Wer berufliche Stabilität und Führungskompetenz sucht, sollte hier einen sehr weiten Bogen machen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe intensiv nach positiven Aspekten gesucht. Die bemerkenswerte Konsistenz, mit der hier von der ersten bis zur letzten Minute alles aus dem Ruder läuft, hat fast schon etwas Beeindruckendes – wenn man es als 'Anti-Lehrbuch-Beispiel' für moderne Gastronomie betrachtet.“
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Personalauswahl und die Führungskultur wirken, als wäre fachliche Expertise in der Gastronomie ein Ausschlusskriterium für den Aufstieg. Dass Führungspositionen primär nach dem Grad der familiären Nähe zur Inhaberfamilie besetzt werden, statt nach Kompetenz, ist an jeder Ecke spürbar. Es ist ein 'Familienbetrieb' im wahrsten Sinne des Wortes – nur leider fehlt dem Management das notwendige Rüstzeug, um einen Betrieb professionell und gastorientiert zu leiten.
Verbesserungsvorschläge
Mein konstruktivster Rat an die Geschäftsführung: Eine Veräußerung des Objekts wäre vermutlich der innovativste Schritt, den man unternehmen könnte, um die betrieblichen Abläufe endlich zu normalisieren. Falls das Haus jedoch als Experimentierfeld für eine 'alternative Unternehmensführung' dient, ist das Ziel – nämlich ein Betrieb ohne jegliche Professionalität – zweifellos erreicht.“