Nach fast zwei Jahren leider keine Empfehlung als Arbeitgeber.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv war für mich, dass ich praktische Berufserfahrung sammeln konnte. Darüber hinaus fällt es mir aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen schwer, weitere positive Punkte zu nennen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Besonders negativ empfand ich den Umgang mit Arbeitszeiten und Minusstunden, die aus meiner Sicht ungleiche Arbeitsverteilung, die Kommunikation mit der Führung sowie den Umgang mit meinen bekannten gesundheitlichen Einschränkungen. In meinem Fall wurden einmal ungefähr 600 Euro wegen angeblicher Minusstunden vom Gehalt abgezogen und nach meinem Widerspruch wieder zurücküberwiesen. Kurz danach erhielt ich meine Kündigung. Ebenfalls negativ war für mich, dass ich eine Förderung für den Führerschein wegen Personalmangels nicht vollständig nutzen konnte.
Verbesserungsvorschläge
Arbeitszeiten, Überstunden und Minusstunden sollten transparent und nachvollziehbar dokumentiert werden. Gesundheitliche Einschränkungen von Mitarbeitern sollten ernst genommen und bei der Aufgabenverteilung berücksichtigt werden. Absprachen sollten zuverlässig eingehalten und wichtige Zusagen schriftlich festgehalten werden. Außerdem wären ein respektvollerer Umgangston, eine fairere Verteilung der Arbeit und eine bessere Unterstützung bei Weiterbildungen und Fördermaßnahmen wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich häufig als angespannt empfunden. Durch unterschiedliche Behandlung von Mitarbeitern und wechselnde Absprachen entstand bei mir oft Unsicherheit.
Image
Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen hat sich mein persönliches Bild des Unternehmens während meiner Beschäftigungszeit deutlich verschlechtert.
Work-Life-Balance
Längere Arbeitszeiten kamen vor. Gleichzeitig wurde bei sogenannten Minusstunden aus meiner Sicht sehr schnell Druck gemacht. Insgesamt empfand ich die Regelung der Arbeitszeit als wenig ausgewogen.
Karriere/Weiterbildung
Ich hatte eine Förderung für den Führerschein und noch nutzbares Förderguthaben. Wegen Personalmangels wurde mir gesagt, ich solle mit Fahrschulterminen warten. Schließlich lief die Förderung aus und ich konnte den verbleibenden Teil nicht mehr nutzen.
Gehalt/Benefits
Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld habe ich nicht erhalten. Besonders negativ war für mich, dass einmal ungefähr 600 Euro wegen angeblicher Minusstunden von meinem Gehalt abgezogen wurden. Nach meinem Widerspruch und der Ankündigung einer rechtlichen Prüfung wurde der Betrag wieder zurücküberwiesen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Den sozialen Umgang mit Mitarbeitern habe ich persönlich in mehreren Situationen als wenig fürsorglich empfunden.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Kollegen gab es teilweise guten Zusammenhalt. Mein Hauptproblem lag eher im Umgang und in der Organisation durch die Führung.
Umgang mit älteren Kollegen
Bei körperlich schweren Aufgaben hatte ich den Eindruck, dass die Arbeitsbelastung nicht immer gleich verteilt wurde. Einige Kollegen wurden bei schweren Arbeiten weniger eingesetzt, wodurch andere Mitarbeiter diese Aufgaben häufiger übernehmen mussten.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führung habe ich persönlich als sehr enttäuschend erlebt. Trotz bekannter Rückenprobleme wurde ich weiterhin häufig für schwere körperliche Arbeiten eingesetzt. Nachdem ich mich gegen einen Abzug von ungefähr 600 Euro wegen angeblicher Minusstunden gewehrt und eine rechtliche Prüfung angekündigt hatte, wurde mir das Geld zurücküberwiesen. Kurz danach erhielt ich meine Kündigung.
Arbeitsbedingungen
Meine gesundheitlichen Einschränkungen waren der Geschäftsführung bekannt. Trotzdem musste ich nach meiner Erfahrung weiterhin häufig schwere körperliche Arbeiten übernehmen. Eine bessere und fairere Verteilung der körperlichen Belastung wäre notwendig gewesen.
Kommunikation
Die Kommunikation mit der Geschäftsführung habe ich als schwierig erlebt. Absprachen wurden aus meiner Sicht teilweise verändert oder widersprüchlich dargestellt. Den Umgangston empfand ich teilweise als respektlos.
Gleichberechtigung
dass Mitarbeiter nicht immer gleich behandelt wurden und einzelne Personen bevorzugt wurden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren teilweise abwechslungsreich, die Verteilung der Arbeit empfand ich jedoch häufig als unfair. Manche Mitarbeiter mussten aus meiner Sicht deutlich mehr oder körperlich belastendere Arbeiten übernehmen.