Arbeitgeber der noch lernen muss
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich, dass er offen für Gespräche ist. Man hat viel Freiheit in der Arbeitsgestaltung, was zu einer hohen Work-Life-Balance führt. Eigene Ideen können eingebracht werden und werden gerne berücksichtigt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Als negativ am Arbeitgeber empfinde ich, dass Unzufriedenheit nur selten offen angesprochen wird. Im Voll-Remote-Modell ist die Bereitstellung der Arbeitsausstattung mitunter umständlich und erfordert wiederholte Nachfragen. Zudem sollte die Kommunikation von Kündigungen meiner Ansicht nach formell per E-Mail erfolgen und nicht außerhalb der üblichen Arbeitszeiten, beispielsweise Sonntags über WhatsApp.
Verbesserungsvorschläge
Wenn stärker auf die Mitarbeitenden eingegangen und die internen Prozesse verbessert würden, könnte wahrscheinlich effizienter gearbeitet werden und es würden klarere Strukturen entstehen. Die Fluktuation ist relativ hoch, was nicht ausschließlich für den Arbeitgeber spricht. Das gesamte Team wurde innerhalb weniger Jahre nahezu komplett ausgewechselt. Dies liegt nicht nur an den Mitarbeitenden, sondern hat auch strukturelle Ursachen. Es ist definitiv keine schlechte Firma, jedoch besteht noch deutliches Verbesserungspotenzial.“
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen sollte transparenter gestaltet werden. Viele Entscheidungen und Entwicklungen seitens des Arbeitgebers werden nicht ausreichend und nicht klar genug kommuniziert, wodurch Missverständnisse entstehen. Häufig weiß man als Mitarbeiter nicht genau, wo man steht, da regelmäßige Feedbackgespräche nicht stattfinden. Dadurch fehlt die Möglichkeit, die eigene Leistung und Position realistisch einzuschätzen. Unzufriedenheit oder Kritik werden dann oft erst beim Abgang thematisiert ( spätestensim Arbeitszeugnis) obwohl man diese durch frühzeitige und offene Gespräche hätte erkennen und vermeiden können. Eine offenere und kontinuierliche Kommunikation würde hier wesentlich zur Zufriedenheit und Weiterentwicklung der Mitarbeiter beitrage
Vorgesetztenverhalten
Der Geschäftsführer gibt sich zwar Mühe in seinem Verhalten, jedoch ist dieses aus meiner Sicht von vielen Versprechungen geprägt, denen nicht immer entsprechende Taten folgen. Hier wäre eine stärkere Selbstreflexion wichtig, um der eigenen Führungsposition gerecht zu werden und Vertrauen nachhaltig aufzubauen. Andernfalls entsteht Frustration auf beiden Seiten, die durch klareres, verbindlicheres und authentischeres Handeln vermieden werden könnte.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind interessant und abwechslungsreich
Umgang mit älteren Kollegen
Als älteste Mitarbeiterin wurde ich jederzeit respektvoll behandelt
Gehalt/Benefits
Ich hatte ein gutes Gehalt, allerdings gab es aus meiner Sicht keine klaren und verbindlichen Regelungen zum Provisionsmodell. Dies führte wiederholt zu Diskussionen im Vorfeld der Gehaltsauszahlung, was vermeidbare Unsicherheiten und zusätzlichen Klärungsbedarf verursachte.
Karriere/Weiterbildung
Karrieremöglichkeiten sind nur sehr eingeschränkt vorhanden, da das Unternehmen kaum wächst und sich dadurch nur wenige bis keine realistischen Entwicklungsperspektiven ergeben.