Ein junger Pharmadienstleister mit freundlichem Umgang, aber starren Strukturen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die angenehme Arbeitsatmosphäre und Kommunikation auf Augenhöhe.
Zudem wird merklich Wert auf Mitarbeitendebelange gelegt, selbst wenn nicht immer sofort danach gehandelt werden kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die teils stark verzögerte Kommunikation zwischen oberster Führungsebene und den normalen Mitarbeiter*Innen.
Zudem habe ich das Gefühl, dass oft Änderungen an dem Mitarbeiterhandbuch vorgenommen werden, die teils zu Lasten der Mitarbeiter gehen.
Teils uneinheitliche, abteilungsabhängige Regelungen im Bezug auf Reise- und Arbeitszeiten.
Verbesserungsvorschläge
Die starren Strukturen an das stete Wachstum anpassen. Ab einer gewissen Größe können die Abteilungsleiter nicht mehr jede Angelegenheit kontrollieren.
Arbeitsatmosphäre
Je nachdem, in welchem Team/Standort/Projekt man ist, gibt es natürlich Unterschiede. In meinen Projekten habe ich aber ausschließlich positive Erfahrungen mit den PPT-Kolleg*innen sammeln dürfen.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb der jeweiligen Teams läuft super und auf Augenhöhe. Allerdings gibt es bei der Kommunikation seitens der Führungsebene manche Mängel, obwohl man deren Bemühungen erkennen kann.
Work-Life-Balance
Abhängig vom Projekt, aber nahezu 100% Außendienst und Schichtarbeit können vorkommen. In derartigen Projekten wird entsprechender Einsatz gefordert. Zwar versucht man immer, die Arbeitnehmerwünsche unterzubringen, aber letztendlich sitzt der jeweilige Kunde am längeren Hebel. Ist aber meiner Meinung nach der Projektarbeit an sich geschuldet.
Vorgesetztenverhalten
Freundliches Verhalten auf Augenhöhe. Teamleads sind nett und nahrbar, die Abteilundsleiter ebenfalls, wenn auch schlechter zu erreichen.
Interessante Aufgaben
Wer in der Pharmawelt mehr sehen und erleben will, der wird bei der Projektvielfalt der PPT auf seine Kosten kommen.
Umgang mit älteren Kollegen
Keinen Unterschied zu jungen Kolleg*innen zu erkennen.
Arbeitsbedingungen
Siehe Work-Life-Balance. Sehr abhängig vom Projekt und dem Projektstatus.
Mehrarbeit wird erwartet, wenn es für den Projekterfolg als notwendig angesehen wird.
Überstunden werden elektronisch erfasst und sollen zeitnah abgebaut werden. Ebenso ist Homeoffice erlaubt, solange dies für den jeweiligen Kunden in Ordnung ist und die eigene Arbeit nicht beeinträchtigt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mir sind keine Umweltprojekte oder Bestrebungen bekannt, den CO2-Abdruck der Firma zu reduzieren. Da unsere Kunden über die gesamte DACH-Region verteilt sind, haben viele Kolleg*innen einen Firmenwagen. Hier wird allerdings Wert auf Diesel- oder sogar hybride Fahrzeuge gelegt.
Gehalt/Benefits
Insgesamt gut. Gehalt ist laut Gesprächen anscheinend geringer als bei manchen etablierten Konkurrenten in der Pharmadienstleistung.
Allerdings gibt es regelmäßig Gehaltserhöhungen.
Für Mitarbeiter*innen im Außendienst müssen die Verpflegungsmehraufwände nicht über die Steuer wieder reingeholt werden, sondern kommen mit der Spesenabrechnung zwei Monate später direkt aufs Konto.
Du den Sozialleistungen gehören eine Hansefit-Mitgliedschaft, eine Krankenzusatzversicherung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Ein Angebot zur Altersvorsorge gibt es auch, allerdings würde sich das angeblich nur unter gewissen Bedingungen für manche Kolleg*innen lohnen.
Image
Größtenteils positive Einstellungen der Kolleg*innen gegenüber der Firma, es sind mir allerdings schon ein paar Rufe nach einem Betriebsrat zu Ohren gekommen.
Karriere/Weiterbildung
Je nach Sinnhaftigkeit innerhalb des eigenen Projektes übernimmt die PPT Kosten für regelmäßige Fortbildungen in Pharmafragen.