Im großen und ganzen Okay
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten, was eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglicht. Die Kommunikation funktioniert meist gut, wobei sie auch von der jeweiligen Einrichtungsleitung abhängt und davon, welche Informationen weitergegeben werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wirkt teilweise so, als habe die Aufrechterhaltung des Betriebs Vorrang vor dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden und der pädagogischen Qualität. Mitunter werden Einrichtungen ohne anwesendes Stammpersonal geöffnet, sodass Kinder von Vertretungskräften betreut werden, die sie nicht kennen. Dadurch fehlt die notwendige Kontinuität in den Beziehungen, die für eine vertrauensvolle Atmosphäre und nachhaltige Entwicklung entscheidend ist. Ohne Bindung keine Bildung.
Verbesserungsvorschläge
Die Verantwortlichen sollten die Urlaubsregelungen sowie die Möglichkeiten zur Weiterbildung überdenken und gegebenenfalls anpassen, um Mitarbeitenden mehr Erholungszeit und bessere Entwicklungschancen zu bieten.
Zudem sollten Coachings oder Supervisionen nicht erst stattfinden, wenn bereits Probleme entstanden sind, sondern präventiv zur Unterstützung und Qualitätsentwicklung eingesetzt werden.
Arbeitsatmosphäre
Hängt stark vom Bereich oder jeweiligen Einrichtung ab. Leider gibt es im pädagogischen Bereich überall und immernoch zuviele "schwarze Schafe" (in Form von pädagogischen Fachkräften), die nicht mit kleinen Kindern arbeiten sollten. In meiner Einrichtung ist das zum Glück nicht so.
Image
Es geht deutlich schlechter, wenn ich an die Kommunen oder Kirchen oder andere Vereine in der Umgebung denke...
Work-Life-Balance
Der Urlaub kann nicht spontan genommen werden, auch einzelne freie Tage sind nur schwer möglich. Mitarbeitende sind fast gezwungen, ihren gesamten Jahresurlaub weit im Voraus zu planen (beispielsweise bereits für das kommende Jahr). Diese Regelung betrifft vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen und ist der angespannten Vertretungssituation geschuldet. Dennoch schränkt dies die private Flexibilität erheblich ein und ist aus persönlicher Sicht sehr unpraktisch. Wie es in anderen Bereichen oder bei den Vorständen gehandhabt wird, ist mir nicht bekannt, ich vermute jedoch, dass es dort etwas anders geregelt ist.
Karriere/Weiterbildung
Derzeit stehen nur zwei Fortbildungstage pro Jahr zur Verfügung. Es gibt jedoch zahlreiche kostengünstige oder sogar kostenlose Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa vom Rhein-Neckar-Kreis, an denen Mitarbeitende meines Wissens nach leider nicht teilnehmen können – es sei denn, sie investieren dafür ihre Freizeit.
Gehalt/Benefits
Luft nach oben ist im sozialen Bereich vermutlich überall...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird kein Müll getrennt, alles landet in einer Tonne.
Kollegenzusammenhalt
Auch hier kommt es wieder stark auf die Einrichtung/den Bereich an, in dem man tätig ist.
Vorgesetztenverhalten
Manchmal hat man das Gefühl das A nicht weiss was B gesagt hat.
Arbeitsbedingungen
Die Raumtemperaturen in den Innenräumen sind an sehr heißen Sommertagen eine echte Zumutung und stellen eine Gesundheitsgefährdung für Mitarbeitende und Kinder dar. Selbst neu gebaute Einrichtungen verfügen nicht über Klimaanlagen. Eine solche Situation wäre in anderen Bereichen wie Büros, Geschäften oder Banken kaum vorstellbar.
Kommunikation
Tendenziell gut, aber ausbaufähig. Im internen Mitarbeiterbereich online gibt es zwar bspw. viele Informationen, die Aufbereitung, Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit von IT-Seite könnte deutlich besser und zeitgemäßer sein.
Interessante Aufgaben
Ich liebe die Arbeit mit den Kindern und es liegt an jeden ein Stückchen selbst was man daraus macht, und an den Freiheiten, die man von der Leitung gewährt bekommt.
