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Zuletzt aktualisiert am 20.7.2026
Die Polizei erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Besonders positiv sticht der Kollegenzusammenhalt hervor: Viele beschreiben das Miteinander im Team als verlässlich und herzlich, wobei der Zusammenhalt im Einsatzbereich als besonders stark gilt. Kritisch wird hingegen angemerkt, dass Tarifbeschäftigte sich nicht immer als vollwertige Teammitglieder fühlen und Konkurrenzdenken bei Beförderungen die Kollegialität belastet.
Das Vorgesetztenverhalten polarisiert stark. Während einzelne Führungskräfte als fair und empathisch beschrieben werden, beklagen viele Mitarbeiter:innen fehlende Wertschätzung, intransparente Entscheidungen und eine ausgeprägte Hierarchiekultur. Ähnliches zeigt sich bei Karriere und Weiterbildung: Obwohl vielfältige Aufstiegswege formal existieren, empfinden zahlreiche Bewertend...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Polizei wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben das Klima unter Kolleg:innen als angenehm und kollegial, wobei gegenseitige Unterstützung häufig positiv hervorgehoben wird. Allerdings betonen einige, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Bereich, der Führungskraft und den direkten Kolleg:innen abhängt.
Kritischer fällt das Bild mit Blick auf Vorgesetzte und interne Dynamiken aus. Einige Nutzer:innen berichten von selbstbezogenen Führungskräften, mangelnder Kommunikation sowie einem spürbaren Konkurrenzdruck rund um Beförderungen und Stellenbesetzungen. Auch ein Gefälle zwischen Beamt:innen und Tarifbeschäftigten wird erwähnt. Die Gesamtbewertung der Arbeitsatmosphäre fällt damit ausgeglichen aus: Positiven Erfahrungen im kollegialen Miteinander stehen Vorbehalte gegenüber strukturellen und führungsbezogenen Aspekten gegenüber.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Polizei wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der einen Seite beschreiben einige Bewertende ihre Vorgesetzten als fair, auf Augenhöhe und empathisch. Manche Mitarbeiter:innen berichten von positiven Erfahrungen im direkten Führungsumgang, wobei betont wird, dass die Qualität der Führung stark von der jeweiligen Person abhängt.
Demgegenüber äußern viele Nutzer:innen deutliche Kritik. Häufig genannte Punkte sind mangelnde Wertschätzung, fehlende Kommunikation sowie Entscheidungen, die eher auf Sympathie als auf sachlichen Kriterien basieren. Einige Bewertende bemängeln, dass Führungskräfte unzureichend vorbereitet seien und das Leistungsprinzip kaum Anwendung finde. Auch Intransparenz und hierarchiebedingte Machtgefälle werden kritisiert. Bemühungen zur Verbesserung der Führungskultur seien zwar erkennbar, kämen jedoch bei vielen Führungskräften nicht an. Insgesamt spiegelt sich in den Bewertungen ein uneinheitliches Bild wider, das stark von der jeweiligen Abteilung und den handelnden Personen abhängt.
Die Kommunikation bei der Polizei wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Im Bereich der Führungstransparenz überwiegen kritische Stimmen: Viele bemängeln, dass Vorgesetzte Informationen nur auf Nachfrage oder in reduzierter Form weitergeben. Informationen verbreiten sich häufig über informelle Kanäle statt über offizielle Wege, und bei Beschaffungen sowie Budgetfragen fehlt es an Transparenz. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen die Kommunikation auf Behördenebene als unpersönlich und von starren Hierarchien geprägt. Positiv hervorgehoben wird hingegen, dass kurze Dienstwege schnelle Absprachen ermöglichen und Führungsentscheidungen auf Einheitsebene transparent kommuniziert werden.
Beim Thema Transparenzstandards am Arbeitsplatz zeigt sich ein geteiltes Bild: Einige Nutzer:innen loben eine klare, offene Kommunikation – besonders im Einsatz –, während andere zur schriftlichen Dokumentation raten, um Missverständnisse zu vermeiden. Die allgemeine Servicequalität der Kommunikation wird von mehreren Nutzer:innen als unzureichend eingestuft.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Polizei wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben die Zusammenarbeit als hervorragend, betonen gegenseitiges Vertrauen und berichten, dass Kolleg:innen im Einsatzbereich füreinander da sind. Besonders im operativen Bereich funktioniere die Teamarbeit gut, und einige Nutzer:innen heben hervor, dass aus Kolleg:innen echte Freund:innen werden.
Allerdings zeigen einige Bewertungen auch kritische Aspekte: Die Teamkultur variiere stark und sei nicht einheitlich. Zudem berichten wenige Nutzer:innen, dass der Zusammenhalt nach außen besser wirke als er im Alltag tatsächlich gelebt werde. Auch die Unterschiede zwischen Beamt:innen und Angestellten im öffentlichen Dienst werden als trennend wahrgenommen. Jüngere Kolleg:innen seien manchmal von starkem Konkurrenzdenken geprägt, und bei Beförderungen lasse die Solidarität nach.
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