinden der Mitarbeiter herausfordernd sein kann.
Platinion ist außerhalb der Consulting-Szene weniger bekannt, was den Exit im Vergleich zum Mutterkonzern anspruchsvoller gestalten kann. Gehaltsverhandlungen sind oft herausfordernder, da IT-Rollen typischerweise geringer vergütet werden als klassische Strategie-Positionen – wobei sich dies aktuell verändert. Generell wird ein BCG-Profil mit Tech-Schwerpunkt am Arbeitsmarkt geschätzt, aber es bleibt eine eher seltene Kombination. Passende Positionen für einen idealen Anschluss sind rar, da das Profil oft spezialisierter ist
Das Geschäftsmodell von Platinion legt keinen besonderen Fokus auf Work-Life-Balance, und Berater sollten hier realistisch bleiben und dies nicht erwarten. Der Arbeitsalltag ist durch hohe Intensität und flexible Verfügbarkeit geprägt, was oft eine persönliche Priorisierung und eine gewisse Belastbarkeit erfordert. Positiv ist, dass dies von Seiten des Unternehmens klar und transparent kommuniziert wird. Es gibt keine falschen Versprechungen, sondern eine faire und offene Darstellung der Anforderungen und Erwartungen, die mit einer solchen Rolle einhergehen. Wer bei Platinion arbeitet, weiß, dass Leistung und Verfügbarkeit hier entscheidend sind und dass die hohe Arbeitslast Teil der Unternehmenskultur ist. Dies erfordert von Mitarbeitern eine bewusste Entscheidung und eine klare Selbstmotivation, insbesondere wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben geht.
Platinion ist hervorragend für alle, die wissen, wie wichtig kontinuierliche Weiterbildung ist. Neben den Projekt-Learnings bietet Platinion Zugang zu BCGs Knowledge-Plattformen und einem umfassenden Expertennetzwerk. Weiterbildung ist einer der Hauptgründe, bei Platinion zu arbeiten. Der Fokus liegt weniger auf technischen Feinheiten, sondern auf breitem Denken, der Bewertung von Alternativen und einer hohen Professionalität. Man lernt, schnell, verlässlich und präzise zu arbeiten – Kompetenzen, die in vielen Beratungen nicht so im Vordergrund stehen, aber entscheidend sind, um Qualität statt bloß Quantität zu liefern. Platinion setzt außergewöhnlich hohe Standards für jeden Mitarbeiter.
Die Vergütung ist fair und wettbewerbsfähig für das Strategieberatungsumfeld. Wer sich über ein paar Tausend Euro weniger als bei der Muttergesellschaft beschwert, verkennt den Markt für IT-Beratung – Platinion gehört bereits zur oberen Gehaltsklasse. Bessere Konditionen findet man wahrscheinlich nur als Freelancer oder bei einem der großen Tech-Konzerne.
Schwierig abzubilden im Kontext einer Strategieberatung.
Der Zusammenhalt im Team ist grundsätzlich stark, und viele Kollegen unterstützen sich gegenseitig, insbesondere bei herausfordernden Projekten und intensiven Arbeitsphasen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, und Konflikte entstehen häufig in Situationen, in denen emotionale Intelligenz und Empathie seitens der Führungskräfte gefragt wären. Ein Beispiel dafür ist die Art und Weise, wie Feedback gegeben wird: Statt konstruktiv und motivierend zu kommunizieren, wird oft direkt auf Fehler hingewiesen, ohne die Hintergründe oder individuellen Herausforderungen der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Dies kann schnell zu Frustration und Missverständnissen führen.
Ein weiteres Beispiel zeigt sich bei der Planung von Projekten und der Workload-Verteilung. Wenn die Arbeitsbelastung hoch ist und Mitarbeiter an ihre Grenzen stoßen, wäre es hilfreich, wenn Führungskräfte sensibler auf diese Belastungen reagieren würden und alternative Lösungen wie eine Umverteilung der Aufgaben oder zusätzliche Unterstützung in Betracht ziehen würden. Oft wird jedoch einfach erwartet, dass Mitarbeiter die zusätzlichen Anforderungen eigenständig bewältigen, ohne Rücksicht auf ihre persönliche Belastbarkeit oder W
Bei BCG Platinion wird der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen durch eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung geprägt. Die langjährige Erfahrung und das Fachwissen dieser Mitarbeitenden werden als wertvolle Ressourcen anerkannt, von denen das gesamte Team profitiert.
Die Erfahrung bei Platinion variiert stark je nach Vorgesetztem. Es gibt einige hervorragende Führungskräfte, während bei anderen ein vorsichtiger Umgang ratsam ist, da Feedback nicht immer gut aufgenommen wird und ein oft hierarchischer Umgang mit Junior-Beratern gepflegt wird, die noch lernen müssen. Die elitäre Kultur fördert bei manchen Managern die Überzeugung, immer im Recht zu sein, und für einige spielt Macht eine bedeutende Rolle. Dies führt dazu, dass menschliche Aspekte, die für nachhaltige Beziehungen essenziell wären, in den Hintergrund geraten. Alumnis werden wenig gefördert, und Platinion investiert keine Mittel in deren Entwicklung. Insgesamt ist der Umgang sehr transaktional und der individuelle Wert des Einzelnen wird oft nicht gesehen. Trotz dieser Faktoren ist das operative Modell aus finanzieller Sicht erfolgreich – für Mitarbeiter kann dies jedoch herausfordernd sein.
Die Ausstattung und Büros sind hervorragend und modern. Beim Kunden vor Ort wird jedoch oft nicht konsequent genug für angemessene Arbeitsplatzbedingungen gekämpft – die Direktoren zeigen sich hier meist zurückhaltend, um Konflikte zu vermeiden. Dadurch sitzen Mitarbeitende häufig in suboptimalen Büros ohne ergonomisches Setup. Für den Erhalt der Gesundheit der Mitarbeitenden wird nicht aktiv auf Führungsebene gekämpft.
Zuverlässigkeit in der Kommunikation ist eine klare Erwartung und wird auch erfüllt. Dennoch herrscht bei Beförderungsprozessen eine spürbare Intransparenz, die oft zu Unsicherheiten führt. Historisch gesehen ist ehrliches und konstruktives Feedback von Mitarbeitern zwar offiziell erwünscht, wird jedoch in der Praxis selten gefördert oder wertgeschätzt – häufig bleibt es bei der Behauptung, dass Feedback willkommen ist. Um den Erwartungen und dem Idealbild eines Platinion-Beraters zu entsprechen, ist es erforderlich, sich oft stark anzupassen und eigene Meinungen zurückzuhalten.
Diese Strategie zeigt aus unternehmerischer Perspektive Erfolg, wie der finanzielle Erfolg von Platinion belegt. Als Geschäftsmodell und HR-Ansatz ist diese Struktur effektiv und sorgt für messbare Erfolge. Allerdings führt der hohe Anpassungsdruck und die geringe Förderung von Authentizität bei den Mitarbeitern zu einer erheblichen Belastung für deren mentale Gesundheit. Der Widerspruch zwischen den kommunizierten Werten und den tatsächlichen Erwartungen im Arbeitsalltag schafft ein Umfeld, das auf Dauer psychisch belastend sein kann.
Diversity wird gefördert, jedoch wird häufig erwartet, dass individuelle Persönlichkeiten zugunsten eines 'idealisierten' Beraterprofils zurückgestellt werden. Zum Beispiel gibt es klare Vorgaben, wie Feedback zu erfolgen hat: Beraterinnen und Berater sollen einen bestimmten Tonfall verwenden und ein strukturiertes, indirektes Vorgehen einhalten, auch wenn direkteres oder persönlicheres Feedback in bestimmten Teams oder kulturellen Kontexten besser ankommen würde. Diese standardisierten Ansätze vermitteln oft, dass es nur einen 'richtigen' Weg gibt, wie ein Berater auftreten und kommunizieren soll.
Ein weiteres Beispiel zeigt sich in der Art und Weise, wie Präsentationen gestaltet werden sollen. Es wird erwartet, dass Präsentationen einem festen Format und einem sehr sachlichen Stil folgen, der wenig Raum für Kreativität oder persönliche Akzente lässt. Dadurch entsteht das Bild des 'idealen' Beraters, der sich strikt an vorgegebene Strukturen hält, wodurch das Potenzial für innovative Ansätze und authentische Kommunikation begrenzt wird.
5/5 Sterne – Die Projekte sind dank der Zusammenarbeit mit BCG in ihrer Komplexität und Herausforderung branchenweit einzigartig. Man lernt enorm viel in kurzer Zeit und entwickelt sich schnell weiter.
Der Kollegenzusammenhalt, die Arbeitsethik und alle finanziellen und nicht finanziellen Leistungen
Noch mehr auf Umweltbewusstsein achten und an der Kommunikation arbeiten.
Es wird an einem Strang gezogen, diskussionsfreudig, effektiv
Es wird viel geboten, in der Verwaltung nicht so viel Flexibilität. Dafür auch recht normale Wochenstunden.
Wird sehr großer Wert drauf gelegt. Jede Person im Unternehmen wird mehrmals pro Jahr individuell besprochen
Sehr gutes Gehalt, Versicherungen und Pensionszuschüsse
Leider noch viele Inlandsflüge (auch wenn kompensiert wird), ansonsten wird viel auf die Umwelt geachtet
Hier wird zusammen gearbeitet, gefeiert und schwerere Zeiten durchgehalten
Gibt es weniger, da ein junges Unternehmen. Das Alter hat an sich keinen Einfluss
Kommt (wie überall) auf die Vorgesetzten an. Gibt auch hier solche und solche, die meisten sind aber gut
Man bekommt alles was man braucht und fast alles was man sich wünscht
An sich sehr gut, flache Hierarchien. Wird mit zunehmender Größe und Komplexität auch komplexer
Sehr abwechslungsreich, schnelllebig und auf hohem Niveau. Aufgaben haben oft einen Sinn, es gibt relativ selten Aufgaben a la „das haben wir halt schon immer so gemacht“.
Nur intelligente Leute arbeiten hier
Vergleich zu BCG Core ist Platinion einfach schlechter aufgestellt.
SCON bei Platinion = Con bei Core
Pros bei Platinion: Kein Up or Out, familiärer
Con im Vergleich zu TDA: Geringeres Gehalt, längere Karrierestufen, weniger Benefits
Mo-Mi ~bis 23:00, Do bis 21:00, Fr bis 18:00
5 Years from Asoc to Manager
Es sind eher die älteren Kollegen, die mit den jüngeren nicht gut umgehen
Super hierarchisch
Am meisten enttäuscht mich, dass Kritik intern komplett ignoriert wird. Überrascht bin ich, wie vehement hier auf Kununu versucht wird negative Kommentare zu zensieren. Besser als sich nur möglichst positiv für Bewerber darzustellen, fände ich es, wenn man an den kritischen Punkten arbeitet, um die hohe Fluktuation zu bekämpfen:
- Ehrlich und transparent (zumindest intern) kommunizieren
- Eine eigene Platinion Kultur schaffen und nicht nur versuchen so viel zu arbeiten wie BCG, aber gleichzeitig den Mitarbeitern weniger zu bieten. Bspw. wäre eine (reale und nicht nur kommunizierte) Ausweitung der Home Office Möglichkeiten für eine Digital- und IT-Beratung erwartbar. Gleichzeitig bietet der gute Ruf und das Leistungsportfolio mit vielen Zukunftsthemen genug Möglichkeiten dafür. Alternativ: Vollständige Integration in BCG mit allen Benefits
[Kommentar zum Kommentar:
- Bzgl. offensichtlicher Falschdarstellung: Zumindest in meinem Arbeitsvertrag gibt es keinerlei (!) Angabe zur Höhe oder Kriterien zur Bestimmung des Bonus
- Zur Fluktuation für jeden transparent: Einfach in LinkedIn reinschauen und sich selbst ein Bild machen
- Auch anhand des Kommentars kann ich nicht erkennen, wieso man bei Platinion bleiben sollte, wenn der Wechsel zu BCG so einfach wäre]
Insgesamt spürt man quasi schon ab Start, die Annahme des Leaderships, dass der typische Berater sowieso nur 1 bis max. 3 Jahre als Ressource zur Verfügung steht und man ihn irgendwie in dieser Zeit bei Stange halten muss. Bspw. wurden in meinen Job-Interview auch quantifizierbare Rahmenbedingungen wie Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten und Bonuszahlungen anders dargestellt als ich es nun vorfinde. Gerade beim letzten, wenig subjektiven Punkt muss ich mich doch sehr wundern, dass ein Managing Director im Angebotsgespräch die Range für mögliche Bonuszahlungen falsch angegeben hat. Von ähnlichen Erfahrungen erzählen auch Kollegen. Das Ganze setzt sich so auch in der (internen) Kommunikation fort. Ein ehrliches Bild wäre, dass Platinion momentan leider die Anforderungen von BCG (Arbeitslast, Reisezeit, ständige Verfügbarkeit) mit einer schlechteren Kompensation verbindet
Durch die Verknüpfung mit BCG und als eher hochpreisige Beratung gut. Nichtsdestotrotz wird Platinion aber nicht immer als integrierter Bestandteil von BCG gesehen, obwohl es an jeder Ecke und Angebot / Pitch betont wird. Bei Exits habe ich keinen erheblichen "Qualitätsunterschied" zu denjenigen von Big4 Kollegen feststellen können.
Analog zu den Top-Strategieberatungen. Von den PLs wird man auch nach Corona gerne wieder mindestens 3 Tage beim Kunden vor Ort gesehen (Teilweise sogar, obwohl der Ansprechpartner gar nicht im Office ist). Dementsprechend fällt auch Home-Office eher knapp aus. Meiner Erfahrung nach ist die Kernarbeitszeit auf entspannten Projekten von 9 bis 22 Uhr, kann aber bei stressigeren Projekten durchaus nochmal einige Stunden pro Tag mehr sein. Pausen sind aber i. d. R. möglich. Genauso ist das Wochenende i. d. R. komplett frei
An sich gut, da man nur seine Zeit auf dem jeweiligen Level absitzen muss
Mit Blick auf Anforderungen auf der einen und der Kompensation auf der anderen Seite nicht besonders attraktiv. Die klassischen Strategieberatungen bezahlen besser, die Arbeitslast ist dafür aber auch nicht höher. Ab Manager-Level wird dieses Gap sogar noch größer, sodass Platinion gehaltlich auch nur auf den Berater-Leveln interessant ist. Gerade Kandidaten von den Big4 freuen sich zunächst sehr über ihren Gehaltszuwachs in absoluten Zahlen, sind dann aber beim Blick auf den realen Stundenlohn schnell ernüchtert
Im Grunde wird die Bahn gemieden und lieber geflogen, gleichwohl natürlich auch anderslautende Bestrebungen kommuniziert werden. Ehrlicherweise hat aber auch kaum ein Berater Lust Bahn zu fahren
Auf Beraterlevel ist ein guter Kollegenzusammenhalt gegeben und man hilft sich gegenseitig. Von Seite der PL aufgrund der hohen Arbeitslast eine ehrlicherweise erwartbare, eher kurze Leine. Die Zusammenarbeit auf den Projekten ist insgesamt sehr pragmatisch und damit auch ehrlich und direkt
Sehr unterschiedlich. Es gibt auch empathische Projektleiter bei Platinion, die immer ein offenes Ohr für nahezu jedes Problem oder Lösungsvorschlag haben. Andererseits stört es intern aber auch niemanden, wenn Führungskräfte zum eigenen Vorteil mehrere Kollegen anlügen. Nach meiner Erfahrung bewirkt interne Kritik, insbesondere an Führungskräften, die sich daneben benommen haben, überhaupt nichts. Umso mehr hat man das Gefühl, dass man als Berater eben nur für 1-3 Jahre der Umsatzlieferant ist
Sehr gut ausgestattete Büros sowie Zubehör fürs Home Office
Es wird sehr viel selbst beweihräuchert und beschönigt. Bspw. werden die im Vergleich zu BCG niedrigeren Gehälter und der fehlende Educational Leave damit erklärt, dass es kein Up-or-Out gäbe. Tatsächlich hat aber jeder Berater einen Eigenantrieb zu wechseln, wenn es nicht Up gehen würde, da das Paket (Arbeitsbelastung, Gehalt) seitens Platinion dann absolut unattraktiv ist
Schwankt zwischen PMO- und Strategiethemen. Insgesamt aber ein spannendes Portfolio im Bereich Digitalisierung sowie IT-Strategien und -Konzepte. Berater haben durchaus auch einen gewissen Spielraum beim Staffing
- Flexible Arbeitszeiten. Diese "Festen" Zeiten sind halt aus der Steinzeit. Man redet immer viel davon dass PLA vorneweg geht und neue Maßstäbe setzen will. Davon merkt man aber erst etwas wenn man dazu gezwungen wird (sieh Corona und HomeOffice was vorher ja strikt abgelehnt wurde)
Ich komme gerne ins Kölner Büro - die Atmosphäre ist sehr gut.
HomeOffice möglich (3x/Woche, 2x die Woche soll man dann im Büro erscheinen) allerdings für einige Abteilungen (Assistentinnen, IT, Rezeption) nicht durchgehend möglich aufgrund der Aufgaben im Büro.
Leider gibt es keine flexible Arbeitszeiten. Arbeitszeiten von 8-17 Uhr bzw. 8:30 - 17:30/9:00-18 Uhr bedeutet also, dass eine Work-Life Balance eigentlich nicht stattfinden kann, denn je nach Wohnort ist man dann auch erst um 18 bzw. 19 Uhr zuhause.
Hier sollte man ggfls. mal klären ob der BST Staff nicht auch um 6:30/7:00 Uhr anfangen kann oder man an einzelnen Tagen die Mittagspause auf 30 Min reduziert damit man zumindest eine halbe Stunde früher auf der Autobahn ist.
Das Gehalt ist mMn sehr gut - auch die weiteren Leistungen die man von PLA bekommt (Versicherungspaket etc.) gibt es wohl in dieser Form nicht überall - dazu 30 Tage Urlaub.
Ja, es gibt eine Grün Initiative innerhalb der Firma - ob diese aber Ernst genommen wird / ernst genommen werden kann?
Obwohl man genau weiß, dass die Hälfte der Kunden z.B. keine Geschenke annehmen darf, verschickt man Jahr für Jahr wieder hunderte Adventskalender von denen wiederum hunderte zurückkommen.
Und natürlich wird, trotz Corona, immer noch viel zu viel geflogen oder physische Meeting abgehalten obwohl die Technik es zulässt auf virtuelle Meetings zu setzen.
Der Zusammenhalt im Kölner Büro, nicht nur unter den Assistentinnen sondern auch mit den anderen Abteilungen ist sehr gut. Man versteht sich und hat Spaß miteinander - man kann sich auf jeden verlassen.
Schwer zu beurteilen, da das Durchschnittsalter im BST Staff generell eher niedriger ist
Die Tür steht einem immer offen
Kann man wohl nicht besser machen. Kaffee / Tee umsonst. Wasser (Quooker) oder aus der Flasche, Cola/Limo oder an Freitagen ein Feierabend Bier inkl. Zapfenlage. Süßigkeiten und Eis und 2x die Woche wird das Obst / Gemüse aufgefüllt.
Dazu gibt es jeden Freitag einen, mittlerweile kostenlosen (!), Office Lunch in Buffetform und jeden zweiten Freitag Massagen (die man dann aber bezahlen muss was aber natürlich i.O. ist)
Dazu Top-Moderne Ausstattung in den Büros. Auch Hunde sind mittlerweile, nach Absprache, erlaubt.
3-5x im Jahr gibt es eine "Office Conference". Dort stellt derGeschätsführer die aktuellen Zahlen des Unternehmens vor oder es werden andere Themen (z.B. neue eingeführte Tools o.ä.) vorgestellt.
Es laufen viele Initiativen innerhalb (BCG) Platinion bzgl. LGBT oder Diversity. Ein Anfang.
Viele Aufgabe - vielleicht sogar zu viel. Da geht es aber allen Abteilungen bei Platinion nicht anders.
Ein super Team Spirit unter den Assistenzen, us typische Goodies (social area, Getränke, Snacks, welcome Pakete, Friday lunch use.)
Bei stressigen Phasen, mit min. 3 Beratern zu Betreuung kann nicht unmittelbar auf die anstrengenden Charaktere und die stressigen Faktoren eingewirkt werden, da muss man dann eben durch. Der Level des Stresses kann lange sehr hoch sein, was auslaugt und unzufrieden macht, wenn kein Ende in Sicht ist.
Den Assistant - Berater Schlüssel auf 2 ändern, das heisst ein Einstellungsstopp bei den Beratern, mehr BST Staff einstellen. Das geht nur mit weniger Profitgier. Sich mit den Aufträgen, die man hat, zufrieden zu geben, anstatt nach mehr und mehr Projekten zu streben, um die Konkurrenz einholen zu wollen. Also: Konsolidierung anstatt Expansion.
Es ist ein großer Zusammenhalt unter den Assistenzen. Der Alltag ist dennoch sehr stressig, was manchmal die Stimmung trübt
Als Assistenz ist man angehalten keine Überstunden zu machen.
Als Assistenz oder Quereinsteiger überdurchschnittliches Gehalt, aber ohne Boni
Es wird viel geflogen
Großartig - ein Mit- und Füreinander wie sonst nirgends.
Offene, kritische und lobende Atmosphäre, wie man es sich wünscht.
Moderne fantastische Ausstattung, tolle Büros, Hybrides Homeofficemodell
Die Kommunikation im Team ist Super, zu den Vorgesetzten ausbaufähig.
So verdient kununu Geld.