Das Unfairste Unternehmen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In meinem Arbeitsumfeld herrscht ein Klima der Unsicherheit. Mitarbeitende trauen sich bei Unklarheiten oder fehlendem Wissen nicht, Unterstützung einzufordern, da sie wiederholt mit respektlosen oder abwertenden Reaktionen rechnen müssen. Mehrere Kolleginnen und Kollegen scheinen trotz wiederholter Fehler oder Verstöße keine Konsequenzen zu erwarten, sofern sie ein gutes Verhältnis zur Site Managerin haben.
Nach meiner Wahrnehmung ist die Site Managerin für diese Führungsposition fachlich und persönlich nicht geeignet. Es fehlt an professioneller Distanz, an konsistenter Führung sowie an objektiver und fairer Entscheidungsfindung. Stattdessen gibt es einen klar erkennbaren Kreis von „Lieblingen“, die sich nahezu alles erlauben können, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen.
Zusätzlich werden Anweisungen häufig unklar, unvollständig oder widersprüchlich kommuniziert. Notwendige Erläuterungen fehlen, was die korrekte Umsetzung erschwert. Teilweise werden zudem fachlich und menschlich fragwürdige Anweisungen erteilt, etwa dass Liegenschaftsangestellte ihren Posten nicht verlassen dürfen, selbst um die Toilette aufzusuchen. Solche Vorgaben sorgen für Verunsicherung und stehen aus meiner Sicht nicht im Einklang mit einem respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit Mitarbeitenden.
Darüber hinaus kommt es vor, dass Aussagen von Mitarbeitenden im Nachhinein verdreht oder anders dargestellt werden. Es werden einem Worte in den Mund gelegt oder Behauptungen aufgestellt, man habe Dinge gesagt oder nicht gesagt, die so nicht zutreffen. Dies erschwert eine sachliche Kommunikation erheblich und führt zu zusätzlicher Verunsicherung.
Gleichzeitig werden andere Mitarbeitende beim kleinsten Vergehen unverhältnismäßig stark sanktioniert – häufig in Form kurzfristig anberaumter Mitarbeitergespräche mit stark belehrendem oder drohendem Charakter. Diese Ungleichbehandlung schafft ein Klima der Angst, Demotivation und Frustration und untergräbt das Vertrauen in Führung und Unternehmenswerte.
Karriereentwicklung – insbesondere die Besetzung der stellvertretenden SPV-Position – ist nach meiner Wahrnehmung stark von persönlicher Nähe zur Site Managerin abhängig und nicht primär von fachlicher oder persönlicher Eignung. Dadurch erhalten teilweise Personen Führungspositionen, die aus meiner Sicht nicht ausreichend qualifiziert sind.
Mehrfach wurden Verstöße gegen den Code of Conduct beobachtet. Meldungen oder Beschwerden – auch zu verdächtigen Vorgängen – führen jedoch nicht zu einer objektiven Prüfung, sondern dazu, dass die meldende Person infrage gestellt wird. Beschwerden werden nicht ernst genommen; stattdessen wird suggeriert, die eigene Arbeitsleistung sei unzureichend.
Das Verhalten der Site Managerin empfinde ich insgesamt als problematisch: Sie reagiert häufig impulsiv, ist sehr launisch und wird gegenüber Mitarbeitenden laut. Auch der Tonfall in E-Mails ist teilweise unangemessen und respektlos.
Insgesamt hat sich meine Motivation stark verschlechtert, und ich komme mittlerweile ungern zur Arbeit. Die anhaltende psychische Belastung wirkt sich zunehmend negativ auf mein Wohlbefinden aus. Ich hätte mir ein aktives Eingreifen des Unternehmens gewünscht, sehe jedoch derzeit keine Anzeichen für eine nachhaltige Verbesserung.
Aus diesen Gründen kann ich das Unternehmen als Arbeitgeber leider nicht empfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Site Managerin austauschen
Kommunikation
Keine Vorhanden
Gleichberechtigung
Gibt es nicht


