42 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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42 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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42 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Organisation des Gesprächs war eigentlich gut. Es wurde schnell kommuniziert. Am Tag des Gesprächs wurde man sogar mit einem Schild mit dem eigenen Namen empfangen. Im Vorfeld wurde gesagt, dass man sich zwei Stunden einplanen soll und dass es zwei Gesprächsrunden gibt und einen Büro-Rundgang.
Das erste Gespräch mit HR und Teamleitung fand ich gut strukturiert und geplant. Alle hatten zusammengetackerte Zettel mit allen meinen Bewerbungsunterlagen. Sie wollten selbst mein Abitur-Zeugnis haben, als Person mit Masterabschluss. Es wirkte schon so, als wären meine Unterlagen gelesen und sich dazu passende Fragen überlegt worden.
Das ging alles bergab im zweiten Gespräch. Aus meiner Perspektive kam der Geschäftsführer gänzlich unvorbereitet zum Gespräch. Er wurde begleitet von einem normalen Mitarbeiter, in der Position, auf die ich mich beworben hatte. Beide erklärten mir, dass sie eigentlich nur da sind, um mich als Person kennenzulernen und keine schwierigen Fragen zu stellen. Der Geschäftsführer fragte mich, meiner Meinung nach, zusammenhangslose Fragen, die mit der eigentlichen Stelle nichts zu tun hatten. Wir führten eine längere Diskussion über Sprach-Lern-Apps und welche davon in der gekauften Version besser seien. Dann gab es auch eine für mich unangenehme, ausgedehnte Diskussion über meine Nationalität und Herkunft. Ich fand es als in Deutschland geborene Person, die eine deutsche Staatsbürgerschaft hat, sehr unangenehm, dazu Stellung beziehen zu müssen, woher ich komme und woher meine Eltern kommen, nur weil ich eine zweite Muttersprache neben Deutsch habe. Der Mitarbeiter im Raum hat arbeitsbezogene Fragen gestellt zu meinem Lebenslauf und auch vergangenen Projekten. Ihn durfte ich auch zu der Position und dem täglichen Arbeiten ausfragen, was ich sehr sinnvoll fand. Bei der Tour durch das Büro hat man auch eigentlich einen guten Eindruck über die Firma bekommen können.
Ich würde in Zukunft raten, bei Fragen zu bleiben, die Verbindung zur eigentlichen Stellenbeschreibung haben und nicht nach der Herkunft der Eltern zu fragen, wenn diese, wie in diesem Fall, für die Ausübung der Arbeit irrelevant ist.
Was mich etwas irritiert hat war, dass ein Abizeugnis verlangt wurde. War bisher tatsächlich der erste Arbeitgeber, der danach gefragt hat. :)
Befristung klarer kommunizieren
Der technische Teil des Bewerbungsprozesses könnte etwas ausgefeilter sein. Mir wurde technisch relativ wenig abverlangt, was natürlich angenehm ist. Andererseits weckt es ein bisschen die Frage, wie der Wissensstand im Unternehmen ist, grade im Gegensatz zu den teilweise sehr anspruchsvollen technischen Interviews anderer Unternehmen.
Bei meinem Vorstellungsgespräch fühlte ich mich gedemütigt und nicht ernst genommen.
Leider wurde kein Zwischenfeedback geschickt, deswegen habe ich vier Wochen nach der Bewerbung nach einem Status gefragt und habe als Rückmeldung die Info erhalten, dass sich das Feedback nochmal verzögert. Als eine weitere Woche später wieder die Meldung kam, dass sich das Feedback weiter hinzieht habe ich die Bewerbung zurückgezogen - ich hatte von einem anderen Unternehmen schon eine Zusage. Es sollte möglich sein, dass man innerhalb von 5 Wochen zumindest ein kurzes Feedback zur Bewerbung geben kann, aber ich denke, dass das normalerweise der Fall wäre, hier aber ein Fehler unterlaufen ist.
Bewertung wurde nachträglich nochmal angepasst, da ein paar Punkte bilateral geklärt werden konnten.
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