Gegangen wegen Führungskräften.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitskonzepte, Fortbildungsprogramm
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Großes Hierarchieproblem! Wenn man mit Leitung unterschiedlicher Meinung ist oder Leitung einen auf dem Kieker hat, hat man keine Chance, sich Unterstützung zu holen und auf lange Sicht seine mentale Gesundheit zu bewahren. In einem sozialen Unternehmen so weit von flachen Hierarchien entfernt zu sein UND keine empowernden Möglichkeiten für Mitarbeitende zu geben ist meiner Meinung nach höchstbedenklich.
Verbesserungsvorschläge
Betriebsrat, Mitarbeiterversammlung
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten heißt, man arbeitet immer. Ich erinnere mich an 36h+ Schichten, daran, nachts um vier Feierabend zu machen etc (alles ohne vorherige Absprache oder Planung; keine Wohngruppe o. Ä. mit Schichtsystem). Für erbrachte (und durch Führungskräfte geforderte) "Mammutdienste" keinerlei entgegenkommen durch Leitungspositionen - im Gegenteil musste man dann auch noch dafür kämpfen, seine geleisteten Stunden eintragen zu "dürfen" (von dem 36h Dienst durfte ich nur 25h eintragen bspw. --> das Entgegenkommen der Leitungskraft war, dass ich mir eine Stunde mehr als 24 eintragen "durfte"). In gemeinsamen Gesprächen bzgl. Work-Life-Balance von Leitungskräften trotz Überstunden über 200 mehr Arbeit, mehr Einsatz gefordert und einzig und alleine der Fokus auf Ereignissen, die nicht ideal liefen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbidungsangebote vielfältig und sehr praxisbezogen. Keine Verbesserungswünsche behaltet das gerne so bei. Der einzige Punkt wäre, externe Fortbildungen in besonderen Situationen zu ermöglichen.
Kollegenzusammenhalt
Kollegialer Zusammenhalt war Spitze; hat es gegenüber den Vorgesetzten auch sehr gebraucht.
Vorgesetztenverhalten
Von sexistischem Verhalten gegenüber Kolleginnen (z.B. "spaßhaft" nach Bikinibildern gefragt) bis hin zu aktivem Mobbing der Mitarbeitenden alles dabei. Kann hier nicht alles aufführen aber es ist verrückt, solches Verhalten in einem sozialen Dienstleistungsunternehmen vorzufinden. Aber wie unter anderen Bewertungen zu lesen, braucht Projekt Petra ja keine Mitarbeiterversammlung ;)
Interessante Aufgaben
Arbeit mit den Adressat*innen war top und das absolute Hightlight der. Wenn die Führungskräfte nicht so wären, wie sie sind, würde ich wahrscheinlich heute noch dort arbeiten.