Beziehungen und persönliche Kontakte oft wichtiger sind als Leistung oder Engagement
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv fällt mir leider nichts ein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alle oben genannten Kritikpunkte treffen zu. Besonders problematisch sind die eingeschränkten Aufstiegschancen, mangelnde Wertschätzung, schlechte Arbeitsbedingungen und der Umgang mit Mitarbeitenden verschiedener Herkunft ist teilweise unfair. Unterschiedliche Standards und ungleiche Behandlung führen zu einer Atmosphäre, in der sich nicht alle Mitarbeitenden gleichwertig behandelt fühlen.
Verbesserungsvorschläge
Konstruktive Verbesserungsvorschläge stoßen leider selten auf offene Ohren. Oft entsteht der Eindruck, dass interne Strukturen zu hierarchisch sind und Eigeninitiative nicht ausreichend wertgeschätzt wird. Eine offenere Feedbackkultur würde vielen Prozessen guttun
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung in der Abteilung hängt stark von der Laune einzelner Kolleginnen und Kollegen ab. An manchen Tagen ist das Miteinander angenehm, an anderen eher angespannt.
Positiv hervorzuheben sind die Kolleginnen und Kollegen in den Wachen – dort herrscht meist ein freundlicher und hilfsbereiter Umgangston.
Image
Nach außen wirkt das Image positiv, aber intern sind viele Mitarbeitende unzufrieden. Es herrscht eine Atmosphäre, in der Kritik oder offene Meinungsäußerung aufgrund von Arbeitsplatzängsten oft unterdrückt wird.
Work-Life-Balance
Von Work-Life-Balance kann hier kaum die Rede sein. Es gibt wenig Rücksicht auf private Bedürfnisse oder Erholungsphasen. Einmal im Jahr wird ein Korb mit Äpfeln verteilt – danach muss man sich selbst versorgen. Das wirkt mehr symbolisch als wirklich gesundheitsfördernd.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten hängen stark von Beziehungen innerhalb der Behörde ab. Qualifikationen oder persönliche Leistungen spielen nur eine untergeordnete Rolle.
Gehalt/Benefits
Die Tarifierung ist niedrig, und das Gehalt entspricht eher dem Minimalniveau. Positiv ist, dass die Auszahlung zuverlässig am 30. oder 31. eines Monats erfolgt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein könnte deutlich verbessert werden. Mülltrennung wird nicht konsequent umgesetzt, und es gibt wenig Initiativen, nachhaltiger zu arbeiten.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt wirkt nach außen besser, als er tatsächlich ist. In der täglichen Zusammenarbeit gibt es wenig echtes Teamgefühl. Besonders auffällig ist, dass der Umgang untereinander je nach Herkunft oder Hintergrund unterschiedlich sein kann
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Beschäftigten ist problematisch. Auf Nachfrage, ob eine Weiterbeschäftigung möglich ist, wird meist abgelehnt, obwohl Personalbedarf besteht. Das wirkt demotivierend und wenig wertschätzend.
Vorgesetztenverhalten
Leider ist das Führungsverhalten sehr einseitig. Entscheidungen werden meist von oben getroffen, ohne andere Meinungen wirklich anzuhören. Kritik oder alternative Vorschläge werden oft ignoriert, da die Führungskräfte davon ausgehen, immer im Recht zu sein. Das wirkt demotivierend und verhindert eine offene Kommunikation.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung ist stark veraltet. Alte Computer und andere Bürogeräte erschweren die Arbeit und sind nicht mehr zeitgemäß. Eine Modernisierung wäre dringend nötig, um effizient arbeiten zu können.
Kommunikation
Informationen werden grundsätzlich weitergegeben, allerdings nicht immer an alle gleichzeitig. Manche Themen oder Entscheidungen scheinen nur bestimmten Personen oder „Lieblingskollegen“ mitgeteilt zu werden. Das führt gelegentlich zu Unklarheiten und Ungleichbehandlung.
Gleichberechtigung
Chancen hängen stark von Beziehungen innerhalb der Behörde ab. Mitarbeitende, die sich nicht anpassen oder „Ja“ sagen, haben oft schlechtere Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.
Interessante Aufgaben
Häufig unterfordert, obwohl man bereit und fähig wäre, mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Aufgaben bieten wenig Möglichkeit, sich einzubringen oder weiterzuentwickeln.