6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mehr Transparenz während dem Bewerbungsprozess, Erläuterung der nächsten Schritte. Arbeitsprobe und Probearbeiten (Bearbeiten weiterer Aufgaben) ohne Aufwandsentschädigung.
Der Bewerbungsprozess war eine Katastrophe.
Beim ersten Gespräch wusste niemand, dass es überhaupt stattfinden sollte. Nach einiger Verwirrung wurde es dann doch noch durchgeführt.
Beim zweiten Gespräch wieder genau dasselbe. Keine Vorbereitung, keine Verbindlichkeit.
Ein weiteres Gespräch wurde angekündigt, aber der zuständige Recruiter war schlichtweg nicht mehr erreichbar. Mails und Anrufe blieben unbeantwortet – klassisches Ghosting.
Das Verhalten des Recruiters war respektlos und absolut unprofessionell. So jemand ist in einer Position, in der er den ersten Eindruck des Unternehmens prägt, völlig fehl am Platz. Besonders irritierend: Auf LinkedIn wird die Fassade der „Happy People“ gepflegt, während Bewerber*innen mit Desinteresse und mangelndem Respekt abgespeist werden.
Fazit: Wer einen seriösen, wertschätzenden Bewerbungsprozess erwartet, wird hier bitter enttäuscht.
Ein Bewerbungsprozess, der die ganze Zeit schon einen bitteren Beigeschmack hatte. Erst gab es einen halbstündigen Call mit dem Chef, das sehr sympathisch ablief. Wenn man weiterkommt, soll man eine Probeaufgabe (eigentlich vier) erledigen, die 5-6 Stunden(!) in Anspruch nimmt (hatte ich in dem Ausmaß bei keinem anderen Unternehmen) und sich auf einen echten Kunden bezieht - es wirkt so, als würde man umsonst für die arbeiten. Ich musste allein 5 Tage auf die Bestätigung des Eingangs der Aufgabe warten. Es wirkt generell so, als ob die Firma den Bewerbungsprozess künstlich in die Länge zieht. Wenn die Probeaufgabe gut war (man darf sie nicht vorstellen und bekommt nur per Mail ein kurzes, vages Feedback) gibt es wieder einen 6-stündigen Probearbeitstag, an dem man wieder eine Aufgabe bearbeitet (Rohmaterial sortieren und ein Video schneiden - diesmal ein anderer Kunde) und diese präsentiert. Dazwischen gibt es etliche Gespräche mit HR und anderen Mitarbeitenden, wo sich oft Infos wiederholen und man immer wieder dieselben Sachen erzählen muss (die man dem Chef auch schon erzählt hat). An sich wirkt das gesamte Team total nett und offen und dass man wirklich allen vorgestellt und das gesamte Co-Working-Space gezeigt wird - sich also viel Zeit nimmt - schafft den Eindruck, dass man den Job quasi schon hat. Immer wieder gibt es wertschätzendes Feedback. Ein weiterer großer Minuspunkt: Das Büro war extrem schmutzig (Tierhaare, Staub, etc.). Nach dem Probetag wird von HR per Mail nochmal „nachgefühlt“, wie man es fand und positives Feedback gegeben - nur um dann danach eine Absage zu schicken, weil man „mit anderen Bewerbern in die nächsten Schritte gehen möchte“. Gibt es wirklich NOCH mehr Bewerbungsschritte?? Soll die Stelle überhaupt besetzt werden oder will man nur verzweifelte Bewerbende ausbeuten?? Mir wurde ein persönliches Telefongespräch angeboten - nach diesem langwierigen, frustrierenden Prozess hatte ich aber auch keine Lust mehr.
Eure ach so tollen Recruiting Prozesse sind auch nur dann toll, wenn man jemals eine Rückmeldung erhält:)
Nach zwei echt netten und sympathischen Gesprächen bekam ich keine Rückmeldung mehr, selbst auf Nachfrage nicht. Einen Monat später kam erst eine Reaktion, Entschuldigung fürs ghosten usw. und wir verabredeten uns für ein Gespräch, um über die schlechte Candidate experience zu sprechen. Auf den vereinbarten Anruf habe ich über eine halbe Stunde gewartet und ihn dann letztendlich abgesagt, weil ich nicht unendlich Zeit habe und wir genau deshalb extra einen Termin ausgemacht haben. Danach kam nie wieder eine Meldung, weder ein weiteres Gespräch oder eine Absage. Ich habe lediglich auf LinkedIn gesehen, dass die Stelle nun anderweitig besetzt wurde.
Der Bewerbungsprozess war sehr schnell und - wie es sich für ein Start Up gehört - sehr modern. Für Bewerber:innen ist es jedoch wirklich ein Schlag, wenn man nach einem tollen "Digitalen Kennenlernen" sowie einem Probearbeiten, in dem man über den grünen Klee gelobt wurde, nicht mal eine Begründung für die (generische) Absage bekommt. Darüber hinaus wäre es schön gewesen, wenn in der Absage wenigstens kurz auf den vorherigen Prozess eingegangen wird, da man bereits mehr Zeit investiert hat, und nicht nur ein "vielen Dank für Dein Interesse" verschickt wird. Gerade, weil der vorherige Bewerbungsprozess sehr auf Augenhöhe ablief und man sich eigentlich sympathisch war, hätte ich mir eine Antwort auf meine Rückfrage nach Gründen gewünscht. So hinterlässt dieser Bewerbungsprozess ein schlechtes Gefühl.