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Bewertungen

98 von 247 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 49%
Score-Details

98 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Spannende Aufgaben in einer Zeit des Wandels

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den starken Kollegenzusammenhalt, die hohe Flexibilität im Arbeitsalltag, spannende Aufgaben und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Durch die vielen Veränderungen der letzten Jahre sind immer wieder Unsicherheiten entstanden. Nicht jede Entscheidung war für Mitarbeitende unmittelbar nachvollziehbar und Prioritäten haben sich teilweise kurzfristig verändert. Hier sehe ich weiterhin Potenzial für mehr Transparenz und eine frühere Einbindung der Betroffenen. Insgesamt überwiegen für mich jedoch die positiven Aspekte des Arbeitgebers deutlich.

Verbesserungsvorschläge

Veränderungen weiterhin transparent kommunizieren und Mitarbeitende frühzeitig in wichtige Entwicklungen einbinden. Dadurch können Entscheidungen besser nachvollzogen und gemeinsam getragen werden.

Arbeitsatmosphäre

Die letzten Jahre waren von vielen Veränderungen geprägt. Trotz dieser Herausforderungen erlebe ich die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag als konstruktiv und lösungsorientiert.

Image

Nach außen wird das Unternehmen teilweise anders wahrgenommen als von innen. Aus meiner Sicht arbeiten viele engagierte Menschen daran, Proact erfolgreich weiterzuentwickeln.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitsmodelle und mobiles Arbeiten ermöglichen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Karriere/Weiterbildung

Wer Eigeninitiative zeigt und Verantwortung übernehmen möchte, bekommt die Möglichkeit dazu. Gerade in Veränderungsphasen ergeben sich oft neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Das Gesamtpaket aus Flexibilität, Homeoffice und Zusatzleistungen ist insgesamt attraktiv. Beim Gehalt gibt es wie in vielen Unternehmen Unterschiede je nach Bereich und Rolle.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln werden regelmäßig thematisiert und in verschiedenen Bereichen berücksichtigt.

Kollegenzusammenhalt

Einer der größten Pluspunkte. Die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt zwischen den Kollegen sind aus meiner Sicht überdurchschnittlich gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung und Fachwissen werden geschätzt. Der Austausch zwischen langjährigen und neuen Mitarbeitenden funktioniert im Arbeitsalltag sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Ich kann die pauschale Kritik an Führung und Management aus meiner persönlichen Erfahrung nicht bestätigen. Wie überall gibt es unterschiedliche Sichtweisen, insgesamt habe ich die Zusammenarbeit aber als professionell erlebt.

Arbeitsbedingungen

Moderne Arbeitsmodelle, mobiles Arbeiten und eine hohe Flexibilität sorgen für gute Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag.

Kommunikation

In Veränderungsphasen gibt es naturgemäß viele Themen gleichzeitig. Hier besteht weiterhin Potenzial für mehr Transparenz, gleichzeitig werden wichtige Entwicklungen regelmäßig kommuniziert.

Gleichberechtigung

Herkunft, Alter oder Geschlecht spielen in der täglichen Zusammenarbeit keine Rolle. Entscheidend sind Leistung, Engagement und Teamarbeit.

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreiches Umfeld mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Wer Verantwortung übernehmen möchte, bekommt die Chance dazu.

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Arbeitgeber-Kommentar

Niclas TrostmannHR People & Organisation

Liebe:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank für deine ausführliche und differenzierte Bewertung sowie die Zeit, die du dir dafür genommen hast.

Es freut uns besonders, dass du den Kollegenzusammenhalt, die Flexibilität im Arbeitsalltag sowie die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen, so positiv wahrnimmst. Gerade in einer Phase mit vielen Veränderungen ist es schön zu lesen, dass die Zusammenarbeit für dich weiterhin konstruktiv und lösungsorientiert bleibt.

Deine Einschätzung, dass Veränderungsprozesse nicht immer einfach sind und gleichzeitig Chancen für Entwicklung bieten, empfinden wir als sehr ausgewogen. Umso mehr schätzen wir deine Anerkennung für die interessanten Aufgaben, die Entwicklungsmöglichkeiten und die professionelle Zusammenarbeit mit Führungskräften.

Ebenso danken wir dir für deine offenen Hinweise zum Thema Transparenz und frühzeitige Einbindung in Veränderungen. Solche Rückmeldungen helfen uns dabei, unsere Kommunikation und Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für deine Wertschätzung und deine Weiterempfehlung. Es freut uns, dass die positiven Aspekte für dich deutlich überwiegen und du Proact als spannendes Umfeld für Entwicklung und Verantwortung erlebst.

Viele Grüße

Niclas
im Namen des Proact HR-Teams

Das Schiff sinkt nicht von allein, es fehlt eine Führung, die statt Selbstinszenierung mal vier Wochen anpackt

1,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ehrlich das Beste an diesem Arbeitgeber waren die Kollegen – der Zusammenhalt auf der Arbeitsebene war "früher" echt, verlässlich und menschlich, und genau der hat den Laden über Jahre am Laufen gehalten. Dass ich beim „Gut finde ich" fast ausschließlich über die Menschen neben mir und kaum über die Firma selbst schreiben kann, ist allerdings genau der Punkt: Das Positive kam hier von unten, nicht von oben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht ist im Kern alles, was mit Führung zu tun hat – und nichts bringt es so auf den Punkt wie die große Selbstinszenierung auf LinkedIn. Während unten die Leute die eigentliche Arbeit machen, wird oben die eigene Bühne gepflegt: Hochglanz-Posts, Werte-Hashtags und Selbstbeweihräucherung im Wochentakt. Das ist für mich sinnbildlich für dieses Management – es geht um die eigene Show, nicht um Verantwortung fürs Team. Dazu eine Personalabteilung, die Kritik über Jahre mit derselben Floskel abmoderiert, statt etwas zu ändern, und eine Spitze, der die eigene Sorgfalt so gleichgültig ist, dass nicht einmal die eigene Standortliste stimmt. Das Ergebnis ist ein Laden, in dem gute Leute übersehen, verschlissen und irgendwann vergrault werden.
Mein deutlichster Rat an Proact: Versucht die Leute zurückzugewinnen, die ihr über die Jahre verloren habt – die erfahrenen Köpfe, das Know-how, die Loyalität, die ihr leichtfertig habt gehen lassen. In diesem Markt entscheidet am Ende nicht die schönste LinkedIn-Kampagne, sondern ob ihr die richtigen Menschen haltet und wieder für euch gewinnt. Solange sich an der Führung nichts Grundlegendes ändert und Selbstinszenierung wichtiger bleibt als echte Führungsarbeit, sehe ich für Proact in diesem Wettbewerb ehrlich gesagt wenig Zukunft.

Verbesserungsvorschläge

Der wichtigste Vorschlag ist zugleich der unbequemste: Räumt endlich im Management auf. Über Jahre wurde hier bevorzugt in große Namen investiert – in Leute, die sich beeindruckend verkaufen, aber aus meiner Sicht genau das verlernt haben, worauf es ankommt: Menschen zu führen, ohne sich dabei permanent selbst inszenieren zu müssen. Solange Führung als Bühne für die eigene Profilierung verstanden wird und nicht als Verantwortung gegenüber dem Team, wird sich an der Grundstimmung nichts ändern, egal wie viele Werte-Hashtags noch dazukommen.
Zweitens: Hört auf, Kritik mit Textbausteinen abzumoderieren. Die immer gleiche Antwort „wir sind offen für Verbesserungen" habe ich über Jahre gehört – gemeinsam mit Kollegen wurde immer wieder konstruktiv Kritik eingebracht, und passiert ist schlicht nichts. Eine Standardformel ersetzt keine Konsequenz. Wer wirklich offen für Verbesserung wäre, würde zuhören, umsetzen und nachfassen, statt dieselbe Beruhigungsfloskel unter jede kritische Bewertung zu setzen. Genau dieses Muster ist der Grund, warum viele irgendwann innerlich abschließen.
Drittens: Kümmert euch um die eigene Sorgfalt, bevor ihr nach außen glänzt. Wenn nicht einmal die eigene Standortliste eine durchgehende Linie hat – im kununu-Profil (Stand 18.07.2026) werden fünf Standorte inklusive Dortmund genannt, obwohl es diesen Standort längst nicht mehr gibt und selbst die eigene Kontaktseite ihn nicht mehr führt –, dann ist das kein Schönheitsfehler, sondern symptomatisch für ein Haus, in dem Details niemanden interessieren. Und wenn die Geschäftsführung meint, Manche Themen für jeden Kunden sichtbar auf LinkedIn ausstellen zu müssen, ist das für mich kein Zeichen von Offenheit, sondern von fehlendem Urteilsvermögen an der Spitze.
Viertens: Erinnert euch daran, dass eure eigene Aussage „unser größter Wettbewerbsvorteil sind unsere Mitarbeitenden" nur dann etwas wert ist, wenn ihr sie auch behandelt wie einen Vorteil und nicht wie einen Kostenfaktor. Der Zusammenhalt unter den Kollegen war über Jahre das Einzige, was diesen Laden getragen hat – und zwar trotz der Führung, nicht wegen ihr. Wer erfahrene Leute verschleißt, gutes Personal übersieht, weil es sich nicht laut genug selbst verkauft, und beim Gehalt zuverlässig unten spart, während oben teure Namen finanziert werden, der verspielt genau diesen Vorteil.
Unterm Strich: Es braucht keine neuen Hashtags, keine weitere Hochglanz-Kampagne und keine nächste Werte-Folie. Es braucht eine Führung, die diesen Namen verdient, und den Mut, endlich einmal von oben grundlegend aufzuräumen. Bis das passiert, bleibt alles andere Kosmetik.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung schwankt zwischen Resignation und Zynismus, und beides ist die logische Folge einer Führung, die Probleme lieber aussitzt als anpackt.

Image

Nach außen ein Hochglanz-Image aus Hashtags und Werte-Folien, nach innen das genaue Gegenteil – und dass man den Unterschied inzwischen sogar an den Bewertungen abliest, je nachdem wer sie schreibt, spricht Bände.

Work-Life-Balance

Eine Balance existiert vor allem dann, wenn das Management gerade mit der eigenen Selbstinszenierung beschäftigt ist und einen in Ruhe lässt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterentwicklung findet vor allem für die statt, die sich gut verkaufen – wer einfach nur solide Arbeit leistet, wird übersehen, weil echte Personalentwicklung eine Führung voraussetzen würde, die es hier schlicht nicht gibt.

Gehalt/Benefits

Beim Gehalt gilt „small enough to care" plötzlich sehr wörtlich – gespart wird zuverlässig unten, während oben offenbar genug übrig ist, um sich teure Manager-Namen und deren Selbstinszenierung zu leisten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

„Nachhaltigkeit" prangt auf jeder Folie, doch gelebt wird sie vor allem als Marketing – sozial nachhaltig wäre gewesen, die eigenen Mitarbeiter über die Jahre nicht systematisch zu verschleißen, aber das passt schlecht auf ein Hochglanz-Posting.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war das einzig Tragende – und zwar nicht wegen, sondern trotz des Managements, das genau diesen Zusammenhalt über Jahre verschlissen hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrene Kollegen werden behandelt wie ein Kostenfaktor, den man aussitzt statt wertschätzt – jahrzehntelanges Know-how zählt hier weniger als die Frage, wer sich am lautesten selbst inszeniert, und genau dieser Umgang zeigt, wie dringend in diesem Laden mal von oben aufgeräumt gehört.

Vorgesetztenverhalten

Hier liegt für mich der Kern des Übels: Es werden bevorzugt große Namen eingekauft, die das Führen von Menschen verlernt haben und lieber die eigene Bühne pflegen – bis hin zur Geschäftsführung, die Unternehmensmargen öffentlich auf LinkedIn zur Schau stellt, für jeden Kunden einsehbar.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist so lieblos zusammengespart wie die Führung selbst – man arbeitet mit dem, was übrig bleibt, wenn oben das Geld lieber in große Manager-Namen als in die Leute gesteckt wird, die die eigentliche Arbeit machen.

Kommunikation

Kommuniziert wird von oben nach unten in Form von Worthülsen und Werte-Hashtags – Antworten auf echte Fragen bleiben aus, während die Personalabteilung zuverlässig ihren Textbaustein „wir sind offen für Verbesserungen" ausrollt, ohne dass je etwas passiert.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigt ist bei Proact vor allem der Umstand, dass unten alle gleich wenig gehört werden – während oben die immer gleiche Sorte selbstverliebter Manager nachwächst, für die „Vielfalt" ein Hashtag fürs nächste LinkedIn-Posting ist und kein Führungsauftrag.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst wären fachlich spannend gewesen – nur erstickt jedes interessante Projekt früher oder später an fehlender Führung, keiner durchgehenden Linie und einem Management, das dringend mal grundlegend aufgeräumt gehört.

2Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Kathrin KappenDirector People & Organisation

Liebe:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu teilen.
Zunächst möchte ich mich für Deine positiven Worte zum Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen bedanken. Es freut mich sehr, dass Du die Zusammenarbeit als verlässlich, menschlich und unterstützend erlebt hast. Ein starkes Miteinander ist für mich ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur und ein wesentlicher Faktor für unseren gemeinsamen Erfolg.

Gleichzeitig nehmen wir Deine kritischen Anmerkungen ernst. Die Themen Führung, Kommunikation, der Umgang mit Feedback sowie die Entwicklung und Bindung von Mitarbeitenden beschäftigen uns als Leadership Team intensiv.

Du beschreibst, dass Kritik aus Deiner Sicht häufig aufgenommen, Veränderungen aber nicht ausreichend sichtbar werden. Wir können nachvollziehen, wie dieser Eindruck entstehen kann. Genau deshalb haben wir unter anderem, Anfang 2026 ein Sounding Board ins Leben gerufen, das aus Mitarbeitenden verschiedener Bereiche und Ebenen besteht. Unser Ziel ist es, noch näher an den Themen, Stimmungen und Rückmeldungen aus der Organisation zu sein und diese direkt in unsere Diskussionen und Entscheidungen einfließen zu lassen.

Darüber hinaus investieren wir gezielt in die Weiterentwicklung unserer Führungskräfte und schaffen zusätzliche Formate für Austausch und Dialog. Uns ist bewusst, dass Veränderungen Zeit benötigen und nicht jede Maßnahme für alle gleichermaßen sichtbar ist. Gerade deshalb ist es uns wichtig, Feedback nicht nur anzuhören, sondern auch transparenter zu machen, welche konkreten Maßnahmen daraus entstehen. Und ganz offen gesagt: Auch hier haben wir noch Luft nach oben.

Vielen Dank auch für Deinen Hinweis zu den Standortangaben. Diesen Fehler haben wir bereits korrigiert.

Einen weiteren Punkt möchten wir gerne einordnen. Unsere Geschäftsergebnisse und unsere wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2026 sind öffentlich einsehbar. Wir sind stolz auf die positive Entwicklung, die wir trotz zahlreicher Veränderungen und Herausforderungen in diesem Jahr gemeinsam erreicht haben. Für uns ist dieser Erfolg kein Verdienst einzelner Personen, sondern das Ergebnis der täglichen Arbeit, des Engagements und der Kompetenz unserer Mitarbeitenden.

Gleichzeitig sehen wir uns keineswegs am Ziel. Uns ist bewusst, dass wir weiterhin Herausforderungen haben, insbesondere in den Bereichen Führung, Kommunikation, Veränderungsmanagement und Mitarbeiterentwicklung. Diese Themen reden wir nicht klein, sondern nehmen sie ernst und werden weiter daran arbeiten.

Auch wenn wir Deine Einschätzungen nicht in allen Punkten teilen, danken wir Dir für Dein offenes und ausführliches Feedback. Gerade kritische Rückmeldungen sind wichtig, weil sie uns Perspektiven aufzeigen und uns helfen können, als Organisation besser zu werden.

Liebe Grüße,

Kathrin

Toxische Firma

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider gar keinen einzigen mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles!

Verbesserungsvorschläge

Firma am besten schließen.

Arbeitsatmosphäre

Toxische Firma die einen in die Depression bringt. Die ganze Firma ist so dermaßen kaputt, das kann niemand mehr retten. Es ist unmöglich irgendwie etwas zum Erfolg zu führen, zum einen kündigt jeden Monat eine Hand voll Kollegen zum anderen sind alle übrigen dermaßen demotiviert und gefrustet und es gibt nur noch Eskalationen und Probleme die sich seit den ganzen Übernahmen und ganzen unfähigen Managern angestaut hat.
Die Krönung ist die neue Führung aus dem Ausland, die wenn sie kommunizieren nur mit Copilot und Chatgpt Texten etwas mitteilen kann.

Image

Die Kunden sind alle verärgert und außer Bestandskunden kennt niemand die Proact. Kunden Auftritte sind peinlich, die Mitarbeiter haben alte Tshirts an im Kundentermin

Work-Life-Balance

Ist der Hauptgrund für die die noch da sind. Alle sagen eigentlich das sie nur noch bleiben weil sie 100% im Homeoffice bleiben können…

Karriere/Weiterbildung

Dafür ist keine Zeit da

Kollegenzusammenhalt

Die noch übrigen halten zusammen aber eigentlich nur um zusammen zu jammern.

Vorgesetztenverhalten

Unmöglich mittlerweile gibt es nur noch Ja sager als Vorgesetzte und mehr Teamleiter wie Teammitglieder. In jedem Bereich gibt es nur noch kleine Diener ohne Meinung und Rückrat.

Arbeitsbedingungen

Sehr demotivierend, Autos werden nicht mehr bestellt, Ziele werden nicht vereinbart, oder wenn dann sehr spät und dann unerreichbar und zu lasten der Mitarbeiter anstelle des Managements.

Kommunikation

Englisch in einer deutschen Firma, muss man dazu noch was sagen? Man redet lieber in Anwesenheit von 10 Deutschen sprachigen wegen einem der kein Deutsch kann stotter englisch.

Gehalt/Benefits

Normales Gehalt, Sonderzahlungen wurden alle gestrichen.

Interessante Aufgaben

Theoretisch vorhanden, wobei das Produkt Portfolio aus dem Jahr 2018 ist.

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Arbeitgeber-Kommentar

Niclas TrostmannHR People & Organisation

Liebe:r ehemalige:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen.

Auch wenn deine Einschätzung kritisch ausfällt, nehmen wir unterschiedliche Perspektiven auf das Arbeitsumfeld und die Unternehmensentwicklung ernst. Wir nehmen positiv mit, dass du die Flexibilität durch das mobile Arbeiten sowie die grundsätzlich interessanten Aufgaben hervorgehoben hast. Diese Punkte sind für viele Mitarbeitende wichtige Faktoren im Arbeitsalltag.

Darüber hinaus sprichst du Themen wie die Kommunikation in einem internationalen Umfeld, die Weiterentwicklung des Unternehmens sowie Rahmenbedingungen rund um Ziele, Führung und Benefits an. Dies sind Aspekte, die regelmäßig betrachtet und weiterentwickelt werden, insbesondere in einem Unternehmen, das sich kontinuierlich an neue Marktanforderungen und organisatorische Veränderungen anpassen muss.

Gleichzeitig ist Feedback wie deines wichtig, da es uns die Möglichkeit gibt, zu reflektieren und unterschiedliche Sichtweisen besser zu verstehen. Deine Bewertung enthält kritische Perspektiven, lässt jedoch nur begrenzt erkennen, welche konkreten Maßnahmen aus deiner Sicht zu Verbesserungen führen könnten. Daher würden wir uns freuen, wenn du bereit wärst, deine Erfahrungen und Anregungen in einem direkten und konstruktiven Austausch näher zu erläutern. Ein offenes Gespräch bietet oft die Möglichkeit, Hintergründe besser zu verstehen und konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen abzuleiten.

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße

Niclas
im Namen des Proact HR-Teams

Proact Vertrieb: Wir zählen nun Terminvereinbarungen. :-)

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Erstaunlich, das es immer doch noch schlimmer geht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Klingt komisch, ist aber so: alles!

Verbesserungsvorschläge

Intern mal die Mitarbeiter:innen genau betrachten und das Potential einzelner sehen und nutzen. Nicht Massnahmen über alle mit Giesskannenprinzip! Rollen genau definieren. Chaos entsteht regelmässig, weil irgendwer irgendwas macht.

Arbeitsatmosphäre

Es wurde immer schlimmer. Druck Druck Druck. Als Krönung beginnen wir Terminvereinarungen zu 4 (!!!) bestimmten Themen in der IT zu zählen! Kindergartenvertrieb für Anfänger... :/ Gestandene Vertriebsmenschen, nehmt Eure Beine in die Hand und lauft!

Image

Unbekannt binzwischen sogar eher negativ im Markt (zu recht :/)-

Work-Life-Balance

Stress ohne Ende. Also, nein, nicht vorhanden.

Karriere/Weiterbildung

Naja, im Vertrieb ja nun nicht vorhanden, hat einfach nix mit strategischem Account Management oder gar Key Account Management zu tun.

Gehalt/Benefits

Sehr ungleich, durch Zukäufe ein sehr breites Spektum.

Umgang mit älteren Kollegen

Da wird aus meiner Sicht kein Unterschied gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Ständige Wechsel in den Führungsriegen. Unglaublich. Ich weiss nicht, wer die immer einstellt. Aber es ist der Horror, gefühlt paar Monate wieder ein neuer Vorgesetzter:in, der alles neu/besser/anders machen will. Und die Alten bleiben auf der Payroll, wie überraschend, das da schwarze Zahlen heruasfordernd sind.

Arbeitsbedingungen

Sich widersprechende Anweisungen und Strategien in kürzester Zeit. Normaler Mitarbeiter steigt da irgendwann aus. :D

Kommunikation

Viele Meetings, viele Mails, immer die gleichen Themen und keine Veränderung. Man tut sich seit Jahren schwer, zugekaufte Unternehmen zu integrieren. Viele gute Mitarbeiter verlassen weiterhin das sinklende Schiff. Schlimm, wenn man immer wieder zu monatsende die Vielzahl an Verabschiedungsmails liest. Vertrieb soll Abgänge durch "Enablements" kompensieren, Management negiert die offensichtlichen Probleme.

Interessante Aufgaben

Wie gesagt, wir machen jetzt Terminvereinbarungswettbewerbe. :D


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Jacob KronborgBusiness Unit Director

Vielen Dank für dein Feedback. Wir schätzen es sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Sichtweise mit uns zu teilen.

Es freut uns zu sehen, dass du unseren verstärkten Fokus darauf erkennst, unsere Kerndienstleistungen stärker am Markt zu positionieren. Im Rahmen dieser Bemühungen führen wir strukturiertere Arbeitsweisen ein und messen bestimmte Aktivitäten gezielter. Dabei geht es nicht darum, Quantität über Qualität zu stellen, sondern darum, mehr Transparenz darüber zu gewinnen, wo wir erfolgreich sind und wo mögliche Hindernisse bestehen. Wir sind von der Relevanz unserer Services und Lösungen überzeugt, und diese Maßnahmen sollen uns helfen, besser zu verstehen, wie wir unseren Marktzugang in Deutschland verbessern können.

Wir verstehen, dass einige der jüngsten Initiativen – wie der stärkere Fokus auf messbare Aktivitäten oder die Einführung von Incentives – sich wie eine Veränderung anfühlen können. Diese sind jedoch als kleine Schritte in die richtige Richtung gedacht, um Dynamik zu erzeugen und unsere Teams zu unterstützen. Die Teilnahme an Initiativen wie leistungsbezogenen Incentives ist freiwillig und soll Motivation und Anerkennung bieten – keinen Druck.

Gleichzeitig ist Feedback wie deines wichtig, da es uns hilft, zu reflektieren und dort nachzusteuern, wo es nötig ist. Wir bleiben unserem Anspruch treu, unsere Arbeitsweise kontinuierlich zu verbessern und dabei stets einen starken Fokus auf Qualität, Professionalität und langfristigen Kundennutzen zu bewahren.

Nochmals vielen Dank, dass du deine Gedanken mit uns geteilt hast.

Viele Grüße
Jacob

Neuer Kurs, gleiche Fehlentwicklung

1,4
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man hat an manchen Stellen gemerkt, dass versucht wird, Dinge zu verbessern und das Unternehmen voranzubringen. Der Wille, etwas zu bewegen, war grundsätzlich erkennbar. Aus meiner Sicht wurde dabei jedoch immer wieder der falsche Weg gewählt, sodass gute Absichten oft keine guten Ergebnisse gebracht haben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht finde ich vor allem die fehlende klare Führung, die schwache Kommunikation, die ständige Unsicherheit und eine Unternehmenskultur, die auf Dauer eher belastet als unterstützt. Vieles wirkte gut gemeint, wurde aber aus meiner Sicht durch falsche Entscheidungen und mangelnde Konsequenz immer wieder verschlechtert.

Verbesserungsvorschläge

Gehalt und Sozialleistungen lagen aus meiner Sicht eher im unteren Durchschnitt. Wirklich attraktiv war das Gesamtpaket nicht. Auffällig war für mich eher, dass es Ausnahmen dann gab, wenn kurzfristig jemand Neues teuer eingestellt werden musste, nachdem zuvor wieder wichtige Leute gegangen waren. Das wirkte auf mich weder besonders fair noch langfristig durchdacht.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war aus meiner Sicht durch Misstrauen, Unsicherheit und schlechte Stimmung geprägt. Statt Zusammenarbeit gab es viel Frust, stille Resignation und ein Klima, in dem Fehler eher vertuscht als offen angesprochen wurden. Wertschätzung habe ich kaum erlebt. Der Umgang wirkte oft von oben herab, während konstruktive Kritik nicht wirklich erwünscht war. Insgesamt entstand bei mir der Eindruck, dass hier eher Druck und Kontrolle als Vertrauen und Teamgeist das Miteinander bestimmen.

Image

Ich schlage einen neuen Namen um das Image zu verbessern

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance habe ich hier nicht erlebt. Überstunden waren eher die Regel als die Ausnahme und wurden in der Praxis als selbstverständlich angesehen. Auf persönliche Belastung oder individuelle Grenzen wurde aus meiner Sicht zu wenig Rücksicht genommen. Dadurch war die Arbeit auf Dauer eher kräftezehrend als planbar.

Gehalt/Benefits

Unterer Durchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozial- und Umweltbewusstsein wirkten auf mich eher wie ein Außenthema als wie wirklich gelebte Haltung. Ein Beispiel dafür waren Veranstaltungen, für die Mitarbeitende teilweise quer durch Deutschland anreisen sollten — oft sogar mit dem eigenen Auto. Das ist aus meiner Sicht weder besonders nachhaltig noch zeitgemäß. Dadurch entstand bei mir eher der Eindruck von Selbstdarstellung als von ernst gemeintem Verantwortungsbewusstsein.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war grundsätzlich in Ordnung, zumindest solange die Abteilung stabil lief und der Druck nicht zu groß wurde. Im normalen Arbeitsalltag hat die Zusammenarbeit meist funktioniert. Sobald jedoch Unsicherheit oder organisatorische Probleme zunahmen, wurde auch der Zusammenhalt spürbar schwieriger.

Vorgesetztenverhalten

Beim Vorgesetztenverhalten gab es für mich zwei Extreme: entweder distanziertes Management ohne spürbaren Bezug zu den Mitarbeitenden oder Führungskräfte, die aus meiner Sicht nicht verstanden haben, was gute Führung überhaupt ausmacht. Es fehlte an Klarheit, Verlässlichkeit, Empathie und professionellem Umgang. Das hat den Arbeitsalltag eher erschwert als unterstützt.

Arbeitsbedingungen

Viel Home Office da die Büros in die Jahre gekommen sind.

Kommunikation

Die Kommunikation war aus meiner Sicht katastrophal. Es gab kaum Transparenz, wichtige Themen wurden nicht offen angesprochen und dadurch herrschte ständig Unsicherheit. Man hatte permanent das Gefühl, jederzeit könnte der Nächste gekündigt werden. Diese Atmosphäre aus Schweigen und Angst war extrem belastend.

Gleichberechtigung

Der Eindruck von Gleichberechtigung war für mich stark davon abhängig, wie gut man sich angepasst hat. Solange man mitgeschwommen ist, schien vieles problemlos zu sein. Bei abweichenden Meinungen oder kritischen Haltungen hatte ich jedoch nicht das Gefühl, dass alle wirklich gleich behandelt wurden.

Interessante Aufgaben

Eher Standart Interessante Projekte hat man schon sehr lange keine mehr


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Niclas TrostmannHR People & Organisation

Liebe:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich und reflektiert zu teilen. Wir schätzen es sehr, wenn insbesondere Führungskräfte ihre Perspektiven einbringen, da diese Einblicke oft wertvolle Impulse für unsere Weiterentwicklung liefern.

Es freut uns, dass Du den erkennbaren Willen zur Veränderung und Weiterentwicklung wahrnimmst. Genau an diesem Punkt setzen wir aktuell weiter an. Gerade in einem dynamischen Markt- und Unternehmensumfeld arbeiten wir intensiv daran, Führung, Kommunikation und Transparenz konsequenter und wirksamer weiterzuentwickeln. Rückmeldungen aus der Belegschaft zeigen uns, dass wir hier auf einem guten Weg sind, auch wenn wir wissen, dass dieser Prozess Zeit braucht und stetige Anpassungen erfordert.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Einbindung unserer Mitarbeitenden. Formate wie das Sounding Board oder gezielte Feedback‑ und Dialogformate ermöglichen es Mitarbeitenden, ihre Perspektiven direkt einzubringen und aktiv an Verbesserungen mitzuwirken. Diese Rückmeldungen fließen bewusst in unsere Kommunikationsstrategie und in konkrete Maßnahmen ein, um Orientierung zu geben und Entscheidungen nachvollziehbarer zu machen.

Auch Deine Hinweise zu Arbeitsatmosphäre, Zusammenarbeit, Führung und andere Rahmenbedingungen nehmen wir aufmerksam wahr. In den vergangenen Monaten haben wir verschiedene Initiativen angestoßen, um Strukturen zu klären, Führungskräfte gezielter zu unterstützen und den Austausch über Ebenen hinweg zu stärken. Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, das Zusammenarbeit fördert, Entwicklung ermöglicht und langfristig stabil trägt.

Gerade aus der Perspektive einer Führungskraft ist Deine Erfahrung für uns besonders wertvoll. Daher laden wir Dich herzlich ein, konkrete Anregungen oder Beispiele – gerne auch vertraulich – mit Deiner Führungskraft oder unserem HR‑Team zu teilen. Ein offener Austausch hilft uns, gezielt Maßnahmen abzuleiten und unsere Entwicklungsrichtung weiter zu schärfen.

Vielen Dank nochmals für Deine differenzierte Rückmeldung und Deinen Beitrag. Wir freuen uns, wenn wir im Dialog bleiben.

Viele Grüße
Niclas im Namen des Proact HR‑Teams

Du-kommst-aus-dem-Gefängnis-frei, Hypotheken, der holprige Weg zum "Los" für 'ne neue Runde mit Potential und Erfahrung

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt eine offene Fehlerkultur und einen engen konstruktiven Austausch mit den Mitarbeitenden. Es wird an vielen Stellen Feedback eingeholt, an Verbesserungen gearbeitet und auch Fehler gemacht.
Aus diesen Fehlern lernen unsere Kollegys und Vorgesetzten, um es in Zukunft besser zu machen, das war nicht immer so und zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Die Homeoffice-Regelung wurde - entgegen anderer IT Unternehmen - nicht durch eine sinnbefreite Anwesenheitspflicht torpediert, dennoch werden Anreize geschaffen, das Office zu besuchen.
Beispielsweise gibt es Teamtage, Cheat-Days oder Kollegys, die Kuchen mitbringen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Überlast und die Gefahr, dass es weitere Abgänge gibt, die das Problem verstärken. Das führt zu einer gewissen angespannten Grundstimmung, weiterhin bleibt dadurch eine Menge Potential sehr kluger und motivierter Köpfe liegen, dieses Unternehmen individuell weiterzuentwickeln und zu einem noch stärkeren Partner unserer Kunden zu machen.
Außerdem ist nicht nur die Kommunikation manchmal "zu viel", sondern auch die Vielzahl an Weiterentwicklungs-Angeboten, teilweise verpflichtend, die bei der hohen Arbeitslast noch "on top" kommen, auch wenn diese im Grunde genommen gut tun würden.

Verbesserungsvorschläge

Weiterhin nicht vergessen, dass die Mitarbeiter die Basis des Unternehmenserfolges sind.
Ich spare mir bewusst die ganzen Verbesserungsvorschläge, die über die letzten Monate bereits gesammelt und auch zum Teil schon in Arbeit sind.

Arbeitsatmosphäre

Vorab zu diese Bewertung: Dieses Unternehmen befindet sich derzeit in einem Wandel, es sind leider auch schmerzhafte oder teilweise "dumb decisions" (ein so ausgesprochenes Zitat) gefällt worden, das ist kein Geheimnis. Es flattern derzeit augenscheinlich auch Bewertungen ein von Ex-Mitarbeitern, die bereits fast ein halbes Jahr nicht mehr Teil dieses Unternehmen sind und absolut keinen aktuellen Einblick in die sich durchaus stark veränderte Lage haben, es tat sich viel und es tut sich viel.
Nicht alles davon ist gut, klar, aber man muss dem Ganzen auch eine Chance geben, Veränderung ist nie komfortabel, egal in welche Richtung.
Scheinbar gibt es Kollegen, die Kununu als Ventil benutzen, mit dem Laden abzurechnen und Unruhe zu stiften, aber offenbar trotz unter 2 Sterne Bewertungen noch zu glücklich genug sind, nicht einfach das Unternehmen in Frieden zu verlassen, wenn es doch so schlecht ist.
Es ist eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre, trotz der Herausforderungen, die wir derzeit durchleben ist diese durchweg konstruktiv und mit einem Fokus auf Weiterentwicklung. Probleme können angesprochen werden und es wird konstruktiv nach Lösungsansätzen und/oder Unterstützung gesucht.

Image

Es gibt Potential nach oben, wer nah am Kunden arbeitet, schätzt die Lage etwas anders ein, da diese unsere Professionalität sehr wertschätzen und auch, dass wir oft unkompliziert und zeitnah unterstützen können, das spiegeln sie uns wider.

Work-Life-Balance

Stark ausbaufähig, dies liegt aber auch an der allgemeinen Situation, die Arbeitsbelastung ist sehr hoch, es wird nicht erwartet, dass man großartig viele Überstunden aufbaut, Urlaub wird meistens genehmigt oder ein Kompromiss erarbeitet, falls dies nicht möglich ist.

Karriere/Weiterbildung

Wir brauchen fähige und motivierte Leute, die mit anpacken, dann fiele uns die Weiterbildung auch leichter, genell ist sie gewünscht und wird im Rahmen der Möglichkeiten gefördert.

Gehalt/Benefits

Mehr geht immer, die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist schwierig, auch bei unseren Kunden, das wirkt sich auf unser Geschäft und auf die derzeitige Entwicklung aus, das ist nicht nur in diesem Unternehmen der Fall. Es gibt Mitarbeiterbenefits, Rabatte und eine Pluxee Karte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist nicht übermäßig öko, es gibt Wasser aus Wasserspendern ohne Flaschen und Kaffee ohne Kapseln.

Kollegenzusammenhalt

Im Grunde genommen ist es ein sehr guter Zusammenhalt, auch wenn wir noch immer merken, dass wir aus drei Firmen kommen, wachsen wir allmählich zusammen, auch auf privater Ebene gibt es einige Freundes- und Bekanntenkreise, die zusammenhalten. Im Business halten wir meistens zusammen, durch die hohe Belastung kann es allerdings vorkommen, dass einige Kollegen auch mal "dicht machen".
Es gibt leider vereinzelte "Kollegen", die hinterrücks Stimmung machen, in Form von scheinbar emotionaler, nicht immer differenzierter öffentlicher Negativbewertungen, auch gelangen teilweise interne Informationen an unautorisierte Stellen, das ist sehr unkollegial und schadet mehr den Mitarbeitern, als dem Unternehmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich nicht viel sagen, so alt bin ich noch nicht, ich höre jedenfalls die Senioren nicht großartig stärker klagen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr gut, wir haben starke, zum Teil neue Führungskräfte, die zwar ebenfalls überwältigt sind von der Anzahl an Baustellen, aber trotzdem täglich ihr Bestes geben, dass wir voran kommen und uns aus dieser Situation herausmanoeuvrieren und in ein ruhigeres Fahrwasser kommen. Entscheidungen werden kommuniziert und sind transparent, man wird ebenfalls bereits in der Entscheidungsfindung involviert.

Arbeitsbedingungen

Es wird besser, dennoch ist eine Menge aufzuarbeiten und die Kolleginnen und Kollegen sind müde. An den Standorten gibt es klimatisierte Büros, ergonimische Tische und Stühle, genügend große Monitore (nichts Tolles, aber zum Arbeiten reicht es). Durch die Möglichkeit viel aus dem Homeoffice zu arbeiten, kann sich jeder seinen individuellen Sweet-Spot erschaffen.

Kommunikation

Wurde sehr stark bemängelt, es wird sehr stark daran gearbeitet. Es war nie der Fall, dass nicht kommuniziert wurde, in der Vergangenheit kam mir nicht das Gefühl auf, dass mir Informationen groß vorenthalten worden sind, allerdings war diese nicht immer sehr zielführend. Auch hier ist ein konstruktives Feedback immer gerne gesehen.
Es gibt ein internes regelmäßiges "Sounding Board" in dem eine Gruppe an Mitarbeitern ein direktes qualifiziertes Feedback ans Management liefern kann und gemeinsam konstruktive Lösungen erarbeitet werden.

Gleichberechtigung

Wir haben mittlerweile einige Wiedereinsteiger, die sich wieder gut in das Unternehmen eingefunden haben. Im Grunde genommen hat jeder die Möglichkeit durch gute Arbeit in dem Unternehmen etwas zu bewirken.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben als IT Dienstleister dieses Kalibers sind mannigfaltig, Routinen gibt es nicht häufig, allerdings fehlt oft die Zeit für eine ruhige und gezielte Einarbeitung in diese Aufgaben und neuen Themengebieten.

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Niclas TrostmannHR People & Organisation

Liebe:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so detailliert und differenziert zu teilen. Deine Bewertung ist sehr reflektiert und zeigt, dass Du Dich intensiv mit der aktuellen Situation auseinandersetzt. Wir wissen diese Offenheit und den konstruktiven Blick auf Entwicklungen und Herausforderungen sehr zu schätzen.

Es freut uns besonders, dass Du Aspekte wie die offene Fehlerkultur, den regelmäßigen Austausch sowie die deutliche Verbesserung in der Kommunikation positiv hervorhebst. Dass Du erkennst, wie viel sich in den letzten Monaten bewegt hat und dass Prozesse transparenter geworden sind, bestärkt uns in unserem Weg. Auch Deine positiven Rückmeldungen zu Homeoffice‑Regelungen, Führung und dem persönlichen Miteinander im Alltag nehmen wir gerne mit.

Ebenso danken wir Dir für Deine Einordnung der aktuellen Situation. Du sprichst wichtige Punkte an: die weiterhin hohe Belastung, der Wunsch nach noch klareren Prioritäten sowie die Balance zwischen Arbeitsalltag und Weiterentwicklungsangeboten. Dein Hinweis, dass bei der Vielzahl an neuen Formaten manchmal der richtige Zeitpunkt entscheidend ist, ist für uns besonders relevant – denn Weiterentwicklung soll unterstützen, nicht zusätzlich belasten.

Deine Beobachtungen zur Arbeitsatmosphäre, dem Wandel der letzten Monate und Deinem Appell, Veränderungen eine faire Chance zu geben, sehen wir ebenfalls als wertvolle Perspektive. Dass Du wahrnimmst, wie sich Teams zunehmend zusammenfinden und wie viel Engagement in der Führungsebene steckt, freut uns sehr. Solche Entwicklungen brauchen Zeit, und umso mehr schätzen wir Kolleg:innen wie Dich, die diesen Weg aktiv mitgehen.

Auch Deine Hinweise zu Karriere- und Weiterbildungsthemen nehmen wir ernst. Wir arbeiten daran, Angebote noch klarer zu strukturieren, transparenter zu machen und stärker an den individuellen Bedarfen auszurichten.

Vielen Dank nochmals für Deine offenen Worte, Deine ermutigende Haltung und Deinen Beitrag zur Weiterentwicklung. Wir freuen uns, wenn Du diesen Weg weiterhin mit uns gestaltest und mit uns im Gespräch bleibst.

Viele Grüße
Niclas im Namen des Proact HR‑Teams

Das Bild des sinkenden Schiffs passt einfach perfekt zum Unternehmen. Hohe Fluktuation - keine Führung - kein Vertrieb.

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ehrlich gesagt fällt mir hier nicht viel ein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führung, Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Der AG hat die Zeiten in der Veränderungen möglich waren verpasst. Der Interims CEO setzt ein Cost-Cutting Programm nach dem nächsten um. Kommunikativ wird die Firma in businessrelevante und nicht-businessrelevante Stellen aufgeteilt. Der Vertrieb ist traditionell kaum vorhanden.

Arbeitsatmosphäre

Durch mehrere Kündigungswellen kann jeder der Nächste sein. Die Arbeitsatmosphäre ist dementsprechend angespannt. Hohe Fluktuation durch Mitarbeiter, die kündigen oder gekündigt werden.

Image

Welches Image?

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sind kaum vorhanden oder werden nicht aktiv unterstützt.

Gehalt/Benefits

Ich finde, dass das Gehalt unterdurchschnittlich ist. Die Sozialleistungen sind begrenzt und nicht besonders attraktiv.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein klares Engagement für Umwelt- oder soziale Themen ist kaum erkennbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist eher schwach. Zusammenarbeit funktioniert nur bedingt, und Unterstützung untereinander ist nicht selbstverständlich.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte ist aus meiner Sicht problematisch. Entscheidungen sind oft nicht nachvollziehbar, und Feedback fehlt oder ist wenig konstruktiv.

Arbeitsbedingungen

Büros werden abgebaut, vieles wird ins Home-Office verlagert.

Kommunikation

Die Kommunikation ist unklar und teilweise unzureichend. Wichtige Informationen werden nicht rechtzeitig oder gar nicht weitergegeben. Selbst in den Teams findet wenig Kommunikation statt. Wie soll das funktionieren?

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind überwiegend monoton und bieten kaum Entwicklungsmöglichkeiten.


Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Niclas TrostmannHR People & Organisation

Liebe:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank, dass Du Deine Eindrücke mit uns teilst. Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn Kolleg:innen ihre Perspektive offen kommunizieren – gerade dann, wenn diese auch kritisch ausfällt.

Danke, dass Du uns Deine Sicht auf Themen wie Zusammenarbeit, Kommunikation und Führung schilderst. Diese Bereiche haben für uns einen hohen Stellenwert und wir arbeiten fortlaufend daran, Strukturen weiterzuentwickeln, Abläufe zu verbessern und den Austausch im gesamten Unternehmen zu stärken. Viele dieser Schritte befinden sich bereits in Umsetzung und werden transparent begleitet, damit Orientierung und Stabilität im Arbeitsalltag wachsen können.

Uns ist es wichtig, gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden Lösungen zu finden, die unterstützen und Perspektiven eröffnen. Da wir aus Deiner Bewertung keine konkreten Hinweise für mögliche Maßnahmen ableiten können, laden wir Dich herzlich ein, Anregungen oder Beispiele – gerne vertraulich – direkt mit Deiner Führungskraft oder unserem HR‑Team zu teilen. Gerne zeigen wir Dir dabei auch unsere bestehenden Formate und Programme zur Weiterbildung, die wir über unsere Personalentwicklung anbieten. Ein offener Austausch hilft uns, gezielt anzusetzen und den eingeschlagenen Entwicklungsweg weiter zu stärken.

Vielen Dank nochmals für Deine Rückmeldung. Wir freuen uns, wenn wir im Gespräch bleiben.

Viele Grüße
Niclas im Namen des Proact HR‑Teams

…. Verlassen das sinkende Schiff

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Produktiven Mitarbeiter gehen. Wenn ich mich umschaue werden nur noch „administrative“ Kräfte eingestellt wofür auch immer

Verbesserungsvorschläge

Zu spät finde keine guten Vorschläge mehr

Arbeitsatmosphäre

Sehr schlecht durch den Kauf verschiedener Firmen auch wenn es zur angeblichen Standort Entwicklung seien sollte

Image

Wer ist Proact? Mittlerweile funktioniert nicht mal die compliance nicht da sich die angekauften Firmen sich nennen wie sie wollen.
Z.B. exname by Proact group

Work-Life-Balance

Man muss sich selber beschäftigen da die Auftragslage mangels Vertrieb know how sehr schlecht ist

Karriere/Weiterbildung

Verschiedene Basis Hersteller Status verloren also nur noch das nötigste

Gehalt/Benefits

Gehalt ok wenn man es von Anfang an gut verhandelt hat danach….. Sozialleistungen null

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man versucht aber man schafft es nicht

Kollegenzusammenhalt

Nur in den Abteilungen nicht global

Umgang mit älteren Kollegen

Kommt drauf an

Vorgesetztenverhalten

Oben sticht unter. Führungskräfte nicht geeignet

Arbeitsbedingungen

Früher war alles besser, sagt man so heute. Na klar da wo die Firmen in „Familien“ Hände waren mehr um die Mitarbeiter herum gekümmert haben. Jetzt als groß Unternehmen wird jeder Cent umgedreht außer für irgendwelchen Unsinn

Kommunikation

Hmm sagen wir einfach null

Gleichberechtigung

Guter witz

Interessante Aufgaben

Wenn man selber sich nicht drum kümmert dann keine

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Niclas TrostmannHR People & Organisation

Liebe:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank, dass Du Deine Gedanken so offen mit uns teilst. Wir wissen es zu schätzen, wenn Kolleg:innen ihre Perspektiven einbringen – gerade dann, wenn sie kritisch ausfallen. Nur so können wir verstehen, welche Themen bewegen und wo wir weiter ansetzen müssen.

Deine Rückmeldungen zu den bewerteten Themen nehmen wir ernst. Gerade in einer Phase, in der sich viel aufgrund der dynamischen Markt- und Unternehmensentwicklung verändert, arbeiten wir kontinuierlich daran, Strukturen klarer auszurichten, Prozesse zu verbessern und mehr Orientierung im gesamten Unternehmen zu schaffen. Viele dieser Schritte werden bereits heute proaktiv Schritt für Schritt umgesetzt und transparent kommuniziert, damit nachvollziehbar bleibt, wie sich die Organisation weiterentwickelt.

Da wir aus Deiner Bewertung keine konkreten Hinweise für mögliche Maßnahmen ableiten können, möchten wir Dich herzlich einladen, Anregungen oder Beispiele – gerne vertraulich – direkt mit Deiner Führungskraft oder unserem HR‑Team zu teilen. Ein offener Austausch hilft uns, gezielt anzusetzen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die den Arbeitsalltag unterstützen.

Vielen Dank nochmals für Dein Feedback. Wir freuen uns, wenn wir weiter im Austausch bleiben.

Viele Grüße
Niclas im Namen des Proact HR-Teams

Mehrfachbewertung

Schade wieviel Potential hier verloren gegangen ist. Unklare Unternehmensstrategie hat nun viele Arbeitsplätze gekostet

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Proact lT Germany GmbH in Nürnberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile wenig. Die vielen Vorteile wurde in den letzten 3-4 Jahren konsequent verspielt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation, die Führungsetage, der Umgang Mit der wirtschaftlichen Situation

Verbesserungsvorschläge

Neue Strategie und hoffen das Vertrauen wieder hergestellt werden kann. Ansonsten sieht es mittelfristig überhaupt nicht gut aus.

Arbeitsatmosphäre

Es gab mittlerweile mehrere Kündigungswellen. Durch die wirklich schlechte Geschäftsleitung der letzten Jahre wurde der Kostenapperat, unabhängig vom Operativen Ergebnis, sehr weit aufgeblasen. Office Konzepte wurden willkürlich vorangetrieben und am Ende gab es sehr viele Kostenbedingte Kündigungen. Das hat das Arbeitsklima wirklich massiv belastet und ist in jeder Ecke des Unternehmens spürbar. Kollegen mit anderen Optione haben sich ebenfalls am Jobmarkt umorientiert. Sehr schadet abdchließend bleibt zu hoffen, dass mit der neuen GF nun Ruhe und neues Vertrauen zurückkehren kann.

Image

Ein Image im Markt hat die Firma zumindest in Deutschland nach wie vor kaum

Work-Life-Balance

Manchmal gab es nichts zutuen, manchmal zuviel. Die arbeitslast ist sehr ungleichmäßig verteilt.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen werden bezahlt. Man muss aber selbst wissen wohin man sich mal entwicklen möchte. Die Firma hat hier keine Ideen oder Visionen

Gehalt/Benefits

Unterer Durchschnitt. Gehaltserhöhungen gab es aufgrund der Schieflage kaum noch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt ok. Nach Sozialbewusstsein kann man mal die entlassenen Kollegen fragen.

Kollegenzusammenhalt

In manchen Fällen ok. An vielen Stellen aber auch ein jeder gegen Jeden.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter war i.O. Hatte aber auch mit den gleichen Problemen zu kämpfen wienalle anderen auch. Wirklich weiter kam man in GesprächenC Roundtables etc. dann aber auch nicht.

Arbeitsbedingungen

Home Office und gleichzeitig Office Konzepte welche nach diversen Runden wieder eingestampft wurden. Am Ende gab es um irgendwie den Jahresabschluss zu retten nichtmal neue Handys.
Overall also auch sehr ernüchternd. Zumindest viel Platz hatte man im Office da kaum noch Kollegen rein kommen.

Kommunikation

Eine absolute 0/10. es gab soviele Formate und Kommunikationsstrategien. Am Ende fühlte man sich trotzdem immer so, als ob man garnicht weiß was wirklich los ist. Nach meinem Eindruck war das Management sehr lange damit beschäftigt, von eigenen Fehlern abzulenken. Auch hier wird es lange dauern das Vertrauen wieder aufzubauen.

Gleichberechtigung

Daran ist es hier nicht gescheitert

Interessante Aufgaben

Immer weniger gegen Ende. Die Kunden haben dann auch irgendwann gemerkt das fundamental vieles falsch läuft und haben sich anderweitig umgesehen.


Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Niclas TrostmannHR People & Organisation

Liebe:r ehemalige:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen ausführlich zu teilen. Wir wissen es zu schätzen, wenn Mitarbeitende – auch nach ihrem Austritt – ihre Perspektive einbringen, denn sie hilft uns dabei, Entwicklungen einzuordnen und weiter voranzubringen.

Zunächst freut es uns, dass Du Aspekte wie die gelebte Gleichberechtigung sowie einzelne positive Erfahrungen im Miteinander hervorhebst. Gleichzeitig nehmen wir Deine Rückmeldungen zur Unternehmensausrichtung, Kommunikation und zu organisationalen Veränderungen sehr ernst. Die vergangenen Jahre waren für unser Unternehmen – wie auch für viele andere Marktteilnehmer – von umfangreichen Veränderungen geprägt. Genau deshalb arbeiten wir aktuell intensiv daran, mehr Klarheit zu schaffen, Prozesse stabiler auszurichten und die gemeinsame Basis für mehr Orientierung und Vertrauen weiter zu stärken. Dazu gehören unter anderem die Weiterentwicklung unserer Strategie, Unterstützung der Führungskräfte sowie ein transparenterer Austausch im gesamten Unternehmen.

Uns ist bewusst, dass Veränderungen dieser Art Zeit benötigen. Gleichzeitig arbeiten wir bereits kontinuierlich daran, Strukturen zu stärken, Abläufe weiterzuentwickeln und diese Schritte transparent zu kommunizieren. Dazu gehören auch neue Formate und Angebote aus der Personalentwicklung, die Orientierung geben und Entwicklung unterstützen. Unser Ziel ist es, Schritt für Schritt ein Arbeitsumfeld zu gestalten, in dem Stabilität, Vertrauen und Perspektiven wachsen können.

Vielen Dank nochmals für Deine offenen Worte und Deinen Beitrag. Wir wünschen Dir für Deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Viele Grüße
Niclas im Namen des Proact HR-Teams

So viel Potential, einfach weggeworfen

2,8
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich IT bei Proact Deutschland GmbH in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kam pünktlich und war sehr fair.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit Mitarbeitenden, die Kommunikation, Transparenz, Entscheidungsklarheit

Verbesserungsvorschläge

Nehmt die Mitarbeitenden wieder beim Wort und vor allem behandelt sie wieder wie Menschen. Kommunikation sollte transparenter, offener und ehrlicher sein. Entscheidungen sollten zeitnah und klar getroffen werden. Sorgt wieder dafür, dass das Potential der Menschen im operativen Bereich auch ausgeschöpft werden kann, dann kann es nur besser werden.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb des eigenen Teams herrschte immer eine gute Atmosphäre, Company übergreifend war das nicht immer der Fall

Image

Auf dem Markt hat das Unternehmen kaum ein Image. Man versucht sich irgendwie zu positionieren verliert aber wahrscheinlich viele Punkte durch den Umgang mit Mitarbeitenden und die Bewertungen selbiger bei Plattformen wie Kununu.

Work-Life-Balance

Weder innerhalb der operativen Ebene noch in der Führungsebene kann man von einem gesunden Verhältnis zwischen Arbeitszeit und Lebenszeit sprechen. 12-13 Stunden Tage waren an der Tagesordnung.

Karriere/Weiterbildung

Wahrscheinlich durchaus möglich, wenn man sich mit den richtigen Menschen gut versteht.

Gehalt/Benefits

Ich war mit diesem Punk äußerst zufrieden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grundsätzlich versucht man Reisen zu vermeiden und wenn dann mit dem Zug durchzuführen. Papier wird ebenfalls wenig genutzt. Ist schon soweit in Ordnung im Bereich des Umweltbewusstseins. Auch sozial setzt man sich hier und da für benachteiligte Menschen ein. Es hapert halt am Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen im operativen Bereich war großartig. Innerhalb der Führungsebene spielten hingegen nicht selten die eigenen Interessen eine größere Rolle.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit den älteren Kollegen war genauso schlecht wie mit neuen Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Mit meinen direkten Vorgesetzten gab es ein gutes und offenes Verhältnis, über das C-Level möchte ich hingegen lieber kein Wort verlieren. Nur so viel sei gesagt, der Mensch schien hier scheinbar nicht zu zählen oder war im Endeffekt nur eine Nummer.

Arbeitsbedingungen

Technik und Büros sind auf dem neusten Stand. Allerdings bekommt man nicht unbedingt sein Wunschgerät, selbst wenn man es sich eigentlich aussuchen durfte.

Kommunikation

Transparente Kommunikation ist ein großes Fremdwort gewesen. Es haperte an sämtlichen Stellen, was ein erhebliches Problem für sämtliche Prozesse oder die Mitarbeiterbindung war.

Gleichberechtigung

Hier kann man der Firma nichts vorwerfen. Jeder Mensch ist willkommen

Interessante Aufgaben

Ich sag mal so, durch die vielen Probleme die es gab, gab es auch immer wieder neue Aufgaben/Herausforderungen, die man hatte

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Niclas TrostmannHR People & Organisation

Liebe:r ehemalige:r Mitarbeiter:in,

vielen Dank, dass Du Deine Eindrücke so ausführlich mit uns teilst. Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn ehemalige Führungskräfte ihre Perspektive einbringen, gerade weil diese oft tiefe Einblicke in operative und organisatorische Zusammenhänge bieten.

Es freut uns besonders, dass Du den starken Kollegenzusammenhalt, die gelebte Gleichberechtigung sowie die fairen Vergütungsstrukturen positiv hervorhebst. Diese Aspekte spiegeln Werte wider, die uns wichtig sind und die wir weiter fördern möchten.

Die von Dir beschriebenen Herausforderungen rund um Kommunikation, Entscheidungswege und das Miteinander in verschiedenen Ebenen nehmen wir aufmerksam wahr. Genau diese Themen stehen derzeit intensiv im Fokus, um die Organisation klarer auszurichten, Führung stärker zu unterstützen und den Austausch im gesamten Unternehmen zu optimieren. Unser Ziel ist es, Strukturen und Dialogformate so weiterzuentwickeln, dass Mitarbeitende mehr Orientierung und Transparenz erleben. Solche Entwicklungen lassen sich nicht von heute auf morgen erzielen, dennoch arbeiten wir Schritt für Schritt daran.

Vielen Dank für die Impulse, die Du uns mit Deiner Bewertung mitgibst. Für Deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße
Niclas im Namen des Proact HR-Teams

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.