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Pond 
Security 
Service 
GmbH
Bewertung

Hoffentlich kommt das hier bei der Geschäftsführung an

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Pond security servive Gmbh in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Gehaltszahlung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vieles.

Verbesserungsvorschläge

Derzeit läuft bei uns in der Firma leider vieles nicht gut. Viele Kolleginnen und Kollegen sind unzufrieden, und die Motivation ist deutlich gesunken.

Ein großes Thema ist der Umgang mit Krankmeldungen und der Lohnfortzahlung. Viele haben das Gefühl, dass hier nicht fair gehandelt wird. Teilweise wird Geld zurückgehalten oder gesperrt, obwohl die Leute darauf angewiesen sind. Jeder muss Miete zahlen, einkaufen und seine Rechnungen bezahlen. Wenn dann plötzlich Geld fehlt, bringt das viele in echte Probleme.

Oft landet das Ganze sogar vor dem Arbeitsgericht. Es gab schon Fälle, bei denen Kolleginnen und Kollegen wegen nur drei Tagen Krankheit klagen mussten. Obwohl die Firma solche Fälle bisher verloren hat, wird trotzdem so weitergemacht. Das versteht kaum jemand.

Auch beim BEM läuft es nicht gut. Statt frühzeitig miteinander zu reden und Lösungen zu finden, entsteht eher Druck. Auf Nachfragen oder Anwaltsschreiben kommt teilweise keine richtige Antwort, oder es heißt einfach, das sei nur ein Einzelfall.

Dadurch trauen sich manche Kolleginnen und Kollegen kaum noch, sich krankzumelden. Einige sind sogar mit hohem Fieber zur Arbeit gekommen, weil sie Angst hatten, ihr Geld nicht zu bekommen. Das ist traurig und auch für das ganze Team schlecht.

Viele fühlen sich mit ihren Problemen allein gelassen. Auch vom Betriebsrat kommt aus Sicht vieler nicht genug Unterstützung. Da dort überwiegend Supervisoren oder Meister sitzen, haben manche den Eindruck, dass eher auf die eigene Position geschaut wird, statt wirklich für die Mitarbeitenden da zu sein.

Auch die Betriebsversammlungen könnten besser laufen. Sie finden nur zweimal im Jahr und nur an einem Tag statt. Da wir im Schichtbetrieb arbeiten, können viele gar nicht teilnehmen. Besser wäre es, die Versammlung auf mehrere Tage zu verteilen.

Der Austausch kommt leider oft zu kurz. Erst wird gegrillt, und ganz am Schluss spricht der Bezirksleiter. Wenn Kolleginnen oder Kollegen dann ihre Meinung sagen, fühlen sie sich teilweise nicht ernst genommen oder arrogant behandelt. Genau dort sollte man eigentlich zuhören und gemeinsam nach Lösungen suchen.

In meinem ganzen Berufsleben habe ich noch nicht erlebt, dass es in so einer großen Firma keinen klaren Personalchef oder richtigen Ansprechpartner gibt. Eine Sachbearbeiterin reicht für viele von uns bei solchen ernsten Themen einfach nicht aus.

Auch soziale Unterstützung gibt es kaum. Bei der Urlaubsplanung, bei gemeinsamen Aktivitäten oder bei anderen sozialen Themen fehlt oft Struktur. Selbst die Weihnachtsfeier müssen die Mitarbeitenden selbst bezahlen. Für so eine große Firma ist das enttäuschend.

Auch bei der Urlaubsplanung gibt es große Probleme. In den Sommerferien ist es fast unmöglich, mehr als drei Wochen Urlaub am Stück zu bekommen. Gerade für Kolleginnen und Kollegen mit Familie ist das schwer nachvollziehbar. Statt faire Lösungen zu finden, entsteht dadurch viel Frust im Team.

Beim Arbeitsschutz und bei der Hygiene gibt es ebenfalls einiges zu tun. An manchen Arbeitsplätzen fehlen richtige Aufenthaltsräume, wo man Pause machen oder sein Vesper essen kann. Manche Wachhäuser sind schmutzig, alt und schlecht ausgestattet. Teilweise haben Kolleginnen und Kollegen selbst Regale, Heizungen oder andere Sachen besorgt.

An manchen Posten gibt es nicht einmal eine Toilette oder Wasser, obwohl diese Posten rund um die Uhr besetzt sind. Die Kolleginnen und Kollegen müssen dann entweder draußen eine Lösung finden oder warten, bis ein Supervisor kommt und sie ablöst. Danach werden sie zum nächstgelegenen Posten gefahren, um dort auf die Toilette zu gehen. Für Menschen mit Magen-Darm-Problemen ist das eine sehr schwierige und unangenehme Situation.

Wenn man nach mobilen Toiletten fragt, wird die Verantwortung oft auf den Auftraggeber geschoben oder es heißt einfach, die Firma wolle Geld sparen. Für uns ist das nicht nachvollziehbar. Bei einem 24/7 besetzten Posten sollten Toilette und Wasser selbstverständlich sein.

Wenn man Verantwortliche auf Probleme anspricht, wird generell oft auf den Auftraggeber verwiesen. Aber aus unserer Sicht ist zuerst die Firma für ihre eigenen Mitarbeitenden verantwortlich. Alles nur weiterzuschieben, hilft niemandem.

Es kommt auch zu indirekter Einschüchterung gegenüber Kolleginnen und Kollegen. Teilweise wird von Vorgesetzten gesagt, man solle Probleme nicht an das obere Management weitergeben, weil das angeblich ein Kündigungsgrund sein könne. So etwas macht den Leuten Angst und verhindert, dass Probleme offen angesprochen werden.

Auch bei der Digitalisierung hängen wir hinterher. Arbeitsstunden werden immer noch auf Papier geschrieben, und Dienstpläne gibt es auch noch in Papierform. Das wirkt wie vor 20 Jahren und passt nicht zu einer modernen Firma.

Im Kununu-Portal liest man immer wieder, dass Verbesserungen angekündigt oder dargestellt werden. Ich bin aber seit Jahren in der Firma und habe kaum echte Verbesserungen gesehen. Viele Probleme sind immer noch da. Für viel


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Sven Dier, Digital Marketing Manager
Sven DierDigital Marketing Manager

Sehr geehrte/r Mitarbeiter/in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, so ausführlich und offen zu schreiben. Es ist uns wichtig, dass solche Rückmeldungen gehört werden und wir nehmen Ihren Beitrag ernst.

Dass die pünktliche Gehaltszahlung als positiv wahrgenommen wird, freut uns. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass das allein nicht ausreicht, damit man sich als Mitarbeitender wirklich gut aufgehoben fühlt.

Die Themen, die Sie ansprechen, wie Arbeitsbedingungen vor Ort, die Erreichbarkeit von Ansprechpersonen, die Gestaltung der Betriebsversammlungen oder die Digitalisierung interner Prozesse, sind Bereiche, bei denen wir noch Luft nach oben haben. Das erkennen wir an. Pauschalantworten helfen hier nicht weiter, denn hinter jedem dieser Punkte stecken konkrete Situationen und Menschen.

Wir würden uns sehr wünschen, mit Ihnen direkt und vertraulich ins Gespräch zu kommen. Nur so können wir verstehen, was in Stuttgart konkret nicht funktioniert, und gemeinsam schauen, was sich realistisch verbessern lässt.

Schreiben Sie uns gerne an feedback@pond-security.com. Ihre Nachricht wird vertraulich behandelt.

Viele Grüße
Sven Dier

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.