Marionettentheater durch und durch...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Schillernde Arbeitsbedingungen, berauschende Entlohnung und sowieso alles nur super: von der Wortgewandheit der Administration kann man nur lernen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viel Gerede, keine Taten. Auch deshalb sind von den „alten Hasen“ kaum mehr welche da und die „Frischlinge“ nutzen die Firma als Übergang. Dem Arbeitgeber ist das Problem bekannt, interessiert sich aber einfach mal gar nicht dafür.
Verbesserungsvorschläge
Sofortiger Austausch der Administration (Ebenen zwischen GF und Bauleitern). Die „alten Hasen“ zu besseren Konditionen und Benefits zurück holen, dann kann sich die ProSite wieder als Marktführer behaupten.
Arbeitsatmosphäre
Toll, solange alles im Interesse der Administration läuft. Geht etwas quer, ist man der Übeltäter, wenn man zufällig und auch noch so wenig daran beteiligt ist.
Image
„Nach Außen Ui, nach Innen Pui“ - in der Außendarstellung ein gepflegtes Image dank wortgewandter Administration, hinter der Fassade jedoch nur ein weiteres Unternehmen, dass sich auf dem Rücken seiner Mitarbeiter bereichert und nur auf Basis des Minimums entlohnt.
Work-Life-Balance
Nicht gegeben, zumindest nicht sonderlich. Die üblichen 8-Std.-Tage stehen nur auf dem Papier und Mehraufwand wird weder vergütet, noch anderweitig ausgeglichen.
Karriere/Weiterbildung
Karriere wird allen und jedem versprochen, konkret jedoch nicht gegeben. Es sei denn, man hat einen guten Draht zur Administration und erfüllt dessen persönliche Anforderungen.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittliche Entlohnung inklusive pauschaler Abgeltung für Mehrarbeiten und allem anderen. Erhebliche Entlohnungsunterschiede bei gleicher Tätigkeit. Kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, keine betriebliche Altersvorsorge.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Jährliche Weihnachtsfeier und Sommerfest. Sehr nett, aber wiegt die Unzulänglichkeiten bei weitem nicht auf.
Kollegenzusammenhalt
Zusammenhalt auf den jeweiligen „Ebenen“ durchaus gut, darüber hinaus eher mies. Die Administration entfernt sich immer weiter vom ausführenden Mitarbeiter und isoliert sich förmlich. Da bringen auch Weihnachts- und Sommerfest nichts, selbst wenn da demonstrativ Geschlossenheit gezeigt wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Nicht vorbildlich: Mitarbeiter, gleichwohl ob alt oder jung, die die Firma mit aufgebaut und zu ihrem heutigen Erfolg verholfen haben, werden mit grotesken Gehältern abgespeist. Von den „alten Hasen“ sind mittlerweile nur noch die übrig, die keine anderen (beruflichen) Möglichkeiten mehr haben.
Vorgesetztenverhalten
Ganz mieserabel. Beschwerden, Kritik und Anregungen werden vor Weiterleitung an die Geschäftsleitung zensiert und nur im Interesse der Vorgesetzten eingebracht. Kann man sich also getrost sparen.
Verbesserungsvorschläge durch die Mitarbeiter durchlaufen ein aufwendiges Verfahren und führen zu bürokratischer Frustation.
Arbeitsbedingungen
Durchschnittliche Arbeitsmittel, jedoch häufige Defekte, die man selbst beseitigen muss. Bestellungen von Arbeitsmittel immer nur nach vorherigen Angeboten, schon beim notwendigen Papier wird der Kauf hinterfragt. Strenge Arbeitsanweisungen, unlautere Klauseln in Arbeitsverträgen und ständige Sparvorgaben machen das Ganze fast unerträglich.
Kommunikation
Projektbezoge Kommunikation läuft. Wenn leider auch nur mündlich, man mag ja schließlich seitens der Administration nicht im Nachgang „greifbar“ sein.
Gleichberechtigung
Nicht gegeben. Obwohl, eigentlich schon: alle werden gleich schlecht behandelt, es sei denn, man suhlt sich im Wohlgesonnen der Administration. Gravierende Gehaltsunterschiede. Firmenwagen (all-in) für die einen, BahnCard100 oder auch BahnCard25 für die anderen.
Interessante Aufgaben
Durchaus viele interessante Projekte und damit verbundene Aufgaben.