Ihr Unternehmen?

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Prianto 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nach 5 1/2 Jahren wars dann auch durch

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsführung war in der Regel offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge.
Die Arbeitsausstattung für uns ITler war sehr gut.
Die Lage des Büros und die Dachterrasse samt Ausblick waren super.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Verbesserungsvorschläge

Aber prinzipiell:
- Schlechte oder eher fehlende Kommunikation seitens des Managements gegenüber den Mitarbeitern
- Gehalt
- Work-Life-Balance
- in Einzelfällen das Kollegenverhalten
- das geringe Budget für Headsets, Mäuse, Tastaturen
- die hohe Fluktuation
- Vertrauensarbeitszeit

Verbesserungsvorschläge

Offenere Kommunikation gegenüber den Mitarbeitern,
Benefits schaffen,
Zeiterfassung einführen und anwenden,
Urlaub aufstocken,
Weihnachtsgeld/Urlaubsgelder einführen,
jährliche Budgets für Weiterbildung einführen und Mitarbeiter anhalten diese zu nutzen,
Kollegen in gewissen Abteilungen entlasten

Arbeitsatmosphäre

Je nach Team wirklich gut, in meinem Team wirklich spitze!
In anderen dagegen recht toxisch.

Image

Wenn man den Quellen glauben darf, dann zerbröckelt das Image der Firma in den Augen der Hersteller langsam.

Work-Life-Balance

Feste Arbeitszeiten mit leichtem Freiraum.
Pflichtanwesenheit zwischen 09:00 Uhr und 17:00 Uhr, man kann aber auch ab 8:00 Uhr schon arbeiten und dann eben um 17 Uhr abhauen, oder später kommen und dann erst um 18:00 Uhr gehen.
Leider kein Überstundenausgleich und weniger Urlaub als sonst üblich in der Branche.

Karriere/Weiterbildung

Einerseits wurde mir die Fortbildung zum Ausbilder finanziert, andererseits musste ich um jegliche technische Fortbildung mit Präsentationen förmlich betteln, was dann auch nicht gereicht hat, weil man kanns ja im Internet selber erarbeiten.

Gehalt/Benefits

Gehalt unter Branchendurchschnitt, keinerlei monetäre Benefits.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keinerlei Mülltrennung, ein einziges solala "Umweltprojekt", keine Subventionen für Arbeitsfahrräder, Zuschuss zum Monatsticket o.Ä., schade.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier von Abteilung zu Abteilung stark schwankend.
Bei uns (ja, IT) wars erste Sahne.

Allerdings lässt die Kommunikation der Geschäftsführung gegenüber den Mitarbeitern an einigen Stellen deutlich zu wünschen übrig.

Umgang mit älteren Kollegen

So viele ältere Kollegen gibt's meiner Meinung nach gar nicht, aber diese waren respektiert und haben die jüngeren respektvoll behandelt, war 1a.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter und somit Abteilungsleiter war in fast jeglicher Hinsicht absolut vorbildlich.
Offene Kommunikation, Mentoring, leidenschaftlicher ITler und ich wusste zu jederzeit, dass er mir zu 100% den Rücken stärkt, was auf Gegenseitigkeit beruhte. 100%ites Vertrauen, zumindest in der IT.

In den anderen Abteilungen teilweise grausig, denn zum Teil wurden Fehler der Leitung auf Azubis abgewälzt, was gar nicht geht.

Arbeitsbedingungen

An sich war das Unternehmen der feuchte Traum eines jeden Fachinformatiker Azubis aka mir, da man sich hier Fehler leisten kann, durfte und sogar sollte.
Über die Jahre ist die Firma, aber gut gewachsen und man kann sich deutlich weniger Wissen aneignen/mitnehmen, weil ständig irgendwer Outlookproblemchen oder ähnliches hat.

Das Büroumfeld kann unter Umständen richtig laut und ätzend werden, da manche Kollegen es nicht schaffen NICHT genervt rumzuschreien und Kollegen hinter Ihrem Rücken lautstark und schwerwiegend zu beleidigen. Teilweise richtig unangenehm.

Außerdem eine Fluktuation im Münchner Büro, dass es einem schwindelig wird.

Darüber hinaus wurde mir die Ausbilderrolle, ohne finale Absprache, einfach vor der gesamten Firma verliehen (Im Jahresmeeting).
Zu dem Zeitpunkt wurde mal erwähnt, dass ich mir prinzipiell die Ausbilderrolle vorstellen könnte und dann war ich auf einmal für nen eigenen Azubi verantwortlich. (Das war kein halbes Jahr nach meiner Ausbildung.)

Wen's interessiert:
Der Azubi hat die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurde übernommen, aber das erste Jahr war holprig und ich hätte einiges besser machen können.

Kommunikation

Wie bereits erwähnt ist die Kommunikation in der IT wirklich grandios gewesen, Kollegen fast immer erreichbar und hilfreich.
Kritik oder Lob wurde immer authentisch und angemessen ausgesprochen.

Gleichberechtigung

Selten eine so diversifizierte Firma mitbekommen, war super!

Interessante Aufgaben

Wahnsinnig heterogene, gut organisierte IT-Infrastruktur.
Hier kann man sich nach Lust und Laune austoben - egal ob on Premise oder in der Cloud, egal ob Linux oder Microsoft, egal ob Opensource oder Vendorsoftware.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.